20260802

Zurück aus Straßburg fahren wir bis Offenburg mit dem Regionalzug, heute aber kein deutsches klappriges Dieselbähnle, sondern ein solider französischer E-Triebwagenzug. In Offenburg steigen wir um in ICE 74, der uns pünktlich und bestens verpflegt nach Frankfurt bringt.

Dort ein wenig Gleiswechsel-Pingpong, und mit einigen Minuten + geht es weiter mit ICE 623. Doch es wäre zu schön, wenn mal alles rund liefe. In Würzburg stehen wir etwas länger, und dann ertönt die Ansage – Streckensperrung wegen Böschungsbrand in Kitzingen.

Mit +25 fahren wir aus Würzburg raus, und wir nehmen den Umleiter via Ansbach. Am Ende bringt uns das gut +50 in Nürnberg ein, und mit der U1 gehts vollends heim. Was für ein Wochenende!

20260801

Noch 214 008 mit 214 010 vor einem Schienenzug fürs Auge, und ICE 728 startet pünktlich in Nürnberg. Bis Frankfurt bleiben wir an Bord.

In Frankfurt sind wir fast pünktlich, aber die angedachte Verbindung via Offenburg ist so verspätet, daß der Anschluß dort nach Straßburg nicht erreicht wird und damit die Wartezeit dort beinahe zwei Stunden betrüge. Also disponieren wir um und peilen ICE 9590 an, der uns ohne Umstieg zum Ziel bringen soll. Kurzer Happen in der DB Lounge, und wir sehen, der Zug wird auch früh bereitgestellt, so finden wir problemlos Platz in der Kneipe.

Doch zu früh gefreut, kurz vor der Abfahrt wird der Zug geräumt – wegen technischer Probleme sei der Zug nicht fahrbereit. Entfällt ersatzlos :( Also geghen wir zur Beratschlagung nochmals in die DB Lounge. Durchspielen aller Möglichkeiten ergibt wenig Auswahl, der Plan ist, Mannheim, Baden-Baden, und ab da regional bis ans Ziel. Als wir die Lounge verlassen geht die Schlange vor Reisezentrum udn Info-Point schon durch den halben Hauptbahnhof. Bringt aber halt auch nix, sich da anzustellen, der Folgezug ist eh schon ausgebucht, das ist zu dieser Hauptreisezeit (Urlaubszeit!) einfach eine Scheißsituation.

Letztlich entern wir ICE 575, aber während der Fahrt eskaliert die Verspätung des Folgezuges derart, daß Baden-Baden platzt. Also geht es ab Mannheim mit dem ICE 903 „Schwarzwald“ nach Offenburg, wo mit viel Glück ein einminütiger Umstieg klappen könnte, so würden wir eine Stunde früher ankommen. Funktioniert dies nicht, kommen wir so an wie es mit dem geplatzten Umstieg einen Takt später ab Baden-Baden gelaufen wäre. Es bleibt spannend.

Dieser Plan klappt nicht, also haben wir in Offenburg etwas länger Aufenthalt und fragen uns, was es mit dem Dienstverrichtungsraum so auf sich hat. Pünktlich starten wir dann, seltsamerweise in einer Dreifachtraktion BR 650 – dieseln unter Draht. Nun denkt man, da kann nix mehr schiefgehen, doch das Ding ist überfüllt, und durch Türstörungen dauert jeder Zwischenhalt ewig, so haben wir in Straßburg +20. Unterm Strich sind dies jedoch +200, gegenüber der ursprünglichen Reiseplanung. Gerade noch so huschen wir über den Bahnhofsvorplatz, check-in fürs Zimmer, Gepäck hochschaffen, und zurück zum Bahnhof, in den Regionalzug nach Rouffach.

Schön klimatisiert ist er, pünktlich auch, so kommen wir problemlos nach Rouffach, wo wir wieder in die Gluthitze ausgeworfen werden. Ziel ist die dortige Kirche, mit vielen Objekten für Manus blog.

Zurück zum Bahnhof, wo wieder pünktlich der Zug nach Straßburg daherkommt. Unterwegs in Sélestat sehen wir noch diese lustige Lok auf echten Gleisen.

Was für ein bekloppter Tag! Das Abendessen in einem Gastgarten am Wasser unter einer uralten Platane haben wir uns mehr als verdient! Das obligate Bier an der Hotelbar nehmen wir mit hoch aufs Zimmer – da hat es im Gegensatz zur Bar eine Klimaanlage.

20260731

Für den Rückweg aus Bremen bringt mich die Straßenbahn bis zum Bahnhof. Dort muß ich den Regionalzug nehmen, der sich gut füllt, aber ich habe einen Sitzplatz. Bis kurz vor Hannover sind wir pünktlich – doch dann bekommen wir ewig keine Einfahrt, und ich werde wohl den verspäteten ICE 785 doch nicht mehr erreichen.

Doch dieser verspätet sich auch nochmal, so erreiche ich problemlos diesen Zug, bekomme Platz, und mit +35 komme ich weg. Die Verspätung halten wir bis Nürnberg durch, und für die letzte Meile nehme ich die U1. Allemal schneller so als mit der regulären Verbindung, die einen längeren Aufenthalt in Hannover bedeutet hätte. Manchmal profitiert man eben auch von Verspätungen!

Übrigens bin ich bei 17 Grad in den Zug eingestiegen – und bei 37 Grad habe ich ihn verlassen!

20260727

Diese Woche soll ich dienstlich in Bremen verbringen. ICE 886 bringt mich pünktlich bis Hannover, doch leider sind die direkten Züge ohne Umstieg stillschweigend abgeschafft worden. Auf den Regionalzug habe ich keine gesteigerte Lust, also gehe ich auf einen Happen in die DB Lounge und fahre weiter mit ICE 1044. Der bringt mich mit +5 nach Bremen, und die letzte Meile zum Hotel nehme ich den Bus.

20260726

Ein Tagesausflug nach München steht an, in die Kunsthalle München, zur Ausstellung HAAR – MACHT – LUST.

ICE 583 bringt uns pünkltich bis München, letzte Meile mit der Straßenbahn, läuft alles problemlos. Eine schöne Ausstellung, rund um das Thema Haare, viele Exponate. Die Spanne reicht von Adam und Eva über Jesus zu Medusa und Mucha :)

Noch ein Getränk in der DB Lounge, und zurück geht es mit ICE 620. Auch hier ist alles pünktlich.

20260724

Die Heimfahrt aus Memmingen beginne ich mit dem Bus, der schon mal +5 hat.

Doch Halt – Heimfahrt? Ohne Hinfahrt? Ja, hinzu hatte ich gestern eine Mitfahrgelegenheit bei einem Kollegen, daher kein bclog-Eintrag. Doch für den Rückweg bin ich wieder den Öffentlichen treu.

Der Umstieg in Memmingen in den leicht verspäteten ECE 95 ist kein Problem, Platz bekomme ich auch. Bis München ist er wieder pünktlich, dafür ist ICE 722 schon aus der Vorleistung zu spät. Wenigstens wird er nicht gereinigt, sondern wir dürfen gleich rein, um nicht noch mehr Verspätung aufzubauen. Mit ungefähr +15 kommen wir weg, und bis Nürnberg sind wir auf +5 runter, prima!

Letzte Meile mit einem passend verspäteten roten Zug, so bin ich wieder gut daheim angekommen.

Doch der Bahn-Tag ist noch nicht beendet. In Fürth steige ich zu Manu in die S1 – die erst mal wegen Türstörung nicht wegkommt. Gut zehn Minuten werden das, und an sich wäre das für unseren Anschluß ICE 1009 eng, aber der hat auch schon +44. Nun ja, bissl Zeit in der DB Lounge totschlagen, und letztlich bringt uns die Fuhre auf eine Bierlänge gut nach Ingolstadt.

Dort treffen wir uns mit Freunden, haben ein prima Abendessen im Weissbräuhaus, und die Rückfahrt im kaum belegten ICE 1000 auf eine weitere Bierlänge klappt hervorragend. Und auch sowas gibt es, wir kommen vier Minuten abweichend in Nürnberg an – vier Minuten zu früh! Die S6 bringt uns vollends heim.

20260715

ICE 985 „Steiermark“ bringt mich nach München. Bissl Verspätung, aber S6 nach Gauting und Bus zur Firma, das paßt alles zeitlich noch ganz gut.

Zurück dann mit dem Bus bis Starnberg – leider machen wir +, weil irgendwie in Starnberg heute Verkehrschaos ist, ich verpasse den Regionalzug und muß auf die S6 ausweichen, die auch noch um München herum dann nur noch langsam vorankommt. So erreiche ich ICE 620, der mich leider ohne Gastro fast pünktlich wieder zurückbringt.

20260704

Von Koblenz fahren wir mit einen bunten Zug bis Remagen. Ab da leider Bus-SEV ins Ahrtal. Bad Neuenahr ist das Ziel, wo wir den ehemaligen Regierungsbunker besichtigen wollen. Die Fahrt klappt, und für die letzte Meile den Berg hoch gönnen wir uns ein Taxi.

Es ist noch genug Zeit vor der Führung, und vor Ort hat es praktischerweise eine kleine Museumsgastro, so trinken wir erst mal ein Gläschen Wein.

Anekdote am Rande, im Rahmen von Protesten gegen die Anlage hat sich Joseph Beuys auf einem Schild verewigt, kommentiert vom damaligen Leiter der Anlage.

Jedenfalls sehen wir nun eindrucksvoll, welcher Aufwand getrieben wurde, um die Regierung für 30 Tage nach einem Atomschlag arbeitsfähig zu halten. Der Plan der Anlage zeigt, mehrere Kilometer Ausdehnung in der Länge, noch viel mehr Kilometer an Gängen. Bad, Klo, Kontrollraum, Kommunikationstechnik, Krankenstation, ausgedehnte Lüftungsgänge, ein Fernsehstudio zur Produktion von Informationssendungen an „die da draußen“, eine Telephonzelle, um die Lieben da draußen anrufen zu können, die Lagekarte und viele taktische Zeichen, all die Dinge, die man eben zu brauchen meinte. Das Bett für den Kanzler wirkte nur bedingt gemütlich, aber das war ja auch nicht notwendig.

Natürlich war das Ding nie in Betrieb, aber es gab regelmäßig Übungen. Spannend auch, daß viele Informationen zu den Übungen auf dem regulären Weg nicht zu bekommen waren, wegen der Geheimhaltung. Doch dann kam jemand auf die Idee, schauen wir doch mal im Archiv der StaSi-Unterlagen nach. Und richtig, die andere Seite war natürlich informiert, so waren die meisten relevanten Informationen auf diesem Umweg zu bekommen, Geheimhaltung hin oder her. Diese Schautafeln rühren daher.

Übrigens wurde der Bunker bis auf den Museumsbereich entkernt und rückgebaut. Nun könnte man denken, warum der Aufwand, einfach lassen wie es ist, und gut. Doch viele der verbauten Materialien gelten heute als schädlich, wie zum Beispiel Asbest. Man wollte natürlich vermeiden, daß das Zeug irgendwann unkontrolliert freigesetzt wird. Der Blick in die nackt wirkende Röhre am Ende der Ausstellung belegt den teuren, verantwortungsbewußten Rückbau.

Nach der informativen und kurzweiligen Tour spazieren wir wieder in den Ort runter, kehren noch kurz ein, bis der Bus kommt, und zurück nach Koblenz geht es auch wieder mit dem Umstieg in den bunten Regionalverkehr in Remagen.

Zurück in Koblenz noch Abendessen in der Innenstadt, vor wir dann im Hotel auflaufen und noch über die Bar müssen.

20260703

ICE 26 nach Koblenz steht zeitig bereit – doch die Klimaanlage läuft nicht und erholt sich auch nicht im weiteren Verlauf der Fahrt.

So trödeln wir uns durch die Lande, fahren wegen Streckensperrung rechtsrheinisch und kommen letztlich mit +40 in Koblenz an. Nun ja, wir essen im Zug was, Taxi zum Hotel – paßt.

20260628

Nach einem erfolgreichen Messewochenende fahren wir direkt von der Messe mit dem Bus zum Bahnhof und nehmen da ICE 216 bis Ulm. Dort fahren wir nicht mit unserem angedachten Zug weiter, da er krass verspätet ist, sondern nehmen ICE 119 bis Pasing und dann einen Regionalzug bis München. Dort steigen wir um in ICE 1004. Wir kommen schon zu spät los, auf der Schnellfahrstrecke funktioniert alles nicht so wirklich und wir trödeln gnadenlos herum, so werden es halt am Ende des Tages +90.

20260625

ICE 701 startet schon mit +30, so klappt unser Anschluß in Augsburg nicht. Nun ja, dann halt eine Verbindung später, wir fahren mit bunten Zügen über Ulm bis Friedrichshafen.

Dort schnell das Hotel beziehen, mit Freunden treffen, und ab in den Katamaran bei Bier nach Konstanz. Die Freunde machen Einkehr, und wir besuchen das Münster, wo Manu tolle Fänge macht!

Zurück geht es bei noch mehr Bier im Katamaran, pünktlich landen wir in Friedrichshafen an und treffen uns noch zum gemeinsamen Abendessen an der Uferpromenade.

Ziel der Reise ist, wie jedes Jahr, die HAM RADIO, bei der wir auch einen Stand unseres Funkprojekts mit betreuen.

20260619

Für die Fahrt nach Hof treffe ich heute Manu in Nürnberg, und wir nehmen den durchgehenden Zug via Weiden. In Hof ist noch genug Zeit für einen Imbiß am Bahnhof, vor wir im Auto mitfahren zur Freiheitshalle, zu einem Konzert mit Schostakowitsch.

Nach einem schönen Abend im angenehm klimatisierten Saal geht es im PKW weiter nach Plauen, zu Absacker und Bett.

20260618

Auch heute in Lagerlechfeld wieder Arbeit mit Funkzeugs, die Natur ist nicht ganz so aufdringlich wie gestern, und so kommen wir gut voran.

Nach getanem Job lasse ich mich von einem Kollegen bis Geltendorf mitnehmen, und der blaue Zug bringt mich nach München. Weiter geht es mit ICE 584 mit +12. Letzte Meile mit der U1, so komme ich wieder gut daheim an.

20260617

ICE 985 bringt mich heute bis München. Weiter geht es im blauen Zug bis Geltendorf, und ab da weiter mit dem Taxi bis ins Einsatzgebiet in Lagerlechfeld. Dort machen wir lustige Dinge mit Funkzeugs. Die Natur „erfreut“ uns mit einer Käferinvasion und Hüpfern, und andauernd donnern Jets über uns hinweg.

Für den Weg ins Hotel erhalte ich spontan einen Dienstwagen. Der links natürlich, standesgemäß :) Gleich neben dem Hotel ist noch eine Pizzeria, so endet der Tag sehr angenehm.

20260606

In Kastellaun zieht es uns heute zum Tag der Bundeswehr. Wir bestellen uns ein Taxi, das uns zur ehemaligen Raketenbasis Pydna bringen soll. Diese ist heute Übungsgelände der Bundeswehr, es finden aber auch zivile Veranstaltungen wie z.B. ein Musikfestival statt.

Zum Glück hat der Taxifahrer Ortskenntnis, die Zufahrt ist nämlich kilometerlang dicht mit Autos, es staut aufs Übelste. Doch unser Fahrer bringt uns auf Feldwegen ganz nah an den Eingang, so kommen wir sehr bequem an den Ort des Geschehens.

Die Bundeswehr hat mal wieder alles erdenkliche aufgefahren, das kann sich wahrlich sehenlassen. Funkzeugs, auf dem auch Software meines Arbeitgebers läuft, die Hunde-Einheit zeigt Sucher, Kampf und Festnahme, eine schöne BMW, und besonders kurios das Röntgenmobil zur Untersuchung ganzer Fahrzeuge und Container. Evakuierung Verletzter erfolgt heute übrigens auch schon ferngesteuert und unbemannt. Erfrischend, daß es auch Bastler und Frickler bei der Bundeswehr gibt, wie diese selbstgebaute Antenne zeigt. Und Überflug folgt Überflug folgt Überflug folgt Überflug :)

Natürlich hat es auch großzügige Gastronomiebereiche, man muß weder verhungern noch verdursten. Auf der Bühne gibt es Ansprachen und Interviews, und auch der Verteidigungsminister Pistorius ist von einem anderen Standort zugeschaltet mit einer Rede.

Für den Rückweg holt uns das Taxi auch wieder am Acker ab, so funktioniert der Heimweg bestens.

Abendessen nehmen wir wieder im Restaurant gleich gegenüber, so ist das ein schöner Abschluß eines gelungenen Tages.

20260605

Heute nehmen wir ICE 1228. Bis Koblenz soll es damit gehen. Weg kommen wir pünktlich, doch wir bauen Verspätung auf und landen so mit +25 in Koblenz. Doch kein Problem, der Umstieg zum Bus ist großzügig bemessen. Wir müssen hinten zum Bahnhof raus und noch ein Stück laufen, bis wir die Bushaltestelle finden.

Der Bus kommt, und so schuckeln wir ungefähr eine Stunde durch die Lande nach Kastellaun. Das Hotel ist nicht weit von der Haltestelle entfernt, so beziehen wir unser schönes Zimmer, spazieren ein wenig durch die Burg mitsamt Ruine, um dann gleich gegenüber des Hotels zu Abend zu essen. Damit ist der Weg ins Bettchen besonders kurz.

20260604

In Oberfranken gibt es eine Wanderung, die sich Seidlassteig nennt. Man wandert von Gaststätte zu Gaststätte, trinkt überall mindestens ein Bier (a Seidla, je nach Region auch ein Krügel, eine Halbe, a Hoibe – halt ein Bier mit 0.5l) und holt sich einen Stempel.

So denken wir uns, zwar ohne Stempel und nur inoffiziell, aber das kriegen wir in Fürth, um Fürth und um Fürth herum auch hin. Gedacht, getan, wir ziehen mit Freunden los, zu Fürther Trankesfreuden.

Als Einstieg nehmen wir ein Starter-Bier im Milchhäusle. Leider hat es da nix zu essen, also schnell weiter.

Nein, wir sind nicht faul, aber um mehr Biere und Lokalitäten zu schaffen beschleunigen wir das Ganze spontan ein wenig und substituieren den öden Fußmarsch durch die Stadt mit einem Bus-Trip, an den Waldrand, um im Forsthaus-Hotel die erste Trinkpause einzulegen. Nettes Personal, netter Service, so läßt es sich schon mal gut an.

Doch wir müssen weiter, wir haben noch mehr vor. Vorbei an den Wildschweinen wandern wir also gen Felsenkeller. Bekannte und bewährte Lokation, da macht man eh nix falsch. Zum obligaten Bier essen wir auch einen Happen, man braucht ja Energie für den weiteren Weg.

Also weiter durch den Wald, wild die Mücken und Bremsen wegfuchtelnd, nächstes Ziel ist der Bräuschank zu Zirndorf. Und wie wir so den Waldrand sehen sage ich noch, ich seh schon den Bahnhalt Weiherhof, da fährt gleich ein Zug, vielleicht erwischen wir den noch. Klappt, über den Bahnübergang rüber, schon schließt dieser, und der Zug fährt ein. Würde man das planen, nie klappte das so auf den Punkt :) Also mit dem Bähnle bis Zirndorf, das ist allemal komfortabler als der Fußmarsch.

Auch dieses Gasthaus ist bewährt, wir trinken Bier und essen einen Happen – und nehmen gleich noch mal den Zug, auch das hat sich bewährt, und die Fürther Innenstadt hat uns wieder.

Der geneigte Leser mag es bei dieser Abfolge der Gaststäten schon befürchten. Rrrichtig, wir lassen die Aktion beim Abendessen im Grüner-Brauhaus enden, so haben wir das Dreigestirn unter der Regie des Michael Urban komplett an einem Tag mitgenommen!

Scheee war’s, eine schöne Runde durch Natur und Gastronomie! Bier, Essen, alles bestens, nette Gesellschaft, nur die fliegenden Blutsauger waren etwas lästig.

20260530

Der angedachte Sprinter ohne Zwischenhalt bis Berlin hat schon mehr als eine Stunde Verspätung, also nehmen wir ICE 802, der pünktlich startet und uns gut nach Berlin bringt. Auch die Gastro funktioniert, was will man mehr?!

Zunächst fahren wir in die Alte Nationalgalerie, um die Ausstellung Skandal zu besuchen. Nur ein Raum, aber Mors Imperator von Hermione von Preuschen ist die Reise absolut wert! Alleine dieser Schädel!! Das Gemälde aus Privatbesitz ist wohl sonst nicht zu besichtigen, damit ist diese Ausstellung eine seltene Gelegenheit dazu.

Weiter geht zum obligaten Besuch der Tiergartenquelle, wo wir uns mit einem Freund auf Bier und einen Happen treffen. So gestärkt fahren wir raus zum Gesundbrunnen und entern ICE 1163, der pünktlich abfährt und nach den Berliner Bahnhöfen ohne Halt bis Nürnberg durchzieht.

So kommen wir auch pünktlich und entspannt daheim an.

20250528

Heute habe ich einen Termin in Blaustein. Mit bunten Zügen fahre ich via Nürnberg, Donauwörth und Ulm – klappt alles, pünktlich komme ich an.

Nach Erledigung der Aktion fahre ich wieder bunt bis Ulm und denke mir, jetzt willst aber ICE haben. Also nehme ich ICE 225 bis München – um dort dann zu erfahren, bei Ingolstadt steckt ein LKW unter einer Bahnbrücke fest, Züge werden umgeleitet oder fallen ganz aus.

Nun ja, ich erwische gerade noch so ICE 784, was aber eine schlechte Wahl war. Die Bordkneipe ist kaputt und hat fast nix mehr, kein Bier, kein Futter, aber eine lauwarme Cola kann ich noch ergattern.

Die Umleitung nach Augsburg ist stark befahren, es staut sich, so lande ich erst mit +60 in Nürnberg und fahre mit der U1 vollends heim.

Mit bunten Zügen wäre ich wohl eher daheim gewesen, aber naja, das weiß man ja meist vorab nicht schon.

20260524

Eigentlich kommt man ja zum Porzellanikon in Selb aus Plauen super mit der Bahn – aber die Verbindungen sind aktuell mies in Sachen Umstiegszeiten. So sind wir froh, daß unsere Freunde ausnahmsweise mit’m Auto da sind. Also fahren wir elektrisch nach Selb.

Das Museum hat heute sogar ein Fest, mit Musik und Freßbuden und allem, so haben wir also einen prima Tag in der spannenden Ausstellung mit interessanten Vorführungen aus dem Kontext der Porzellanherstellung. Und auch eine Führung zu einem spielerisch zu lösenden Museumskrimi mit Porzellanbezug war sehr kurzweilig und unterhaltsam.

Nur, was leider nicht mehr existiert, das ist die hervorragende Ausstellung zur technischen Keramik :( Angeblich habe die die Besucher überfordert und sei zu speziell gewesen. Sehe ich anders, in meinem Verständnis hat ein Museum zu fordern und auch mal wohldosiert zu überfordern – nur so lernt man was Neues, nimmt für sich was mit an Wissen und Erkenntnis. Doch die Banalisierung des Alltags macht auch vor Museen nicht halt, und erstklassige Sammlungen und Ausstellungen werden gnadenlos gefleddert. Hauptsache, bunt und interaktiv, und möglichst niedrig im Niveau.

Nun ja, umsonst war der Besuch dennoch nicht, und das Museum ist nach wie vor den Beusch wert – erst recht, wenn man den vorherigen Zustand nicht kennt :)

Zurück nach Plauen kommen wir auch problemlos, und den Abend beschließen wir beim gemeinsamen Abendessen im Matsch.

20260522

Ich starte heute in Fürth beinahe pünktlich mit dem RE. Platz bekomme ich gut, so kann Manu in Forchheim zusteigen. Der Umstieg in Lichtenfels klappt schon mal problemlos. Der Anschluß ist Hof ist auch kein Problem – aber der Zug ist bumsvoll, wir stehen bis Plauen und haben gerade die paar Minuten Verspätung, daß wir die Straßenbahn nicht mehr erwischen. Naja, das Wetter ist gut, es geht bis zum Hotel bergab, gehen wir halt zu Fuß.

20260517

Mit einem roten RE geht es nach Bamberg. Dort fahren wir mit dem Bus rauf auf den Michelsberg. Die Klosterkirche dort hat nach 14 Jahren Renovierung endlich wieder offen, und Manu macht einige prächtige Fänge dort. Doch alles ist noch nicht fertig, da steckt Potential für noch mehr :)

Danach genießen wir im Cafe dort oben die Aussicht bei Wein und Kuchen, vor wir wieder zu Fuß bis zum ZOB absteigen, mit dem Bus zum Bahnhof fahren und uns die S1 wieder gut heim bringt.