20210602

ICE 827 ist heute auserkoren bis München, und weiter mit der S8 nach Herrsching. Der zweite Impftermin ist angesagt. Den ersten haben wir ohne Impfreaktionen überstanden, so können wir auch ganz entspannt den zweiten Pieks erwarten.

Dies ist schnell passiert, und danach gönnen wir uns in einem netten Eiscafe am See, dem Al Porto, noch eine kleine Einkehr, zu der auch unsere Freunde aus Geisenbrunn hinzustoßen. Die Sicht auf den See ist hier schon nett.

Noch den Praxismädels eine Eisration vorbeigebracht, welche sehr gern entgegengenommen wird, und schon hat uns die S8 wieder, bis München.

ICE 624 fährt pünktlich los – und kommt ca. 50cm weit und bleibt wieder stehen – Türstörung! Da wird nun sicher eine halbe Stunde lang gebosselt und gebastelt, wir erwarten jeden Moment die Räumung des Zuges – doch sie bekommen es hin, und mit +30 kommen wir los und auch letztlich heim.

20210529

Heute nehmen wir ICE 21, leider nicht nach Wien, sondern nur bis Plattling. Dort steigen wir um zu Agilis, die uns bis Straubing bringt.

Ziel ist der Friedhof. Was für ein herrlicher Platz, man geht durch dieses Tor und findet sich unter einem gewissen Realitätsverlust in einer anderen Welt. Doch seht selbst bei Manu im blog!

Zurück in der Realität flanieren wir in die Fußgängerzone, wo wir uns niederlassen für ein Essen. Normale Gastronomie, herrlich, das Leben kehrt zurück! Allerdings müssen wir mit vereinten Kräften einen dieser großen Gastrosonnenschirme gegen Sturmböen verteidigen, ich habe uns schon am Schirm hängend aufs Rathausdach fliegen gesehen, doch das ging nochmal gut.

Zurück fahren wir mit Agilis bis Regensburg, und ab da mit einem RE in die Heimat – hat halt gerade einfach nicht gepaßt mit den weißen Zügen..

20210524

Heim geht es aus Leipzig heute mit dem RE. Geplant, um die Mobilfunklandschaft auf der Altstrecke zu erfassen, doch wegen einer Stellwerksstörung wären auch die ICE heute da langgefahren, die Zeit hätten wir also so oder so vertan. Mal aus Versehen alles richtig gemacht :) Jedenfalls kommen wir gut in Fürth an, es war herrlich, mal wieder eine annähernd vollwertige Städtetour durchführen zu können, zum ersten Mal in diesem Jahr!

20210522

Mit dem ICE 1710 zieht es uns heute nach Leipzig. Eigentlich wollten wir ja frühstücken, doch die Ansage, es gäbe wieder Bier – die wirft alle guten Vorsätze über den Haufen, und wir steigen mit Currywurst und Bier in diesen Tag ein!

Gut kommen wir an und beziehen unsere Unterkunft. Dann treffen wir uns mit Freunden bei Freunden zum Kaffee – es gibt viel zu bequatschen, man hat sich da doch eine Zeit lang nicht mehr so wirklich gesehen :) Und weil Pfingsten ist und wir uns in Leipzig befinden sind die Gebäckteilchen heute auch etwas anders!

20210509

In Nürnberg wird für Kifferschoko geworben?! ICE 802 kutschiert uns heute bis Erfurt, und regional weiter bis Weimar. Dort besuchen wir den historischen Friedhof. Eine nette Anlage, und wenn uns auch nicht so sehr viele Photomotive reizen, so ist diese russich-orthodoxe Kapelle beeindruckend, und ein schöner Schädel muß auch mit.

Zurück auch wieder via Erfurt, und ICE 1005 „Fürth“ bringt uns vollends heim, sehr gut.

Den Sekttag feiern wir noch standesgemäß in unserem Gärtchen. Gärtchen?! Ja, aber diese Story ist bissl länger, die wird hier noch mal einen eigenen Platz im blog finden.

20210428

Mit ICE 827 fahren wir heute bis München. Ab da weiter mit der S8 bis Herrsching, zu einem in diesen Zeiten langersehnten und wichtigen Termin – wir lassen uns gegen dieses unsäglich nervige Virus impfen und hoffen, da einen kleinen Beitrag zu einem wieder etwas normaleren Leben zu leisten.

Der Pieks in den Oberarm ist schnell erledigt, und auf dem Rückweg fallen wir noch auf einen Kaffee bei Freunden in Geisenbrunn ein.

ICE 626 ab München fährt uns wieder in heimatliche Gefilde. Und es gibt sogar wieder Biere. Naja, nicht ganz, aber wenigstens bleifrei.

20210213

Heute liefern wir Schnitzel auf Rädern.

Die lange Reise beginnt im Grüner-Brauhaus, wo wir die Schnitzel in Empfang nehmen. Nach kurzem Aufenthalt in Fürth reisen die Schnitzel weiter im RE bis Nürnberg. Den größten Ritt nehmen sie im ICE 783 und machen uns dabei mit den leckeren Aromen schon ganz kirre. Doch so schnell kommen wir nicht zum Genuß, der letzte Abschnitt erfolgt in der S-Bahn.

Endlich ist es vollbracht, die Schnitzel finden ihr Ende auf dem Teller!

Nach einem netten Beisammensein mit Freunden reist ein Teil der Schnitzel in uns wieder zurück nach Fürth, S-Bahn, ICE 522 und ein roter Zug, und es ist geschafft.

20201107

Vor wir die heutige Tour beginnen hole ich erst mal beim Bäcker Proviant und genieße den schönen Morgen.

In Nürnberg stoßen dann Freunde hinzu, und wir beginnen den Morgen mit einem zünftigen Frühstück. Los geht es aber verspätet, wir müssen auch noch den Zug wechseln, weil die Beschriftungen der Wagen spontan wechseln, und unser Anschluß wird so langsam eng.

Klappt aber alles, und wir können unsere Wanderung entlang der Schiefen Ebene beginnen. Im Prinzip die gleiche Tour wie vor einem halben Jahr, aber bei anderer Jahreszeit mit gänzlich anderen Eindrücken.

Mehr Pilze, in schattigen Ecken hat es Frost, und Züge gibt es auch.

Die Rückfahrt in bunten Zügen klappt nun – das war ein schöner Tag!

20201101

Zum Gewandhaus spazieren wir heute an der Bahn entlang, viel durchs Grüne, beobachtet von Getier. In die Stadt geht es dann mit der Straßenbahn.

Heute haben wir ein Gesprächskonzert mit Orgelpräsentation. Mal was anderes, und auch sehr interessant.

Abends gehen wir nochmal Essen im La Grotta, wissend, daß es erst mal der letzte Gastronomiebesuch sein würde. Doch wer konnte heute schon ahnen, daß der Scheiß letztlich sieben Monate andauern sollte?!

20201017

Heute geht es mit dem ICE 602 bis Leipzig, schauen noch neidvoll zur Metropole Ruhr, und weiter geht es mit der S-Bahn nach Crimmitschau.

Wir besuchen einen Standort der 4. Sächsischen Landesausstellung BOOM – 500 Jahre Industriekultur in Sachsen. Pandemiebedingt ist dies der einzige Standort, zu dem wir es schaffen.

Zunächst kehren wir aber noch in einem Cafe ein, um die Zeit zu überbrücken, bis es los geht. Der Ort ist ziemlich tot zu dieser Zeit, so drehen wir noch eine kleine Runde, bis wir zum Ort des Geschehens spazieren. Unterwegs noch ein wenig Kunst an alten Bauten…

Die Tuchfabrik Gebr. Pfau ist noch nahezu vollständig erhalten und wurde aus ihrem jahrelangen Dornröschenschlaf zum Glück nicht zwecks Verschrottung, sondern zwecks Erhalt geweckt. Industriegeschichte und Hochtechnologie vergangener Zeiten sind ohnehin immer sehenswert, aber wenn sich dazu auch noch etwas bewegt, macht es gleich noch viel mehr Spaß – und dies ist hier reichlich gegeben!

Doch zunächst schauen wir uns ein wenig im Gelände um, vor wir an der Führung teilnehmen, die sozusagen den Werdegang des Produkts vom Schaf zum Tuch begleitet. Die Dame ist vom Fach, so werden wir kompetent durch die Produktion geführt, beginnen beim Wolf, in den das Schaf (na gut, dessen Wolle) reinkommt, irgendwie wird aus den Fusseln ein Flies, dann Fäden, und enden bei der Veredelung. Immer wieder wird auch eine Maschine angeschaltet, und man kann die Abläufe bewundern.

Weiter geht es nach Plauen, wo wir übernachten, um am nächsten Tag wieder nach Hause zu fahren.