20180217

Mit ICE 726 fahren wir heute frühstückend bis Würzburg. Pünktlich kommen wir dort an und steigen um in den 612er nach Schweinfurt. Pünktlich kommen wir dort an.

Nach einigen Einkäufen ist unser erstes Ziel das Museum Georg Schäfer. Dort genießen wir nach Erwerb der Eintrittskarten mit Spitzwegs strickendem Wachtposten die Ausstellung “Back to Paradise – Meisterwerke des Epxressionismus”, wo wir viele alte Bekannte treffen. Feininger, Marc, um nur mal einige zu nennen. Doch auch nackte Mädchen gehen immer :) An diesem Werk fasziniert besonders der Rahmen, welcher Teil es Kunstwerks ist und fast mit dem Bild verschmilzt.

Einkehr in einer schönen Gaststätte im Gewölbekeller, und dann gehen wir zu Freunden, bei denen wir einen netten Nachmittag verbringen.

Heim geht es mit einem RE, der uns ohne Umstieg problemlos direkt nach Fürth bringt.

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20180212

Der Zug für den Heimweg fährt heute nur bis Fürth – wegen eines Fliegerbombenfundes ist der Hauptbahnhof Nürnberg gesperrt. Vor Fürth stehen wir eine ganze Zeit herum, und in Fürth halten außerplanmäßig einige ICE. Nach Ankunft in Fürth bleiben die Türen zu – offenbar hat der Tf die Türfreigabe vergessen. Freundlich sächselnd die Ansage, dieser Zug ende hier, es mögen bitte alle aussteigen. Großes Gelächter im Wagen, wie denn, die Türen sind ja zu. Nun ja, letztlich bemerkt er das Versäumnis, und wir kommen doch noch raus :)

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20180211

Die Rückfahrt aus Plauen beginnen wir im PKW bis Hof, ab da geht es dann mit dem frühzeitig bereitgestellten Zug bis Nürnberg. Drei Einheiten, geringe Belegung, die Fahrt ist angenehm und ruhig. Nur in Nürnberg ist es etwas eng, der Bahnsteig ist voller Polizisten und Fußballfans. Dresden hat gegen Fürth verloren, und nun fahren die Dresdner in etwas gedrückter Stimmung heim.

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20180209

Die heutige Fahrt nach Plauen geht mal wieder über Nürnberg. Nur eine Einheit BR 612, am Freitag zum Ferienbeginn, das ist eher ein schwache Leistung. Dementsprechend ist die Karre proppevoll, überheizt, und die Luft zum Schneiden :(

In Hof ist erstaunlicherweise eine Viertelstunde Zeit für den Umstieg, damit können wir ganz entspannt zum Anschlußzug wechseln. Der Dresdner Zug ist lang genug, da verteilen sich die Umsteiger, und man findet bequem Platz. So landen wir pünktlich in Plauen.

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20180202

Heute starte ich mit ICE 820 pünktlich nach Frankfurt. Umgekehrte Wagenreihung, und keine Reservierungsanzeigen, sonst ist die Welt in Ordnung. Auch komme ich pünktlich und entspannt in Frankfurt an.

Das Ziel der Fahrt ist ein Hotel. Dort im Konferenzbereich nehme ich an einer Weinverkostung teil, veranstaltet durch die DB. Es geht um die Verprobung potentieller neuer Weine für die Bordgastronomie im Fernverkehr. Also trinke und spucke ich mich durch über 50 Weine und drei Sekte. Dabei sind alle Flaschen mit einer schwarzen Socke überzogen, um keine Voreingenommenheit aus Herkunft und Namen zu erzeugen. Es sind viele gut trinkbare Weine darunter, einige wenige schmecken sehr gut, und einige sind eher grauslig. Die Sekte sind allesamt nix, da besteht noch Bedarf zur Nacharbeit.

Leicht beschwingt geht es zurück zum Bahnhof, und ich errreiche gerade noch so den ICE 29, mit dem ich problemlos und pünktlich wieder in heimatliche Gefilde komme.

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20180129

(350) Schon gestern Abend haben wir diskutiert, ob wir evtl. einen Bus früher zum Bahnhof fahren und damit eine Stunde Leerlauf dort riskieren. Doch der Bahnhof ist wunderschön, die Zeit bekommt man rum, und sicher ist sicher, also nehmen wir uns das vor und stehen ein wenig früher auf.

Welch eine weise Entscheidung! Der Montagmorgenverkehr um Antwerpen ist der Horror, statt der planmäßigen 17 Minuten sind wir fast eine Stunde unterwegs und erreichen den Bahnhof passend zur Bereitstellung unseres ersten Zuges. Mit dem angedachten Bus hätten wir unseren Zug gnadenlos verpaßt.

Der Blick auf diese Garnitur am Nachbargleis läßt nichts Gutes ahnen. Offenbar hat man nicht mal mehr Lust, Schmierereien zu entfernen und macht nur die Sicht durch die Fenster frei. Doch ganz so schlimm kommt es nicht, dennoch ist das alte Material, was hier als IC angeboten wird, in Deutschland mit diesem “Komfort” eher als Buntling bekannt und selbst aus dem Regionalverkehr bereits nahezu verschwunden.

Bis Brüssel Nord kommen wir eher trödelig voran und sehen den Umstieg quer durch den ganzen Bahnhof als gefährdet an, doch es reicht noch bequem, und als wir in unsere Plätze im ICE 15 sinken stellt sich ein gewisses “wieder daheim”-Gefühl ein :) Auch der Umstieg am Flughafen Frankfurt in den ICE 627 funktioniert problemlos, und der Rest der Heimreise ist Routine. Entspannt kommen wir wieder daheim an.

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20180128

Was für Häuser gilt, das muß auch für Kirchen gut sein. Antwerpen ist voller kleiner Kirchen und Kapellen, die mitten zwischen die profanen Häuser reingebaut sind, auch Sakralbauten haben hier offenbar kein Anrecht auf einen freien Platz drumherum. Sogar große Kirchen sind davon nicht ausgenommen!

Ein wenig an den Elbtunnel erinnert der Fußgängertunnel unter der Schelde durch.

Besonders spannend ist die Rolltreppe da runter, ist sie doch Baujahr 1933 und unverändert seitdem in Betrieb! Das Grundprinzip ist gleichgeblieben, schaut erst mal fast normal aus, etwas laut und rumpelig, und eine interessante Duftnote von altem Holz und warmem Maschinenfett. Doch die Stufen aus Holz mit angeschraubten Rippen nebst Metallkanten sind schon eine Besonderheit, ebenso die Zugangsgebäude. Wer in der rechten unteren Ecke genau hinsieht, erkennt direkt oberhalb der dunkel gekleideten Person am anderen Ufer ein gleiches Zugangsgebäude.

Nachmittags gönnen wir uns eine Fahrt mit dem Waterbus. Eine halbe Stunde fahren wir die Schelde hoch, und ebenso lang wieder runter, mit was um 40 km/h. Dabei sehen wir Antwerpen und auch die umgebenden Industriegebiete, und die Fahrt ist ganz entspannend. Dieser Waterbus ist offenbar ansonsten ein Nahverkehrsmittel, wie ein Bus eben, und man wirbt damit für den staufreien Weg in die Innenstadt. Was dieser Stau bedeutet, das sollen wir morgen noch erleben.

Die Rückfahrt ins Hotel mit dem Bus ist insofern wieder spannend, da wir den richtigen Moment abpassen müssen, den Haltewunsch zu drücken, um unsere Haltstelle zu erwischen. Mit Hilfe von Google Maps funktioniert dies punktgenau :)

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20180127

(96) Die gute Laune des Vortages verfliegt in Aachen schnell, als Manu direkt nach dem Aufstehen (zum Glück!) noch mal mit dem DB Navigator die Verbindung prüft. Unser gebuchter ICE 18 nach Antwerpen entfällt :( Gründe werden nicht genannt, evtl. haben sie ja keinen ICE 3 mit Belgienzulassung ausgraben können, daher endet die Fuhre in Aachen? Allerdings gibt es eine Verbindung eine Viertelstunde eher, mit zwei Umstiegen in Belgien und einer um nur vier Minuten späteren Ankunft. Also im Alarm-Modus beschleunigt durchs Bad, am Bahnhof noch einen Ersatz fürs damit auch entfallende Bordrestaurant-Frühstück organisiert – und die Reise beginnt mit diesem museal anmutenden Gefährt. Auch das Personal trägt sehr drollige Uniformen, bei denen man immer ein wenig an Louis de Funès denken muß.

Die Umsteigerei klappt, der zweite Zug ist wirklich ein komfortaber Intercity, aber der dritte Zug, der sich ebenfalls Intercity nennt, hat maximal den Komfort eines deutschen Buntling-Wagens. Doch egal, wir kommen gut und pünktlich an in Antwerpen Central. Bzw. halt mit +4, verglichen zur geplanten Anreise.

Vor Ort sehen wir uns erst mal den Bahnhof an. Ich behaupte mal, dieser Bau ist der schönste und prächtigste Bahnhof, den ich je gesehen habe. Dazu ist er auch noch riesig! Daher ohne weitere Kommentare einfach einige Eindrücke, die für sich selbst sprechen sollten:

Ausgang
Kuppel
Durchgang
Reisezentrum
Halle
Durchgang
von außen

Wahnsinn!

Nach Verlassen dieser Kathedrale des Bahnverkehrs treffen wir erst einmal Freunde zur ersten Begrüßung. Dann geht es raus in den Hafen, in unser Hotel zum Bezug des Zimmers, und mit dem Bus wieder in die Stadt. Dabei fällt auf, der ÖPNV hat zwar moderne Fahrzeuge, aber weder gibt es Fahrkartenautomaten noch kann der Busfahrer alle verfügbaren Tickets überhaupt verkaufen. Außerdem gibt es keinerlei Ansagen oder Displays über den nächsten Halt, da muß man schon selber sehen, daß man sich zurechtfindet. Für eine moderne westeuropäische Metropole würde man sich da mehr erwarten; so sitzt man halt mit geöffnetem Google Maps auf dem Handy im Bus, um zu sehen, wann der gewünschte Halt kommt.

Halb Antwerpen ist derzeit eine Baustelle – so wird auch massiv an einem neuen Tunnelsystem gearbeitet, und es kommt durchaus dabei zu archäologischen Funden. Dieses niedliche kleine Cat wurde sicher kurz nach dem Schlupf aus dem Ei verschüttet und somit der Nachwelt erhalten. Es wurde bereits liebevoll herauspräpariert, und offenbar ging die Zeit im Erdreich nahezu spurenlos an ihm vorüber. Womöglich ist es mit einer neuen Batterie, etwas Schmierfett und ein paar Gallonen Diesel sogar wiederzubeleben?

Schon direkt nach der Grenze fällt auf, in Belgien werden Häuser weniger freistehend, sondern reihenhausartig aneinandergeklebt gebaut, auch im ländlichen Bereich. Diese Bauweise setzt sich auch in den Städten fort, etwas mehr in die Höhe, doch viele Gebäude sind auch dort nur zwei, drei Fenster breit. Sogar die historischen Prachtbauten am Groten Markt können sich diesem Schema nicht entziehen, wie man hier und hier deutlich sehen kann.

Später ziehen wir unseren Freunden ingressend und marodierend durch die Innenstadt, sehen dort viele nette Ecken, und abends kehren wir müde in einer netten, kleinen Burgerbraterei ein, wo wir uns erst mal ein Abendessen schmecken lassen.

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20180126

(270) Heute geht es direkt nach Arbeit wieder auf Tour – ab Nürnberg mit dem ICE 622, der dort pünktlich wegkommt, wenn auch ohne Reservierungsanzeigen. Der Umstieg in Frankfurt in den ICE 10 ist problemlos, und wir verbringen den Rest der Fahrt beim gemütlichen Abendessen im Bordrestaurant. Der Service ist ungewohnt rührig, schon zehn Minuten vor Abfahrt haben wir unser Getränk am Tisch stehen, und im weiteren Verlauf der Fahrt versucht der Kellner uns abzufüllen :)

So kommen wir gut gelaunt in Aachen an und beziehen unser bahnhofsnahes Bett.

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20180114

(174) Die Heimfahrt aus Leipzig starten wir pünktlich mit dem IC 2442. In Halle steigen wir um in ICE 1727, der uns vollends heimfahren soll.

Entspannt und pünktlich hat uns die Heimat wieder.

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20180113

(169) Der ICE 1512 kommt falsch gereiht, aber pünktlich in Nürnberg daher. Es kann also losgehen nach Leipzig!

Die Fahrt ist ruhig und angenehm, pünktlich kommen wir in Leipzig an und vertilgen noch im Bahnhof gleich mal eine Thüringer Roster.

Natürlich spielt auch das Gewandhaus wieder eine Rolle, heute mit Nichtenbegleitung, also besuchen wir ein Familienkonzert. Denny Wilke und Michael Schönheit bringen den Karneval der Tiere, unterstützt von einer Schulklasse 4bm und dem aus dem Kinderkanal bekannten Moderator Malte Arkona. Auch die Orgel erstrahlt heute ungewohnt bunt.

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20180106

Heute ist Bunkertag :)

Zunächst sehen wir uns den Atombunker unter dem Hauptbahnhof Nürnberg an. 2448 Menschen sollten da Platz finden, für bis zu zwei Wochen. Dazu sind fünfstöckige Betten notwendig. Überichtlich dagegen ist die Zentrale angelegt – tun dort doch nur 12 Menschen hauptamtlich Dienst. Was sonst so benötigt wird, Krankenschwester, Arzt, Pfarrer, rekrutiert sich (hoffentlich) im Zufallsprinzip aus den Schutzsuchenden. Zum Glück mußte das nie ausprobiert werden!

Dann noch der Kunstbunker, in dem während des Dritten Reiches wertvolle Kunstwerke eingelagert worden waren, darunter die Reichskleinodien. Dazu gab es viele Informationen zum Wiederaufbau Nürnbergs nach den Kriegsverheerungen – dabei spielten auch kleine Bähnle eine wichtige Rolle, um die Stadviertel vom Schutt zu beräumen.

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20180103

(182) Mit dem ICE 581 bis Ingolstadt auf ein schnelles Frühstück, und dann weiter mit Agilis bis Günzburg. Dort kommen wir pünktlich an und erwischen das Bähnle nach Krumbach.

In Krumbach kommt der Regen in heftigen Böen von schräg unten, also gönnen wir uns ein Taxi bis zum Heilbad Krumbad raus, wo wir zum Verwandtenbesuch sind.

Für den Heimweg fahren wir anders rum, mit dem Bus bis Augsburg, wo wir direkt den ICE 702 nach Nürnberg nehmen.

Gut und pünktlich kommen wir so wieder in die Heimat.

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20180102

(174) Den Heimweg aus Leipzig bestreiten wir mit dem ICE 1509. Unspektakulär pünktlich kommen wir daheim an. Was die nur alle haben mit der VDE 8? Bei uns hat sie bisher jedes Mal funktioniert.

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20180101

(186) Die Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Leipzig sieht man wohl selten zur Tageszeit derart leer wie heute :)

Heute fahren wir mit dem ICE 694 nach Berlin, wo wir zunächst das Bröhan-Museum besuchen. Eine schöne Schau mit Landschaftsmalerei von Hagemeister und Leistikow, welche einen faszinierenden Tanz zwischen Impressionismus und Expressionismus vollführt. In diesem Seestück meint man, in der Welle ein Mädchen mit Schiebermütze zu sehen.

Doch auch die Jugenstil-Sammlung ist einen Besuch wert, wo Exponate wie dieser Schrank zu faszinieren vermögen. Dann noch durch die Ausstellung mit Propagande Russlands der 20er/30er-Jahre – auch dies ist Kunst!

Danach treffen wir uns noch mit einem Freund, der erstaunlicherweise fast um die Ecke vom Museum wohnt, und beschließen den Tag zusammen in einer Gaststätte am Potsdamer Platz.

Heim geht es mit ICE 1617, in dem wir Glückskekse vom Zugbegleiter bekommen. Gut kommen wir wieder in Leipzig an und können direkt und bahnsteiggleich in den Abellio nach Möckern raus umsteigen.

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20171231

Den letzten Tag des Jahres beginnen wir entspannt mit einem Besuch im Zoo Leipzig. Die Katzen sind müde, der Krake ist auch weniger aktiv, dennoch ist es ein schöner Besuch, wie immer.

Ein wenig Abhängen im Bahnhof Möckern, Abendessen mal daheim, und die letzten Stunden des Jahres verbringen wir im Gewandhaus, wo Michael Schönheit in alter fast schon Tradition auf der Orgel ein klangliches Feuerwerk entfacht, vor dann draußen vor dem Gewandhaus die Pyrotechnik loslegt.

Mit der ersten Straßenbahn des neuen Jahres fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft.

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20171230

(174) Mit dem ICE 802 fahren wir auf der neue Strecke bis Erfurt. Überpünktlich und ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir Erfurt, wo der bahnsteiggleiche zeitlich etwas knappe Umstieg in den ICE 694 problemlos gelingt.

Pünktlich kommen wir in Leipzig an. Gut 2 Stunden ab Nürnberg – der Hammer!

Nachdem wir das Gepäck einlagern und ein Bierchen am Gleis 8 lüpfen, fahren wir erst mal zum Panometer raus. Dort tauchen wir zur Titanic hinab, sehen zum Rumpf auf und lassen uns von der unwirklichen Atmosphäre fesseln.

Noch ein paar Erledigungen, und raus geht es zu unserem Feriendomizil, dem bewährten Bahnhof Möckern. Die Anfahrt mit der Straßenbahn ist etwas abenteuerlich, da wir aufgrund eines Brandes umgeleitet werden. Gar nicht weit von unserer Unterkunft steht ein unbewohntes Haus im Vollbrand. Ein unguter Anblick ist das.

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20171226

(50) Die Heimfahrt aus Plauen geht heute über Forchheim. Also steigen wir in Hof um in Richtung Bamberg. Bis Lichtenfels bleiben wir in diesem Zug.

Weiter bis Forchheim läuft auch alles problemlos. Nach dem Aufenthalt in Forchheim geht es nachmittags vollends heim. Dabei macht die S-Bahn +10 – wegen (O-Ton Tf) “hirnverbrannter Vollpfosten im Gleis” :)

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20171224

(50) Die Weihnachtsfahrt nach Plauen beginnen wir wie üblich im 612er :) Pünktlich geht es los, und die Belegung ist ganz moderat.

Unterwegs sammeln wir ein par Minuten Verspätung ein, die irgendwo für uns rumliegen, dennoch ist bequem Zeit für den Umstieg im Hof. So erreichen wir Plauen pünktlich. 

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20171223

(444) Mit dem ICE 1628 starten wir pünktlich nach Hannover. Entgegen der Warnungen vor hohem Fahrgastaufkommen ist bisher wenig los im Zug. Pünktlich und ohne Auffälligkeiten kommen wir in Hannover an.

Unser erstes und Haupt-Ziel ist das Museum Sprengel. Viele tolle Werke von Künstlern der Region aus der Zeit von 1920 bis Ende des 2. Weltkrieges. Hervor sticht unter all den bekannten Namen Kurt Schwitters, der nicht nur mit Gemälden und Collagen begeistert, sondern auch mit Worten! Auch ein Bahnbezug darf nicht fehlen, Gerta Overbeck inszeniert diesen sogar intermodal.

Übrigens wird auch die Keks-Stadt Hannover gebührend gewürdigt, und zum Abschluß begeistert noch dieses Gesamtkunstwerk.

Einkehr und kurze Einkaufsrunde verlaufen schneller als geplant, so können wir einen Zug früher heimfahren und fahren pünktlich mit ICE 889 ab, in welchem ein Weihnachtsmann und ein Engerl die ganze Zeit auf und abgehen, wohl auf der Suche nach (un)artigen Kindern.

Überpünktlich und ohne seltsame Ereignisse kommen wir daheim wieder an.

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20171216

(232) Mit ICE 728 fahren wir heute nach Frankfurt. Gut befrühstückt kommen wir pünktlich an und gehen zunächst zum Deutschen Architekturmuseum rüber, wo wir die Ausstellung zum Thema Brutalismus genießen. Diese Betonbauten sind vielleicht gewöhnungsbedürftig, haben aber ihren Reiz – und ich mag das!

Für ein etwas verspätetes Mittagessen treffen wir uns mit einigen Funkamateuren im Chicago Meatpackers. Wer erkennt den Bahnbezug?

Nach dieser netten Runde tingeln wir noch ein wenig über ein paar Weihnachtsmärkte, sehen dabei am Main auch einen Museumszug, und für die Heimfahrt erreichen wir den ICE 725.

Überpünktlich laufen wir in Nürnberg ein – heim gehen wir über den Weichnachtsmarkt, auf eine Wurst, aber natürlich in Fürth, eh klar!

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20171210

(174) Zurück aus Leipzig fahren wir mit dem ICE 1511.

Premiere, unsere erste Fahrt auf der VDE 8! Alles läuft problemlos, vor Erfurt beginnt der Winter, und so bohren wir mit Hochgeschwindigkeit durch das Schneetreiben.

Unterwegs erfahren wir, daß unser Zug der erste Fernverkehrszug ist, der in Coburg hält. Daher großer Bahnhof am Bahnhof, Blaskapelle, Fensehteams, und Unmengen an Menschen. So sammeln wir auch ein wenig Verspätung, was uns aber in Nürnberg nicht weiter stört, nach Fürth kommen wir allemal.

Auch daheim alles weiß, Schneefall, der Winter ist wieder da :)

Die Fahrzeiten ab Nürnberg mit der neuen Strecke sind einfach nur genial. Städte wie Erfurt, Leipzig und Berlin sind dadurch deutlich zu uns rangerückt, eindeutig ein Zugewinn!

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20171209

(50) Heute fahren wir nach Leipzig mal anders – über Hof! In Nürnberg geht es pünktlich los, und in Hof legen wir eine Frühstückspause ein.

Die Fahrt durch Bayern, Thüringen und Sachsen mit einem Hauch Winter ist angenehm, der Zug wird zwar kurz vor Leipzig immer voller, aber wir sitzen ja eh schon und kommen gut an.

Natürlich steht wieder Gewandhaus auf dem Programm. Eine herrliche Orgelstunde mit Michael Schönheit, wie immer ein Genuß.

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20171203

Auch zurück aus Plauen kommen wir pünktlich mit dem Zug bis Hof, wo der Umstieg kein Problem ist. Ankunft daheim ist plangemäß, alles prima gelaufen unter den winterlichen Verhältnissen.

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20171202

Nach Plauen starten wir pünktlich in einer Doppeltraktion BR 612.

Der Umstieg in Hof klappt problemlos, so kommen wir pünktlich nach Plauen.

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20171201

Den Dezember eröffnet gleich mal 203 303 in voller Fahrt durch den Bahnhof Forchheim.

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20171129

In Forchheim wird ja immer noch feste gebaut, bis zum Fahrplanwechsel soll allerdings nur Gleis 4 fertig sein, der Rest dauert noch ein wenig.

Heute gab es mal einen Blick in den neuen Fußgängertunnel, an dessen zweiter Hälfte (Westseite) noch feste gebaut wird.

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20171125

(112) Heute fahren wir mit dem ICE 21 nach Regensburg; ich begleite einen Mädels-Shopping-Tag.

Nach einer angenehmen Hinfahrt tapse ich mit durch die Stadt; Regensburg hat wirklich schöne Ecken mit noch schöneren Läden und Wirtshäusern, so ist dieser Tag keineswegs der sprichwörtliche samstägliche Horror shoppinggeplagter Ehemänner.

Seltsame Straßennamen gibt es hier allerdings, das muß man sagen!

Für den Heimweg ahnen wir Schlimmes, da auch etliche Fußballfans in den ICE 90 einsteigen – doch wir bleiben verschont, sie sind am anderen Ende des Zuges, damit ist auch die Rückfahrt problemlos, und gut kommen wir wieder in der Heimat an.

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20171119

(138) Beim Warten auf ICE 1509 in Leipzig schicken sie uns heute aus der Bahnhofshalle raus in die Kälte, weil am Prellbock ein leerer und verschlossener Zugteil zum Halten kommt. Der Zug ist wenig belegt, und ganz geruhsam schaukeln wir durch den Frankenwald in die Heimat.

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20171118

Heute ist ein wenig Stadt-Tag angesagt. So nehmen wir an einer Führung durch die Moritz-Bastei teil. Eine sehr schöne alte Festungsanlage, komplett erschlossen für kulturelle und gastronomische Nutzung. Sieht von außen nach nix aus, lohnt aber definitiv den Besuch!

Famos ist die Sicht aus unseren Hotelzimmern hinten in Richtung Völkerschlachtdenkmal, und vornen auf den Augustusplatz mit Gewandhaus und Uni.

Da sind wir dann aber auch schon beim Hauptgrund der Reise – dem Konzert “Gothic meets Klassik” im Gewandhaus. Ein klassisches Orchester aus Polen steht mit drei “schwarzen” Bands im Konzertsaal, und die Kombination ist durchaus stimmig und beeindruckend. Der Dirigent hat sichtlich Freude, wie auch einige der Musiker voll mitgehen und sich voll auf die schräge Kombination einlassen. Der Höhepunkt des Abends ist eindeutig Oomph! Die Stimmung ist wohl schon etwas ausgelassener als bei den sonst in diesem Hause üblichen Aufführungen.

Nach diesem schönen Abend ist es sehr angenehm, nur eine Fußgängerampel überqueren zu müssen, um das Bett zu erreichen.

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20171117

(286) ICE 1514 kommt pünktlich daher und auch wieder weg – jedoch unangekündigt in falscher Reihung, und auch ohne Halt in Leipzig. Vermutlich Sperrung wegen der Baumaßnahmen zum VDE 8, aber da wir zunächst nach Berlin wollen, ist das kein Problem.

Leipzig umfahren wir, Halle touchieren wir, und erst in Bitterfeld ist wieder ein Halt eingeplant.

Pünktlich landen wir in Berlin. Zuerst spazieren wir zum Potsdamer Platz, wo der Fürther Reisegastronom Denny Morawski den Wintermarkt beschickt. Bier und Roster und ein Schnack mit Denny sind da Pflichtprogramm.

Dann geht es ans Kottbusser Tor, ins Künstlerhaus Bethanien, in die Ausstellung “Neue schwarze Romantik”. Schöne, düstere Werke von größtenteils jüngeren Künstlern. Gemälde, Skulpturen, Installationen. Klein, aber fein, dazu erstaunlicherweise ohne Eintrittskosten.

Von Berlin nach Leipzig nehmen wir IC 2303, gut besucht, und auch wieder ohne Halt in Leipzig. Damit also Umstieg in Halle. Angedacht ist ein weiterer IC, dieser ist aber verspätet, also nehmen wir einfach den nächstbesten Zug, eine S-Bahn.

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