Unser gebuchter ICE 1162 entfällt, wegen Oberleitungsstörung im Zulauf :( Nun ja, wenige Minuten später fährt ICE 802 gen Berlin, der benötigt halt etwas länger, und er ist wenig belegt, so bekommen wir problemlos Platz. Wegen eines anderen Wagenparks läuft er auch unter der zweiten Zugnummer ICE 2822.
20260219
Nach Erledigen einer planmäßigen Routinewartung habe ich eine Mitfahrgelegenheit bei Kollegen im Auto nach Franken.
Trotz Sauwetter mit Schnee und etlichen Autos in der Böschung kommen wir bei netter Unterhaltung über dies und das problemlos durch. Da der Kollege nicht nach Nürnberg oder Fürth reinfährt lasse ich mich in Schwabach am Bahnhof abwerfen. Weiter mit S2 bis Nürnberg-Steinbühl und S1 nach Fürth, das funktioniert alles.
20260218
ICE 983 heißt heute ICE 2865, wohl, weil anderer Wagenpark. Egal, er steht jedenfalls frühzeitig bereit, um mich nach München zu bringen. Weiter soll es da bis Kaufering und Lagerlechfeld gehen.
Das alles klappt, allerdings mache ich kurz vor Kaufering noch fast +10. Egal, in Kaufering steht ein Kollege bereit und holt mich ab zum Einsatzort
Nach getaner Arbeit kann ich im PKW nach Heimertingen mitfahren, wo ich morgen meinen nächsten Einsatz habe. Also lasse ich mich dort am Hotel absetzen. Spontan kommt es dann noch zu einem netten gemeinsamen Abendessen mit Kollegen.
20260214
Heute geht es per RE nach Bamberg. Pünktlich kommen wir an und fahren mit dem Bus raus zur Konzerthalle.
Nach einem erstklassigen Konzert gehen wir eine Bushaltestelle „zurück“ dem Bus entgegen, bekommen auch Sitzplatz und erleben an der Haltestelle Konzerthalle, wie sich zahlreiche Konzertbesucher gerade so noch in den Bus reinquetschen.
Auch die Rückfahrt im roten Zug klappt ohne Auffälligkeiten, und ein spätes Abendessen wartet auf uns im Brauhaus.
20260208
Heim aus Karlsruhe geht es zunächst mit ICE 374, der fast pünktlich abfährt und in Frankfurt ankommt.
Dort weiter mit ICE 623, welcher ebenfalls fast pünktlich verkehrt. So kommen wir problemlos in die Heimat, die Gastro funktioniert auch in beiden Zügen – optimal.
20260207
Heute wollen wir von Karlsruhe nach Basel fahren. Doch leider sehen wir morgens nach dem Aufstehen, alle Züge entfallen – Oberleitungsstörung. Während sich bei uns Frust breitmacht wird die Nachrichtenlage aktualisiert, um 11 soll als erster Zug der ICE 103 fahren.
Das klappt auch, fast pünktlich geht es los. Leider ist der Zug voller Fußballfans, Sitzplatz ist keiner aufzutun. Da die Strecke nur eingleisig befahrbar ist machen wir eine Raucherpause in Offenburg. Doch in Freiburg lichtet sich dies, wir können noch auf ein schnelles Frühstück in die total vermüllte Bordkneipe, und das Personal ist super-flott im Aufräumen und im Service. Top!
Mit was um +20 kommen wir am Bahnhof Basel SBB an. Von dort bei sonnigen 13 Grad unter den wachsamen Blicken der Bahnhofshuhndrachen am Frühling vorbei ist es nicht weit ins Kunstmuseum, Ziel ist die Ausstellung Geister.
Schön gemacht, eine bunte Mischung aus Gemälden, Skulpturen und Installationen zum Thema. Sogar von den Aufsichten hat jemand ein Gemälde beigesteuert, und man wird dann gleich standesgemäß empfangen. Toll gearbeitet dieser Geist aus Marmor, der Effekt der Geisterkleidchen ist auch genial, und der Kollege hier blinzelt einem freundlich zu.
Zurück geht es mit ICE 102, wir setzen uns gleich in die Kneipe zum Abendessen. Pünktlich geht es los, ein Polizeieinsatz in Freiburg verschafft uns ein paar Minuten +, und mit +8 kommen wir in Karlsruhe an. Egal, wir haben keine Termine mehr.
20260206
Zurück aus Munster geht es pünktlich los gen Uelzen. Witzig die Bahnsteigkante. Dort weiter geht es mit ECE 5, mit dem ich heute bis Karlsruhe fahren will. Komischer Zug aus der Schweiz, nicht wirklich schön, aber naja, ich sitze, das Ding fährt, was will ich mehr?!
Wegen eines defekten Fensters, das in Hannover erneut begutachtet und beklebt werden muß, sammeln wir mehr und mehr Verspätung. Naja, für mich egal, aber manch Anschluß platzt wohl, es kommt Unruhe bei den Mitreisenden auf.
Übrigens ist das Fenster durch Eisschlag von einem entgegenkommenden Güterzug zerstört worden.
Nach Fulda schicken sie uns auf die Altstrecke. Wir haben wegen des Fensters ein Tempolimit, vermutlich sind wir zu langsam für die Schnellfahrstrecke.
Auch in Frankfurt stehen wir ziemlich lang rum, zum dritten Mal kommt jemand, um das Fenster zu begutachten und zuzukleben. Unglaublich.
Letztlich komme ich mit genau +60 an, beziehe erst mal das Hotel und gönne mir ein Getränk an der Bar – die Schweiz-Zug-Gastro habe ich boykottiert :)
Doch halt – da gibt es ja noch Manu. Die muß natürlich auch nach Karlsruhe! Ihr direkter IC ab Nürnberg entfällt, ebenso der RE via Stuttgart – wegen einer nicht plangemäß fertig gewordenen Baustelle. Also muß sie über Frankfurt fahren. Los geht es mit ICE 624. Der Umstieg ist am Flughafen Frankfurt geplant, doch der angedachte Zug ist schon massiv verspätet. Genaue Prüfung der Lage ergibt, wenn sie schon am Frankfurter Hauptbahnhof aussteigt, dann erreicht sie den ebenfalls verspäteten ICE 375 gerade noch so.
Dies klappt, so kommt Manu sogar noch etwas früher in Karlsruhe an als erwartet. Alles richtig gemacht!
20260202
ICE 886 fährt in Nürnberg fast pünktlich ab. Bis Hannover mag ich mitfahren. Dort kommen wir mit etwas Verspätung an, ist aber kein Problem, mein Anschluß nach Soltau wird locker erreicht und fährt pünktlich ab. Auch dort der letzte Umstieg funktioniert.
So wie heute müßte es immer funktionieren auf der Relation – auf die Minute pünktlich komme ich am Ziel an!
20260201
Der Zug für die Heimfahrt aus Plauen hat +5, aber durch den großzügigen Umstieg in Hof sollte das kein Problem sein. In Hof dann noch ein wenig Sport der Disziplin Treppensteigen, wegen spontanen Gleiswechsels, doch der Zug wird früh bereitgestellt, und wir finden problemlos Platz. Pünktlich geht es los.
Die Fahrt ist entspannt und ohne Ereignisse, so kommen wir pünktlich an.
20260131
Heute fahren wir nach Adorf, ins Erlebnismuseum Perlmutter. Ausnahmsweise mit dem Auto, geht sich zeitlich dann doch etwas besser aus.
Adorf ist vielen bekannt für die Teppichherstellung, auch Musikinstrumente wurden hier hergestellt – aber daß hier auch die Schalen von Flußperlmuscheln zu Perlmutterzeugnissen verarbeitet und sogar Perlen gewonnen wurden, das ist eher unbekannt.
Eine schöne Schau rund um die Flußperlmuschel, die eingewachsene Perle kann man links oben erahnen. Eine phantastische Ausstellung, Lebenszyklus und Lebensraum der Flußperlmuschel, Zucht und Nutzung, dazu die damaligen Produkte in ihrer vollen Pracht, und sogar Einkaufsmöglichkeit zu angenehmen Preisen – definitiv den Besuch wert!
Abends dann noch ins Theater Plauen, Peer Gynt in einer recht modernen Ballettfassung. Grandiose Aufführung; ich war ja im Vorfeld etwas skeptisch, aber die Skepsis war nach wenigen Minuten mehr als verflogen. Die standing ovations waren absolut verdient.
20260130
Nach Plauen geht es pünktlich in Nürnberg los. Wieder der Weiden-Umleiter, mit Zugteil nach Regensburg – Vierteiler BR 612, was für ein roter Monster-Wurm! Los geht es pünktlich.
Der Umstieg in Hof ist eh großzügig bemessen, klappt also alles, wir sind pünktlich in Plauen, und die Straßenbahn bringt uns vollends ans Ziel.
20260125
Für den Heimweg aus Essen wieder das gleiche Spiel wie auf der Hinfahrt, S6 bis Düsseldorf, und da in den ICE 623. Der Umstieg funktioniert, und pünktlich geht es in Düsseldorf weiter.
Nach Frankfurt sammeln wir ein paar Minuten ein, und in Aschaffenburg stehen wir wegen eines Besuchs durch die Bundespolizei über eine Viertelstunde rum, vor es weitergeht. Bis Nürnberg holen wir aber einiges wieder auf, so kommen wir mit paar Minuten + und der U1 für die letzte Meile gut heim.
20260124
Heute lassen wir es ruhig angehen, ein paar Erledigen in der Stadt, bissl Ausspannen im Hotelzimmer – und abends geht es in die Philharmonie Essen, zu einem Konzert mit Werken von Tschaikowsky und Schostakowitsch, dargeboten von den Oslo Philharmonic. Ein Erlebnis, und die standing ovations sind absolut verdient!
20260123
ICE 622 startet pünktlich in Nürnberg. Ziel ist Essen, aber wegen irgendwelcher Bauarbeiten kommen wir nur bis Düsseldorf und müssen die letzte Meile per S-Bahn absolvieren.
Zwar machen wir vor Köln gut +10, aber der Umstieg in Düsseldorf ist großzügig bemessen, so müssen wir nicht so lang warten, und die S6 bringt uns vollends nach Essen. Mit der U die eine Station zum Hotel, und gleich in die Bar :)
20260119
Typisch Munster, los geht die Heimfahrt erst mal mit fast +15, und das erfährt man auch erst zur geplanten Abfahrt. Doch in Uelzen ist genug Luft, der Anschlußzug ICE 73 hat dazu auch noch paar MInuten +, so ist der Umstieg ganz entspannt.
In Hannover dann stellt sich heraus, ICE 587 (ein ICE 4) wird durch ICE 2827 ersetzt, was ein ICE 1 ist, und er hat auch fast +15. Nun ja, in der Lounge ist es warm, und für die gebuchten Sitzplätze wurden wir automatisch auf andere Plätze umgebucht, also haben wir auch hier kein Problem, die Heimfahrt vollends anzutreten.
Ansonsten läuft alles bestens, die Verspätung ist fast wieder wettgemacht, die Heimat hat uns wieder. Damit kann man die Exkursion als geglückt abhaken.
20260118
Grund unserer Reise ist das Panzermuseum Munster. Ich war vor drei Jahren ja schon mal dort, aber bei so viel Großgerät muß Manu auch mal hin.
Stellvertretend mag ich nur den sagenumwobenen Tiger zeigen, und Bahnbezug hat es auch. Die DB hat ein Sonderkraftfahrzeug 10 aus dem 2. Weltkrieg bei Bauarbeiten 2014 in Euskirchen entdeckt. Der Rosthaufen wurde vom Kampfmittelbergungsdienst ausgebuddelt und dem Museum zur Ausstellung überlassen.
Die Zeit vergeht wie im Fluge, über vier Stunden haben wir im Museum zugebracht! Zurück im Städtchen gehen wir noch in die Eisdiele, entspannen ein wenig im Hotel und fallen nochmals im Bella ein zum Abendessen.
20260117
In Nürnberg geht es heut recht pünktlich los. ICE 682 soll uns bis Hannover bringen. Auf den letzten Metern trödelt er noch ein wenig herum, so haben wir ein paar Minuten Verspätung. Egal, es reicht dennoch für einen Besuch in der Lounge, und ICE 74 kommt eh erst mit was um +10 daher, die er auch hält. Ebenfalls kein Problem, in Uelzen reicht es locker in die RB nach Munster. Und auch diese macht +13 in der Abfahrt, wegen eines verspäteten Güterzugs auf der eingleisigen Strecke. Der gegnerische Holzzug fährt letztlich durch, und wir kommen los.
So kommen wir in Munster an, gehen zum Hotel, spazieren noch ein wenig durch die überschaubare Innenstadt und finden Abendessen im Restaurant Bella – absolut eine Empfehlung, da muß ich jedes Mal hin, wenn ich in Munster beruflich weile.
20260116
Heute mal nur ein Hüpfer nach Zirndorf mit der Regionalbahn, um im Bräuschank einzukehren. Klappt alles problemlos, wir speisen bestens, und heimzu steigen wir bereits in der Westvorstadt aus und laufen vollends heim.
20260105
Die Heimfahrt mit dem RJX 60 beginnt etwas verspätet mit einer Gleisänderung, aber das ist kein Problem. Die Fahrt ist unspektakulär, auch ist der Zug nicht ansatzweise so überfüllt wie auf der Hinfahrt.
In Wien gehen wir noch auf ein Käffchen im Bahnhof, vor wir mit ICE 26 heimfahren. Auch diese Fahrt ohne besondere Vorkommnisse, bissl Verspätung, aber kein Drama, so sind wir wieder wohlbehalten in der Heimat.
Budapest war definitiv eine Reise wert, das war ein schöner und entspannter Kurzurlaub.
20260104
Heute lassen wir uns noch ein wenig treiben. Manu hat die Kirche St. Elisabeth abgelichtet, entworfen von dem Architekten, der auch das Parlament zu verantworten hat. Ein paar Einkäufe bei einer herrlichen Passage erledigen wir auch noch. Auf dem Weg zur Margaretheninsel bewundern wir die historisch anmutende Oberleitung der Straßenbahn, die Insel ist eher ein Reinfall, keinerlei Gastro, die tagsüber offen hat, nur Partylocations für die Nacht. Schade. Noch ein Blick auf den herrlichen Bahnhof, Abendessen in der Stadt, ein prächtig erleuchtetes Gebäude – das war ein entspannter letzter Tag.
20260103
Vor wir losziehen werfen wir noch einen Blick ins Restaurant unseres Hotels, und hier die Außenansicht. Wahrlich ein schicker Kasten, das hat die Reiseleiterin sehr gut gewählt.
Mit der Straßenbahn fahren wir raus bis zur Zahnradbahn, die uns hoch in Richtung der höchsten Erhebung im Dunstkreis der Stadt bringt. Doch ganz so einfach ist es nicht, weiter fahren wir mit der Pioniereisenbahn, die eigentlich eine richtige touristische Schmalspurbahn ist, nicht wie sonst nur bessere Bergwerksloren oder derlei :)
Zwar fahren wir bis zur Endstation, nehmen aber gleich wieder den Zug zurück und steigen unterwegs aus. Dort geht es durch den Wald bergauf, nun aber wirklich hoch bis zu besagter Erhebung. Da oben kehren wir auf ein Bierchen ein, und schon geht es wieder nach unten – im Sessellift. Herrlich, die Ruhe, während wir gen Stadt herunterschweben, so könnte man ewig sitzen.
Zurück in die Stadt geht es per Bus. Den Wasserbus nehmen wir nicht, uns ist ein richtiges Schiff dann doch angenehmer, so schippern wir ein Stündchen auf der Donau auf und ab. Es wird auch schon wieder dunkel, und der Burgberg zeigt sich von seiner besten Seite. Das Parlament leuchtet in voller Pracht, und der Mond steht dem in nichts nach.
Noch Essen in der Stadt, und auf dem Weg ins Hotel nehmen wir in einer U-Bahnstation anstatt der Rolltreppe mal den Schrägaufzug.
20260102
Heute fahren wir mit der Bahn aus Budapest nach Vác. Problemlose Fahrt, zu einem wahrlich billigen Preis. Ein nettes Städtchen, aber deswegen sind wir nicht hier. Manu hat hier ein Museum mit einer Gruft voller Mumien und Särge aufgetan. Erstere durften wir nicht ablichten, aber die Särge und Grabbeigaben waren ergiebig genug für einen blog-Artikel!
Noch eine Einkehr in einem netten Cafe, und zurück geht es auch wieder mit der Bahn.
Das Abendessen nehmen wir in Budapest, und danach geht es wieder zurück ins Hotel.
20260101
Der Burgberg ist heute das Ziel. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch die Kleinskulptur „Der traurige Panzer“.
Vom Burgberg aus hat man einen herrlichen Blick auf die Donau und die Stadt, und auch die Bauwerke sind beeindruckend. Die Matthiaskirche hat Manu in ihrem blog beleuchtet; das letzte Bier war offenbar schlecht? Und das Finanzminsterium! Nun aber geht es in die Nationalgalerie. Die Sammlung ist beeindruckend, und auch das Gebäude weiß zu begeistern. Diese beeindruckende Skulptur beherrscht das obere Stockwerk souverän, und aus der Kuppel hat man einen tollen Blick! Bahnbezug ist übrigens auch gegeben. Ansonsten hat Manu dazu einiges abgelegt.
Der Sonnenuntergang geht hier schnell vonstatten, so haben wir noch einen herrlichen nächtlichen Blick auf das ganze Ensemble. Abendessen in der Stadt, und so gestärkt landen wir wieder gut im Hotel.
20251231
Den letzten Tag des Jahres beginnen wir in der prächtigen Basilika St. Stephan mit einem Orgelkonzert mit Orgelführung. Kleiner Kreis, Sitzplatz direkt auf der Empore, das ist mal ein Erlebnis! Die Orgel klingt hervorragend, der Spieltisch ist auch modernisiert, beste Bedingungen! Danach fahren wir auf den Turm hoch, genießen die Aussicht und bewundern den imposanten Kuppelbau.
Weiter geht es zum Parlament. Dort geht Manu auf die Jagd nach Gargoyles – es gibt deren enorm viele, und Manu hat die natürlich verewigt.
In der U-Bahn hat es noch eine Tafel zum 50-Jährigen – guter Jahrgang :)
Einen späten Mittagshappen bekommen wir im Kelta-Pub. Das ist eine nette, urige Kneipe mit erstaunlich großer Speisenauswahl, da werden wir wieder hingehen.
Später geht es ins Stadtwäldchen, da ist eine kleine Burg, in der ein Museum untergebracht ist. Nette Ecke, und von dort ziehen wir weiter, vorbei an einem Prachtbau, um dann noch mit der alten U-Bahnlinie M1 zu fahren. Herrliche Bahnhöfe, auch die Zugänge sind in dem Stil gehalten. Noch ein Besuch bei einem Drachen, und so langsam zieht es uns wieder ins Hotel, wo wir auch der Bequemlichkeit wegen zu Abend essen.
Den Jahreswechsel verbringen wir ganz bequem und entspannt auf dem Zimmer. Die nötigen Vorräte gibt es in einem kleinen Supermarkt direkt neben dem Hotel, sehr praktisch, das.
20251230
ICE 495 steht schon bereit, so können wir uns gleich setzen. Beinahe pünktlich geht es los. Die Gastro hat leider mal wieder nur die untaugliche Not-Speisekarte, gefühlt ist das derzeit bei der Mehrzahl der Fahrten so :(
In Wien haben wir +10, doch unser Umstieg ist großzügig bemessen, so reicht es zum Ausgleich für die versagende ICE-Gastro noch auf ein Würstel mit Kren und Bier in der Würstel-Boutique.
Weiter geht es mit RJX 60 nach Budapest. Der Zug ist bumsvoll, wir müssen uns sogar zum reservierten Platz vorkämpfen, alle Durchgänge sind vollgestellt. Auch die Abfahrt verzögert sich um zehn Minuten.
Nun ja, dennoch kommen wir gut durch und holen die Verspätung auf, so kommen wir zum Hotel und können gleich mal unser Zimmer beziehen. Danach noch ein wenig Auslauf, zum Friedhof Kerpesdülö. Verwunschene Ecken, schöne Gräber, doch bei dem Kurzbesuch macht Manu keine Beute für ihren blog.
Abendessen nehmen wir in der Hotelbar, so ist der Weg ins Bett nicht so weit :)
20251226
Wenn man mit Öffis wo nicht hinkommt, dann muß eben das Auto herhalten. Da CarSharing ja eine Art Öffi-Auto ist habe ich beschieden, daß der Beitrag hier rein darf. Der Wildpark Hundshaupten ist aber auch einfach zu schön.
Also nehmen wir so ne kleine Möhre, die fast bei uns ums Eck steht, und fahren raus in die Wildnis. Klappt problemlos, Parkplatz gibt es auch gleich fast beim Eingang, also entern wir den Park, bei herrlich sonnigem Wetter.
Sehr schön der neue barrierefreie Aufgang, den kannten wir so noch nicht – in Form eines aufgeständerten Steigs geht es sanft bergan.
Auch die Tiere sind daheim und lassen sich sehen, Ren, Elch, Wisent, Wolf und Luchs, Ziegen, Schafe, Schweine – jede Menge Viecherei.
Besonders plakativ die verschiedenen Schilder, die auf das Fütterungsverbot hinweisen. Immer mit der Darstellung von Kolik, Tod – und Durchfall :)
Auch eine Einkehr halten wir natürlich ab, und letztlich fahren wir mit dem Autochen wieder gen Heimat und stellen es ab. Kann man auch mal so machen, zumal der Feiertagsverkehr angenehm ruhig war.
20251225
Zurück aus Plauen fahren wir wieder über Hof auf der Weidener Route. In Hof ist großzügig Umstiegszeit, auch wird der Zug frühzeitig bereitgestellt, so finden wir problemlos Platz. Generell hält sich der Andrang in Grenzen, das verspricht eine ruhige Fahrt zu werden.
So ist es, zwar haben wir in Nürnberg ein paar Minuten Verspätung, aber das stört uns bekanntlich ja nicht weiter. Spontan zieht es uns dann zwecks Abendessen noch ins Milano.
20251223
Eigentlich wollen wir heute über Bamberg und Hof nach Plauen fahren; doch was nicht kommt ist der RE. Also disponieren wir um, fahren nach Nürnberg, verlustieren uns ein wenig in der DB Lounge, und streben den Umleiterzug via Weiden nach Hof an. Während wir Kaffee trinken sehen wir, der ursprünglich nach Bamberg angedachte RE ist nun mit +50 verzeichnet – wenn der mal nicht eh irgendwann vollends entfällt.
Der Zug wird frühzeitig bereitgestellt, so finden wir problemlos Platz, und es geht pünktlich los. Unterwegs sammeln wir ein wenig Verspätung, holen die auch wieder auf, laufen pünktlich in Oberkotzau ein – und bleiben hier stehen, Stellwerksstörung in Hof, Weiterfahrt unbestimmt.
Doch nach gut zehn Minuten geht es weiter, so ist der Anschluß in Hof kein Problem, und gut landen wir letztlich in Plauen. Nur eben zwei Stunden zu spät!
20211222
Für die Rückfahrt aus Potsdam nehmen wir die S-Bahn bis Berlin-Gesundbrunnen. Dort steht am Gleis noch der defekt verendete Zug aus dem vor-vorherigen Takt und will auch nicht weichen, so wird unser Zug letztlich am anderen Gleis am gleichen Bahnsteig bereitgestellt. Fast pünktlich geht es los. Doch wir trödeln schon gleich nach der Abfahrt, und am Hauptbahnhof steigen recht viele Fahrgäste zu, so sammeln wir noch einige Minuten ein. Ähnlich langsam geht es in Halle und Erfurt, auch gab es wohl Probleme mit der Ausschilderung der Fahrt an einem der Halte, so bauen wir immer weiter auf und haben in Nürnberg letztlich +25. Viele sehen ihre Anschlüsse in Gefahr, uns ist das dagegen eher egal – nach Fürth kommt man immer :) Und Freunde aus Gilching schaffen es per Bahn zu uns, zu gemeinsamem Punsch am Weihnachtsmarkt und Abendessen in der Stadt, auch kommen sie wieder gut heim. So hat das heute mit der Bahn für uns alle ordentlich funktioniert.
20251221
ICE 1162 kommt frühzeitig an, ist angenehm ruhig, und wir kommen fast pünktlich los. Das ist die neue Verbindung, die aus Stuttgart kommt und nun als Sprinter ohne Halt bis Berlin fährt. Dort kommen wir fast pünktlich an, das war eine herrliche und geruhsame Fahrt, so ganz ohne Zwichenhalte!
Nach Potsdam raus fahren wir mit einem bunten Zug, den Hüpfer zum Hotel mit der Straßenbahn, so können wir erst mal unser Zimmer beziehen.
ZIel der Reise ist aber das Museum Barberini, mit der Schau „Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst“. EIne beeindruckende Sammlung verschiedenster Einhörner, auch Literatur zu den seltenen Wesen wird ausgestellt, und Manu hat in ihrem blog gleich mal die Photos veröffentlicht.
Abends fahren wir noch mit der StraB ins Kneipenviertel und finden auch Platz fürs Abendessen, vor wir den Tag im Hotel ausklingen lassen.
20251215
Zurück aus Offenburg fahren wir mit ICE 74 bis Frankfurt. Bahnsteiggleich geht es dort weiter mit dem ICE 623, mit +5, die wir auch bis Nürnberg halten. Egal, die Gastro funktioniert in beiden Zügen, so ist das eine ruhige und angenehme Heimfahrt.

