20240609

Irgendwie steht diese Reise unter keinem guten Stern. Auf der Hinreise schon Verspätungen, der eigentliche Reisegrund ersatzlos entfallen, und nun die Rückreise.

Los in Garmisch geht es erst mal nach Plan, ab Eschenlohe Bus-SEV wie auf der Hinfahrt, doch in Murnau ist dieser nicht vertaktet. So haben wir dort sinnlos ca. 45 Minuten Aufenthalt, bis es weitergeht.

In München entscheiden wir uns für ICE 1002 und lassen einen anderen Zug wenige Minuten früher ungenutzt ziehen. Ein Fehler, wie sich später zeigen soll.

In Allersberg kommen wir zum Stillstand – Stellwerksstörung Nürnberg, nichts geht mehr, der letzte Zug, der durchkam, war der ICE, den wir nicht genommen haben. Nun ja, wir sitzen in der Kneipe, es gibt Faßbier, erst mal kein Drama, kann ja nicht so lang dauern.

Von wegen – wir sitzen geschlagene drei Stunden in dem blöden Allersberg im Nirgendwo, und irgendwann kann man kein Bier mehr sehen :( Ein schwacher Trost, daß wir am Ende nichts für den Verzehr bezahlen müssen, geht heute alles aufs Haus.

Als es endlich weitergeht erfahren wir, Nürnberg umfahren wir. So kommt es, durch den Rangierbahnhof fahren wir nach Ansbach, wo wir außerplanmäßig anhalten und aussteigen. Nach Nürnberg mit der S-Bahn, und in Fürth kommen wir letztlich um 21:15 Uhr an.

Über zehn Stunden für die Fahrt von Garmisch nach Fürth, das ist wohl ein neuer Rekord. Was für eine Fahrt :( In Fürth kehren wir dann noch auf ein Abendessen ein, vor wir daheim ins Bett fallen.

20240607

Heute wollen wir mit einem ICE nach München. Doch das ist alles nicht so einfach, viele Züge fahren nicht oder sind unbrauchbar verspätet, so wird es also ICE 705 über Augsburg. In Donauwörth kommen wir erst mal zum Stehen, wegen einer Suizidandrohung ist die weitere Strecke gesperrt. So bleibt Zeit für ein Eidechsenphoto, vor es dann mit +20 doch noch weitergeht.

Ab München weiter mit einem Regionalzug, leider nur bis Murnau, von dort bis Eschenlohe Bus-SEV, vor wir den letzten Hüpfer nach Garmisch-Partenkirchen wieder im Zug zurücklegen. +60 haben wir am Ziel, also nix wie ins Hotel, kurz unseren Krempel ins Zimmer schaffen, und im Hotel-Biergarten sehr gut zu Abend essen!

20220130

Die Heimfahrt ab Plauen soll trotz stürmischer Nacht laut Onlineauskunft normal verlaufen, aber nix da, am Oberen Bahnhof werden wir auf einen Bus-SEV nach Hof verwiesen. Na toll :(

So schuckeln wir also per Bus gen Hof, und trotz des Optimismus des Fahrers sehen wir in Gedanken unseren Zug davonfahren, während wir zum Bahnsteig hasten.

Es kommt wie es kommen muß, wir kommen so am Bahnhof an, daß an sich der Zug kaum mehr zu schaffen ist, doch wir rennen durch die Halle, sehen den Zug noch dastehen, Treppe runter, Treppe rauf, der Zug steht immer noch da, Tür auf, rein, Tür zu, Abfahrt.

Das war mal knapp, erst mal wieder Luft holen! Der Rest der Fahrt ist unauffällig, und wir kommen gut in die Heimat.

20160226

(52) Heute soll es von Ebermannstadt nach Leipzig gehen. Bis Bamberg kommen wir problemlos, doch die erste Hürde ist, daß am Zug die Türen nicht aufgehen. Nach einer gefühlten Ewigkeit gehen dann die Türen doch noch auf, wir stürmen zum SEV-Bus und bekommen auch noch in der ersten Fuhre Platz.

Etwas verspätet geht es los, auf der Autobahn ist auch noch ein wenig Stau, aber wir gehen davon aus, daß der RE schon die paar Minuten wartet.

Weit gefehlt, wir kommen fünf Minuten nach Planabfahrt des Anschlusses in Lichtenfels an – und die Mistgurke ist bereits weg :( Ganz tolle Nummer, liebe DB. Also müssen wir eine andere Verbindung nehmen, mit einem weiteren Umstieg, und deutlich längerer Fahrtzeit.

In Saalfeld klappt der Umstieg problemlos, und mit dem EB geht es weiter.

Der weitere Verlauf der Fahrt ist ohne Auffälligkeiten, nur halt öde. In Leipzig kommen wir plangemäß an – nur leider nicht nach unserem Plan.