20240521

Die Tour nach Bad Bergzabern beginne ich in Nürnberg mit dem ICE 1122. Praktisch, Sprinter, kein Halt bis Frankfurt Flughafen! Dort habe ich ein wenig Verspätung, doch es reicht noch zum ICE 513.

Ich finde Platz – doch es geht nicht los. Technische Störung am Zug! Nach 25 Minuten die Ansage von der Zugchefin, sie sei bis eben mit dem Lokführer unter dem Zug herumgekrochen, um eine ununmgängliche Reparatur durchzuführen. Dies sei erfolgreich gewesen, und gleich gehe es weiter.

So kommt es, mit +30 kommen wir weg und in Mannheim an, ICE 275 erreiche ich natürlich so nicht mehr. Also wird es ICE 103, der mich nach Karlsruhe bringt.

Dort am Bahnsteig gegenüber steht mein Anschluß abfahrbereit, noch vier Minuten, aber die Türen sind zu. Also klopfe ich ans Führerstandfenster und frage, ob das so soll – schon werden die Türen freigegeben.

Der Rest läuft problemlos, letzter Umstieg in Winden, nach Ankunft kurz ins Hotel, Zimmer beziehen, und im strömenden Regen zum Einsatzort gehen und dort die Kollegen treffen.

20240520

Zurück aus Plauen im RE bis Hof ist Stehen angesagt, das Ding ist bumsvoll. Auch in Hof bekommen wir gerade noch so Sitzplätze, wer zu spät kommt muß stehen :( Merke – am Pfingstmontag in Zügen ohne Reservierungsmöglichkeit zu reisen ist doof.

Jedenfalls kommen wir gut wieder heim.

20240518

Der Bequemlichkeit halber fahren wir heute von Plauen mit dem Auto nach Weida. Es ist wenig Verkehr, so kommen wir gut durch und parken im Schatten der Osterburg.

Zunächst sehen wir uns die Lohgerberei an. Eine hervorragende Führung, mit vielen Informationen, wie aus Kuhhäuten mit Rindenhäckseln Leder wird. Alles in der Gerberei ist erhalten, man denkt, man könnte die Produktion gleich wieder starten!

Daß das zwei Stunden dauert hatten wir nicht erwartet, also muß der Besuch auf der Osterburg etwas kürzer ausfallen. Kurze Einkehr, wir erklimmen den Turm, erkunden ein wenig die Gärten, aber für das Museum reicht die Zeit dann nicht mehr.

Das war heute ein schöner Tagesausflug, und die Rückfahrt nach Plauen läuft genauso problemlos wie die Hinfahrt.

20240511

In den Süden fahren wir mit iCE 705. Los geht es mit einigen Minuten Verspätung, und der gut gefüllte ICE 4 bringt uns voran. Ziel ist heute Augsburg.

Dort kommen wir auch mit besagten einigen Minuten + an, und nach Neusäß raus verzichten wir auf den Bus-SEV und nehmen ein Taxi.

Nach einem netten Nachmittag und Abendessen mit Verwandtschaft haben wir zum Bahnhof eine private Mitfahrgelegenheit. Leider gibt es nach neun keine weißen Züge mehr, wie armselig. Also schuckeln wir halt im RE gen Nürnberg. Hält alle paar Minuten, dauert gefühlt ewig, aber wir kommen natürlich dennoch gut wieder daheim an, nur halt leicht genervt :)

20240510

Heute fahren wir nach Rüdersdorf raus. Mit dem RE bis Erkner, wo das S-Bahn-Werk nett gestaltet ist, und weiter mit einem Bus zum Museumspark. Dabei handelt es sich um eine Anlage, in der die Geschichte der Kalkgewinnung und Zementproduktion im daneben liegenden Tagebau dokumentiert wird. So gibt es historische Kalkbrennöfen zu begehen, modernes Gerät für den Abbau, und älteres Gerät nebst Personal. Interessant auch die Stütze einer alten Seilbahn zum Kalktransport. In diesem prächtigen Pfeiler lief die Seilscheibe einer Transportanlage, doch halt, was hängt da im Baum? Ein Bienenschwarm, sicher aus den direkt benachbarten Bienenstöcken entfleucht!

Gut erhalten auch eine Ofenbatterie, da wurde das Kalkbrennen schon ein wenig moderner als in den Anfängen. Da drin wird offenbar gerne mal Kunst präsentiert. Natürlich holt sich die Natur das Gelände zurück. Leider nicht begehbar ist das alte Chemiewerk, welches auch gerne als Filmkulisse genommen wird.

Doch nun treten wir an zu einer Runde im Land Rover durch den Tagebau. Was leider nicht daherkommt ist der Defender, man hat auf VW gewechselt. Schade, wie stillos! Dennoch ist die Fahrt informativ und interessant, man bekommt ein paar nette Einblicke, was die Muldenkipper da treiben und abkippen, und der Blick von hier aufs Chemiewerk ist auch grandios.

Natürlich haben wir uns auch eine Einkehr verdient, vor es mit Bus und Zug wieder nach Berlin geht. Am Spreestrand beim Hauptbahnhof legen wir nochmal eine kurze Rast ein, vor wir in einer Pizzeria gleich beim Hotel was essen und letztlich auch noch der Hotelbar einen Besuch abstatten.

20240509

Nach Berlin kommen wir erst mit +10 weg – der Zugchef muß einen Fahrgast polizeilich entfernen lassen, der nicht aussteigen wollte und ihn auch noch beleidigt hat.

Wegen einer Baustelle dauert die Fahrt heute ohnehin schon länger als sonst, dazu müssen wir mit unserem ICE 3-Sprinter hinter einem ICE 4-Schneckenzug hinterhertrödeln, so kommen wir in Berlin auf +22. Mit der Ringbahn geht es weiter bis Westhafen, von wo es nur ein kurzer Fußweg zu unserem Hotel MOA ist.

Nach ein wenig Entspannen auf dem Zimmer fahren wir zum Anhalter Bahnhof, um den Story-Bunker zu besuchen. Eine extrem gelungene Ausstellung zum Werdegang von Adolf Hitler, sehr gut aufbereitet, über den 2. Weltkrieg und das Ende im Führerbunker bis zu den Parallelen zum Krieg gegen die Ukraine. Unbedingt besuchenswert, und vermittelt in wenigen Stunden mehr als es die vielen Jahre Geschichtsunterricht in der Schule je gekonnt hätten. Leider sind Photos nicht gestattet.

Danach fahren wir in die Tiergartenquelle, wo wir mit Freunden einen netten Abend im Biergarten verbringen. Noch der obligate Absacker in der Bar, und müde fallen wir ins Bett.

20240508

Ich war ja schon lange nicht mehr in Gilching (jaja), also geht es heute pünktlich los mit ICE 827. Vor München trödeln wir ein wenig, so habe ich +7. S8 bis GIlching, Bus bis zur Firma, das klappt alles.

Zurück habe ich bis zur S8 eine Mitfahrgelegenheit, und bis München in der S8 habe ich noch nette Begleitung mit zwei Teilnehmern aus dem Termin. Leider trödeln wir vor München ziemlich herum, so erwische ich erst den ICE 1120, der mich problemlos in die Heimat fährt.

20240506

Gilching mal wieder. ICE 827 ist schon verpätet angekündigt und baut das noch ein wenig aus, so komme ich erst mit einer halben Stunde Verspätung weg. Aber kein Problem, mein Termin ist eh erst mittags.

In München dann weiter S8 und Bus, das funktioniert alles.

Irgendwann am Nachmittag wird es draußen finster, und als ich zum Bus gehe regnet es, was der Himmel hergibt, Blitze zucken, und ich werde klatschnaß. Naja, Stehplatz bis Gauting, dort auf die S6 warten an einem Bahnsteig, durch dessen Dach es nahezu ungehindert durchregnet :)

In München erreiche ich ICE 1000, der Probleme beim Kuppeln hat. Nochmal ein derber Rumms – sitzt, und nach wenigen Minuten geht es los.

In Nürnberg habe ich 20 Minuten Verspätung und erwische eine ebenfalls verspätete S-Bahn nach Fürth.

20240504

Schon wieder ist es so weit, unsere Edelbranddegustation in Pretfeld steht an, wie immer bei Haas. Natürlich fahren wir per Bahn an, über Forchheim.

Die heutige Veranstaltung steht im Zeichen des Gin, und so konsumieren wir durchaus beträchtliche Mengen dieses edlen Getränks.

Im Luftbild kann man einen Teil unseres Häufleins erkennen:

Und in diesem Bild ein Überblick über Pretzfeld, aus 120m Höhe:

In beiden Bildern könnt ihr euch per Maus oder touch screen bewegen, um die Blickrichtung zu verändern. Ein Klick auf das VR unten rechts schaltet auf Vollbild-Anzeige.

Die Heimfahrt ist heiter und beschwingt in vollen Zügen, und in Fürth angekommen beschließt ein Teil der Truppe den Abend beim netten Abendessen im Gastgarten des Humbser und Freunde.

20240501

Mit ICE 508 geht es heute nach Leipzig. In der Kneipe läßt es sich aushalten, so kommen wir gut dort an und beziehen unser Zimmer.

Ein frühes Abendessen nehmen wir in Leos, um dann gestärkt im Gewandhaus im kleinen Saal die Musica Nova zu genießen,. Steffen Schleiermacher führt kurzweilig durch das Programm, welches heute mal zeigt, daß eine Bratsche nicht nur bieder-langweilig tönen kann.

20240428

Heute haben wir noch eine Jahreshauptversammlung in Kassel zu absolvieren. Viel trockener Stoff, aber hilft ja nix. Auch das überstehen wir, und kommen halbwegs planmäßig zum Ende der Sitzung.

Der Bahnhof ist gleich nebenan, der ursprünglich angedachte Zug ist aber nicht mehr zu schaffen, also holen wir uns ein Bier an der Hotelbar zur Überbrückung, bis iCE 881 daherkommt, um uns heimzubringen. Heute klappt alles, und pünktlich kommen wir daheim wieder an.

20240427

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Themas „Funk“. Demnach heißt er auch Funktag. Zum Messegelände kommen wir ganz faul per Taxi, da einfach die ÖPNV-Verbindungen da raus sehr langsam sind.

So verbringen wir einen netten Tag, treffen viele Freunde und Bekannte, und ehe wir uns versehen schließt die Ausstellung auch schon wieder.

Nochmal der ÖPNV für Faule wie morgens, und weil es da so prima war nehmen wir unser Abendessen wieder in der selben Pizzeria.

20240426

Wir stehen in Nürnberg am Gleise, und wer nicht kommt ist ICE 584. Er eskaliert die Verspätung wegen technischer Störung am Zug in kleinen Schritten hoch und kommt dann letztlich mit +43 in Nürnberg weg. Hoffentlich hält er nun durch.

Es stellt sich heraus, LZB-Ausfall, wir können nur 160 km/h fahren. So schleichen wir nun also über die Schnellfahrstrecke.

Und weil es so schön ist kommen wir direkt vor Fulde im Tunnel zum Stillstand – Personen im Gleis.

Das alles zusammen sorgt dafür, daß wir in Kassel letztlich +72 haben. Ärgerlich, aber wir schaffen unsere Gepäck ins Hotel und schaffen es gerade noch so pünktlich zu unserer Verabredung zum Abendessen in einer nahegelegenen Pizzeria.

20240425

Heute muß ich mal wieder nach Gilching. Morgens um sieben ist die Welt nicht mehr in Ordnung, der angedachte Zug hat +35, ein anderer hat +110, die zwei wollen dann beinahe gleichzeitig mit dem ICE 1501 raus, welchen ich letztlich nehme. Alles richtig gemacht, der darf als erster raus und kommt pünktlich in München an.

Weiter S6 bis Gauting, Bus bis zur Firma, das klappt alles bestens.

Zurück geht es mit Bus und S8, in München hüpfe ich noch in einen ICE, der an sich schon weg sein sollte – er kommt aber nicht weg, Türstörung :( Also wieder raus, und in den ICE 582 am Gleis gegenüber, der pünktlich gen Nürnberg startet.

Ankunft ist sogar ein paar Minuten zu früh, so erreiche ich die S1 nach Fürth und komme gut wieder heim.

20240331

IC 2037 ist für den ersten Hüpfer von Bremen nach Hannover auserkoren. Klappt alles, bei Kaffee und Butterbreze fahren wir durch norddeutsches Schietwetter.

Der Umstieg ist kein Problem, ICE 587 startet pünktlich gen Süden. Bei Sauferei und Knabberei läuft eigentlich alles gut. Eigentlich. Auf halbem Weg zwischen Würzburg und Nürnberg kommen wir zum Stehen, Böschungsbrand. Soll sich wohl alles um 20 Minuten verspäten.

Aha, nach einigen Minuten geht es weiter, Langsamfahrt an der Brandstelle vorbei, auf Befehl.

Letztlich sind es gut +10, wir haben am Bahnsteig gegenüber direkt Anschluß nach Fürth – läuft!

20240330

Relativ spontan fahren wir heute mit ICE 886 nach Bremen. Pünktlich geht es in Nürnberg los. Wegen der Baustelle nach Kassel dauert die Fahrt heute recht lang, pünktlich kommen wir in Hannover an und steigen um zu ICE 2562.

Die Weiterfahrt ist geruhsam, und nahezu pünktlich kommen wir in Bremen an. Das Hotelzimmer ist auch schon fertig, so können wir uns kurz einrichten und gleich in die Stadt losziehen.

Zunächst eine kleine Einkehr, natürlich mit Becks, dann geht es zum Dom. Dort gibt es für Manu einiges, was auch in ihrem blog landet. Merke – nach Becks und Wurst sind die über 260 Stufen den Kirchturm hoch etwas fordernd :)

Dem Anlaß entsprechend, ein Osterhasi! Und einen Beifang hält das Rathaus bereit!

Den Tag beschließen wir mit einem hervorragenden Abendessen in der Windmühle, die auch gerade nachts beeindruckend dasteht.

20240325

Leider müssen wir schon wieder heim. Zum Bahnhof sind es nur wenige Schritte, so starten wir pünktlich mit ICE 9573. An sich sollte die Fahrt ja damit bis Stuttgart gehen, und vollends heim mit einem RE, doch wenige Wochen vor Abfahrt wurde uns gemeldet, die Verbindung sei so nicht möglich. ICE 9573 endet heute in Karlsruhe, also nehmen wir von da ICE 567 bis Augsburg. Bzw. wollen den nehmen, doch auch der entfällt, es fährt jedoch Ersatzzug ICE 2937.

Das funktioniert auch alles, wir steigen erstmals durch die neue Unterführung um in ICE 1502, und entspannt landen wir in Nürnberg an.

Unsere Mitfahrer müssen noch ein wenig weiter, aber auch da funktioniert alles, wohlbehalten ist die ganze Reisegruppe letztlich wieder daheim angekommen.

20240324

Ein kurzer Blick auf die Großbaustelle, und schon wieder Anstehen, am Eingang zu Sainte Chapelle. Wir waren da ja schon mal, aber mit unserer Begleitung müssen wir eben einige touristische Standard-Ziele nochmal angehen, und man sieht ja eh beim erneuten Besuch wieder Dinge, die einem zunächst entgangen waren.

Nun aber ab in die Unterwelt, die Wegweisung ist niedlich, und die Hinweise auch. Ist zwar eigentlch eh schon vom letzten Besuch auserzählt, aber der grüne Schädel ist dann doch bemerkenswert.

Über einen Insider-Hotspot mit schönem Blick auf den Eiffelturm und weiter via Trocadero geht es zum Triumphbogen. Von da oben hat man einen herrlichen Rundum-Blick, es ist nicht so hoch, daß man nix mehr erkennen würde, und das Licht heute bringt tolle Effekte mit.

Abendessen wieder gegenüber vom Hotel, kurz über die Bar, noch ein Blick in den Vollmond – und ab ins Bett, nach dem vollen Programm heute ist man dann doch ein wenig müde.

20240323

Und schon bewährt sich die U-Bahn-Station unter dem Hotel; unser erstes Ziel ist der Louvre. Gleich mal endlose Schlangen, und was uns durch den ganzen Paris-Aufenthalt begleiten wird, noch nervigere Sicherheitskontrollen als bei den letzten Besuchen, der gleiche Zirkus wie sonst am Flughafen :(

Die Menschenmassen verlaufen sich aber ganz gut in dem riesigen Komplex, und wenn man sich von Mona Lisa fernhält, ist es geradezu angenehm leer. Herrlich dieser Skulpturensaal, mit durchaus seltsamen Motiven! Auch die alten Gemäuer aus den Anfängen sind begehbar und beeindruckend. Gastronomisch ist man da drin bestens versorgt, also nehmen wir einen Mittagsimbiß ein.

Danach zieht es uns in die Oper, zu einer Führung. Das Phantom treffen wir leider nicht, nur seine Loge besuchen wir. Alleine schon die Treppenhäuser sind eine wahre Pracht, Wahnsinn! Auch der Saal macht wahrlich was her, und an der Decke war unverkennbar Marc Chagall zugange. Natürlich muß man in der Pause standesgemäß sehen und gesehen werden. Das Haus ist auch für seine sehr große und tiefe Bühne bekannt.

So war der erste Tag ein voller Erfolg, und Abendessen bekommen wir gleich gegenüber vom Hotel – da ist der Weg zu Bar und Bett nicht mehr weit.

20240322

Heute steige ich in Fürth zu Manu und einer weiteren Mitfahrerin in die S1 zu. Weiter nach Nürnberg, die nächste Mitfahrerin einsammeln, noch ein Bierchen am Bahnhof, und los geht es mit ICE 622.

In Frankfurt kommen wir fast pünktlich an, wie so oft ist die Umsteigezeit in Frankfurt eh großzügig, so ist der Umstieg in den ICE 9550 kein Thema.

Also fahren wir in die Nacht gen Westen, nach Paris! Die Fahrt ist langweilig, aber problemlos, und überpünktlich kommen wir in Paris an. Das Hotel ist günstig gewählt, gleich neben dem Bahnhof, und direkt drunter ist eine U-Bahn-Station, die uns in den kommenden Tagen noch sehr nützlich sein wird.

20240309

Mit ICE 726 fahren wir heute nach Frankfurt. Das funktioniert auch alles, wir schaffen unser Gepäck ins bahnhofsnahe Hotel und steigen zu einem Freund in einen bunten Zug, zur Weiterfahrt nach Seligenstadt. Ziel ist die Brauerei Glaabsbräu, in der wir eine Führung gebucht haben.

Wußte ich auch nicht, daß hier Vitamalz erfunden wurde! Begrüßt werden wir gleich mal von einer Hopfenlampe. Die Brauerei ist frisch modernisiert, und man hat sich auf die Fahnen geschrieben, modern und innovativ eine Vielzahl an Bieren zu brauen und dabei auch immer zu experimentieren. Die Rechnung geht auf, die Auswahl geschmackiger Biere ist groß, und wir können davon auch reichlich verkosten.

Nach der Führung gehen wir auf einen Kaffee, schauen uns ein wenig den Klostergarten an, um dann zum Abendessen im Stadtzentrum einzukehren.

Satt und zufrieden fahren wir wieder zurück nach Frankfurt, wo wir unser Zimmer beziehen. War ein netter Ausflug!

20240302

Eigentlich wollten wir heute nach Greifswald fahren; doch gestern hat Manu zufällig mitbekommen, daß die Veranstaltung, zu der wir anreisen wollten, mal eben so entfällt. Das Hotel war stornierbar, also kein großes Drama, doch die Reservierungen für die Anfahrt wären ungenutzt entfallen. So überlegen wir, was läge für einen Ausflug am Wege…Erfurt…Leipzig…Berlin. Halt – Leipzig, da war doch was?! Richtig, im Schulbiologiezentrum blüht dieses Wochenende die Teufelszunge, ein Aaronstabgewächs, welches riesig und übelst stinkend blüht.

Für die Anreise bekommen wir in der DB-App die Meldung, unser zweiteiliger Zug entfalle, dafür verkehre einteilig als Ersatzzug ICE 2804, und wir wären von Wagen 37 in Wagen 23 umgebucht. Nun gut, egal, Hauptsache, das Ding fährt. Was dann aber daherkommt ist ein Zugteil mit den dreißiger-Wagennummern! Seltsam. Also mal nachgesehen, ob doch die ursprüngliche Reservierung gilt, und tatsächlich ist dies so.

Jedenfalls kommen wir gut nach Leipzig. Da der ÖPNV streikt fahren wir mit der S-Bahn bis zum Bayrischen Bahnhof und gehen ab da die knapp 3km zu Fuß. Insofern war das gut, da uns so dies Getier begegnet.

In dem Gelände in einem Waldstück bekommen wir einen ordentliche Prise Frühling ab, und wir bewundern die unangenehm miefende Teufelszunge! Auch Freunde aus Leipzig stoßen hinzu, so können wir nach der Bildung das Vergnügen folgen lassen, in Form einer netten Einkehr im Cafe Grundmann.

Danach straffer Fußmarsch, ein Stück S-Bahn, und wir erreichen noch ICE 1711, was lustigerweise an sich unser morgiger Zug für die Rückfahrt aus Greifswald gewesen wäre, so schließt sich der Kreis…naja, ein wenig.

Das Bier im Zug ist lauwarm, das Klima im Bordrestaurant auch etwas überhitzt, aber dennoch kommen wir wieder gut heim.

20240226

Leider müssen wir schon wieder heim. In Österreich gibt es sogar noch D-Züge, aber laut Wagenstandsanzeige fehlt ausgerechnet unser gebuchter Wagen. Die Bereitstellung verzögert sich, dafür kommt dann aber der Zug doch mit unserem Wagen daher. Los geht es mit mehr als einer Viertelstunde Verspätung. Viel Landschaft, Berge, Schnee, Gegend, aber auch viel lahme Gurkerei.

Bis Linz haben wir die Verspätung aufgeholt, und ICE 26 umfängt uns wieder mit gewohnter Umgebung. So kommen wir problemlos wieder in die Heimat. War mal wieder ein schöner Ausflug, nachdem wir in Graz schon seit Jahren nicht mehr waren!

20240225

Heute geht es zu Kirche und Friedhof Sankt Leonhard. Außen an der Kirche ein wenig Material für Manu, und auch der Friedhof hat einige schöne Grabstellen zu bieten. Ach ja, und Herr Erpel posiert noch werbewirksam für sein Mädel :)

Danach fahren wir wieder in die Stadt und kehren erst mal im Centraal ein, das ist Pflicht bei einem Graz-Aufenthalt! Nun aber hoch zum Schloßberg, auch das ist Pflicht. Das Wetter ist freundlich, und die Sicht prima.

Noch auf einen Kaffee in der Stadt, und leider müssen wir unsere Begleiter schon wieder verabschieden. So drehen wir noch eine kleine Runde durch die Stadt, auf Suche nach weiterem Material für Manus blog.

Fürs Abendessen finden wir Platz in der Altsteirischen Schmankerstub’n, wo wir wieder prima essen.

20240224

Zu früher Stunde geht es pünktlich los mit dem IC 297. Bis Wien wollen wir damit kommen, und dort umsteigen in Richtung Graz.

Der Umstieg in einen Railjet der CD klappt, allerdings werden wir in letzter Minute nochmal zu einem anderen Bahnsteig gehetzt. Der weitere Fahrtverlauf ist eher beschaulich, in teils Schneckentempo winden wir uns durch die Landschaft. Ideal gewählt ist der Platz, in der ersten Klasse direkt an der Tür zur Kneipe (Dank an die Reiseleiterin!), und der Kellner ist sehr aufmerksam, so haben wir Speis (Manu hat Kaninchen!) und Trank (Pilsener vom Faß!) bis ans Ziel.

Pünktlich landen wir an in Graz, schaffen schnell das Gepäck ins Hotel, treffen dort Freunde, und so haben wir noch den Nachmittag für erste Unternehmungen. Die Herz-Jesu-Kirche bietet Speier in Stein und Blech, und in der Unterkirche übt gerade ein junger Organist. Die kleine Orgel kann den Raum dennoch erstaunlich gut füllen.

Zum Abenessen landen wir noch in einer netten Pizzeria mitten in der Stadt. Abends dann noch im Hotelzimmer der Blick auf den Schlossberg im Mondschein, und das obligate Absackergetränk nehmen wir zu viert in unserem geräumigen Zimmer.