20220106

Mit ICE 726 wollen wir heute nach Duisburg. Doch wir kommen nur bis Düsseldorf, wegen Bahnsuizids schmeißen sie uns da raus. Nach kurzer Umplanung entscheiden wir uns für die U79, die lustige Überland-Straßenbahn, die uns auf ungewohnten Wegen ans Ziel bringt.

Das Gepäck ins Schließfach, und zum MKM spaziert, wo wir den neuen Anbau bewundern. Daher sollen die Bilder heute rein dem Anbau huldigen, der durch den Silobau angeschlossen ist. Allerdings hat sich auch noch ein kleines Kunstwerk ganz von alleine und selbsttätig in Szene gesetzt, das soll nicht unerwähnt bleiben :)

Danach treffen wir uns auch gleich in einem Restaurant am Binnenhafen noch mit Freunden und haben so einen netten Abend.

Mit dem Zug geht es dann nach Essen, wo wir unser übliches Hotel beziehen.

20220104

ICE 1701 fährt uns heute bis Donauwörth, und dort steigen wir in einen bunten Zug um. Angesagt ist eine Überraschungsfahrt nach Ulm, um dort ein Gargoyle vom Ulmer Münster wegzufangen. Also, real, physisch, nicht nur als Ablichtung!

Die Fahrt gelingt, ebenso der Fang, also feiern wir den Erfolg gleich im Ulmer Pfannkuchenhaus.

Die Rückfahrt dann im bunten Zug bis Ingolstadt, wo wir in ICE 584 umsteigen und vollends heimfahren.

Und gleich noch ein klassisches Unboxing, Kiste zu, Kiste offen, Gargoyle kraucht raus :)

20211231

Wie schade, wir müssen Paris wieder verlassen :( Aber es ist wohl kein Fehler, dem Irrsinn zum Jahreswechsel ganz gepflegt zu entfleuchen. ICE 9573 bringt uns also zurück nach Deutschland.

Da wir in Stuttgart erstaunlich pünktlich sind, müssen wir nicht mit dem ungeliebten RE nach Nürnberg fahren, sondern erwischen mit beschleunigtem Umstieg gerade noch so den IC 2069. Prima, so machen wir nochmal Zeit gut, und komfortabler ists auch.

So können wir bequem das Jahr im Grüner-Brauhaus ausklingen lassen. Trotz aller Hindernisse, wir haben uns 2021 so schön gemacht wie nur irgend möglich unter diesen Umständen.

20211230

Für die heutige Kathedrale müssen wir Paris nicht verlassen, Saint-Denis erreichen wir mit den lokalen Öffentlichen. Das Stadtviertel wirkt ja eher wenig einladend, doch die Kathedrale macht das wieder wett.

Auf dem Rückweg in die Stadt schmeißen sie uns aus der U-Bahn raus, weil die irgendwie krepiert ist oder die Strecke ein Problem hatte, keine Ahnung – also sind wir ein wenig zu Fuß gegangen, bis zu einer anderen Linie, mit der wir wieder in die Stadt fahren konnten.

So gehen wir auch noch ein paar Schritte rund um Notre Dame de Paris, wo immer noch Großbaustelle ist, um die Folgen des Brandes zu begrenzen.

20211228

Der nächste Ausflug aus Paris raus führt uns nach Laon, natürlich auch wieder mit der Bahn. Dort angekommen stellen wir fest, es sind ca. eine Million Stufen rauf zum Ziel der Reise, und die Standseilbahn ist wegen Geldmangels auch stillgelegt. Also stapfen wir da halt hoch, was will man machen?!

Auch hier gibt die Kathedrale viel her, Wahnsinn, was die damals alles hingestellt haben.

Danach gönnen wir uns noch die Führung durch die Zitadelle, eine schön erhaltene unterirdische Anlage.

Die Heimfahrt klappt problemlos, so sind wir rechtzeitig zum Abendessen wieder in Paris zurück.

20211227

TER 3109 bringt uns heute nach Rouen. Eine schöne Stadt, und unverhofft viele Objekte fordern unsere Aufmerksamkeit. Die Website der Konkurrenz hat hier wieder hervorragend gearbeitet und geradezu eine Fülle an Bildern verarbeitet: Sieben Artikel zu Rouen!

Mit TER 3124 fahren wir wieder zurück. Das war als erster Ausflug aus Paris heraus gleich mal ein Volltreffer.

20211226

ICE 9568 bringt uns von Karlsruhe nach Paris. Die Fahrt ist langweilig, und gut kommen wir an. Mit der Metro raus nach La Défense, wo wir unser Zimmer beziehen, und dann noch zum La Grande Arche, dem 110 m hohen Bau mit dem grandiosen Blick über die Stadt.

Danach besuchen wir die Katakomben und verlieren uns in der Unterwelt inmitten der Gebeine von ca. sechs Millionen Einwohnern von Paris. Doch seht selbst: Manu war hier fleißig!

Abendessen finden wir fast um die Ecke, so können wir gestärkt zu unserem Hotel fahren.

20211225

Aus Plauen heim geht es in bunten Zügen. Kurz nach Fürth, Tasche umpacken, und schon ziehen wir wieder los, erste Etappe, Karlsruhe. IC 2064 bringt uns hin.

Dort angekommen werfen wir erst mal das Gepäck im Hotel ab, und danach testen wir auf dem Weg zum Essenfassen die neue Unterpflasterstraßenbahn. Die Haltestellen sind schön gestaltet, aber nicht sehr abwechslungsreich. Spaß macht das Farbenspiel mit den Lampen in den Grundfarben! Da schau’ sogar ich bunt aus, unglaublich.

20211218

ICE 728 fährt uns heute nach Düsseldorf. Kurz Gepäck im Hotel abwerfen, dann gehen wir erst mal in die Stadt, für einen regionaltypischen Mittagshappen.

Der Tag kommt heute eher neblig daher, was aber das posende Entenpaar nicht weiter stört.

Weiter geht es zum Kunstpalast, wo wir uns eine Ausstellung zu elektronischer Musik ansehen. Viele herrliche Exponate, teils auch mit Geschichte. Und natürlich darf Kraftwerk nicht fehlen!

Doch nun der Hauptgrund der Reise – die Lasershow mit Musik und Animationen rund um den TEE von Kraftwerk! Laserfabrik rund um Daniel Brune hat da eine tolle Show hingelegt, und wir lernen bei der Gelegenheit auch noch Klaus Gendrung kennen, der das Spektakel in Zusammenarbeit mit Kraftwerk organisiert hat.

Der Absacker in der sehr lauten Hotelbar ist bei schlechtem Bier eher ungemütlich, nun ja, aber das kann diesen tollen Tag auch nicht mehr wirklich vermiesen.

20211204

Heute zieht es uns zum Schinkel-Pavillon, wo es eine Ausstellung mit Werken von HR Giger gibt. Nicht fehlen darf da natürlich das Alien, eh klar. Auch gibt es abgefahrene Installationen, teils sogar bewegt. Doch auch die Zeichnungen sind toll, seien es die Anleitungen zum Bau und zur Bewegung der Modelle, oder einfach nicht näher beschriebene Phantasien.

Abendessen nehmen wir im Kreuzberger Himmel, einem Syrischen Restaurant, betrieben von Flüchtlingen, untergebracht in den Räumen einer Kirche (!), und das Bier kommt aus Andechs.

Noch ein Absacker an der Hotelbar, so ist der Weg ins Bettchen nicht mehr weit.

20211203

Heute wollen wir nach Arbeit bis Bamberg, und da ICE 1002 nach Berlin nehmen. Was kommt ist leider Ersatzzug ICE 2902, aber nun ja, wir kommen unter, und das Ding bringt uns nach Berlin.

Nach Ankunft treffen wir uns erst mal mit einem Freund und gehen am Potsdamer Platz essen. So haben wir einen netten Abend zusammen, und die weihnachtliche Beleuchtung setzt das Ganze in ein interessantes Licht.

Danach zum Hotel. und ab ins Bett.

20211124

Heute geht es mit ICE 822 nach Köln, zur PMRExpo 2021. Endlich wieder Messegeschehen, wenn auch maskiert. Es ist alles beinahe wie immer, nur die ganzen kleinen chinesischen Stände mit Billigtechnik an der Grenze zum Plagiat, die fehlen. Bekannte treffen, Technik anschauen, all das hat einfach gefehlt!

Den Rückweg bestreite ich mit ICE 721, so komme ich wieder gut und entspannt in die Heimat zurück.

20211121

Nach der angenehmen Nacht in den herrschaftlich-barocken Räumen in Bamberg und einem standesgemäßen Sektfrühstück fahren wir mit einem roten Zug bis Nürnberg. Dort übergeben wir noch eine Mitreisende an den IC gen Südwesten, um dann zurück nach Fürth zu fahren. So findet das schöne Wochenende seinen enstpannten Abschluß.

20211120

Aus Bamberg fahren wir mit bunten Zügen über Forchheim nach Pretzfeld, wo wir schon wieder in der Brennerei Haas einfallen. Aus gewissen Gründen hatten wir ja 2020 als Totalausfall bezüglich der Edelbranddegustation zu verbuchen, also ist 2021 eben doppelt gebucht, basta.

Wie wir so in der Gruppe vom Bahnhof zur Außenstelle, dem großen Schnapslager, tigern, umwehen uns ungewöhnliche Klänge, als wir den Bereich der Bebauung verlassen. Sollte da….da wird doch nicht…doch seht selbst!

Natürlich paßt dazu idealerweise Whisky, so verkosten wir die ersten edlen Tropfen direkt am Lagerort. Nach dieser ersten Runde gehen wir hoch zum üblichen Ort der Verkostungen, wo wir dann gepflegt weitertrinken und einen netten Nachmittag mit netten Leuten verbringen.

Zurück nach Bamberg wieder mit der Bahn, natürlich gemeinsames Abendessen in einem urigen Lokal, eh klar.

20211113

Frisch ausgeruht haben wir heute einen größeren Ritt vor. Aus Leipzig soll es weiter nach Parchim gehen. Da paßt auch hervorragend der Gutschein für die erste Klasse, bei so einer Tour lohnt der.

Los geht es mit ICE 1604, der uns bis Berlin bringt. Von dort weiter mit IC 2270. Das Besondere an diesem Zug ist, es handelt sich um einen der ehemaligen Doppelstockzüge der österreichischen Westbahn, welche die DB übernommen hat. Ein sehr schönes Fahrzeug, gute Einrichtung, tolle Sitze, davon sollte es mehr geben. Bis Rostock bringen wir in diesem Zug zu, wo wir nach ein wenig Aufenthalt mit IC 2213 weiterfahren. Das ist wieder ein ganz normaler Intercity, schade, ein deutlicher Abstieg. Der bringt uns bis Schwerin, wo wir wieder mit ein wenig Aufenthalt umsteigen, in einen Regionalzug nach Parchim.

Die Reisekette hat durchgängig funktioniert, so kommen wir gut in Parchim an, beziehen unser Zimmer, um dann letztlich das Ziel der Reise aufzusuchen – den alten Friedhof zur Herbstmondnacht.

Eine schöne Veranstaltung, bei der viele sonst versperrte Mausoleen zugänglich gemacht werden, und es gibt ein interessantes Rahmenprogramm. Die Beleuchtung ist stimmungsvoll, bereits vor Einbruch der Dunkelheit gibt es mystische Farbakzente, die sich mit abnehmender Helligkeit verstärken, und neben Bäumen werden auch besonders sehenswerte Gräber mit Licht toll inszeniert. Zum Programm gehört neben Interessantem zur Geschichte der Mausoleen und Berichten aus der Arbeit der Forschungsstelle Gruft auch noch etwas Unterhaltung mit Robert Meyer und Roman Zilski.

Zum Abendessen gehen wir gleich gegenüber des Friedhofes in ein ziemlich amerikanisch anmutendes Burger-Restaurant, wo wir noch vorzüglich speisen, vor wir zum Hotel zurückkehren.

20211112

Heute fahren wir aus Ebermannstadt gleich nach Leipzig. Mit ICE 504 über die VDE 8 geht das ja prima, so kommen wir rechtzeitig an, futtern einen kleinen Happen am Bahnhof und beziehen unser Zimmer gleich beim Bahnhof, um im Gewandhaus den Abend mit einem Konzert zu beschließen. Andris Nelsons dirigiert Werke von Sofia Gubaidulina und Dmitri Schostakowitsch.

20211030

Und schon wieder ist das Ziel Alma, der Doppelstock-Schienenbus! Heute fahren wir aus Plauen nach Chemnitz, um das alte Mädchen wieder zu entern. Dieses Mal fahren wir damit nach Dresden.

In Dresden angekommen ist zunächst eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn angesagt. Unter sehr interessanten Erläuterungen drehen wir eine ausführliche Runde durch die Stadt, einschließlich eines Haltes an einem Straßenbahnbetriebshof, wo wir unser Mittagsessen pandemiebedingt in einer zugigen Ecke im Freien einnehmen müssen.

Die Tour endet auch wieder am Hauptbahnhof, wo wir noch eine Führung durch dessen Innereien bekommen. Endlose Gänge, viele Erläuterungen, und wenn man nicht aufpaßt, so läuft man schnell mal vor einen Zug.

Vor der Rückfahrt noch ein Päuschen in der DB Lounge, wo man die Alma sehen kann – und noch besser vom Balkon der Lounge. Schön auch dieser Blick auf Alma.

Problemlos kommen wir bis Chemnitz, und weiter geht es mit MRB nach Plauen, wenn auch ohne funktionierende Toiletten.

20211024

Nach dem Frühstück spazieren wir noch durch den herrlichen Herbsttag zum Museum Gunzenhauser. Die Ausstellung heißt #000000, was der hexadezimale Code für die Farbe Schwarz ist. Auf dem Weg finden wir noch diese Erinnerung an den wichtigen Eisenbahnindustriellen Hartmann.

Für die vielen schönen Werke, welche das Motto hervorragend treffen, nur ein paar Beispiele – wie Tod im Mast von Erich Schilling. Sonderborgs Bahntechnik-Werke und dieser Bahndamm von Gustav Wunderwald stellen auch gleich noch den Bahnbezug her, und die Bilder mehr oder weniger erfolgreicher Kremierung von Werner Knaupp sind sozusagen schwärzer als schwarz.

Für den Rückweg funktioniert die MRB-Möhre besser, und ICE 1711 bringt uns wieder bequem in die Heimat.

20211023

Heute starten wir in Chemnitz eine Rundfahrt mit Alma, dem Doppelstock-Schienenbus. Eine schöne Rundfahrt durchs Erzgebirge wird das, auf noch regulär befahrenen und auch musealen Streckenabschnitten.

So ganz grob geht es von Chemnitz über Flüha, Zschopau, Wolkenstein und Annaberg-Buchholz bis Schlettau, wo wir eine Pinkelpause einlegen. Dann setzen wir einen Hüpfer zurück nach Walthersdorf, wo ein kleines Museum mit Eisenbahnartefakten vergangener Tage aufwartet. Auch ist Gelegenheit, die Alma von oben anzusehen, und ein kleines Panorama der Anlage:

Und wieder vorwärts, nach Schlettau, wo wir dieses Mal von einem ebenfalls aus vergangenen Tagen übriggebliebenem Eisenbahner empfangen werden, mit Marschmusik und einer Ansprache, wie es sich gehört. Nun ist hier auch Verpflegungshalt, was wir natürlich gerne annehmen.

Weiter geht es über das Viadukt von Markersbach, welches wir danach auch bei einem kurzen Halt von der Seite sehen können.

Über Schwarzenberg und Aue fahren wir weiter bis Zwickau, wo wir umsetzen und dann die übliche Route via Glauchau und Hohenstein-Ernstthal wieder unseren Ausgangspunkt Chemnitz erreichen.

Eine schöne Fahrt war das, und der Ausklang ist noch das gemeinsame Abendessen.

Noch viel mehr Bilder und Informationen gibt es beim Fachmann, bei Ralf in dessen Blog!

20211022

Schon wieder geht es nach Arbeit und einem Bahnhofsbierchen in Bamberg weiter mit ICE 504 bis Leipzig. Allerdings steigen wir dort in die MRB um, die Mitteldeutsche Gerümpelbahn mit den Uralt-Wagen. Und dank einiger gestörter Bahnübergänge und massiver Trödelei machen wir bis Chemnitz +60 in der Mistmöhre :(

So kommen wir zu unserem Abendessen im Turm-Brauhaus mit einem Freund doch etwas verspätet, haben aber Glück und kriegen noch was zu Futtern. Was für eine nervige Anreise!!