ICE 720 kommt in Nürnberg erst mit +15 weg, wegen Weichenstörung. Doch Halt für Halt reduzieren wir, und man mag es kaum glauben, in Frankfurt sind wir pünktlich. Weiter geht es mit ICE 73 am gleichen Gleis, mit paar Minuten + los, und ebenso kommen wir in Karlsruhe an. Das hat heute alles prima geklappt, so kann ich gleich das Hotel um die Ecke vom Bahnhof beziehen.
Kategorie: Bahnerlebnisse
20260406
Heute fahren wir mit dem RE nach Coburg. Schlechte Idee, eine Stunde Stehplatz, der Zug ist bumsvoll.
Nun ja, wir kommen pünktlich an und gehen gleich zum Brauhaus – dort haben wir ein kleines Familientreffen. Danach noch ein kleiner Spaziergang durch die Stadt, Abschlußbier in einem Biergarten, und für die Heimfahrt im RE bekommen wir auch problemlos einen Sitzplatz. So kommen wir wieder satt und gut daheim an.
20260403
Nach Halle geht es heute mit ICE 1100, einem Ersatzzug, einem ICE 4 statt der zwei ICE 3. Damit ein wenig Chaos in Sachen Reservierungen für Osterreisende, aber wir finden Platz in der Bordkneipe und haben da ausgiebig Frühstück.
Angekommen in Halle fahren wir zum Komplex der Franckeschen Stiftungen, wo wir die Wunderkammer besichtigen. Dabei handelt es sich um eine Sammlung unterschiedlichster Artefakte, begonnen im 17. Jahrhundert, und man wollte damit die Welt erklären und beschreiben, daher ist so eine Wunderkammer extrem vielseitig und ohne nur eine bestimmte Richtung abzubilden.
Zurück zum Bahnhof gehen wir zu Fuß und kehren noch in Bastians Bahnhofslounge ein, vor wir mit ICE 1101 wieder in die Heimat düsen.
20260329
Zurück aus Wien starten wir mit ICE 1224, auch wieder via Ingolstadt. Das klappt alles problemlos, mit Gastro, und pünktlich kommen wir wieder heim.
20260328
Auch heute wieder Frühstück im Bahnhof, danach zieht Manu mit Patrick los und erledigt ein paar Einkäufe, und ich setze mich mit Robert ins Hotel, um ein wenig Technik zu betüddeln und zu reparieren. Dabei werden wir etwas seltsam beäugt, aber das sind wir ja gewohnt.
Danach fahren wir in die Stadt und treffen uns mit dem Rest der Gruppe in einer Bar, vor wir dann ins Kunsthistorische Museum fahren, mit dem Ziel, die Kunstkammer zu besuchen.
Eine riesige Sammlung prächtigster Werke! Auch für Manu hat es da genug Funde für einen eigenen blog-Eintrag.
Abendessen wieder gemeinsam, eh klar.
20260327
Frühstück nehmen wir im Hauptbahnof in Wien, wo es Kulinarik für wohl beinahe jeden Geschmack gibt. Danach holen wir ein Auto bei Sixt, um nach Zwentendorf rauszufahren. Dort steht ein Atomkraftwerk, das fertig aufgebaut wurde, aber aufgrund fehlender Zustimmung in der Bevölkerung nie ans Netz ging.
Die Hinfahrt funktioniert staufrei, und kurz vor dem Ziel kommen wir erst mal an einem Kohlekraftwerk vorbei, welches allerdings auch bereits stillgelegt ist. Da wir gut in der Zeit liegen gehen wir auf ein Bierchen in eine Ausflugsgaststätte gleich neben dem AKW. So gestärkt können wir zur Führung antreten. Nach dem Einführungs-Vortrag und einem Werbefilm aus den 70ern noch kurz ein Gruppenphoto, und schon geht es rein. Erste Station sind gleich mal die Strahlungsdetektoren, bei denen im Regelbetrieb jede Person beim Betreten und Verlassen gemessen würde.
Zunächst geht es hoch, über den Reaktor. Dort ist bei offenem Deckel ein Blick ins Innere möglich, und hier ist auch die Bühne, von der aus die Brennelemente gewechselt würden. Auch wird das Funktionsprinzip des Siedewasserreaktors illustriert und erklärt.
Danach geht es in den Sicherheitsbehälter, in den Bereich zwischen Reaktor und Außenwelt. Dieser Raum wäre im Betrieb unter Wasser gestanden. Durch eine beeindruckende Luke geht es in den Bereich unter dem Reaktor, in welchem die Technik zum Bewegen der Steuerstäbe installiert ist.
Im Maschinenhaus sind die Turbinen und der Generator untergebracht. Auch dieser Bereich wäre im Betrieb radioaktiv belastet gewesen, da ohne Wärmetauscher der Dampf direkt aus dem Reaktor die Turbinen bewegt hätte.
Zum Abschluß geht es in den Steuerstand, der auch gerade vom ORF gefilmt wird. Auch besuchen wir noch das Direktorenbüro, und wir werfen eine Blick in einen Raum, in dem IT der 70er-Jahre gelagert ist.
Das war wirklich eine erstklassige Führung, absout zur Nachahmung empfohlen!
Die Autofahrt zurück ist ebenalls problemlos, und abends gehen wir dann wieder alle gemeinsam essen.
20260326
Fast pünktlich geht es in Nürnberg los, mit ICE 1221 gen Wien. Heute über Ingolstadt, wegen der Großbaustelle auf der regulären Verbindung. Los geht es fast pünktlich, doch bis Passau haben wir schon +20, und bis Wien bauen wir das auf gut +30 aus. Nun ja, wir haben keinen Termin, die Gastro funktioniert, damit ist für uns alles im grünen Bereich.
Unser Hotel ist gleich beim Bahnhof, so können wir unser Zimmer beziehen und noch ein wenig abhängen, vor wir uns mit Freunden treffen und noch zusammen essen gehen.
20260321
Alle Jahre wieder zieht es uns nach Pretzfeld raus, zur Brennerei Haas, zwecks Verkostung edler Brände. So verbringen wir einen netten Nachmittag mit Freunden, Verwandten und Bekannten, tätigen auch noch ein paar Einkäufe, vor wir dann zusammen im Milano einfallen und den Abend beim gemeinsamen Essen beschließen. Hin- wie Rückfahrt haben problemlos funktioniert.
20260317
ICE 985 fährt pünktlich los. Ich muß nochmal nach Gilching, das abschließen, was ich gestern begonnen und was sich als etws zäh erwiesen hatte. Vor München trödeln wir ein wenig, aber es reicht dennoch locker zur S8, und mit dem Bus gehts raus ins Büro.
Nach Abschluß der Aktion wieder Bus bis zur S8, und in München erreiche ich trotz etwas Trödelei der S8 den ICE 1506. Los geht es erst mit einer guten Viertelstunde +, und vor Ingolstadt kommen wir gleich noch zum Stillstand, um dann einem Güterzug hinterherzuschleichen.
In Ingolstadt ziehen wir endlich an der Möhre vorbei, und der Tf gibt alles und prügelt die Karre am Limit durch die SFS. So können wir erstaunlicherweise die Abfahrtverspätung halten! Mit der U1 geht es vollends heim.
20260316
Heute muß ich superspontan nach Gilching. Auf dem Hinweg klappt alles bestens, RE, ICE 505, S8, Bus.
Rückzu erwische ich einen verpäteten Bus aus dem früheren Takt, denke noch so, prima, so klappt die S-Bahn auf jeden Fall. Doch wie ich so am Bahnsteig stehe kommt die S8 dahergebraust, ich denke, der fährt aber straff ein, so langsam sollte er bremsen – doch der zieht durch, ohne anzuhalten. WTF?!
Im Internet steht was von Polizeieinsatz in Argelsried – aber ich sehe davon nix, und fahren können sie ja. Warum nicht anhalten?
Doch durch Zufall ergibt es sich, daß mich ein Freund nach Germering fahren kann. Tag gerettet?! Die S5 fährt dort pünktlich ab, aber je näher wir München kommen, desto länger werden die Aufenthalte an jedem Halt :(
In München klappt der Anschluß ICE 1502 mit beschleunigtem Umstieg gerade noch so, rein, und Abfahrt.
Da denkt man, kann nix mehr schiefgehen, auch in Nürnberg ist der Anschluß nach Fürth kein Problem. Aber nix da, die U1 endet am Hauptbahnhof Fürth – ich will allerdings zum Rathaus, ins Cheers :(
Nun ja, der Folgezug kommt nach zwei Minuten, das geht mal noch in Ordnung so!
20260311
Zurück aus Heimertingen geht es wieder per Taxi bis Memmingen. Dort hat der ECE 99 fast +10, doch trotz Getrödels unterwegs laufen wir fast pünktlich in München ein. Weiter geht es mit ICE 624, und trotz verspäteter Ankunft aus Vorleistung fährt der auch beinahe pünktlich ab.
Nürnberg wird ebenfalls fast pünkltich erreicht, letzte Meile U1, und schon bin ich wieder daheim.
20260310
Pünktlich geht es mit ICE 827 in Nürnberg los, gen München, und auch die Gastro funktioniert. In Ingolstadt dann kommen wir neben dem gestrandeten ICE 985 zum Stehen, und wir werden gestürmt. Offenbar ist die Karre hier verreckt, also wird es nun bei uns gut voll.
Der weitere Verlauf ist problemlos, pünktliich kommen wir in München an. Dort habe ich bequem Zeit für den Umstieg in ECE 196. Auch dieser startet pünktlich.
In Memmingen kommen wir mit wenigen Minuten + an, und ein Taxi bringt mich vollends zum Zielort. Halt also alles funktioniert!
20260222
ICE 1505 fährt fast pünktlich in Berlin ab. Die Heimfahrt ist unspektakulär, und mit wenigen Minuten Verspätung landen wir in Nürnberg an. Doch auf den letzten Metern des Heimweges ist eine gewisse Verlockung einfach zu groß, so müssen wir noch kurz im Brauhaus einkehren. Was will man machen?!
20260221
Den heutigen Tag in Berlin beginnen wir ganz entspannt mit Frühstück im Spreegold, wo man beinahe trockenen Fußes vom Hotel aus hinkommt. Schöner Laden, tolles Angebot, prima Service!
Danach zieht es uns zum Medizinhistorischen Museum der Charité raus. Eine faszinierende Ausstellung, da kann man mehr Zeit zubringen als erwartet, und die Sonderausstellung Schleim ist ebenfalls sehr gut gemacht. Photographieren darf man in den meisten Bereichen nicht, aber die Eiserne Lunge war mit einem Bild einverstanden.
Noch ein Blick in den Friedhof Alt-Schöneberg. Lauschige Anlage inmitten der Wohnbebauung, aber kaum Funde für Manus blog.
Vor dem obligaten Besuch in der Tiergartenquelle zum Abendessen noch ein schnelles Bier im Schleusenkrug, der sich eben in einer Schleuse befindet und zu Zeiten der DDR ein kurioses zwei-Staaten-Bauwerk darstellte. Wußten wir nicht, ähnlich der S-Bahn wurden vor der Wiedervereinigung auch die Schleusen in Berlin durch die DDR betrieben.
Den Heimweg ins Hotel erledigen wir wieder zu Füßens. War ein schöner Tag!
20260220
Unser gebuchter ICE 1162 entfällt, wegen Oberleitungsstörung im Zulauf :( Nun ja, wenige Minuten später fährt ICE 802 gen Berlin, der benötigt halt etwas länger, er ist wenig belegt, so bekommen wir problemlos Platz. Wegen eines anderen Wagenparks läuft er auch unter der zweiten Zugnummer ICE 2822.
Die Gastro funktioniert, und ganz entspannt und fast pünktlich landen wir in Berlin an. Doch am Hauptbahnof stellen wir fest, nahezu alle Rolltreppen sind aus und abgebakt. TÜV abgelaufen? Stromrechnung nicht bezahlt? So ein Scheiß. So schleppen wir halt uns und unser Gepäck von ganz unten nach ganz oben. Auch an einigen S-Bahn-Halten sind die Rolltreppen aus.
Später erfahre ich, die Bahn sieht Sicherheitsprobleme bei einem bestimmten Typ Rolltreppen des Herstellers KONE, bundesweit an die 130 Anlagen seien betroffen, und die meisten davon stehen in Berlin. Also wurden die eben stillgelegt.
Unsere Unterkunft beim Bahnhof Zoo im Bikini-Haus ist prima, ein schönes, großes Zimmer. Empfangen wird man von einem Mini. Cool der Flur mit den Zimmernummern! Unser erstes Ziel ist dann das Besucherzentrum des BND. Sicherheitskontrollen wie am Flughafen, und das alles nur für ein kleines Museum?! Die Ausstellung ist klein, aber gut gemacht, modern, etliche Exponate – aber photographieren dürfen wir nicht. Auch der Personaleinsatz ist irre, mehr Aufseher als Besucher.
Danach gönnen wir uns eine kleine Einkehr bei den Bögen unter den Gleisen beim Bahnhof Friedrichstraße, mit Blick zum Alex. Noch eine kleine Auszeit im Hotel, und der Fußweg zum Fayna am Tiergarten ist eine nette Abwechslung. Dort essen wir prima ukrainisch, haben einen netten Abend mit einem Freund, zurück geht es vorbei an den Hasis auch wieder zu Fuß.
20260219
Nach Erledigen einer planmäßigen Routinewartung habe ich eine Mitfahrgelegenheit bei Kollegen im Auto nach Franken.
Trotz Sauwetter mit Schnee und etlichen Autos in der Böschung kommen wir bei netter Unterhaltung über dies und das problemlos durch. Da der Kollege nicht nach Nürnberg oder Fürth reinfährt lasse ich mich in Schwabach am Bahnhof abwerfen. Weiter mit S2 bis Nürnberg-Steinbühl und S1 nach Fürth, das funktioniert alles.
20260218
ICE 983 heißt heute ICE 2865, wohl, weil anderer Wagenpark. Egal, er steht jedenfalls frühzeitig bereit, um mich nach München zu bringen. Weiter soll es da bis Kaufering und Lagerlechfeld gehen.
Das alles klappt, allerdings mache ich kurz vor Kaufering noch fast +10. Egal, in Kaufering steht ein Kollege bereit und holt mich ab zum Einsatzort
Nach getaner Arbeit kann ich im PKW nach Heimertingen mitfahren, wo ich morgen meinen nächsten Einsatz habe. Also lasse ich mich dort am Hotel absetzen. Spontan kommt es dann noch zu einem netten gemeinsamen Abendessen mit Kollegen.
20260214
Heute geht es per RE nach Bamberg. Pünktlich kommen wir an und fahren mit dem Bus raus zur Konzerthalle.
Nach einem erstklassigen Konzert gehen wir eine Bushaltestelle „zurück“ dem Bus entgegen, bekommen auch Sitzplatz und erleben an der Haltestelle Konzerthalle, wie sich zahlreiche Konzertbesucher gerade so noch in den Bus reinquetschen.
Auch die Rückfahrt im roten Zug klappt ohne Auffälligkeiten, und ein spätes Abendessen wartet auf uns im Brauhaus.
20260208
Heim aus Karlsruhe geht es zunächst mit ICE 374, der fast pünktlich abfährt und in Frankfurt ankommt.
Dort weiter mit ICE 623, welcher ebenfalls fast pünktlich verkehrt. So kommen wir problemlos in die Heimat, die Gastro funktioniert auch in beiden Zügen – optimal.
20260207
Heute wollen wir von Karlsruhe nach Basel fahren. Doch leider sehen wir morgens nach dem Aufstehen, alle Züge entfallen – Oberleitungsstörung. Während sich bei uns Frust breitmacht wird die Nachrichtenlage aktualisiert, um 11 soll als erster Zug der ICE 103 fahren.
Das klappt auch, fast pünktlich geht es los. Leider ist der Zug voller Fußballfans, Sitzplatz ist keiner aufzutun. Da die Strecke nur eingleisig befahrbar ist machen wir eine Raucherpause in Offenburg. Doch in Freiburg lichtet sich dies, wir können noch auf ein schnelles Frühstück in die total vermüllte Bordkneipe, und das Personal ist super-flott im Aufräumen und im Service. Top!
Mit was um +20 kommen wir am Bahnhof Basel SBB an. Von dort bei sonnigen 13 Grad unter den wachsamen Blicken der Bahnhofshuhndrachen am Frühling vorbei ist es nicht weit ins Kunstmuseum, Ziel ist die Ausstellung Geister.
Schön gemacht, eine bunte Mischung aus Gemälden, Skulpturen und Installationen zum Thema. Sogar von den Aufsichten hat jemand ein Gemälde beigesteuert, und man wird dann gleich standesgemäß empfangen. Toll gearbeitet dieser Geist aus Marmor, der Effekt der Geisterkleidchen ist auch genial, und der Kollege hier blinzelt einem freundlich zu.
Zurück geht es mit ICE 102, wir setzen uns gleich in die Kneipe zum Abendessen. Pünktlich geht es los, ein Polizeieinsatz in Freiburg verschafft uns ein paar Minuten +, und mit +8 kommen wir in Karlsruhe an. Egal, wir haben keine Termine mehr.
20260206
Zurück aus Munster geht es pünktlich los gen Uelzen. Witzig die Bahnsteigkante. Dort weiter geht es mit ECE 5, mit dem ich heute bis Karlsruhe fahren will. Komischer Zug aus der Schweiz, nicht wirklich schön, aber naja, ich sitze, das Ding fährt, was will ich mehr?!
Wegen eines defekten Fensters, das in Hannover erneut begutachtet und beklebt werden muß, sammeln wir mehr und mehr Verspätung. Naja, für mich egal, aber manch Anschluß platzt wohl, es kommt Unruhe bei den Mitreisenden auf.
Übrigens ist das Fenster durch Eisschlag von einem entgegenkommenden Güterzug zerstört worden.
Nach Fulda schicken sie uns auf die Altstrecke. Wir haben wegen des Fensters ein Tempolimit, vermutlich sind wir zu langsam für die Schnellfahrstrecke.
Auch in Frankfurt stehen wir ziemlich lang rum, zum dritten Mal kommt jemand, um das Fenster zu begutachten und zuzukleben. Unglaublich.
Letztlich komme ich mit genau +60 an, beziehe erst mal das Hotel und gönne mir ein Getränk an der Bar – die Schweiz-Zug-Gastro habe ich boykottiert :)
Doch halt – da gibt es ja noch Manu. Die muß natürlich auch nach Karlsruhe! Ihr direkter IC ab Nürnberg entfällt, ebenso der RE via Stuttgart – wegen einer nicht plangemäß fertig gewordenen Baustelle. Also muß sie über Frankfurt fahren. Los geht es mit ICE 624. Der Umstieg ist am Flughafen Frankfurt geplant, doch der angedachte Zug ist schon massiv verspätet. Genaue Prüfung der Lage ergibt, wenn sie schon am Frankfurter Hauptbahnhof aussteigt, dann erreicht sie den ebenfalls verspäteten ICE 375 gerade noch so.
Dies klappt, so kommt Manu sogar noch etwas früher in Karlsruhe an als erwartet. Alles richtig gemacht!
20260202
ICE 886 fährt in Nürnberg fast pünktlich ab. Bis Hannover mag ich mitfahren. Dort kommen wir mit etwas Verspätung an, ist aber kein Problem, mein Anschluß nach Soltau wird locker erreicht und fährt pünktlich ab. Auch dort der letzte Umstieg funktioniert.
So wie heute müßte es immer funktionieren auf der Relation – auf die Minute pünktlich komme ich am Ziel an!
20260201
Der Zug für die Heimfahrt aus Plauen hat +5, aber durch den großzügigen Umstieg in Hof sollte das kein Problem sein. In Hof dann noch ein wenig Sport der Disziplin Treppensteigen, wegen spontanen Gleiswechsels, doch der Zug wird früh bereitgestellt, und wir finden problemlos Platz. Pünktlich geht es los.
Die Fahrt ist entspannt und ohne Ereignisse, so kommen wir pünktlich an.
20260131
Heute fahren wir nach Adorf, ins Erlebnismuseum Perlmutter. Ausnahmsweise mit dem Auto, geht sich zeitlich dann doch etwas besser aus.
Adorf ist vielen bekannt für die Teppichherstellung, auch Musikinstrumente wurden hier hergestellt – aber daß hier auch die Schalen von Flußperlmuscheln zu Perlmutterzeugnissen verarbeitet und sogar Perlen gewonnen wurden, das ist eher unbekannt.
Eine schöne Schau rund um die Flußperlmuschel, die eingewachsene Perle kann man links oben erahnen. Eine phantastische Ausstellung, Lebenszyklus und Lebensraum der Flußperlmuschel, Zucht und Nutzung, dazu die damaligen Produkte in ihrer vollen Pracht, und sogar Einkaufsmöglichkeit zu angenehmen Preisen – definitiv den Besuch wert!
Abends dann noch ins Theater Plauen, Peer Gynt in einer recht modernen Ballettfassung. Grandiose Aufführung; ich war ja im Vorfeld etwas skeptisch, aber die Skepsis war nach wenigen Minuten mehr als verflogen. Die standing ovations waren absolut verdient.
20260130
Nach Plauen geht es pünktlich in Nürnberg los. Wieder der Weiden-Umleiter, mit Zugteil nach Regensburg – Vierteiler BR 612, was für ein roter Monster-Wurm! Los geht es pünktlich.
Der Umstieg in Hof ist eh großzügig bemessen, klappt also alles, wir sind pünktlich in Plauen, und die Straßenbahn bringt uns vollends ans Ziel.
20260125
Für den Heimweg aus Essen wieder das gleiche Spiel wie auf der Hinfahrt, S6 bis Düsseldorf, und da in den ICE 623. Der Umstieg funktioniert, und pünktlich geht es in Düsseldorf weiter.
Nach Frankfurt sammeln wir ein paar Minuten ein, und in Aschaffenburg stehen wir wegen eines Besuchs durch die Bundespolizei über eine Viertelstunde rum, vor es weitergeht. Bis Nürnberg holen wir aber einiges wieder auf, so kommen wir mit paar Minuten + und der U1 für die letzte Meile gut heim.
20260124
Heute lassen wir es ruhig angehen, ein paar Erledigen in der Stadt, bissl Ausspannen im Hotelzimmer – und abends geht es in die Philharmonie Essen, zu einem Konzert mit Werken von Tschaikowsky und Schostakowitsch, dargeboten von den Oslo Philharmonic. Ein Erlebnis, und die standing ovations sind absolut verdient!
20260123
ICE 622 startet pünktlich in Nürnberg. Ziel ist Essen, aber wegen irgendwelcher Bauarbeiten kommen wir nur bis Düsseldorf und müssen die letzte Meile per S-Bahn absolvieren.
Zwar machen wir vor Köln gut +10, aber der Umstieg in Düsseldorf ist großzügig bemessen, so müssen wir nicht so lang warten, und die S6 bringt uns vollends nach Essen. Mit der U die eine Station zum Hotel, und gleich in die Bar :)
20260119
Typisch Munster, los geht die Heimfahrt erst mal mit fast +15, und das erfährt man auch erst zur geplanten Abfahrt. Doch in Uelzen ist genug Luft, der Anschlußzug ICE 73 hat dazu auch noch paar MInuten +, so ist der Umstieg ganz entspannt.
In Hannover dann stellt sich heraus, ICE 587 (ein ICE 4) wird durch ICE 2827 ersetzt, was ein ICE 1 ist, und er hat auch fast +15. Nun ja, in der Lounge ist es warm, und für die gebuchten Sitzplätze wurden wir automatisch auf andere Plätze umgebucht, also haben wir auch hier kein Problem, die Heimfahrt vollends anzutreten.
Ansonsten läuft alles bestens, die Verspätung ist fast wieder wettgemacht, die Heimat hat uns wieder. Damit kann man die Exkursion als geglückt abhaken.
20260118
Grund unserer Reise ist das Panzermuseum Munster. Ich war vor drei Jahren ja schon mal dort, aber bei so viel Großgerät muß Manu auch mal hin.
Stellvertretend mag ich nur den sagenumwobenen Tiger zeigen, und Bahnbezug hat es auch. Die DB hat ein Sonderkraftfahrzeug 10 aus dem 2. Weltkrieg bei Bauarbeiten 2014 in Euskirchen entdeckt. Der Rosthaufen wurde vom Kampfmittelbergungsdienst ausgebuddelt und dem Museum zur Ausstellung überlassen.
Die Zeit vergeht wie im Fluge, über vier Stunden haben wir im Museum zugebracht! Zurück im Städtchen gehen wir noch in die Eisdiele, entspannen ein wenig im Hotel und fallen nochmals im Bella ein zum Abendessen.
20260117
In Nürnberg geht es heut recht pünktlich los. ICE 682 soll uns bis Hannover bringen. Auf den letzten Metern trödelt er noch ein wenig herum, so haben wir ein paar Minuten Verspätung. Egal, es reicht dennoch für einen Besuch in der Lounge, und ICE 74 kommt eh erst mit was um +10 daher, die er auch hält. Ebenfalls kein Problem, in Uelzen reicht es locker in die RB nach Munster. Und auch diese macht +13 in der Abfahrt, wegen eines verspäteten Güterzugs auf der eingleisigen Strecke. Der gegnerische Holzzug fährt letztlich durch, und wir kommen los.
So kommen wir in Munster an, gehen zum Hotel, spazieren noch ein wenig durch die überschaubare Innenstadt und finden Abendessen im Restaurant Bella – absolut eine Empfehlung, da muß ich jedes Mal hin, wenn ich in Munster beruflich weile.

