20181227

ICE 628 startet pünktlich – doch schon nach recht kurzer Zeit haben wir Trödeleien wegen eines liegengeblieben Güterzuges vor uns. Dazu noch gelangweilte Großeltern nebenan mit zwei unerzogenen Bälgern und Beschallung des halben Wagens aus dem Handylautsprecher, das kann noch heiter werden :( Asozial.

Die fast zehn Minuten fahren wir bis Frankfurt erstaunlicherweise mehr als wieder rein und kommen dort mit -4 an. Auch die lieben Kinderchen verlassen uns, so kommen wir geruhsam bis Köln und erreichen unseren Umstieg, der uns wieder das Stück zurück nach Siegburg bringt.

Freunde sammeln uns dort am Bahnhof ein und bringen uns zum Hotel, wo wir schnell das Zimmer (eigentlich eine Wohnung, tolle und geräumige Eck-Suite!!) beziehen, um dann den Abend beim Improvisationstheater in der Springmaus zu verbringen.

20171105

(137) Die Heimfahrt aus Plauen erledigen wir routiniert mit der üblichen Verbindung über Hof. In Nürnberg angekommen fährt Manu weiter nach Fürth, und ich steige um ins Ruhrgebiet. Eigentlich ist ein knapper Umstieg in ICE 626 angedacht, dieser hat bereits + 30, damit würde der Umstieg sehr bequem. Doch just in dem Moment, als ich den Bahnsteig erreiche, kommt mit mehr als +60 der ICE 628 daher und fährt erst mit über +70 los. Paßt, man muß nehmen, was kommt.

Die Fahrt ist heute seltsam; wegen einer Baustelle kann der Zug nicht über Aschaffenburg verkehren, sondern düst hinter Würzburg auf der Hamburger Strecke bis kurz vor Fulda – dort halten wir inmitten abgestellter Güterzüge an, machen Kopf, und fahren im Dreieck wieder zurück über viele kleine Orte, die wohl sonst keinen Fernverkehr sehen, um Frankfurt anzusteuern. Auf der Schnellfahrstrecke erfahre ich dann noch vor dem Personal, daß unser Zug vorzeitig in Düsseldorf verendet :( Also umplanen, und es zeigt sich, daß ein IC 2002 ab Köln Hauptbahnof passen würde, der fährt dann nämlich direkt zu meinem Zielort Gelsenkirchen. Flugs zusammenpacken, in Deutz raus, flotten Schrittes über die Brücke, vorbei an der Bahnhofskapelle, und der IC 2002, im RIS als Ersatz-IC 2906 angekündigt, entpuppt sich als ordentlicher und wenig belegter ICE 2906. Das ist doch mal ein feiner Zug der Bahn, so kann ich die Produktklasse bis Gelsenkirchen halten, wo wir mit ca. +10 ankommen, was auch gegenüber meiner allerersten Planung nur eine halbe Stunde oder so an Mehrzeit ausmacht.

Damit kann ich leben, ‘n Happen essen in einer Fußgängerzone, die abends um halb acht ziemlich tot ist, und endlich die Unterkunft beziehen.

20150801

(116) ICE 628 wird heute erst in Nürnberg eingesetzt, wegen Bauarbeiten. Problemlos bringt er uns nach Würzburg.

Dort schnappen wir uns den Fiat 500 von Flinkster und fahren damit auf den Blosenberg, wo wir einen netten Nachmittag beim Sommerfest des Amateurfunkzentrums verbringen.

Für den Rückweg haben wir ICE 725 auserkoren, der schon ein wenig verspätet daherkommt. Macht nix, auch diese Fahrt verläuft angenehm zurück in die Heimat.

20131204

(108) Heute fahre ich mit dem ICE 521 nach München, um mich dort mit jemanden zu treffen. Im knackevollen Zug treffe ich noch einen Bekannten, und so verbringen wir die Zeit bei Kaffee und angeregter Unterhaltung im Bistrobereich. Pünktlich kommen wir an.

Für den Heimweg wähle ich den ICE 628, der auch schon am Gleis steht. Wegen der Bergbauschäden in Essen fährt dieser Zug heute nach Oberhausen – interessant.

Auch hier alles pünktlich, und ein rotes Bähnle bringt mich vollends heim.

20110626

(146) In Ulm beginnen wir den Tag mit dem herrlichen Ausblick vom Hotelzimmer auf den Hauptbahnhof. Unentwegt ist hier die 364 533 unterwegs, es werden Züge bereitgestellt, Loks gewechselt, Züge weggeschleppt.

Die Heimfahrt beginnen wir im IC 361, der Ulm einige Minuten verspätet verläßt, bis München aber alles wieder gutmacht. Dort steht der etwas inkontinente ICE 628 bereit und stinkt den Bahnsteig voll :-)

Einem Fahrgast hinter uns ist beim Verladen seines Gepäcks ein Malheur passiert – ein großes Glas Erdbeerjoghurt fällt herunter und explodiert geradezu vor seinem Sitz. Seine Schuhe und Hose sahen ziemlich rosa aus, ich habe zum Glück nur einen kleinen Spritzer am Bein abbekommen. Er ist gleich zu den Zugbegleitern und hat sich Tücher und Reiniger geben lassen und die nächsten 45 Minuten den Zug geputzt. Respekt, das war danach sauberer als zuvor, der hat das gut gemacht. Falls der mal einen Job sucht, die DB kann sicher gutes Reinigungspersonal gebrauchen :-) Ansonsten verlief die Fahrt ruhig und pünktlich, wir haben problemlos in Nürnberg bahnsteiggleich den Anschlußzug nach Fürth bekommen.