20240204

Für den Heimweg aus Plauen planen wir spontan um und fahren über Lichtenfels. Einfach nur, weil der Zug in Hof am selben Bahnsteig steht und auch noch genug Platz hat. Allerdings wechseln wir schon in Hochstadt-Marktzeuln in den Regionalzug nach Fürth, was sicher kein Fehler war, da doch in LIF noch einige zusteigen.

So kommen wir wieder problemlos heim.

20240125

Heute wage ich es, trotz Bahnstreiks nach Gilching zu fahren, zu einem Termin.

So fahre ich also mit der U-Bahn nach Nürnberg und steige da in den angenehm leeren ICE 521. Pünktlich komme ich in München an, aber S-Bahn fährt keine passend. So nehme ich die U-Bahn bis Klinikum Großhadern, und von dort fährt ein Bus raus nach Gilching, direkt zum Ziel. Top, so hat das schon mal geklappt, wenn auch mit deutlich mehr Fahrzeit.

Für den Rückweg wird es wirr. Mit dem Bus nach Starnberg, von da mit der S6 in die Gegenrichtung (weg von München!) nach Tutzing, dort in eine RB, die nach München fährt. Ich erreiche problemlos ICE 620, der mich pünktlich in Nürnberg ablädt. Vollends heim mit der U-Bahn – auch das hat funktioniert.

In der Region hat es ein dichtes Spinnennetz von Buslinien, die meist recht eng getaktet fahren, kein Vergleich mit unserer fränkischen Region, wo teils in der Großstadt die Taktdichte schlechter als in diesen bayrischen Käffern ist!

Übrigens wagt auch Manu heute den Weg zur Arbeit mit der Bahn. Bis auf etwas frühere Abfahrt in Fürth ist alles normal und funktioniert, auch hier erwies sich der Notfahrplan als tauglich.

20240123

Heute muß ich schon wieder zu einer Schulung nach Gilching. ICE 985 startet mit ein paar Minuten Verspätung und kommt auch so in München an, ansonsten das Übliche, S8, Bus, und schon bin ich da.

Für den Rückweg wird es Bus und S6 ab Gauting, in München erreiche ich ICE 528, auch wieder bissl verspätet los, bissl verspätet da, aber kein Problem.

20240121

ICE 707 wird in Altona verspätet bereitgestellt, aber wir finden gut Platz und kommen mit +10 weg. Erst ab Hauptbahnhof wird es so richtig voll. Die Fahrt verläuft geruhsam und angenehm, nachdem die zwei Laberweiber nebenan in Berlin raus sind.

Unterwegs holen wir die Verspätung komplett auf, aber kurz vür Nürnberg trödeln wir wieder rum, so kommen wir doch wieder auf “dramatische” +2 :) Egal, vollends heim mit der U1, kein Thema.

War mal wieder schön in Hamburg – irgendwie waren wir doch schon länger nimmer hier, bis auf ein paar Durchfahrten ohne nennenswerten Aufenthalt zuletzt in 2020.

20240120

Heute besuchen wir die Kunsthalle, zu einer Sonderausstellung zum Werk des Caspar David Friedrich, anlässlich seines 250. Geburtstages. Eine schöne und äußerst umfangreiche Schau vieler bekannter und unbekannter Werke, und immer wieder im Kontext auch Werke anderer Künstler der Romantik in ähnlichem Stil. So begegnet uns z.B. öfters Carus. Und weil wir schon da sind, eine weitere Sonderschau “Herausragend!” mit Werken, die aus der Fläche in die dritte Dimension herausragen, also Reliefs im weitesten Sinne. Achtung, der Friedrich ist heiß begehrt, die Zeitfenster-Tickets waren auf Tage ausgebucht! Als Kuriosität abseits der Sonderschauen eine Installation, die Tropfsteinmaschine, welche einen Stalagtiten und Stalagmiten erzeugt und für 500 Jahre stehen soll. Details dazu gibt es auch auf einer eigenen website. Ach ja, und ein Pimmelmännchen.

Noch ein paar Besorgungen, und aus dem angedachten Bierchen auf einem Restaurantschiff auf der Innenalster wird gleich unser Abendessen, wir speisen da vorzüglich aus der Fischkarte!

Die Hotelbar ist bumsvoll, aber ein Eckchen finden wir noch und trinken in Ermangelung eines ordentlichen Pilses was aus den Sparten Wein und Longdrinks.

20240119

Nach Hamburg kommen wir im ICE 882 mit +8 los. Da aber vor Göttingen eh eine planmäßige Umleitung stattfindet und diese offenbar zeitlich auch sehr großzügig eingepreist wurde machen wir die Verspätung gut. So kommen wir pünktlich in Hamburg an und können unser sehr schönes Hotelzimmer beziehen.

Abends treffen wir uns mit Freunden und besuchen unweit des Hotels das Miniaturwunderland. Die Kulinarische Weltreise dort ist eine abendliche Sonderveranstaltung, bei begrenzter Besucheranzahlt gibt es in den einzelnen Regionen landestypisches Essen.

Für uns neu ist Südamerika, mitsamt der Brücke da rüber. Interessant, daß dort kaum Besucher sind, auch kein Gedränge beim Essen, offenbar ist der Zugang zu unscheinbar :) Müde und satt fallen wir gegen Mitternacht ins Bett…

20240118

Heute muß ich doch von Fürstenfeldbruck mit dem Bus in die Firma fahren. Hält fast vor dem Hotel, ein Umstieg, und setzt mich fast vor der Firma ab – so ist Busfahren eine feine Sache.

Nachmittags für den Heimweg verpasse ich knapp den Bus zur S8 Argelsried, so ist die schnellste Verbindung nach München ein Bus zur S6 in Gauting.

So erreiche ich den ICE 1222, der bereits bumsvoll ist. Nachdem ich einen Rucksack zur Seite bitte kann ich mich setzen, und wir kommen pünktlich weg. Sonst ist dieser Zug immer eher wenig belegt, aber heute fallen einige Verbindungen aus, so ballt sich eben alles.

Ohne Probleme komme ich so wieder nach Nürnberg und Fürth.

20240116

Heute muß ich für drei Tage nach Gilching, zu einer Schulung. Los geht es mit ICE 985 pünktlich, doch vor München trödeln wir herum und machen +, eigentlich ist der Anschluß zur S8 nicht mehr zu schaffen – doch die ist auch verspätet, so komme ich problemlos zur Firma.

Da alle Hotelzimmer in direkter Nähe belegt waren wurde ich in Fürstenfeldbruck einquartiert. So ist an sich der Plan, abends mit dem Bus rüberzufahren, gut 20 Minuten – doch ein Kollege ist für eine Nacht im gleichen Hotel untergebracht, so kann ich bei ihm im PKW mitfahren

20240113

Eigentlich wollen wir ja nur auf dem direkten Wege nach Gilching, also via Nürnberg, München. Um zehn herum fahren drei Züge in direkter Folge, die Idee ist, der erste, der einfährt und funktionierende Gastro hat, der wird es. So kommt also ICE 525 daher, doppelter Dreier aus dem Ruhrgebiet, wir rein in die Kneipe, und genau in dem Moment springt die Anzeige am Bahnsteig auf +30 wegen Stellwerksstörung.

Es stellt sich heraus, Ingolstadt hat Stellwerksprobleme. So kommt die Ansage, unser Zug bekomme einen neuen Fahrplan, werde über Augsburg umgeleitet und habe damit dann eben entsprechend Verspätung in München. Naja, nicht zu ändern, betrifft auch alle anderen Züge, also bleiben wir sitzen.

Aber nix da, erneute Ansage, der Zug bleibe auf unbestimmte Zeit stehen, es mögen bitte alle umsteigen in den ICE 503 am gleichen Bahnsteig direkt gegenüber, der bekomme den Fahrplan über Augsburg und würde in Kürze losfahren. Super Plan, doppelter ICE 3, alles in einen kurzen ICE 4 – wir raus, rüber, in die Kneipe reingestürmt, hingesetzt, und gefühlt Sekunden später ist das Ding bumsvoll.

Wir ordern Getränke und Essen, da kommt die Ansage, der Lokführer sei noch nicht da, die Abfahrt verzögere sich noch. Na toll! Aber so lang dauert es gar nicht, irgendwann setzen wir uns kommentarlos in Bewegung, mit ca. +30.

In Augsburg noch ein außerplanmäßiger Halt, die Abfahrt verzögert sich wegen einiger Suchtkranker, die nicht einsteigen wollen, in München Umstieg in die S8, und letztlich haben wir dann in Gilching +60.

Ein Treffen in einer guten Pizzeria mit Freunden steht an, die Strapazen haben sich also dennoch gelohnt :)

Die Rückfahrt beginnen wir mit der S8 und stellen fest, jede Menge ICE fallen einfach so aus. Klar, die Züge für viele Rückleistungen kamen ja gar nicht erst bis München. Und die Streckensperrung besteht immer noch. So zeigt sich, ideal wäre ICE 1200 ab München Ost. Also bleiben wir in der S8 bis Ost, stellen uns ans Gleis – und der ICE kommt ohne vorherige Ansage an ein anderes Gleis gefahren :(

Treppe runter, rüber, Treppe hoch, Mist, auch noch ohne Vorwarnung umgekehrte Reihung, also am Zug entlanghasten, und in den Sitz fallen. Hat geklappt!

Auch diese Fuhre wird umgeleitet und fährt in Trödelfahrt via Augsburg ohne dortigen Halt nach Nürnberg, klar, die Strecke ist halt wegen all der Umgeleiteten voll. In Nürnberg dann +50.

Was für ein Tag!!

20240105

ICE 722 bringt uns heute nach Düsseldorf. Freunde sind schon im Zug, so können wir uns dazusetzen. Zu viert ist das eine unterhaltsame Fahrt, Verpflegung gibt es auch, so kann uns ein wenig Trödelei nicht wirklich schrecken, und wir kommen gut an. Ins Hotel sind es nur wenige Minuten Fußweg, Zimmer beziehen, und schon geht es wieder los, per Straßenbahn in die Kaffeeschmiede, wo wir an einem Kaffeeseminar teilnehmen.

So verbringen wir ein paar sehr unterhaltsame und lehrreiche Stunden, die Zeit vergeht wie im Fluge, und auf dem Rückweg halten wir noch Einkehr in einem Brauhaus, wo man trotz der vorgerückten Stunde auch noch Essen bekommt.

20240101

Leider müssen wir nun wieder vollends heim. Also FR 9717 bis Verona, dort 2h Aufenthalt, die wir in einem Cafe am Busbahnhof verbringen, und EC 84 bis München. Am Brenner liegt mittlerweile ordentlich Schnee, aber bis Innsbruck ist es schon wieder vorbei mit der Pracht.

In München sind wir etwas verspätet, und der angedachte ICE würde eigentlich nicht mehr erreicht, also nehmen wir einen ICE 1102, der kurze Zeit später fährt. Gesagt getan, da sehen wir, der angedachte Zug war noch gar nicht bereitgestellt und wäre auch erreicht worden, aber wir fahren mit dem 1102 dennoch eher ab, somit alles richtig gemacht.

Fast alles richtig gemacht. Eigentlich wollen wir im Zug essen, aber das Personal ist sehr gelangweilt, sitzt kaffeetrinkend im Gastrobereich, rumort ein wenig hinter den Kulissen rum, und bis es endlich losgeht sind bereits 40 Minuten vergangen, das reicht also nur noch für ein Bierchen. Schwache Leistung :(

Damit eben ein spätes Abendessen in einem Lokal in Fürth, und letztlich hat uns unser eigenes Bettchen wieder!

20231231

Heute besuchen wir trotz strömenden Regens den Dom zu Mailand. Auch hier hat Manu ganze Arbeit geleistet!

Abends stellen wir fest, auch in Italien ist es am letzten Abend des Jahres nicht so einfach, ein Lokal fürs Abendessen zu finden. Im weiterhin ekligen Regen durchstreifen wir das Viertel, zunächst ohne Erfolg, und vor dem schon gefassten Beschluß, sich im Supermarkt irgendein Fertiggericht und eine Flasche Wein zu holen (unser Hotelzimmer ist eigentlich eine ganze Wohnung mit Küche!) sage ich, da ist noch eine Pizzeria, zu der Google wenigstens nicht schon “closed” sagt, laßt uns noch um die Ecke schauen.

Yeah, die haben offen, auch noch einen Tisch für uns, und es ist ganz unitalienisch gemütlich dort! Das ist ein vorzüglicher Abschluß für 2023, und im Hotel lüpfen wir noch die Flasche roten Frizzante, die das Hotel ausgegeben hat. Prosit Neujahr!

20231230

Leider müssen wir Genua schon wieder verlassen, aber heim geht es noch nicht, zwei Nächte Mailand stehen noch an.

Die Bahnfahrt ist problemlos, auch für Milano haben wir die Öffi-Tickets bereits online besorgt, so können wir nach Ankunft in dem prächtigen Bahnhof direkt zum Hotel fahren.

Die Besuche im Beinhaus San Bernardino alle Ossa und im Cimitero Monumentale hat Manu bestens dokumentiert, so bleibt mir nur noch das Abendessen zu erwähnen, wieder mal in einem Pub :)

20231229

Mit einer Schmalspurbahn geht es von Genua nach Casella! Der Triebwagen ist laut und summt beim Beschleunigen wie ein aggressiver Schwarm Hornissen, aber wir haben eine schöne Fahrt durch eine herrliche Landschaft, von Meereshöhe bis auf an die 400 Höhenmeter!

Casella ist ein Kaff und gibt nicht viel her, doch wir finden eine nette Gaststätte und speisen dort ganz hervorragend, unglaublich, was man so im Nirgendwo an gastronomischen Perlen finden kann!

Für den Rückweg bekommen wir ein anderes Exemplar dieser Triebwagenbaureihe, genauso fies laut, und es geht wieder hinab zum Meer.

Noch ein wenig Standseilbahn und mit dem Aufzug fahren, dessen Endbauwerk sehr nach Jugendstil aussieht. Natürlich mit Aussicht! Wieder runter mit einem anderen Aufzug, der innen sehr edel daherkommt und in einem Tunnel endet. Will man den verlassen landet man in einem Straßentunnel, und ein weiterer Fußgängertunnel entläßt einen wieder in die Freiheit. Verrückt.

Abends zieht es uns wieder in die Stadt, wir bewundern die Macht der Leuchtdiode, und wir finden einen gemütlichen Pub fürs Abendessen.

20231228

Wie schon erwähnt, Genua ist hügelig. Und in die Hänge wurden gestaffelt unendlich viele Häuser reingebaut, so wirkt die ganze Stadt wie eine übertriebene Darstellung in einer Modellbahnanlage. Und um diesem Klischee gerecht zu werden gibt es als öffentliche Verkehrsmittel zahlreiche Höhenüberwindungsnahverkehrstransportmittel, sprich, Aufzüge, Standseilbahnen und Zahnradbahnen. Und derzeit ist sogar die Benutzung kostenlos, ansonsten wären die eh im ÖPNV-Tarif integriert. Natürlich müssen wir das ausprobieren!

Also beginnen wir mit einer Standseilbahn, die uns hoch über die Stadt bringt, zu einer herrlichen Aussicht. Das Hinterland, der Hafen, der Friedhof, das Häusermeer, unser Hotel, alles zu sehen! Auch runter fahren wir wieder mit dem Bähnle.

Nun zu einem Aufzug, den man auch waagrecht kommen sieht! Der Plan zeigt, das Ding fährt waagrecht in den Berg, dann rumpelt es über ein Konstrukt aus Rollen und Weichen in einen Schacht, wird irgendwie eingeklinkt und fährt senkrecht rauf. Krank!

Oben besuchen wir eine Burg, die ein Seefahrer gebaut hat, ohne historischen Hintergrund, einfach, weil er es konnte bzw. genug Geld für sowas hatte. Auch ist da nett einkehren, ein Fläschchen Wein muß dran glauben, und wir schauen uns den dramatischen Himmel an.

Wieder unten angekommen begeben wir uns in Richtung Bahnhof, um eine Zahnradbahn nach oben zu nehmen. Erbaut 1929 von Piaggio – bei uns kennt man den Hersteller eher von Motorrollern.

An sich haben wir ja alles durch, aber die U-Bahn muß schon auch noch sein – und Fürther waren vor uns schon da und haben ihren Verein verewigt!

Abends essen wir in einem Pub unweit des Hotels, da geht dann trotz Italien auch “gemütlich” :) Das ist mit Abendessen bissl wie in Frankreich, vor 18:30, 19 Uhr braucht man noch nicht mit offenen Speiselokalen rechnen. Schwierig :)

20231227

Heute erledigen wir gleich den Hauptgrund für unsere Itailenreise, den Cimitero monumentale di Staglieno. Was für ein Friedhof, sowas haben wir noch nicht gesehen. Riesig, monumental, verschachtelt in allen drei Dimensionen, einfach nur der Wahnsinn! Der Bahnbezug dieses Flügelrades erschloss sich uns nicht wirklich, aber egal – jedenfalls hat Manu jede Menge Bilder mitgebracht! Praktisch auch, daß für die Photographen allüberall Leitern und Bühnen bereitstanden. Eigentlich gedacht, damit Angehörige bei höher angebrachten Urnen-Nischen Blumen und Schmuck erreichen können, aber eben auch für das eine oder andere Photo extrem nützlich.

Für heute haben wir genug, vor dem Friedhof in einem Büdchen ein paar Bierchen, bissl im Hotel entspannen, und abends noch um die Ecke in einem Pizzaimbiß was zu essen, nicht unbedingt urgemütlich, aber sau-lecker!

20231226

Heute haben wir einen längeren Ritt vor uns. Los geht es in Nürnberg mit dem ICE 521, der uns bei Frühstück bis München bringt. Dort steigen wir um in EC 83 – bis Verona!

Der ÖBB-Wagen ist eher schmuddelig und dreckig, der Sitzplatz ohne Fenster direkt an einem Holm, aber nun ja, wir haben Sitzplätze, das muß offenbar reichen :) So fahren wir durch Bayern und Österreich eher im RE-Tempo. Vollends wild wird es in Österreich ab Innsbruck, wir kriechen nur noch im Bummelzug-Tempo dahin, bis zum Brenner, und dann weiter nach Italien. Landschaftlich schon schön, aber das zieht sich halt wie Kaugummi.

In Verona endlich angekommen lagern wir unser Gepäck ein und marschieren im Eiltempo durch die Stadt, auf der Suche nach Gargoyles oder anderen schönen Dingen. Viel finden wir nicht, aber egal, zurück zum Bahnhof, und so geht es dann mit FR 9744 vollends bis Genua.

ÖPNV-Tickets für Genua haben wir bereits online gelöst, so kommen wir aus dem Bahnhof raus und erwischen gleich einen Bus, der uns bis hinters Hotel bringt. Bzw. unters Hotel, schon am ersten Tag lernen wir, Genua ist trotz der Lage am Meer extrem hügelig, und wir schleppen unser Gepäck erst mal mehr als 60 Stufen hoch zur Parallelstraße.

Der Blick vom Hotelzimmer in Richtung Hafen und Meer offenbart uns abends erst mal eine wirre Verkehrsführung. Doch was ist das da am Horizont – zooooom – genau, ein Leuchtturm! Schön!

Abendessen nehmen wir der Einfachheit halber gleich im Hotelrestaurant. Typisch italienisch, eher nüchtern und sachlich denn gemütlich – was uns in den nächsten Tagen noch öfters begegnen wird.

Die Reisekette hat ohne Brüche gehalten, ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.

20231223

Für die Weiterfahrt nach Plauen entscheiden wir uns fürs Erfurter Dieselbähnle, mit der Option, entweder in Gera oder in Mehltheuer nach Plauen umzusteigen. Wir bekommen auch gut Platz, doch es war absolut richtig, schon mehr als eine halbe Stunde vor Abfahrt sich da reinzusetzen. Das Ding wird sowas von bumsvoll, daß an den nächsten Halten im Leipziger Speckgürtel teilweise Leute nicht mehr zusteigen können, sowas habe ich schon lang nicht mehr erlebt. In mir keimt die Idee, trotz etwas längerer Fahrtzeit in Mehltheuer umzusteigen, nicht, daß der nächste Zug genauso voll ist und wir da eine Stunde lang stehen.

Doch das Bähnle nimmt uns die Entscheidung ab, es sammelt so viel Verspätung, daß beide angedachte Umstiege ins Wanken kommen, also ist die Devise, erst so nah an Plauen ranfahren, wie es geht. Prompt wird der Anschluß in Gera verfehlt, doch das Bähnle in Mehltheuer wartet ein paar Minuten und ist gerade nach den letzten zwei Stunden in stickig-warmer Enge erfrischend leer, so funktioniert auch diese Reisekette letztlich. Nicht bequem, aber wenigstens durchgängig mit Sitzplatz.

20231222

Die Fahrt nach Leipzig ist schwierig. Ich fahre im RE, Manu steigt in Forchheim zu, soweit noch alles gut. Doch unser ICE ab Bamberg hat deutlich Verspätung, der Anschluß in Halle klappt so wohl eher nicht, also disponieren wir um und fahren bis Coburg, wo wir in ICE 92 einsteigen. Der hat mitterweile aber auch Verspätung, so klappt auch das in Halle nicht, und wir müssen von da nach Leipzig halt die S-Bahn nehmen. Und die verspätet sich auch noch, so wird es knapp, gerade noch so schaffen wir es, das Gepäck im Hotel abzuwerfen und passend zur Vorstellung im Blauen Salon zu sein, wo wir uns mit Freunden aus Wolfenbüttel zu einer Burlesque-Vorstellung der Lipsi Lillies treffen. So haben wir zusammen einen netten Abend!

20231212

Heute fahre ich mal alleine nach Plauen, zu den Schwiegereltern, IT-Einsatz, updates, backup – damit man sich zum nächsten geplanten Besuch an Weihnachten nicht mit so Krempel abgeben muß. Läuft alles wie am Schnürchen, so kann ich nachmittags bereits wieder abrücken. Die Fahrten über Nürnberg und Hof waren unauffällig, alles wie üblich.

20231209

Heute unternehmen wir einen Tagesausflug nach Herrenberg, zum Weihnachtsmarkt, wo wir eine Schulfreundin von Manu treffen. Hin geht es in weißen Zügen, IC 2162 bis Stuttgart und IC 485 bis Herrenberg.

Nach einem netten Besuch in Herrenberg und einer kleinen Einkehr fahren wir mit einem Regionalzug bis Stuttgart und nehmen da den Regionalzug nach Nürnberg – eine museale Schlurre aus alten Buntlingen, die auch noch recht voll wird. Wußte gar nicht, daß sowas noch rumfährt, ist aber wohl einem Betreiberwechsel geschuldet. Der neue Laden hat zwar den Auftrag bekommen, kann aber keine Fahrzeuge aufweisen, daher die alten Karren als Not-Ersatz :(

Klappt dennoch alles, wir kommen pünktlich wieder an.

20231205

Für die Fahrt nach Gilching sieht erst mal alles gut aus, ICE 827 bringt mich nach München. Doch dann sehe ich, es fahren schneechaosbedingt keine S-Bahnen, letztlich gurke ich mit der U-Bahn nach Großhadern, und von dort fährt ein Bus nach Gilching. Das klappt so weit auch alles, natürlich bin ich sicher eine Stunde später als geplant dort.

Das alles ist schon ein Witz, wegen 30, 40 cm Schnee. Früher fuhr in solchen Situationen außer der Bahn nix mehr, heute ist es umgekehrt, außer der Bahn fährt alles fast normal :(

Auch für den Rückweg fahren noch keine S-Bahnen, so geht es wieder mit dem Bus nach Großhadern, von da weiter mit der U-Bahn bis Harras – von wo ein Dieselbähnle mich in den Hauptbahnhof bringt, als wäre alles normal. ICE 502 bringt mich wieder heim, das klappt nun alles.

20231202

Heute darf ich zum Mädels-Shoppingtag mitfahren. Los geht es mit ICE 724 nach Aschaffenburg, wo wir die Einkaufsszene unsicher machen und auch mal die Gastronomie antesten, eine hervorragende Pinseria hat es da! Zurück bringt uns ICE 229, trotz Schneechaos allerorten hat alles funktioniert, die Entscheidung für Nordbayern war klar besser als das im Vorfeld ebenfalls mal andiskutierte mögliche Ziel München :)