20210825

Ein kleiner Ausflug nach Cadolzburg zur Burg ist uns heute eher spontan eingefallen, gesagt, getan.

Ein herrlicher Blumengarten, eine schöne Ausstellung, leichte Kost, genau das Richtige! Im Hof ein noch funktionsfähiger Kran, und metallen-schwere Hände gab es schon damals, ebenso war man auch in der Wahl der Waffen nicht immer zimperlich. Heute noch als Veranstaltungssaal genutzt wird dieser eigentlich älter wirkende neuere Teil der Burg.

Vor der Rückfahrt fällt mir noch diese ziemlich alte Eisenbahnschiene im Bahnhof Cadolzburg auf.

20210821

Mit dem Taxi geht es aus Stade raus zur Festung Grauer Ort, wo erneut Scientia Mortuorum stattfindet, die großartige Veranstaltung rund um Tod und Bestattung. Hier das Gelände in der Draufsicht, zum interaktiven darin Herumschauen (einfach mit der Maus reinklicken und verschieben):

Wie immer eine kurzweilige und schöne Veranstaltung mit vielen interessanten Vorträgen und dieses Mal auch Workshops. Dr. Anja Kretschmer hat erneut ein Highlight veranstaltet; hier ist sie nun auch mit ihrem eigenen historischen Leichenwagen aufgetreten. In der Leichenwagenparade auch Azrael, der später in diesem Blog im Zentralfriedhof in Wien einen weiteren Auftritt haben wird, und noch einer dieser tollen in Belgien eingesetzten Cadillacs mit diesen phantastischen Dachlichtern.

Witzig (außer für den Besitzer) das Münchner Bierherz, eine drastische Herzvergrößerung, die davon herrührte, daß sich Brauereiangestellte primär mit dem kostenlos überlassenen Bier ernährten, in durchaus bis zu zweistelligeer Literanzahl pro Tag.

Der Höhepunkt des Tages war wohl der Stummfilm “Das Cabinet des Dr. Caligari” von 1920, einem Meilenstein des Expressionistischen Films, dessen Kulissen teils gezeichnet und teils gebaut sind, in einer Verzerrung, die z.B. an Werke von Feininger erinnert. Aber nicht genug, diesen tollen Film sehen zu können, er war auch noch akustisch untermalt von zwei Musikern. Großartig!

So nebenbei ist man den ganzen Tag über am Futtern und Trinken, da kann man die Veranstaltung verlassen, ein Taxi nehmen und mit einem Umweg über die Hotelbar ins Bett fallen.

20210820

Mit ICE 802 fahren wir bis Erfurt, um dort in ICE 694 bis Leipzig umzusteigen. Dort wollen wir weiter mit ICE 1600 nach Hamburg. Wir haben uns gerade im Zug häuslich niedergelassen, da ertönt die Ansage, da in diesem Zugteil alle Toiletten defekt seien wird dieser nun geräumt, und man möge den anderen Zugteil nehmen. Ganz dolle Nummer, die sind beide schon knackevoll, dazu endet der andere Zugteil bereits in Berlin.

Nach kurzer Beratschlagung entscheiden wir uns, einen Takt später zu fahren und dafür online noch Plätze zu reservieren. Leider mit Umstieg in Berlin, aber was will man machen.

So kommt es also, ICE 692 bis Berlin, und da weiter mit ICE 800 nach Hamburg. Wenigstens dies klappt nun. Ziel der Reise ist Stade, da nehmen wir einfach die nächste Nahverkehrs-Mühle und können letztlich gut an, nur eben biss verspätet.

Vorbei am Elch gehen wir zum Hotel und beziehen erst mal das Zimmer. Später dann suchen wir uns noch in der Altstadt ein Lokal fürs Abendessen. Pümpel? Hmm, das kenn ich doch irgendwoher. Ein Spiegelei? Na klar, der Cartoonist Tetsche! Später recherchiere ich, der stammt aus Stade.

20210815

Das Völkerschlachtdenkmal ist immer wieder mal einen Besuch wert. Die Aussicht ist toll, bis ins BRaunkohlerevier kann man schauen! Und zum Abschluß genießen wir noch einen Dudelsackspieler.

Mittagseinkehr beim Griechen gleich gegenüber, der ist bewährt lecker.

Den Nachmittag verbringen wir in der Parkeisenbahn Auensee. Jede Menge Meistereien haben die hier! Trotz DB-Kennzeichnung des Fuhrparks wird unsere BahnCard 100 nicht anerkannt, und wir müssen regulär lösen. Eine EInkehr im schattigen Biergarten darf natürlich nicht ausbleiben…

20210814

Heute besuchen wir die Ausstellung zu den StaSi-Aktivitäten in der Runden Ecke. Erich ist dort noch präsent, und die Agentenberichte gingen durchaus ins Detail. Immer noch ein sehr spannendes Thema, und die Ausstellung läßt einen mit einem Kopfschütteln zurück. Was für bekloppte Zeiten das doch waren!

Nach einem Mittagshappen spazieren wir ein wenig durch den Botanischen Garten. Für Rhabarber ist das hier ein wenig groß und stachelig – faszinierend!

Und schon wieder zieht es uns in die Runde Ecke – heute Vormittag haben wir gesehen, daß es am Nachmittag eine Führung durchs Haus gibt. Dies lassen wir uns nicht entgehen, so besichtigen wir mit kurzweiligen Erläuterungen die heiligen Hallen der Staatssicherheit. Sogar eine Kegelbahn hatten die da, wenn auch mittlerweile als Lager mißbraucht. Durchaus schön gestaltet ist auch das Treppenhaus!

20210813

Nach Leipzig soll es gehen, aber über Dresden, zwecks Museumsbesuchs. Also ICE 602 bis Leipzig, Gepäck einsperren, ICE 1555 bis Dresden. Dort angekommen gehen wir zu den Alten Meistern, zu “Bernini, der Papst und der Tod“. Viele schöne Schädel!

Zurück nach Leipzig mit IC 2444, Gepäck holen, und ab nach Möckern, in unsere Stamm-Ferienwohnung im ehemaligen Bahnhofsgebäude. An Unternehmungen war das genug, wir lassen den Tag dort ausklingen.

20210808

Die Rückfahrt aus Bad Honnef erledigen wir via Koblenz, wo wir in den ICE 27 umsteigen, um die Heimfahrt auf der Rheinstrecke zu genießen. Dort gelingt auch ein kurzer Blick auf die Aufräumarbeiten des Felssturzes auf der anderen Rheinseite.

In Nürnberg angekommen packen wir unser Gepäck in ein Schließfach und fahren weiter mit ICE 705 bis München, wo wir Freunde aus Gilching und Boston treffen und ein hervorragendes Abendessen im Augustiner-Bräu an der Arnulfstraße haben. Das ist insofern erwähnenswert, da man an dieser Örtlichkeit eher Touristen-Massenspeisung erwartet und mit einem wirklich hervorragenden Essen nicht unbeding rechnet.

Vollends heim geht es dann mit dem ICE 1500. Gepäck in Nürnberg nicht vergessen :)

20210807

Mit ICE 728 geht es heute im Schatten des Krümelmonsters bis Siegburg. Dort steigen wir um in die Straßenbahn und fahren sicher eine Stunde bis Bad Honnef. Dort angekommen stellen wir bei dem orientierenden Rundumblick fest – irgendwie riecht es hier gut nach Essen. Dem Duft folgen wir und kehren erst mal ein. So gestärkt mit einem Zigeunerschitzel geht es einem doch gleich besser, und wir beziehen erst einmal unsere Bleibe.

Doch gleich geht es weiter, mit einem Bus bis zu einem Wanderparkplatz im Siebengebirge, von wo aus wir den Stenzelberg erwandern. Ein herrliches Eckchen, mit toller Aussicht ins Rheintal. Die Felsformation bietet etliche lauschige Schluchten, viel wilde Natur und schroffe Felsen. Den Durst stillen wir im Einkehrhaus, vor wir weiter zum Oelberg wandern. Es ist warm, es ist schwül, das Schnitzel im Bauch drückt gar schwer, so ist der Aufstieg eine ziemlich schweißtreibende und anstrengende Angelegenheit. Da lebt diese mitterweile selten gewordene Nacktschnecke deutlich entspannter, und die Warnfarbe sorgt dafür, daß man nicht versehentlich drauftritt.

Erst einmal angekommen entschädigt der Blick alles, wir treffen uns da oben mit Freunden und speisen erst mal wie immer sehr fein. Doch der Abendhimmel läßt noch nicht ahnen, was uns später noch erwartet.

Der Abstieg nach dem netten Abend erfolgt bereits im Regen, nun ja, macht nix, man ist ja gleich im trockenen Hotelzimmer. Unsre Freunde fahren uns noch mit dem Auto zum Hotel, und schon auf der Fahrt wird der Himmel immer verrückter. Vor Ort angekommen begrüßt uns ein absolut surrealer Himmel in Bonbonfarben, mitsamt Regenbogen, und auch später hüllt sich der Himmel in dramatische Farben. Verrücktes Wetter!

20210724

Der Plan ist heute, den Brocken zu bezwingen. Natürlich ganz faul mit dem Dampfbähnle! Ein an sich bevorzugtes Dieselfahrzeug 199 872 sehen wir leider nur mal kurz.

Oben angekommen beobachten wir ein wenig das Umsetzen der Lok, vor wir dann das Plateau erkunden und dort einkehren.

Auch die Rückfahrt treten wir mit dem Dampfzug an. Krass, was der Borkenkäfer an Mondlandschaften in den menschgemachten Fichtenwald-Monokulturen angerichtet hat. Doch letztlich ist dieses Fiasko auch eine Chance für die Natur, wieder die Bäume wachsen zu lassen, die hier auch hingehören. Unterwegs dann auch noch eine Zugbegegnung mit einem anderen Dampfzug.

Irgendwie landen wir zum Abendessen wieder in der Alten Brennerei, es ist aber auch gut dort, da kann man freilich zweimal einkehren.

20210723

Heute fahren wir aus Ebermannstadt gleich nach Wernigerode, mit ICE 706 und Umstieg in Halle. Dort nisten wir uns im Hotel Alte Brennerei ein und treffen uns mit Freunden. Der aufgeregte Trubel und die vielen Menschen in der Stadt erklären sich gleich – Casting für “Deutschland sucht den Superstar” – überall aufgekratzte Jugendliche und verheulte Mädchen, die offenbar rausgeflogen sind. Nun ja, wir finden im Hotelgarten Platz fürs Abendessen, sitzen da nett beisammen und haben es auch nicht weit ins Bett.

20210720

Ein letztes Mal weckt uns der herrliche Sonnenaufgang, nochmal ein Blick auf die Wendeltreppe zu unserem Zimmer, und schon müssen wir wieder abreisen. Wie immer viel zu kurz, und erst recht viel zu kurz für dieses geniale Turmhotel.

Für den IC 10640 haben wir uns Plätze in der ersten Klasse gegönnt, wo es sogar Faßbier an den Platz gibt! Da wir ein paar Minuten Verspätung einsammeln ist der Anschluß in Cheb ein wenig knapp, funktioniert letztlich aber, und so kommen wir wieder problemlos in die Heimat.

20210719

Den heutigen Tag verwenden wir, um das Viertel Vinohrady zu erkunden. Bei den bisherigen Prag-Aufenthalten hatten wir das nicht so auf dem Schirm, dabei gibt es hier herrliche Bauwerke, viel Jugendstil, und einfach schöne Häuser. Sehr ungewöhnlich auch diese Kirche des slowenischen Architekten Jože Plečnik. Auch der Innenraum ist “anders“.

Im Nachbar-Blog gibt es noch Fänge aus unserer Erkundungsrunde, wie diese schönen Details eines Wohnhauses. Und bei der Mittagspause haben wir nettes Getier, welches über uns wacht. Unbedingt sehen sollte man auch den Havlíček-Park mit seiner Grotte!

Nachmittags treffen wir uns in dem schönen italienischen Restaurant zu Füßen des Turmes mit einem (Funk-)Freund, trinken Bier und quatschen und machen dann auch gleich noch den Tisch klar fürs Abendessen in der gleichen Lokalität.

So endet der Tag im Schatten des Turms wieder in selbigem Turme.

20210718

Heute ist Umzug angesagt, ins andere Hotel. Also verabschieden wir unsere Freunde (die wieder heimfahren müssen), lagern in der aktuellen Bleibe nach dem Frühstück das Gepäck ein und fahren erst mal zum Friedhof Smichov raus. Eine schöne Anlage, viel Natur, ungewöhnlich diese herrlichen Karden.

Doch nun erst mal das Gepäck holen, und mit einem Taxi raus zur neuen Unterkunft! Ein ganz schönes Monster, wenn man so unten vor dem Turm steht. Ja, genau, da oben werden wir nächtigen, im “One Room Hotel”. Das Zimmer ist herrlich, geräumig, und eben die Aussicht, der Hammer!

Nachdem wir es uns gemütlich gemacht haben kommt noch ein Kollege unserer tschechischen Partnerfirma dazu, und wir nehmen ein Getränk in der Bar da oben.

Fürs Abendessen spazieren wir zu einem Biergarten im Stadtviertel um den Turm herum. Erwähnenswert, weil das einer der wenigen klassischen BIergärten in Prag ist, wie man sie sonst aus Bayern kennt. Auf dem Heimweg spaziern wir noch ein wenig durchs Viertel, wo omnipräsent unser Hotel alles überragt.

Da wir uns abends im Turm frei bewegen dürfen fahren wir noch hoch ins Aussichtsgeschoß und genießen den Sonnenuntergang.

20210717

Prag ist heute in etlichen Teilen der Innenstadt gesperrt, wegen Dreharbeiten zu einem Netflix-Film (The Gray Man), zerschossene Autos, martialische Einsatzfahrzeuge, und MP-Geballer, als wäre gerade Krieg. Nun ja, wir lassen uns einfach treiben, genießen die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten so im Vorbeigehen, aber das Kloster Strahov mit seinen beiden Bibliotheksräumen steuern wir dann doch gezielt an. Und Stimmungsaufheller in flüssiger Form begleiten eh permanent unser Tun :)

Das Abendessen nehmen wir in “U Pivrnce”, und die Gestaltung dieser Kneipe ist so genial, daß ich einfach Bilder sprechen lasse. Viele Bilder. Sieben Stück: 1 2 3 4 5 6 7

20210716

Heute mal anders, wir fahren normal nach der Arbeit mit dem Zug heim – um dann zu Freunden ins Auto zu steigen und nach Prag zu fahren. Unseren IC-Bus hat die Bahn ja klammheimlich eingestellt, die Bahnverbindungen sind eher mies, so ist das trotz des beengteren Sitzens die schnellste Möglichkeit, ans Ziel zu kommen.

Mit nur wenigen Stockungen kommen wir problemlos durch, erreichen problemlos unser Hotel in der Altstadt, und natürlich ziehen wir noch los zum Abendessen, und für ein paar nächtliche Eindrücke.

20210626

Die Fahrt nach Plauen geht heute über Bamberg und Hof. Am Wegesrand nehmen wir noch 155 219 und 248 007 mit, die extra für uns posieren. Gut kommen wir am Ziel an.

Weiter geht es dann nach Bad Elster, wo wir in der Kunstwandelhalle die Ausstellung Hertz-Töne von Albrecht Fersch besuchen. Viele lustige Klapperatismen zum Erzeugen schräger Töne, gebaut aus zweckentfremdeten Alltagsgegenständen oder ausrangierten Musikinstrumenten. Man darf auch alles bespielen – der arme Aufseher, der muß da was ertragen!

20210619

Heute fahren wir nach Pillnitz raus. Doch auf dem Weg durch die Stadt erst mal ein Rabe, der es sich am Brunnen gutgehen läßt.

Den Weg legen wir mit der Straßenbahn und der Fähre zurück, in welcher auch die BahnCard100 gilt, praktisch.

Eigentlich ist es ja viel zu heiß für Unternehmungen, doch hilft ja nix. Also richten wir einen dauerhaften schattigen Tisch im Biergarten ein als Basis für unsere Unternehmungen in wechselnder Besetzung.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Ausstellung “Nouveautés – Kunstschule und Spitzenindustrie in Plauen” mit herrlichen Stücken aus der Welt der Plauener Spitze und vielen Hintergründen. Hier ein besonders schönes Muster, und ein eher moderneres Spitzenkleid – doch auch Lampen kann man aus Spitze fertigen.

Natürlich sehen wir uns auch ein wenig das Gelände und die Gartenanlagen und Gebäude an, vor wir wieder mit Schiff und Straßenbahn in die Stadt zurückfahren. Sogar die Spinnen sind ausnehmend hübsch hier.

Den Abend beschließen wir noch mit einem Abendessen gleich gegenüber vom Hotel, so ist dann der Weg ins Bett nicht weit. Vor dem Bett aber noch eine dramatische Abendstimmung – die drei Sonnen sind allerdings nicht dem Bier, sondern der Mehrfachverglasung geschuldet.

20210618

Heute geht es direkt aus Ebermannstadt nach Dresden. In Bamberg haben wir ein wenig Aufenthalt, so können wir ein Bierchen gleich gegenüber des Bahnhofs trinken.

Dann aber ab mit iCE 504 bis Leipzig und weiter mit ICE 1653 bis Dresden. Lustiges italienisches Bier im Zug! Wir kommen gut an und beziehen gleich unser Hotelzimmer, direkt beim Bahnhof.

Abends gehen wir dann zur Frauenkirche ins Konzert. Schöne Stimmung mit den Kerzen, leider sind Kirchenbänke immer unbequeme Büßerbänke :(

20210612

Mit ICE 1008 fahren wir heue bis Erfurt, zur Bundesgartenschau. Problemlos kommen wir an, und da wir eh ein wenig zu früh sind spazieren wir noch durch die morgendlich ruhige Innenstadt, bis zum ersten Gelände am Petersberg.

Gleich nach dem Einlaß lassen wir uns zu Bockwurst, Brötchen und Bier nieder. Herrlich :)

Aber natürlich ist das Ziel die Botanik, und deren hat es genug, wenn auch durchaus mit Getier durchsetzt. Doch die dritte Gruppe darf nicht fehlen – die Pilze! Herrlich in Szene gesetzt in einem feucht-kalten Kellergang. Blumen gibt es durchaus auch in psychedelisch-bunt, ansonsten sind am Petersberg besonders die zahlreichen Nutzpflanzen sehenswert, Getreide, Gemüse, Gewürze, alles da!

Nun aber weiter mit der Straßenbahn zum EGA-Park, was der größere Teil ist. Dort fällt auf, daß es einen gewissen Charme hat, wenn nicht alle Wege und Stege brandneu sind, sondern auch mal etwas alt und verwittert wirkt – was man bei Gartenschauen ja sonst so eher nicht hat.

Die Gastronomie ist gut besucht, aber mit Glück wird gerade ein Tisch frei, den wir gleich ergattern und uns erst mal stärken.

Als nette Deko-Idee die Glühblumen! Spannend ist auch das neue Wüsten- und Urwaldhaus Danakil, dem Höllenloch der Schöpfung nachempfunden, einem der lebensfeindlichsten Gebiete der Welt. Kakteen über Kakteen, seltsame Pflanzen, auch einige Tiere. Die Blattschneider dürfen nicht fehlen, und prächtige Schmetterlinge hat es auch.

In den zahlreichen Häusern gibt es auch kunstvolle Ensembles, da durften sich die Leute vom Fach einfach mal ein wenig austoben. Man sieht zudem Pflanzen, deren Existenz man nicht für möglich gehalten hätte, wie diese transparenten Blüten. Andere sind einfach nur riesig. Doch zurück zum Getier, Nachwuchsproduktion ist auch wichtig.

ICE 709 bringt uns dann nach dem schön blümeranten Tag letztlich wieder zuverlässig in die Heimat.

20210606

Heute besuchen wir die Neue Nationalgalerie. Ein grandioser Bau von Ludwig Mies van der Rohe, welcher jahrelang renoviert worden war und nun endlich wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Als erster Eindruck ein Blick rundum in der Halle auf Boden-Niveau:

Im Stockwerk darunter ist vor allem die Garderobe ein absoluter Hingucker!

Für den Heimweg ist ICE 707 auserkoren, und an sich funktioniert alles, nur die baustellenbedingte Umleitung ist etwas kurios, der Halt in Nürnberg entfällt, wir müssen bereits in Bamberg raus und umsteigen, während der ICE später dann durch den Rangierbahnhof Nürnberg umfährt. Aber egal, wir kommen wieder gut heim.