20190111

Aus Ebermannstadt fahren wir mit Agilis bis Forchheim, und von da mit dem RE der DB bis Bamberg, um in ICE 504 umzusteigen. Dies funktioniert problemlos.

Nur mit der Pünktlichkeit ist es bald vorbei, auf der VDE-8 kommen wir irgendwo im Nirgendwo zum Stehen, Störung an der Strecke, offenbar ETCS-Übertragungsausfall. Mehrmals fahren wir wieder los, um uns jedes Mal nach wenigen zurückgelegten Metern eine Zwangsbremsung einzufangen. Nochmal längerer Stillstand, und dann Fahren auf Sicht bis zum nächsten “ETCS-Signal”, wohl einer Balise. Ab da können wir wieder aufdrehen und die Fahrt normal fortsetzen, wenn auch mit +20.

Dabei bleibt es dann auch bis Leipzig. Doch egal, für uns kein Problem.

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20190106

Heute fahren wir mit ICE 1225 nach München. Pünktlich und satt kommen wir an, um uns mit Freunden und im Lenbachhaus Alfred Kubin zu treffen.

Was für eine herrliche Ausstellung, Düsteres, Phantastisches, und Bahnbezüge über Bahnbezüge!

Natürlich gehen wir auch noch schnell durch den Rest des Hauses, alleine das Zimmer mit Franz Marc, ich wüßte nicht, welches ich mitnehmen sollte :) Stellvertretend hier einfach eines seiner Rehe. Kandinsky, Jawlensky…ein Traum.

Noch durch den Shop, Einkehr im Museumscafe, und schon geht es mit ICE 620 wieder in die Heimat.

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20190104

ICE 820 startet pünktlich gen Westen. Unser erstes Ziel ist Wiesbaden, wo wir nach Umstieg in Fankfurt pünktlich per S-Bahn anlanden.

Das Museum Wiesbaden hat eine umfassende Ausstellung mit Werken von Piet(er) Mondria(a)n zusammengestellt. Dabei wird nicht nur seine späteres Werk dargestellt, sondern auch seine Entwicklung dort hin, hat er doch anfangs auch Kühe, Landschaften und Gebäude gemalt. Seine Windmühlen beginnen schon mit der Vereinfachung und Abstraktion, für die seine berühmtesten Werke bekannt sind. An diesem hat uns besonders die raffinierte Rahmung gefallen, daher die Aufnahme aus ungewohnter Perspektive.

Zurück nach Frankfurt kommen wir wieder mit der S-Bahn. Der Verlockung der Mitropa am Querbahnsteig erliegen wir für einen kleinen Imbiß, um dann zum Städel rüberzuspazieren. Dort wird Victor Vasarely ausgestellt, untypisch mal in verkehrter Reihenfolge, vom Spätwerk zu Frühwerk. Besonders sein Spätwerk begeistert uns, als Mitbegründer der Op Art hat Vasarely mit einfachen geometrischen Körpern in trickreicher Anordnung der Leinwand eine dritte Dimension gegeben. Bekannt ist seine Reihe Vega, er verarbeitet Dreiecke, Würfel, er formt Kugeln auch in schwarz-weiß, und er arbeitet mit Linien. Herrlich!

Zurück bringt uns ICE 229, mit dem wir entspannt die Heimat erreichen.

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20190102

Für den Heimweg haben wir ICE 507 auserkoren.

Unterwegs sammeln wir +10 ein, aber wir kommen gut an und haben auch gleich Anschluß nach Fürth.

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20190101

Den heutigen Tag lassen wir gemütlich angehen. Der Ausflug zum Völkerschlachtdenkmal ist dann dennoch anstrengend, da der Aufzug außer Betrieb ist und wir somit alles zu Fuß erklimmen müssen. Der Ausblick entschädigt das aber.

Ein kleiner Nachmittagsimbiß in der Stadt, und den Abend lassen wir im Bahnhof Möckern ausklingen.

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20181231

An diesem letzten Tag des Jahres fahren wir mit Abellio nach Naumburg, um dort die Straßenbahn und den Dom zu besuchen. Auch hier hat es Gargoyles, sogar extrem viele, und einen kleinen Putzigen nahezu zum Greifen nah. Leider ist der Dom geschlossen, so können wir also nur außen auf die Jagd gehen.

Auch zurück wieder mit Abellio, und als Jahresabschluß fast schon wie üblich das Orgelkonzert im Gewandhaus.

Die erste Straßenbahn des neuen Jahres kommt schon mal verspätet daher, und sie wird so voll, daß Leute draußen bleiben. Dazu endet sie für uns einen Halt früher als geplant, ähnlich wie im letzten Jahr hat es mal wieder gebrannt. Dieses Mal eine kleine Pizza/Dönerbude im Erdgeschoß eines Wohnhauses. Auf dem Fußmarsch zu unserem Bahnhofshäusl kommen wir direkt daran vorbei, das Feuer ist bereits aus, und die ganze Fassade hoch verrußt. Für die Bewohner eher ein unschöner Jahresausklang.

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20181230

Nach nur einer Nacht daheim sind wir schon wieder auf der Schiene; ICE 802 ist unser erster Zug heute.

Bis Halle bleiben wir an Bord, dann geht es weiter mit IC 2048. Pünktlich und wohlbehalten kommen wir in Magdeburg an.

Auf dem Weg in die Stadt kommen wir am Faunenbrunnen vorbei, der auch mit vielen schrägen Details zu amüsieren vermag.

Der Dom ist eigentlich Manus Angelegenheit, sie ist die Expertin für Gargoyles, aber dieses putzig bemooste Exemplar mußte dennoch mit.

Weiter geht es mit einer nett gemachten Ausstellung zu Otto dem Großen. So kuriose Details wie die Anzahl von 3993 in seinem Sarg gefunden Käfern sind sehr interessant, oder auch die Hinweise auf Erstfunde von Pflanzen in Europa – ebenfalls im Sarg. Zum Schluß lauschen wir noch einer netten Unterhaltung dreier Gargoyles.

Nach Leipzig bringt uns der IC 2039 – pünktlich kommen wir an und können unseren Bahnof in Möckern beziehen.

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20181229

Den Heimweg beginnen wir mit der Straßenbahn, um dann ab Bonn Hauptbahnhof einen durchgehenden Zug ICE 27 bis Nürnberg zu nehmen. Die Fahrt ist angenehm und ohne Auffälligkeiten, schön am Rhein entlang, und wohlbehalten kommen wir daheim wieder an.

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20181228

Nach einer ruhigen Nacht unter dem Mond verspricht der Morgen einen tollen Tag. Gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück im Hotel spazieren wir am Rhein entlang, lernen etwas zum früheren Trajekt, über den Rhein rüber geht es weiter durch die Rheinauen bis zum Kunstmuseum Bonn. Dort sehen wir schöne Werke vom Impressionismus bis zur Moderne, in einem ansprechend gestalteten Haus bei sehr ausgewogener Beleuchtung.

Noch ein kleiner Abstecher in die Bonner Innenstadt, kurze Einkehr, ich treffe extrem unverhofft einen Bekannten (der in Bonn wohnt), und zurück nehmen wir ganz faul die Straßenbahn.

Abends steht dann ein Ausflug zum Ölberg an. In netter Gruppe wandern wir den Berg hoch, nehmen gerade noch so den Sonnenuntergang und die Abendstimmung mit, besichtigen die dort zahlreich vorhandene Amateurfunktechnik und beschließen den Abend bei einem Abendessen in der urgemütlichen und hervorragend bewirtschafteten Gaststätte. Und zum krönenden Abschluß begehen wir den Abstieg als zünftige Fackelwanderung!

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20181227

ICE 628 startet pünktlich – doch schon nach recht kurzer Zeit haben wir Trödeleien wegen eines liegengeblieben Güterzuges vor uns. Dazu noch gelangweilte Großeltern nebenan mit zwei unerzogenen Bälgern und Beschallung des halben Wagens aus dem Handylautsprecher, das kann noch heiter werden :( Asozial.

Die fast zehn Minuten fahren wir bis Frankfurt erstaunlicherweise mehr als wieder rein und kommen dort mit -4 an. Auch die lieben Kinderchen verlassen uns, so kommen wir geruhsam bis Köln und erreichen unseren Umstieg, der uns wieder das Stück zurück nach Siegburg bringt.

Freunde sammeln uns dort am Bahnhof ein und bringen uns zum Hotel, wo wir schnell das Zimmer (eigentlich eine Wohnung, tolle und geräumige Eck-Suite!!) beziehen, um dann den Abend beim Improvisationstheater in der Springmaus zu verbringen.

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20181225

Auch die Rückfahrt aus Plauen beginnen wir pünktlich, und der Umstieg in Hof klappt. So kommen wir also prima wieder heim, nach genau 24 h in Plauen.

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20181224

Auf der Fahrt nach Plauen ist der Zug heute ziemlich leer, vermutlich sind die meisten schon gefahren für ihre Weihnachtsbesuche.

Der Umstieg in Hof funktioniert problemlos, und pünktlich kommen wir in Plauen an.

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20181222

Die Fahrt nach Ulm beginnen wir pünktlich im ICE 523. 

Unterwegs macht der noch ein paar Minuten Miese, aber der Umstieg in München ist großzügig genug dimensioniert, so erreichen wir bequem den ICE 598.

Auch in Ulm haben wir ein paar Minuten Verspätung, aber das ist kein Thema für uns, es ist auch noch genug Zeit, die 265 301 ranzuholen. Zuerst treffen wir uns mit Freunden im Fischerviertel, wo wir ganz vorzüglich speisen.

Und genau das wird danach zum Problem – wir wollen nämlich da rauf. Gar nicht so einfach mit Bier und Schnitzel im Bauch, doch auch dies schaffen wir letztlich, man ist den Gargoyles nah wie sonst nie, und der Ausblick ist auch prima.

Nach einem Blick von oben stapfen wir wieder runter und schlendern noch über den Weihnachtsmarkt. Bei einsetzendem immer stärkeren Regen gehen wir zurück zum Bahnhof, wo der Agilis-Zug frühzeitig bereitgestellt wird.

Fast pünktlich kommen wir in Ingolstadt an und steigen im ICE 782 gleich ins Bordrestaurant ein. Erstaunlich, der Laden ist leer. So haben wir noch eine Bierlänge bis in die Heimat, wo wir planmäßig ankommen.

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20181216

Heimzu haben wir ein wenig Schneegekrümel, doch der Zug ab Plauen ist pünktlich, und auch in Hof der Umstieg funktioniert planmäßig.

Unterwegs trödeln wir ein wenig herum. doch auf dem üblichen Höllenritt vor Nürnberg holen wir das wieder ein und kommen pünktlich an. Auch weiter nach Fürth zu kommen ist natürlich kein Thema.

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20181214

Für die Fahrt nach Plauen sind wir zum Glück rechtzeitig in Nürnberg am Zug, um noch gescheite Sitzplätze zu ergattern. Bis zur Abfahrt wird die Mühle nämlich proppevoll. So kommen wir aber gut und bequem nach Hof, wo wir auch genug Zeit für den Umstieg haben. 

Pünktlich erreichen wir Plauen.

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20181211

Nachdem sie uns gestern die Premiere mit dem Streik versaut haben unternehmen wir heute einen weiteren Anlauf, ob die neue Verbindung mit dem RE funktioniert, die uns die Fahrzeit verkürzt und ein späteres Aufstehen erlaubt.

Beim Kaffee ist im RIS noch alles OK, doch am Bahnsteig ist der Zug mit +5 angekündigt und kommt auch so daher. Damit ist unser Umstieg mit fünf Minuten in Forchheim erst mal gefährdet, doch bereits in Erlangen haben wir 2 Minuten gutgemacht, der langsame Fahrgastwechsel läßt uns wieder ein wenig nervös werden, doch letztlich haben wir in Forchheim noch +1. Also sind da vier Minuten Angstreserve wieder einholbar, das ist sehr gut zu wissen.

Der Umstieg hat somit geklappt!

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20181210

Danke, liebe Gewerkschaft, daß ihr euren Arbeitgeber mit denen als Pfand erpreßt, die weder etwas dafür können noch eine Alternative haben. Danke, daß ihr wackligen Arbeitsplätzen hiermit vielleicht noch den letzten Schubs gebt. Danke, daß ihr wieder nachhaltig Pendler von der Bahn zum Auto bringt.

Unfaßbar. An einem Montagmorgen zur besten Pendlerzeit kurz vor Weihnachten so ein Brett – das nennen die Warnstreik?! Gehts noch? Wie kann ich mal einen Fahrdienstleiter erpressen, daß er mir meinen halben Urlaubstag zurückgibt, den ich wegen diesem Scheiß vergeudet habe? Sogar aus Reihen der Bahnmitarbeiter hört man erste verhaltene Kritik, ob das wirklich so hätte sein müssen.

Jedenfalls fuhr der erste Zug nach Forchheim heute um 10:30, wir waren also erst mittags in der Firma. Ganz dolle Wurst.

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20181209

Nach neuem Fahrplan bringt uns ICE 625 in die Heimat zurück. Los geht es in Dortmund pünktlich, bei supergrausligem Mistwetter.

Faßbier is’ aus, ansonsten läuft es.

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20181208

Der heutige Tag steht im Zeichen des Amateurfunks. Heißt, wir fahren zu den Westfallenhallen raus, wo wir den Amateurfunkflohmarkt Dortmund besuchen. 

Ein netter Tag, viele Leute treffen, viel zu bequatschen, und natürlich schlendern wir auch an den Ständen vorbei, um das Angebot zu sehen. Diese Werbung soll sicher ans A-Team erinnern :)

Danach gehen wir noch in die Stadt  und müssen feststellen, daß diese proppevoll ist, Fußballspiel, Weihnachtsmarkt. Angeblich sei dies hier der größte Weihnachtsbaum Deutschlands, und er ist offenbar innen begehbar – wer entdeckt den Trompeter im Baum? Dennoch finden wir noch ein Eckchen, um etwas zu essen, und lassen den Abend bei dem Mistwetter gemütlich im Hotelzimmer ausklingen.

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20181207

Mit ICE 622 geht es mit wenigen Mintuen Verspätung los gen Dortmund. Über Aschebech, laut Ansage :)

Um Frankfurt herum trödeln wir ziemlich rum, da sammeln wir ordentlich Minuten ein. Wenigstens steigen die beiden dauerplappernden nervigen Weiber gleich aus.

Man glaubt es kaum, die unterwegs mal über zehn Minuten Verspätung haben wir bis Dortmund komplett wieder aufgeholt, kommen also pünktlich an. Kurz das Gepäck abwerfen, und eine kleine Runde durch den erstaunlich schönen Weihnachtsmarkt Dortmund, mit origineller und stimmungsvoller Beleuchtung.

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20181206

Schon wieder der Wiener, aber heute nur bis Regensburg, im ICE 21… Los geht es mit +3. Ziel ist Gleis 108. Von dort fährt ein Sonderzug nach München zum Flughafen, auf der neuen Querverbindung, die ab dem 09.12.2018 die Direktverbindung zum Flughafen ermöglichen wird. Ich darf heute schon mitfahren, als geladener Gast zur Einweihungsfahrt.

Diese sog. Neufahrner Kurve ist eigentlich nur ein kurzes Verbindungsstück, welches zwei bestehende Strecken verbindet.

Vor es los geht muß der Zug (da wir in Bayern sind) natürlich noch von der hohen Geistlichkeit mit Zauberwasser besprenkelt und mit allen möglichen magischen Sprüchen gesegnet werden.

Auf der Fahrt nach München bekommen wir die Baumaßnahmen auch erläutert und legen einen Halt in der überhöhten Kurve auf dem Überwerfungsbauwerk ein – doch trotz bedenklicher Schräglage (die Kurve ist für ca. Tempo 100 entworfen) kippt der Zug nicht :)

In München angekommen werden wir von einer Blaskapelle empfangen (wir sind ja in Bayern!), und gleich oberhalb des Bahnhofs nehmen wir am Festakt in einer Gaststätte teil. Natürlich gibt es Weißbier und Brezen und deftiges Essen und vollbusige Bedienungen (erwähnte ich bereits, daß wir in Bayern sind?), die Politik (wer erkennt die Gesichter?) hält launige Ansprachen (Bayern, ihr wißt’s scho?!), und letztlich fahren wir mit dem Sonderzug auch wieder zurück nach Regensburg.

Dort bekomme ich direkt Anschluß an einen RE, der mich zurück nach Nürnberg bringt.

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20181202

Vor der Heimfahrt besuchen wir ein Konzert im Konzertsaal Wiener Musikverein. Martin Haselböck gibt Händel, mit seinem Originalklang-Orchester Wiener Akademie und der Orgel ein herrliches und beeindruckendes Konzert. Der warme und dennoch klare Klang der Instrumente in vermutlich alter Mensur ist einfach einmalig, und so vergehen die doch gut zwei Stunden wie im Fluge.

Eine kurze Einkehr, und schon bringt uns ICE22 pünktlich wieder in die Heimat zurück.

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20181201

Heute erst mal großes Erstaunen – über Nach hat es geschneit, alles ist weiß, und die Raben müssen sich ihre Leckerli aus dem Schnee picken.

Den Tag beginnen wir ganz entspannt mit einem ausgedehnten Frühstück, um dann zwanglos Wien mit seinen Adventmärkten unsicher zu machen. Und immer wenn uns kalt wird kann man am Karlsplatz in dieser Kneipe einkehren, die sich unter einem schönen Otto-Wagner-Bau direkt beim Zugang zu den U-Bahnen verbirgt. Ein eher einfacher, aber netter Laden, etwas versteckt und damit auch im Samstagstrubel nicht überlaufen.

Abends der Ausklang in einer netten Pizzeria in Mödling, so muß das sein.

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20181130

Mit dem ICE 29 soll es heute nach Wien bzw. Mödling gehen. Gut besucht, und los geht es fast pünktlich.

Nach einer ruhigen und problemlosen Fahrt kommen wir leicht verspätet in Meidling an, wo uns der Anschluß nach Mödling vor der Nase wegfährt. Aber kein Problem, die Strecke wird ganz gut bedient, und so ist bald ein weiterer Zug da, der uns problemlos ans Ziel bringt.

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20181128

Heute steige ich in Nürnberg in den ICE 728 und setze mich gleich zu Bekannten. Wir fahren weiter bis Köln, wo wir eine Messe besuchen. Los geht es mit einigen Minuten Verspätung, und wegen Personen im Gleis um Frankfurt herum bauen wir das auch noch auf ca. 20 Minuten aus. 

Die Messe hat nix mit der Bahn zu tun, sondern mit professioneller Funktechnik, primär für Behörden – aber n Zug hat es hier auch :) 

Nach einem netten Messetag, an dem wir auch einige alte Bekannte aus der Amateurfunk-Szene treffen und einige neue Bekanntschaften schließen, bringt uns ICE 725 wieder heim, der zwar mit +15 startet, aber unterwegs wieder einiges aufholt. So erreichen wir gerade noch den angepeilten Regionalzug nach  Fürth.

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20181124

Heute fahre ich mit dem ICE 1724 nach Leipzig zu einem Überraschungsbesuch. Ein Freund sitzt schon seit München im Zug, so kann ich mich einfach dazusetzen, einen Kaffee schlürfen und die ruhige Fahrt genießen. 

Mit ein paar Minuten Verspätung kommen wir an und fahren gleich mit der nächsten S-Bahn weiter zum Bayerischen Bahnhof, wo wir ein Amatateurfunktreffen zum Thema DMR besuchen. Und was ein gescheiter Bahnhof ist, da wird eben auch Bahnmaterial in der Ausstattung verbaut!

Nach netter Runde und einer ganz kurzen sightseeing-Tour durch die Leipziger Innenstadt erreichen wir den ICE 1713, der pünktlich gen Heimat startet.

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20181121

Von Leipzig nach Ebermannstadt wollen wir eigentlich mit ICE 595 und ICE 701 fahren. Jedoch entfällt der 701er ersatzlos, also kommen wir erst eine Stunde später weg, mit ICE 1507, der uns trotz angeblicher Überfüllung angenehm bis Bamberg bringt. 

Ab hier ist alles Routine, S-Bahn bis Forchheim, Agilis, alles funktioniert.

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20181120

Nach einer kurzen Nacht besuchen wir noch DB Dialog, wo der Kundenservice und das social media-Team residieren. Es ist immer wieder spannend, denen ein wenig über die Schulter zu linsen und die Abläufe zu sehen, so vergeht die Zeit wie im Fluge. 

Zurück fahre ich pünktlich mit ICE 691 ab, der mich nach Leipzig bringen soll. Das bleibt so bis Jüterbog, wo wir erst mal wegen Personen im Gleis zum Stehen kommen. Weiter geht es dann ein Stück in Schleichfahrt “auf Sicht”, und so sammeln wir mal eben +22 ein.

Dabei bleibt es auch zur Ankunft in Leipzig.

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20181119

Heute sitze ich wieder mal in der Sitzung des Kundenbeirates der DB, wo auch die obere Etage mit den Herren Huber und Lutz bestens vertreten ist. In einem durchaus leidenschaftlichen Vortrag gibt es viel zu Problemen bei der Bahn, aber auch zu Lösungen und Fortschritten. Das klingt alles so negativ nicht mehr, zumal offenbar so langsam die Politik auch zu entdecken scheint, daß die Weiterentwicklung der DB sinnvoll, ja, notwendig ist. 

Nach der Sitzung gibt es auch noch viele nette Gespräche beim Abendessen und an der Hotelbar, es bleibt definitiv spannend.

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20181118

Mit dem ICE 1511 beginnen wir mit unseren Freunde die Heimfahrt. Ich selbst fahre aber nur bis Leipzig mit, rein der netten Unterhaltung wegen, verabschiede mich dort von Manu und der Bande aus Oberbayern, um postwendend mit ICE 1510 wieder zurück nach Berlin zu fahren. Klingt bekloppt, ist auch bekloppt – war aber lustig :)

So komme ich wieder gut in Berlin an und beziehe das nächste Hotel für die Veranstaltung der kommenden zwei Tage.

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20181117

Auf unseren Wegen durch Berlin erleben wir ein wenig Endzeitstimmung.

Nach dem Frühstück zieht es uns raus in die Ecke um den Gesundbrunnen, wo an der Voltastraße vor über hundert Jahren die AEG einen tollen Bau hingestellt hat. Peter Behrens hat hier gewirkt, was man schon an den Lampen außen am Gebäude erkennen kann. 

Hauptziel der Tour ist aber die Führung durch den AEG-U-Bahn-Versuchstunnel. Das ist der erste U-Bahn-Tunnel Deutschlands, und er wurde werksintern lange Zeit benutzt, zunächst für Züge, später für Akku-Karren. Dankenswerterweise haben die Berliner Unterwelten es geschafft, ihn zu sichern, zu erhalten und letztlich auch zugänglich zu machen.

Bei den Hackeschen Höfen kehren wir ein und haben auch mal einen netten Blick auf den Alex. Noch über den Potsdamer Platz, hoch aufs Kollhoff-Hochhaus mit dem grandiosen Blick über die Stadt, ein Glühwein am Wintermarkt und ein Blick auf den DB-Tower, den ich am Montag nochmals aufsuchen werde. 

Der Weg ins Hotel ist nicht mehr weit, gleich um die Ecke haben wir noch einen netten Abend in einer Pizzeria, und letztlich fallen wir müde ins Bett.

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