20100331

(432) Wieder ICE 822, wieder pünktlich ab Nürnberg – das Ziel ist dieses Mal Solingen. Unterwegs ein wenig Baustellenbummelei, und eine Umleitung wegen einer Oberleitungsstörung in Offenbach, somit kommen wir in Frankfurt mit einigen Minuten Verspätung an. Dann muß dem Tf noch ein Befehl diktiert werden, und schon haben wir bei Abfahrt +15.

In Köln-Deutz kommen wir mit +10 an, irgendwie sind wir auf der Schnellfahrstrecke unter den Möglichkeiten eines ICE 3 geblieben. Durch sehr beschleunigtes Umsteigen (*schnauf*) erreichen wir wider Erwarten gerade noch so unseren Anschluß-RE nach Solingen. Auch der Umstieg in Solingen in den Bus ist knapp, aber zu schaffen.

Der Besuch im Museum „Gesenkschmiede Hendrichs“ ist beeindruckend und zeigt die Kunst der Scherenherstellung, von der Stange Stahl bis zur fertigen Schere. Der spektakulärste Teil ist natürlich das Schmieden vermittels der Hämmer, dazu ein Filmchen (36MB) mit dem ganzen Vorgang, außerdem noch eine Nahaufnahme (8MB).

Die Heimfahrt auf dem gleichen Wege zurück beginnt problemlos, und bei Sonnenschein peesen wir im ICE 629 durch die Landschaft. In Nürnberg kommen wir schließlich pünktlich und ohne besondere Vorkommnisse an.

20100327

(420) Und schon wieder bringt uns ICE 822 gen Westen; das Ziel heißt heute Bergisch Gladbach. Die Bereitstellung erfolgt pünktlich, die Abfahrt ebenso.

Wie immer füllt sich der Zug in Würzburg wieder etwas mehr, und wie immer steigen jede Menge dämlicher Leute zu, die den Gang mit ihrem Gepäck vollstellen und sich zu doof anstellen, zu kapieren, was Bahn.Comfort ist… Irgendwie ist es interessant, zuzusehen, wie sich Leute so beim Zusteigen in einen Zug verhalten. Das scheint schon ein kompliziertes Manöver zu sein :-)

Die Fahrt verläuft problemlos, wir kommen pünktlich in Köln an und fahren mit der S-Bahn nach Bergisch Gladbach. Dort erreichen wir nach einer halben Stunde Fußmarsch das Papiermuseum – sehr zu empfehlen! Sowohl zu den Produkten wie auch zur Herstellungstechnik gibt es viel Interessantes zu sehen, und in diesem Video (Achtung: gut 500MB, ca. fünf Minuten Spielzeit) kann man sehen, wie mit einer Labormaschine aus dünner Zellstoffpampe binnen Minuten gutes, ordentliches Papier wird. Der Besuch im gemütlichen Cafe rundet den Besuch vollends ab.

Für die Heimfahrt erwischen wir eine S-Bahn früher, also fahren wir bis Köln Hauptbahnhof, spazieren noch kurz durch die Fußgängerzone, um dann über die Brücke zum Messebahnhof zu gehen. Dort erreichen wir den ICE 725, der pünktlich unsere Heimfahrt beginnt.

Ankunft in Nürnberg pünktlich, alles gut gelaufen, Reise geglückt :-)

20100324

Woher kommen diese Diskrepanzen zwischen RIS und Ansage am Bahnsteig? In Forchheim wird uns, wie immer natürlich erst nach Verstreichen der planmäßigen Abfahrt, angesagt, unsere RB habe wegen Wagenstörung +15. Im RIS dagegen stehen diese +15 wegen hoher Streckenauslastung.

Die RB wird für Gleis 4 angesagt, um vom RE überholt werden zu können, also bleiben wir an Gleis 2, um den RE zu nehmen. Die einfahrende RB hat die Lok direkt vor dem Steuerwagen hängen, also war wohl der Grund aus der Ansage korrekt. Kommt auch mit den 15 Minuten hin, das war die Zeit für das Umhängen der Lok :-)

Der Zufallsgenerator für die RIS-Meldungen ist schon eine lustige Einrichtung…

20100320

(320) Unsere Fahrt nach Altenbeken mit vorherigem Besuch in Paderborn beginnen wir im bereitgestellten ICE 684 in Nürnberg. Bis zur pünktlichen Abfahrt füllt sich der Zug ganz ordentlich; klar, besteht er ja nur aus einer Einheit ICE 2 anstelle der sonst üblichen zwei Stück. In Würzburg wird die Kiste dann rappelvoll, und man hört öfters Stimmen, „hätte ich nur reserviert“ :-)

IC 2156 bringt uns via Altenbeken und Viadukt nach Paderborn, wo wir durch die Fußgängerzone zu einer ersten Einkehr zwecks Stärkung gehen. Zurück nach Altenbeken dann mit einem Nahverkehrszug, und pünktlich um Zwölf laufen wir in der Bahnhofsgaststätte ein, wo schon die ersten Leute aus der debx-Truppe anzutreffen sind.

Für die Rückfahrt geht es um 18:54 ab Altenbeken mit Regionalzügen über Warburg wieder nach Kassel-Wilhelmshöhe. Dort erreichen wir pünktlich den angenehm ruhigen ICE 885 gen Heimat. Und genau so endet auch unser Ausflug – pünktlich und ruhig :-)

20100318

Heute waren wir in Gosberg im „Gleis 364“ (liegt direkt am Haltepunkt) sehr gut essen; und ein kleiner Bahnbezug ist nicht nur im Namen vorhanden – die Speisekarte nennt sich Fahrplan (BahnCard-Rabatt gab es leider keinen), und es steht doch glatt ein Modell des Lufthansa Airport Express da. Dann als kleine Kuriosität des Haltepunktes Gosberg die kundenfreundliche Fahrscheinregelung, die eine hohe Chance auf Gratisfahrten erlaubt.

20100316

Der Eingang zur Halle des Fürther Hauptbahnhofs bekommt eine Rampe für Rollstuhlfahrer. An sich eine gute Sache und begrüßenswert – alleine der Nutzen der Maßnahme scheint begrenzt. Aus Bahn-Sicht ist der Nutzen nahezu Null, da der Rollstuhlfahrer so nun in die Bahnhofshalle gelangt und sogar von dort per Aufzug bis in den Bahnsteigtunnel kommt – aber hoch zum Bahnsteig geht es nur über Treppen, also mit Hilfe Dritter. Nur der Zugang zur U-Bahn wird durch den weiteren rollstuhlkompatiblen Zugang noch ein wenig erleichtert, und eben die Wege zum Zeitschriftenladen und zum Reisezentrum in der Bahnhofshalle werden kürzer.

20100313

(468) Wieder mal unser wohl „beliebtester“ ICE dieses Jahr, der ICE 822 – heute soll er uns nach Gelsenkirchen bringen. Wie immer wird er rechtzeitig bereitgestellt, und wir finden auch problemlos Platz. Die Abfahrt erfolgt pünktlich.

Bisher verläuft alles ruhig und planmäßig, momentan ist Raucherpause in Frankfurt. Essen erreichen wir ereignislos und pünktlich…dort dann in den RE nach Gelsenkirchen, und da mit der Stadtbahn zum Zoo.

Der Zoo Gelsenkirchen ist durchaus einen Besuch wert, schön angelegt, sehr fein. In gut zwei Stunden passieren wir Alaska, Afrika und Asien. Die Teile sind jeweils als Rundgang angelegt, damit ist sichergestellt, daß man auch nichts verpaßt.

Für die Rückfahrt das Gleiche umgekehrt, nach kurzer Einkehr in Essen wundern wir uns, ob da der Weihnachtsmarkt endet oder beginnt, sehen am Hauptbahnhof noch die 146001, und dann beginnt der ICE 725 pünktlich und beinahe leer die Heimfahrt.

In Mülheim bleiben wir dann stehen, eine Ansage informiert uns, wegen eines Feuerwehreinsatzes in Köln-Deutz sei erst mal der Bahnhof gesperrt – das hatten wir schon mal, beim letzten Mal war es ein Polizeieinsatz :-) Und gleich nölt wieder so ein Heini herum, „jaja, das ist die Deutsche Bahn“. Auf meinen Kommentar, „Was kann da die Bahn für?! Aber Hauptsache, Dünnsch#* gelabert!“ hat er etwas komisch gekuckt. Nach nur wenigen Minuten geht es weiter, so schlimm kann es nicht gewesen sein.

Trotz ein paar Trödeleien verläuft der Rest der Fahrt problemlos, und wir kommen pünktlich daheim an.

20100308

Die Bahn sollte mal ihre Werbung auf den aktuellen Stand bringen! Dieses Angebot wurde bereits Ende Januar 2010 eingestellt, das Bild mit der Werbung habe ich soeben aufgenommen. Und das ist kein Einzelfall, in etlichen Dieseltriebwagen werden diese Aufkleber noch spazierengefahren…

20100307

    Heute geht es mit der U1 nach Nürnberg zum Filmfestival Türkei – Deutschland. Anatolische Volksmusik?! Aşık Veysel? Im Leben wären wir nicht auf die Idee gekommen, das zu besuchen, aber einer der Macher des Films (das sind die beiden links und rechts vom Moderator) hat uns eingeladen. Sehr schwermütig, etwas schräg für deutsche Ohren, ein gut gemachter und interessanter Film zu türkischer Volksmusik und deren Erhalt, deren Wandel, und zu den Einflüssen auf moderne Musiker.

    Danach essen wir einen Happen in der Gaststätte am DB-Museum, um dann zu erproben, ob unsere Fahrkarte wirklich im DB-Museum auch für den Eintritt gilt. Tut sie! Dort sehen wir uns einen Teil der Ausstellung an, um dann an einer Führung durch das Kommunikationsmuseum teilzunehmen, welches bald für eine tiefgehende Umgestaltung längere Zeit schließt.

20100303

(104) Nachdem der Messebesuch heute schneller ging als erwartet, gleich noch eine spontane Ausfahrt nach Würzburg mit dem ICE 626 :-) Gut gefüllt, da nur eine Einheit anstelle der planmäßigen Doppeltraktion, aber im bahn.comfort-Bereich finden sich noch Plätze. Nach ruhiger Fahrt kommen wir vor der Einfahrt in Würzburg zum Stillstand; nach wenigen Minuten geht es weiter, in einem wahren Höllenritt über die Weichen im Vorfeld („hoher Seegang“ wurde von den Mitreisenden konstatiert), und als der Zug zu 2/3 bereits am Bahnsteig ist, stellt es uns erst mal ruppig hin, weiter hinten im Zug zerbrechen dabei Gläser. Zwangsbremsung? Gefahrenbremsung? Gleich werden auch schon einige Fahrgäste nervös ob ihrer Anschlüsse, aber es geht ohne größeren Verzug wieder weiter.

Die Einkäufe, die in Nürnberg kläglich mißlungen waren, gelingen in Würzburg recht gut. Was hat WÜ, was N nicht hat?! Jedenfalls muß ich auf dem Heimweg das graue, störrische Lastentier geben :-)

Die Rückfahrt im roten Zug ist dann ruhig und ereignislos…

20100301

Am Bahnsteig überrascht uns heute ein lapidares „Zug entfällt“, und die Lautsprecheransage bestätigt dies, „wegen Störung am Triebfahrzeug“. Ja, klar, in und um Nürnberg stehen die Gleise voll mit irgendwelchen alten Buntlingswagen, aber einen Ersatzzug bekommt man nicht auf’s Gleis?! Ganz toll :-(