20130406

(484) Gruß an die Frühleser nach PL :-) ICE 822 wird zeitig bereitgestellt, um uns nach Düsseldorf zu “Kunst im Tunnel” zu bringen. Los geht es ausnahmsweise mal um ein paar Minuten verzögert, wegen Wartens auf einen Anschlußzug aus München.

Diverse Trödelei verschafft uns bis Frankfurt +15, und auf der Schnellfahrstrecke dümpeln wir nach einem rasanten Start (ICE 3 können offenbar sehr wohl nennenswert und merklich beschleunigen!) auch stellenweise eher um 150, 160 Sachen herum, so wird das nix mit dem Aufholen. Auch alle weiteren Versuche des Tf, etwas gutzumachen, werden ausgebremst, so kommen wir mit +12 in Düsseldorf an.

Nach der Ausstellung auf genau eine Bierlänge mit dem ICE 849 nach Essen, dort Essen, und gleich noch einige Besorgungen in der Stadt. Nett am Bahnsteig die Erklärung der Ansage für ein Kind durch die Mutter, “The train is arriving” heißt “De Zooch kütt” :-)

Die Rückfahrt beginnen wir pünktlich mit dem ICE 725. Ohne Vorkommnisse geht es voran. Vor Frankfurt fällt diese interessante Zugkomposition auf, leider nur im Vorbeifahren einen eher schlechten Schnappschuß hinbekommen. Letztlich laufen wir pünktlich in Nürnberg ein und bekommen auch gleich Anschluß nach Fürth.

20130216

(232) ICE 822 für unsere Fahrt nach Wiesbaden über Frankfurt wird frühzeitig bereitgestellt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Wassergewinnung im Bordrestaurant bekommen wir doch noch unser Frühstück und fahren entspannt bis Frankfurt, wo wir pünktlich ankommen. Weiter geht es mit der S9 nach Wiesbaden, wo wir die Ausstellung “nichts – und alles” mit Werken von Friedrich Vordemberge-Gildewart betrachten, uns aber auch die ständige Ausstellung von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart nicht entgehen lassen. Ein herrliches Haus, und stellvertretend für viele hervorragende Werke eine Reihe von Gerhard Richter. Wir konnten uns nicht entscheiden, welches wir mitnehmen, also haben wir sie halt schweren Herzens alle hängen gelassen :)

Ein wenig Stadtbummel durchs wirklich schöne Wiesbaden, Einkehr in einem tollen Steakhaus, wo allerdings in den Toiletten die Zeit ein wenig stehengeblieben scheint (man beachte die Währung!), zurück mit der S9, und in Frankfurt steht auch bereits ICE 229 am Bahnsteig und erwartet uns.

Die Fahrt ist angenehm und ruhig, wir kommen überpünktlich in Nürnberg an, und im Anschlußzug nach Fürth erhaschen wir noch einen Führerstandsblick.

20130202

(484) ICE 822 soll uns heute nach Düsseldorf bringen, in die Ausstellung “100 x Paul Klee”. Los geht es pünktlich.

Ankunft ist beinahe pünktlich, und empfangen werden wir gleich von dieser schön orangen Lok :-)

Nach DB.lounge-Einkehr fahren wir mit der S28 nach Bilk. Sehr ungewöhnlich, kommt da doch ein Zug aus Dieseltriebwagen BR643 als S-Bahn daher! Eine kleine Einkaufsrunde, dann geht es zum Museum.

Später fahren wir mit dem ICE 612 eine Bierlänge lang nach Essen, um dort zu essen und die Einkaufsrunde zu komplettieren. Zurück geht es mit dem ICE 725. Frankfurt verlassen wir etwas verspätet, doch bis Nürnberg sind wir wieder pünktlich und bekommen auch problemlos Anschluß nach Fürth. Roter Zug ist dann doch komfortabler als die U-Bahn, die für die gut 7km mehr als doppelt so lang benötigt.

20130105

(484) ICE 822 “Duisburg” – nach Duisburg! Wenn das mal nicht passend ist :) Los geht es pünktlich.

Die unterwegs paar eingesammelten Minuten Verspätung fahren wir auf der Schnellfahrstrecke mit 300 Sachen wieder raus und kommen pünktlich in Duisburg an.

Nach Ankunft und Kaffeetrinken gehen wir zum “Museum Küppersmühle für moderne Kunst”, wo wir uns die Ausstellung zu Bernard Schultze sowie die ständige Ausstellung gönnen. Dieses Musum ist einfach der Hammer, selten so einen hohen Anteil an uns gefallenden Werken auf einem Haufen gesehen! Auch der Bahnbezug ist gegeben, Markus Lüpertz hat sehr eindeutig einen massiven Gleislagefehler dokumentiert.

Danach fahren wir mit IC 2218 nach Essen zum Essen.

Satt und träge hocken wir nun im ICE 725, der pünktlich abfährt und uns direkt nach Nürnberg bringen soll. Eine ruhige Fahrt…

Zwei Typen haben ihren halben Hausrat dabei, zumindest vom Volumen her, in diese mannsgroßen Teile passen jeweils zwei tote Omis oder so. Sowas hat meines Erachtens nix im Zug verloren :-( Die haben die Teile kaum transportiert bekommen.

Pünktlich kommen wir in Nürnberg an, bekommen auch gleich Anschluß nach Fürth. Nett dabei, den Zub kennen wir von früher, als wir noch täglich RE fuhren, haben bei der Gelegenheit bissl mit ihm geschnackt.

20121228

(278) Unter der Woche ist im ICE 822 ein wenig mehr los, dennoch kommen wir problemlos unter und verlassen Nürnberg pünktlich. Da wir in Doppeltraktion mit einem Leerzug fahren, ist die Fahrt extrem ruckelig und unruhig – zum Glück werden wir den Blindgänger in Frankfurt dann los, so womöglich mit 300 Sachen dahinbrettern, das stelle ich mir ungut vor. Weiter nach Köln auf der
Schnellfahrstrecke geht es volles Rohr durch, damit holen wir die Verspätung durch die Zugtrennung bis Köln auf den Punkt wieder auf. Dort besuchen wir die Ausstellung “1912 – Mission Moderne” im Wallraf-Richartz-Museum.

Nach einer Einkehr im Cafe Fassbender drücken wir uns dann rechteitig am Gleis 2 herum, um den dort eingesetzten ICE 951 rechtzeitig abzupassen. Laut Bahn-Website ist Reservierung empfohlen, aber zur pünktlichen Abfahrt ist der Andrang noch moderat, und wir bekommen einen bahn.comfort-Platz, ohne insistieren zu müssen.

Voll wird es dann ab Hamm, daher rührt also das “R” in der Fahrplanauskunft :)

Eine ruhige Fahrt, pünktlich kommen wir in Berlin an und bekommen bahnsteiggleich Anschluß zum Alexanderplatz.

20121117

Pünktlich startet ICE 822 nach Essen. Die Fahrt ist ruhig, der Zug bleibt erstaunlich leer (wir kennen das im 822er durchaus auch anders, in Würzburg und Frankfurt ist da sonst immer gut was los), und nahezu pünktlich landen wir in Essen.

Nach Bezug des Hotelzimmers ziehen wir gleich los zum Folkwang, zur Ausstellung “Folkwang im Farbenrausch: Munch, Matisse & die Expressionisten”. Wie oft bei den Expressionisten, vieles dabei, was eher schräg und nicht ganz so unser Geschmack ist, aber auch etliche Gemälde, die uns ausnehmend gut gefallen. Besonders aufgefallen sind uns einige Werke von Emil Nolde – und wie meist, von den uns zusagenden Werken gab es keine Drucke im Museumsshop zu erwerben :-( Offenbar treffen wir nicht den Geschmack der Masse, schade aber auch.

Danach eine kleine Einkaufstour durch Essen, Verbringung der Beute ins Hotelzimmer und bei der Gelegenheit auch eine nähere Sichtung des Zimmers. Hängt da doch ein Kastl an der Wand, was an eine Hausapotheke erinnert. Doch weit gefehlt, der Inhalt deckt auch und gerade Notfälle der etwas anderen Art ab!

Jetzt aber nix wie los zur 107. Nach Ankunft auf Zollverein gönnen wir uns zunächst die Ausstellung “200 Jahre Krupp” im dortigen Ruhrmuseum. Schöne Exponate aus der Geschichte und dem Leben der Krupps, aus der Vielfalt der Produkte und dem Produktionsalltag. Und was wäre die Eisenbahn ohne Krupp! Aus diesem Rohling wird dann die Kruppsche Erfindung, der nahtlose Radreifen, geschmiedet. Natürlich haben die Kruppianer auch Schienen hergestellt. Vor wir das Gelände wieder verlassen, noch ein Blick auf Zollverein – schön!!!

Mit einem Abendessen in Essen lassen wir den Abend ausklingen.

20120825

(428) Mal wieder ICE 822, der Ruhrgebietsexpress – wir fahren aber nur bis Köln heute. Abfahrt ist pünktlich.

Bis Lohr kommen wir, dort bleiben wir im Bahnhof stehen. Vor uns sei ein Zug mit einer Störung liegengeblieben. Später wird korrigiert auf Signalstörung, und es gehe bald weiter. Ja, nach ca. 25 Minuten geht es weiter, aber anscheinend in Schleichfahrt von Signal zu Signal, das RIS eskaliert, von +25 sind wir schon auf +35 hochgestuft, und genau so kommen wir in Frankfurt auch wieder weg. Auf der Schnellfahrstrecke läßt es der Tf krachen, dafür werden wir vor Einfahrt in Deutz wieder hingestellt, unterm Strich bleibt es also bei den +35. Zum Glück kein Problem für uns.

Köln ist doch nicht verloren – es gibt auch richtiges Bier hier, nicht nur diesen Bierersatz, der es leider auch in das Bild geschafft hat.

Grund der Fahrt heute ist eine kleine Tour mit dem Rheingold. Doch vor dieser einfährt, kommt doch glatt ein anderer ex-Rheingold daher, der HKX, bestehend aus zwei Dispoloks und einigen ehemaligen Rheingoldwagen in grottenhässlicher Lackierung – man beachte in der Anschrift, zu welchem Unternehmen die eigentlich gehören.

Nun aber kommt der echte Rheingold, gezogen von der E101 239. Natürlich haben wir im Aussichtswagen gebucht – wenn schon, denn schon. Man muß zugeben, es läßt sich in diesem Fahrzeug herrlich dekadent reisen :-)

Die kleine Runde hinaus über Deutz macht Lust auf mehr, in Troisdorf wird die Lok umgesetzt, und wir fahren auf einer anderen Strecke über Köln Süd wieder zurück zum Hauptbahnhof, wo wir mit ca. +15 ankommen.

Weil noch Zeit ist, holen wir am bahn.comfort-Schalter die Tickets für eine Auslandstour, ein Lob an den kompetent und fix agierenden Herrn J., der das Ganze souverän durchzieht. Dann noch eine kleine Erfrischung in der lounge, ein Spaziergang über die Brücke nach Deutz, und mit dem ICE 721 starten wir pünktlich die Heimfahrt.

Auf dem Heimweg erwischen wir in Aschaffenburg noch die 218105, nur ein verhuschtes Belegphoto in der Vorbeifahrt, aber immerhin. Toll, die alte Lackierung, viel schöner als das doofe Rot!

Ansonsten ist die Heimfahrt ereignislos, wir kommen pünktlich wieder an. Ein gelungener Tag war das!

20120821

(276) ICE 822 fährt pünktlich ab und hat uns heute bis Frankfurt an Bord. Weiter geht es mit EC 113 bis Heidelberg, und dann mit der Straßenbahn bis Seckenheim.

Nach unserer Erledigung in Ilvesheim wieder Straßenbahn bis Mannheim, Loungebesuch, ein schneller Blick auf einen Bauzug mit der hübschen 203309, und schon geht es weiter mit ICE 578 bis Frankfurt.

Nix Frankfurt. Zumindest nicht so schnell. Nach einer halben Stunde Fahrt bleiben wir stehen, und nach einigen Minuten kommt die Ansage, wegen Personenschadens im Abschnitt vor uns fahren wir zurück nach Mannheim und nehmen von da den direkten Weg nach Frankfurt. Der ausfallende Halt am Flughafen gefällt vielen Mitreisenden überhaupt nicht – hektisches Telephonieren setzt ein, wie man es doch noch irgendwie ins Flugzeug schaffen könnte…

In Frankfurt schaffen wir bequem den Umstieg zu ICE 29. Wegen Ausfall der Klimaanlage im Bordrestaurant richtet sich gerade der Getränkeverkauf am Tisch neben uns ein, sehr praktisch, sitzt man gleich an der Quelle :) Abfahrt ist nahezu pünktlich.

Der Restaurant-Mann ist sehr unterhaltsam, die Zeit vergeht wie im Fluge, und pünktlich kommen wir nach Nürnberg.

20120804

(472) Endlich mal wieder ICE 822 :) Abfahrt ist pünktlich.

Planmäßig erreichen wir Frankfurt. Steht da ein normaler ICE? Nein, nur auf den ersten Blick, schaut man nochmals genauer hin, dann sieht er etwas seltsam aus. Es ist der ganz Neue, Baureihe 407, Siemens Velaro!

Planmäßig geht es weiter, unser erstes Ziel ist Düsseldorf, wo wir pünktlich ankommen. Da dann zuerst einen Kaffee in der lounge :)

Weiter geht es mit der Unterpflasterstraßenbahn zum Museum Kunstpalast, wo wir uns die Ausstellungen “El Greco und die Moderne” sowie “Akseli Gallen-Kallela” ansehen – beide sehr empfehlenswert!

Und gleich ab in den ICE 549, nach Essen.

In Essen erledigen wir einige Besorgungen, kehren im gemütlichen Cafe Overbeck ein, und beinahe pünktlich entern wir den ICE 725 für die Heimfahrt. Die Fahrt verläuft zunächst ruhig, die paar Minuten Verspätung um Aschaffenburg herum fahren wir bis Nürnberg wieder rein. Nur sehr nervig war dann ab Würzburg eine dauertelephonierende Tussi, der halbe Wagen kennt nun ihre durchaus abgefahrene Lebens- und Krankengeschichte mitsamt Details aus dem Berufsleben – aber wirklich interessiert hat uns das nicht, auch drei, vier Hinweise von Mitreisenden, ob das nicht ein wenig leiser ginge, haben nichts gebracht. Mobiltelephon-Pauschaltarife können schon auch mal eine Pest sein :-(

In Nürnberg haben wir dann gleich Anschluß nach Fürth.

20120324

(264) Mit dem ICE 822 beginnen wir die heutige Fahrt nach Mannheim. Der Zug wird erst sehr spät bereitgestellt, kommt von der falschen Seite (nicht aus der Abstellanlage Ost), und unangekündigt in falscher Wagenreihung.

Ohne die nervig laute Trulla mit ihren Lebensweisheiten wäre es eine richtig angenehme, ruhige Fahrt durch Morgennebel, über dem bereits die Sonne scheint.

Mit viel Musik überstehen wir dieses Weib bis Frankfurt Flughafen, nehmen einen schnellen Kaffee in der DB Lounge, und weiter geht es mit dem ICE 1013. Der Zugteil “Treuchtlingen” fährt an uns vorbei, und auf unserer Höhe kommt Zugteil “Fürth” zum Stehen. Sehr fein, den nehmen wir!

Der Fürther bringt uns pünktlich nach Mannheim. Erst mal Kaffee in der DB Lounge :) Dann müssen wir uns wieder in dem (w)irren Straßenbahnsystem zurechtfinden. “5 Rundfahrt über Heidelberg” – aha. Sehr hilfreich; irgendwann kommt man also damit schon ans Ziel, ggf. halt mit einer Stunde Umweg?!

Den Rückweg treten wir im ICE 72 an, der uns pünktlich bis Frankfurt bringt, wo wir dann gleich den bereitstehenden ICE 229 entern.

Eine ruhige Fahrt bis Nürnberg, und der Anschluß nach Fürth ist auch pünktlich.

20111119

(240) Der Ruhrgebietsbomber ICE 822 soll uns heute bis Essen bringen; Endziel der Reise ist Münster. Die Abfahrt erfolgt nahezu pünktlich. Allerdings kommen wir nicht weit, durch das Großkampfwochenende in Fürth (neue Bahnsteige, neues Gleis Fürth-Nürnberg) haben wir in Würzburg sieben Minuten Verspätung.

Von Halt zu Halt bauen wir Verspätung ab, und in Essen laufen wir pünktlich ein, der Anschluß nach Münster ist also kein Problem.

Vor Haltern am See ist ein beträchtlicher Streckenabschnitt gelascht anstatt geschweißt – Museumsbahn-Flair! Das es sowas noch gibt?!

Mit ein paar Minuten Verspätung kommen wir in Münster an. Der Bahnhof ist fast noch mehr Baustelle als Fürth, wir fühlen uns gleich heimisch :-) Mit dem Bus tuckern wir zum LWL-Naturkundemuseum, um die Sonderausstellung zum Thema Bionik zu besuchen. Die Geckos sind da etwas größer als im Rest der Welt :-) Die Ausstellung ist sehr interessant, es gibt nicht nur viel zu sehen, sondern auch zu befühlen!

20110808

(230) Am Montag morgens ist der ICE 822 gen Ruhrgebiet deutlich voller als am Wochenende; pünktlich beginnen wir unsere Fahrt nach Essen.

Ist es nun ein ICE 2, oder ein ICE 3? Etwas unentschlossen :-)

Wir kommen nach einer ruhigen Fahrt annähernd pünktlich in Essen an. Nur das Wetter ist eher suboptimal für August, windig und kühl.

Nachmittags besuchen wir dann den Gruga-Park, in dem sogar eine Bahn nach BOStraB verkehrt! Für die Fahrgäste ist das Ding bissl unkomfortabel, aber nun ja, die halbe Stunde für eine Runde geht es schon.

20110702

(412) ICE 822 ist es, der pünktlich gen Köln startet. In Frankfurt haben wir +5, doch in Köln kommen wir pünktlich an. Witzig, dass im Zug einer sitzt, den wir aus der Kneipe um die Ecke kennen – und er hat auch eine BC100!

Im Bereich der Hohenzollernbrücke treffen wir ganz unerwartet auf die Dom-Bunnies :-)

Die lounge in Köln Hbf hat wegen Bauarbeiten geschlossen, also gehen wir auf einen Kaffee ins Cafe Reichhard. Tolles Ambiente, richtig schön altmodisch, hervorragender Baumkuchen, und man sollte da auch mal zur Toilette gegangen sein :)

Dann zum Hauptziel der Reise, der Ausstellung “Lawrence von Arabien” im Rautenstrauch-Joest-Museum. Übrigens mit Bahnbezug, ein paar Teile sind ausgestellt, die der Hedschas-Bahn nun fehlen und deren Betrieb unmöglich machen.

Schließlich noch ein paar Einkäufe (gestern war LTE-Netzstart der Telekom!), eine Einkehr im Cafe Fassbender (ebenfalls sehr zu empfehlen), und schon muß uns ICE 921 wieder zurückbringen.

Die Fahrt ist ruhig, und wir kommen nahezu pünktlich in Nürnberg wieder an.

20110611

(166) Unser alter Bekannter, ICE 822, darf uns heute bis Frankfurt bringen, da dann Umstieg gen Saarbrücken. Vor Frankfurt bummeln wir noch herum und machen dadurch ca. +10, dennoch ist genug Zeit für einen Kaffee in der lounge.

Weiter mit dem TGV 9566. Aussen hässlich, innen hässlich, Fahrkomfort normal, aber in einem französischen Zug nach Paris eine eckige Leselampe zwischen den Sitzen, an der man sich beim Küssen blaue Augen schlägt?! Das geht ja nun gar nicht! Akrobatisch muß man sich in die Toilette zwängen, und der Fahrgastwechsel geht aufgrund der wenigen Türen sehr schleppend voran. Reservierungsanzeige übrigens mit Steckzetteln… Die Krönung zeigte dieses Meisterstück französischer Hochtechnologie erstmalig bei der Einfahrt nach Mannheim; Zwangsbremsung, und offenbar mit Hauptschalter-Trennung, jedenfalls schaltete außer der Beleuchtung so ziemlich alles ab. In Kaiserslautern dann während des Haltes geht wieder alles außer dem Licht aus, kurz darauf die Ansage, daß sich wegen technischer Probleme die Abfahrt um fünf Minuten verzögern würde. So ist es dann auch, zum Glück schaffen wir es ohne weitere Störungen bis Saarbrücken. (Zugegeben, die ICE zeigen ja auch manchmal solche Zickigkeiten, aber ich muß einfach ein wenig lästern über diesen komischen Zug.) Verblüffend jedenfalls, daß die DB im Jahre 1991 einen weitaus eleganteren und funktionelleren Zug als die SNCF im Jahre 1992 (das war an der Kiste als Baujahr vermerkt) aufs Gleis stellen konnte. Schon rein optisch liegen Welten zwischen diesen beiden Fahrzeugen.

Vorbildlich dagegen, daß eindringlich darum gebeten wird, zum Telephonieren in den Vorraum zu gehen!

Dann also gleich mit der RB in die Völklinger Hütte, dort die Ausstellung “Die Kelten” in einer absolut phantastischen Atmosphäre, in der Gebläsehalle – Eisenzeit und Stahlwerk, das paßt schon irgendwie zusammen :-) Vor der Rückfahrt am Bahnhof noch die 294 876 vor grandioser Kulisse.

20110507

(464) Der “Ruhrgebietsexpreß” ICE 822 soll uns heute bis Essen zum Umstieg nach Recklinghausen bringen. Bereitstellung pünktlich, Abfahrt ebenso. Bis Düsseldorf sind wir pünktlich, sammeln dann aber mit Bummelei +12 bis Essen. Den Anschluß erreichen wir noch.

In Recklinghausen bummeln wir ein wenig durch die Stadt, stärken uns, und dann geht es zu den Ruhrfestspielen, wo wir Szenen aus dem Leben Casanovas sehen, in “The Giacomo Variations”, mit John Malkovich in der Hauptrolle. Eine wirklich gelungene Inszenierung, mit überraschenden Einlagen, die Fahrt hat sich eindeutig gelohnt!

Natürlich kommt der Bus für die Heimreise mit einigen Minuten Verspätung, der eh schon knappe Anschluß wird noch knapper, aber wir schaffen ihn noch. In Essen dann in den ICE 729, der dort pünktlich die Fahrt gen Heimat aufnimmt. Ereignislos und überpünktlich kommen wir in Nürnberg wieder an.

20110430

(444) Mal wieder ICE 822, der uns dieses Mal nach Düsseldorf bringen soll. Bereitstellung überpünktlich, Abfahrt pünktlich, Belegung mäßig. Die Fahrt verläuft ruhig, wir kommen pünktlich an und gehen erst mal auf ‘n Kaffee in die lounge…

In Düsseldorf besuchen wir die Sonderausstellung zu Johan Thorn Prikker. Schon vor der Ausstellung gibt es einen Eindruck mit Mosaiken des Künstlers, den Werken Tag und Nacht. Sehr beeindruckend sind die Glasfenster, die er geschaffen hat. Dazu gehört auch das Fenster im Bahnhof Hagen, welches wir schon vor drei Jahren (siehe diese Fahrt) bewundert haben.

Danach stürzen wir uns in das samstägliche Getümmel der Innenstadt, um ein paar Einkäufe zu erledigen.

Die Rückfahrt beginnen wir pünktlich mit dem ICE 125 aus Amsterdam, der uns bis Frankfurt bringen soll.

Irgendwo im Siebengebirge kommen wir zum Stillstand, das Signal “Zub bitte beim Tf melden” ertönt, und schon erklingt die Ansage, daß wir wegen eines Personenunfalls mit einem vor uns fahrenden Zug warten müssten. Die Minen der Mitreisenden wirken “sehr erfreut”, doch erstaunlicherweise geht noch während der Ansage die Fahrt weiter, allerdings mit deutlich verringerter Geschwindigkeit. Mal sehen, wie lange :-)

Nach ziemlich langer Bummelei dreht der Tf endlich wieder auf – mit +20 erreichen wir schließlich Frankfurt, haben 4 Minuten zum Umstieg. Dank des Quertunnels und etwas beschleunigtem Schritt erreichen wir unseren Anschluß, den ICE 1623. Dieser ist nur mäßig besetzt und ideal fürs “Feierabendbierchen”. Unterwegs noch ein wenig Bummelei, so kommen wir mit +5 in Nürnberg an – stört uns aber nicht weiter.

20110205

(230) Heute geht es mit dem ICE 822 gen Essen. Die Abfahrt erfolgt pünktlich…

Die Enttäuschung des Tages kommt, als wir der Aufforderung folgen wollen, ein leckeres Frühstück zu genießen. Die Schinken-Käse-Baguettes sind aus, es bleibt uns nur, ein labbriges Käsesandwich zu nehmen. Obschon der Zug in Nürnberg eingesetzt wird erfolgt dort kein Aufstocken der Vorräte. Wenn in der vorherigen Fahrt alles leergefuttert wurde, dann ist das eben so :-(

In Essen kommen wir pünktlich an. Nach einer kleinen Stärkung besichtigen wir den Domschatz und den Dom, werfen einen Blick in die Friedenskirche (sehenswert die Ausschmückungen von Jan Thorn Prikker), danach steht ein wenig Stadtbummel an.

Nachmittags beziehen wir unser Hotelzimmer in Essen-Kray, mit Fenster zum Fördergerüst der Zeche Bonifacius, hier der schöne Blick vom Zimmer aus. Das Hotel befindet sich in einem Gebäude der ehemaligen Zeche und ist absolut zu empfehlen, alleine wegen des Flairs.

Abends fahren wir dann mit Bus, Zug und Straßenbahn zum Landschaftspark Duisburg Nord. Sehr kurios ist für uns die Busfahrt; bei der Auffahrt zur A40 fährt der Bus an einem “Einfahrt verboten”-Schild vorbei, kleiner Schreck, WTF, heute im Geisterfahrerbus auf der A40 unterwegs??? Des Rätsels Lösung, da gibt es doch tatsächlich eine Bus-Doppelspur auf dem Mittelstreifen der BAB, mit eigenen Haltestellen, die per Tunnel oder Brücke zugänglich sind. Sowas Irres ist uns noch nicht untergekommen…

Die Führung bei Nacht durch LaPaDU hat Spaß gemacht und etwas länger gedauert als erwartet; um im Hotel noch etwas zum Essen zu bekommen müssen wir uns sputen. Also beschleunigt zur StraB, diese auch noch bekommen, und als wir am Hauptbahnhof Duisburg einen der infragekommenden Züge vor der Nase wegfahren sehen kommt der verspätete EC 114 daher. Der ist seit dem Morgen aus Klagenfurt quer durchs Land gegurkt und hat dennoch nur einige Minuten Verspätung – Respekt! Also nix wie rein.

In Essen wechseln wir zum Individual-ÖPNV (cremeweiß, mit schwarz-gelbem Dachschild, das die Verkehrsart und Verfügbarkeit signalisiert) und können noch rechtzeitig zum Abendessen im Hotel auflaufen. Ein gelungener Tag, und zum Einschlafen noch die direkte Sicht auf den beleuchteten Förderturm.

20101223

(230) Mit dem ICE 822 fahren wir heute nach Essen. Die Bereitstellung am Hbf Nürnberg erfolgt pünktlich, ebenso die Abfahrt.

Vor Würzburg sammeln wir durch einen vor uns herumstehenden defekten Zug einige Minuten Verspätung ein, die zwar in Frankfurt durch eine schnellere Wende auszugleichen gewesen wären, wir kommen dort aber dennoch erst mit +4 wieder weg. Witzig, daß offenbar durch eine Gleisänderung ein wenig Verwirrung entstanden war und einige Fahrgäste nach Ertönen einer Ansage mit unserem Reiseziel fluchtartig wieder den Zug verlassen haben.

In Essen kommen wir mit +10 an, was bei der derzeitigen Verkehrslage wohl top ist :-) Somit können wir gleich das DBCarSharing-Auto übernehmen, die Ferienwohnung beziehen und einkaufen fahren. Die Reisekette hat ohne Bruch funktioniert.

Der Nachmittag gehört dann der Zeche Zollverein, die wir zum 24. Jahrestag ihrer Schließung besuchen. Das Bild entstand zu Ende unseres Besuches, bei astreinem Weihnachtswinterwetter – so muß das sein!

20101127

(244) Mal wieder der ICE 822 – heute über Köln nach Hagen… Die Abfahrt erfolgt pünktlich, aber aufgrund der Baustelle sammeln wir einige Minuten Verspätung bis Würzburg. Seltsamerweise können wir “aufgrund der widrigen Witterung” (5 cm Schnee – lachhaft!) zwischen Frankfurt und Köln nur 200 km/h fahren, also erreichen wir Köln-Deutz mit +10. Dennoch reicht uns die Zeit, über die Brücke zum Hbf zu gehen, dort unser Schloß anzubringen und noch den Anschluß-ICE 857 zu erreichen, der pünktlich gen Hagen abfährt. Ebenso pünktlich die Ankunft, hat mal wieder alles geklappt.

Später fahren wir dann mit dem Bus 512 ins Freilichtmuseum Hagen und besuchen den Weihnachtsmarkt dort. Ganz wie erwartet, nur Handwerkskunst, kein schrottig-kitschiger Plastikkram aus China. Definitiv zu empfehlen!

20100731

(226) Unsere Reise nach Duisburg beginnen wir in Nürnberg pünktlich im ICE 822. Man bemerkt die Urlaubszeit, die Anzahl der planlos umherirrenden Reisenden ist höher als sonst.

Die Fahrt verläuft ereignislos, und wir kommen pünktlich in Duisburg an.

Nach einer Einkehr in einem Cafe, das quasi ein Museum für Kaffeemühlen ist, diskutieren wir über das Hier-Dort-Problem der Duisburger Verkehrsbetriebe sowie über des Fahrgastes Pflicht.

Danach besichtigen wir das stillgelegte Stahlwerk, welches als Denkmal im Landschaftspark Nord zu besichtigen ist. Auch die Bahn hat dort ihre Spuren hinterlassen, zum Beispiel in dieser alten Bahntrasse durch’s Grüne, und mit den Gleisen, die zur Zulieferung von Erz und Koks dienten.

Übrigens war die Stimmung in der Stadt durchaus gedrückt und seltsam, eine Woche nach dem Unglück zur Love Parade, mit 21 Toten im Gedränge an einer Zugangsrampe :(

20100602

(470) Mal wieder der Standard-ICE 822, heute nach Hagen, als Kurierfahrt zur Abholung eines etwas sperrigen Gegenstandes.

In Frankfurt beim Fahrtrichtungswechsel mag dann unser Zug plötzlich nicht mehr – Störung am Triebkopf, unzählige Male wird versucht, den Zug neu aufzurüsten, irgendwann bleibt der Zug aufgerüstet, das Rotkäppchen diskutiert, welcher Zug Ausfahrt bekommt, und mit +18 setzen wir uns wieder in Bewegung. Die Weiterfahrt erfolgt sportlich, mit maximaler Beschleunigung und Geschwindigkeit. In Köln Deutz dann mit +12, somit Planänderung – mit der S11 nach Köln Hbf, und dort in den ICE 857 nach Hagen. Die Abfahrt erfolgt pünktlich.

Pünktlich in Hagen angekommen erreichen wir problemlos den Bus zum Freilichtmuseum. Dort holen wir das bestellte kunsthandwerkliche Stück, verpacken es vor Ort ein wenig, hasten zurück zur Bushaltestelle, und wieder zurück zum Hauptbahnhof. Mit dem Abellio gen Essen, auf eine kurze Einkehr in die Lounge, und dann in den bereitgestellten ICE 921, der entgegen des Aushangs nur einteilig kommt, aber dennoch recht gering besetzt ist. Das abgeholte Packstück von ca. einem Quadratmeter Fläche paßt problemlos zwischen Sitz und Schiebetüre.

In Köln Deutz zeigt sich dann, daß es richtig war, über Essen zu fahren – der Zug wird ordentlich voll! Und ab Frankfurt ist er proppevoll, mehr geht nicht mehr :( Doch, in Aschaffenburg wird weiter gestopft, es geht tatsächlich noch mehr. Erstaunlich! Erst in Würzburg entspannt sich die Lage ein wenig…

Der Rest der Fahrt verläuft unspektakulär, pünktlich in Nürnberg, bahnsteiggleicher Übergang zum Zug nach Fürth – Packstück heil heimbekommen.

20100417

(232) Von der Vulkanasche bemerkt man zwar auf Anhieb noch nichts in unserem derzeitigen Lieblings-ICE 822, aber der Zug scheint absolut ausreserviert, alle Displays über den Sitzen sind erleuchtet. Noch ist der Zug fast leer, und er wurde überpünktlich bereitgestellt; die Abfahrt erfolgt pünktlich.

In Würzburg deutlich weniger Zusteiger als sonst – klar, zum Flughafen will heute kaum einer, was soll man da schon, fliegt ja eh nix :-) Ganz ähnlich am Frankfurter Hauptbahnhof, und am Flughafen sind die Bahnsteige fast menschenleer. So kennt man das hier gar nicht… Offenbar waren das alles nur Luftreservierungen – angesichts der Situation ein passendes Wortspiel!

Essen erreichen wir puenktlich (wo sind auf dem BlackBerry die Umlaute???), Umstieg in einen Abellio-Zug, in Bochum dann mit der Stadtbahn bis direkt unter’s Hotel – alles bestens gelaufen.

20100331

(432) Wieder ICE 822, wieder pünktlich ab Nürnberg – das Ziel ist dieses Mal Solingen. Unterwegs ein wenig Baustellenbummelei, und eine Umleitung wegen einer Oberleitungsstörung in Offenbach, somit kommen wir in Frankfurt mit einigen Minuten Verspätung an. Dann muß dem Tf noch ein Befehl diktiert werden, und schon haben wir bei Abfahrt +15.

In Köln-Deutz kommen wir mit +10 an, irgendwie sind wir auf der Schnellfahrstrecke unter den Möglichkeiten eines ICE 3 geblieben. Durch sehr beschleunigtes Umsteigen (*schnauf*) erreichen wir wider Erwarten gerade noch so unseren Anschluß-RE nach Solingen. Auch der Umstieg in Solingen in den Bus ist knapp, aber zu schaffen.

Der Besuch im Museum “Gesenkschmiede Hendrichs” ist beeindruckend und zeigt die Kunst der Scherenherstellung, von der Stange Stahl bis zur fertigen Schere. Der spektakulärste Teil ist natürlich das Schmieden vermittels der Hämmer, dazu ein Filmchen (36MB) mit dem ganzen Vorgang, außerdem noch eine Nahaufnahme (8MB).

Die Heimfahrt auf dem gleichen Wege zurück beginnt problemlos, und bei Sonnenschein peesen wir im ICE 629 durch die Landschaft. In Nürnberg kommen wir schließlich pünktlich und ohne besondere Vorkommnisse an.

20100327

(420) Und schon wieder bringt uns ICE 822 gen Westen; das Ziel heißt heute Bergisch Gladbach. Die Bereitstellung erfolgt pünktlich, die Abfahrt ebenso.

Wie immer füllt sich der Zug in Würzburg wieder etwas mehr, und wie immer steigen jede Menge dämlicher Leute zu, die den Gang mit ihrem Gepäck vollstellen und sich zu doof anstellen, zu kapieren, was Bahn.Comfort ist… Irgendwie ist es interessant, zuzusehen, wie sich Leute so beim Zusteigen in einen Zug verhalten. Das scheint schon ein kompliziertes Manöver zu sein :-)

Die Fahrt verläuft problemlos, wir kommen pünktlich in Köln an und fahren mit der S-Bahn nach Bergisch Gladbach. Dort erreichen wir nach einer halben Stunde Fußmarsch das Papiermuseum – sehr zu empfehlen! Sowohl zu den Produkten wie auch zur Herstellungstechnik gibt es viel Interessantes zu sehen, und in diesem Video (Achtung: gut 500MB, ca. fünf Minuten Spielzeit) kann man sehen, wie mit einer Labormaschine aus dünner Zellstoffpampe binnen Minuten gutes, ordentliches Papier wird. Der Besuch im gemütlichen Cafe rundet den Besuch vollends ab.

Für die Heimfahrt erwischen wir eine S-Bahn früher, also fahren wir bis Köln Hauptbahnhof, spazieren noch kurz durch die Fußgängerzone, um dann über die Brücke zum Messebahnhof zu gehen. Dort erreichen wir den ICE 725, der pünktlich unsere Heimfahrt beginnt.

Ankunft in Nürnberg pünktlich, alles gut gelaufen, Reise geglückt :-)

20100313

(468) Wieder mal unser wohl “beliebtester” ICE dieses Jahr, der ICE 822 – heute soll er uns nach Gelsenkirchen bringen. Wie immer wird er rechtzeitig bereitgestellt, und wir finden auch problemlos Platz. Die Abfahrt erfolgt pünktlich.

Bisher verläuft alles ruhig und planmäßig, momentan ist Raucherpause in Frankfurt. Essen erreichen wir ereignislos und pünktlich…dort dann in den RE nach Gelsenkirchen, und da mit der Stadtbahn zum Zoo.

Der Zoo Gelsenkirchen ist durchaus einen Besuch wert, schön angelegt, sehr fein. In gut zwei Stunden passieren wir Alaska, Afrika und Asien. Die Teile sind jeweils als Rundgang angelegt, damit ist sichergestellt, daß man auch nichts verpaßt.

Für die Rückfahrt das Gleiche umgekehrt, nach kurzer Einkehr in Essen wundern wir uns, ob da der Weihnachtsmarkt endet oder beginnt, sehen am Hauptbahnhof noch die 146001, und dann beginnt der ICE 725 pünktlich und beinahe leer die Heimfahrt.

In Mülheim bleiben wir dann stehen, eine Ansage informiert uns, wegen eines Feuerwehreinsatzes in Köln-Deutz sei erst mal der Bahnhof gesperrt – das hatten wir schon mal, beim letzten Mal war es ein Polizeieinsatz :-) Und gleich nölt wieder so ein Heini herum, “jaja, das ist die Deutsche Bahn”. Auf meinen Kommentar, “Was kann da die Bahn für?! Aber Hauptsache, Dünnsch#* gelabert!” hat er etwas komisch gekuckt. Nach nur wenigen Minuten geht es weiter, so schlimm kann es nicht gewesen sein.

Trotz ein paar Trödeleien verläuft der Rest der Fahrt problemlos, und wir kommen pünktlich daheim an.

20100220

(456) Wieder einmal der morgendlich ruhige ICE 822, der uns in Richtung Ruhrgebiet fahren soll. Ziel der Fahrt ist Rheinberg. Die Fahrt verläuft ruhig, allerdings nur mit maximal 200 km/h, weswegen wir ein paar Minuten Verspätung einfahren. Dennoch erreichen wir bequem unseren Anschluß, einen 648er der NWB, der uns unter Draht nach Rheinberg dieselt und auf die Minute pünktlich ankommt.

Dort besuchen wir den Terrazoo, eine sehr schöne Terrarienanlage. Besonders schön, daß die Terrarien dort zumeist von drei oder sogar vier Seiten zu betrachten sind und man damit auch die Tiere besser finden kann. Stellvertretend für die vielen herrlichen Tiere dort eine niedliche Lanzenotter, der man die Giftigkeit gar nicht zutrauen mag, und ein putziger, kleiner Waran, der die “Sonne” genießt.

Genauso wie vorhin, nur umgekehrt beginnen wir die Rückfahrt mit dem NWB-Zug. Im ICE 921 ab Duisburg bekommen wir noch gute Plätze, aber ab Düsseldorf füllt sich der Zug doch ganz ordentlich, dazu mal wieder ein nerviges Weib, welches mit dummem Gelaber den halben Wagen nervt und auch gleich dreist einen Sitzplatz mit ihrem Gepäck vollschlichtet :-(

Vor Köln-Deutz kommen wir plötzlich unerwartet zum Stehen, und nach etlichen Minuten die Ansage, daß sich wegen eines Polizeieeinsatzes im Bahnhof die Weiterfahrt um unbestimmte Zeit verzögere. Lautes Geraune im Zug, die nervige Tussi blökt gleich wieder dumm ‘rum, aber nur drei Minuten nach dieser Ansage setzen wir uns wieder in Bewegung. War wohl nicht so dramatisch…

In Nürnberg kommen wir mit einigen wenigen Minuten verspätet an und können uns am selben Bahnsteig gegenüber eben noch an der Zugbegleiterin vorbei in den Zug nach Würzburg quetschen, um damit bis Fürth zu fahren. Erstaunt sehen wir, daß wir mitten in einer Gruppe von Polizisten stehen. Der Zug riecht wie eine Bierschwemme, und schnell wird klar – Fußball :-( Nun ja, bis Fürth ist das zu ertragen, und Hauptsache ist, wir kommen ohne weiteren Verzug nach Hause.

20100206

Der ICE 822 steht, wie üblich, schon lange vor Abfahrt bereit, wir finden (heute mal zu viert) problemlos eine bahn.comfort-Vierersitzgruppe, und die Abfahrt erfolgt pünktlich. Ziel der Fahrt ist Heidelberg, über Frankfurt.

In Frankfurt kommen wir pünktlich und ausgeruht an, um in den EC 113 umzusteigen. Wagen 260 ist mit bahn.comfort-Plätzen angeschrieben, doch daher kommt ein etwas klappriger ÖBB-Zug mit Heizungsproblemen in einigen Wagen und ausgefallener ELA-Anlage, die immer nach fünf Worten verstummt. Der Zugchef grantelt folglich auch etwas herum und ist mit dem “österreichischen Sch…”, äähm, unzufrieden :-) Dennoch finden wir einen warmen und bequemen Platz; auch Heidelberg erreichen wir pünktlich.

In Heidelberg findet sich dann prompt bei der Bergbahn ein Objekt mit Bahnbezug, und zum Zwecke der Stärkung ist ein Besuch in der Bierbrezel durchaus zu empfehlen.

Für die Rückfahrt entschließen wir uns für eine RB mit sehr knappem Anschluß zu einem ICE in Frankfurt. Doch es kommt wie es kommen muß, vor Weinheim bleiben wir stehen. Die Ansagen erzählen uns schließlich, daß wegen Bauarbeiten der Fahrstrom im Bahnhof unterbrochen sei. Hoffentlich ist Max Maulwurf jetzt klein, schwarz und hässlich – man beißt nicht einfach Bahnstrom-Strippen durch.

Letztlich erreichen wir den ICE 229, bekommen im zunächst eher leeren Zug einen Tischplatz – und zur planmäßigen Abfahrt füllt sich das Teil plötzlich auf einen Schlag mit schwer atmenden Reisenden, die offenbar noch im letzten Moment diesen Anschluß geschafft haben. Mit +4 fahren wir dann ab. Der Rest der Fahrt erfolgt problemlos und angenehm, und in Nürnberg kommen wir überpünktlich an.

20091031

(436) Heute fahren wir nach Düsseldorf; der RE ab Fürth ist pünktlich, und der ICE 822 steht in Nürnberg bereits bereit. Die Fahrt verläuft ruhig, die Ankunft erfolgt auf die Minute pünktlich, und in der Lounge trinken wir erst mal einen Kaffee.

Düsseldorf hat eine schöne Innenstadt; es hat uns hier deutlich besser gefallen als in Köln letztens! Außerdem gibt es hier einen der wenigen Fernsehtürme Deutschlands, die noch für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Natürlich waren wir da oben, haben einen kleinen Imbiß zu uns genommen und die Aussicht genossen!

Der ICE 721 fährt pünktlich ein, ist gut besucht, aber im bahn.comfort-Bereich finden wir Platz. Die kleine Baustellenbummelei um Heigenbrücken (Tunnelbaustelle) kann wieder aufgeholt werden, so kommen wir pünktlich in Nürnberg an.

20090919

(408) Der ICE 822 bringt uns zu viert früh am Morgen problemlos nach Köln, mit einem außerplanmäßigen Halt (“wegen aussteigenden Reisenden” – ?!) in Limburg.

Natürlich muß man auch das berühmt-berüchtigte Kölsch versuchen. Unsere Begleiter haben mutig den Anfang gemacht! Nun ja…nächstes Mal lieber wieder ein Pils :-)

Die Rückfahrt mit ICE 721 beginnt wegen Wartens auf Anschlußfahrgäste etwas verspätet; das stört uns aber nicht weiter. Nach einer gelungenen Tagesfahrt kommen wir (etwas müde) wieder daheim an.

20090307

(222) Heute geht es nach Hagen; der ICE 822 steht schon eine halbe Stunde vor Abfahrt in Nürnberg bereit und ist bisher eher leer. Erst ab Würzburg steigen nennenswert Fahrgäste zu, aber es bleibt schön ruhig und angenehm. Der hotspot im Zug funktioniert, der Kaffee hat eine schöne Crema und schmeckt gut – alles bestens, bis auf das regnerische Wetter und den Sprung im ICE-Fenster am Platz nebenan :-)

Was immer erzählt wird, das bestätigt sich. Hier in NRW sind die Züge ziemlich verdreckt (noch nie habe ich so einen ekligen DoSto gesehen, total speckige Sitzpolster, klebriger Boden, miefige Luft), und auch die Bahnanlagen sehen schmuddeliger aus. Uralter Schotter, alles verkrautet, vermüllt und angegammelt. Dennoch bringt uns der RE7 pünktlich unserem Ziel näher.

Hagen hat an sich einen schönen, großen Bahnhof mit einer herrlichen, weit gespannten Bahnsteighalle von 1910; nur leider auch ein wenig angeschmuddelt. Auffallend ist der tolle Uhrenturm am Bahnhofsgebäude, ebenso das interessante Fenster.

Nach Bezug des Hotelzimmers haben wir dann eine Fahrt mit dem Abellio nach Hohenlimburg unternommen und dort das schöne Schloß besucht. Unbedingt zu empfehlen ist dort auch das Kaltwalzmuseum. Die so entstandenen Produkte sind im Alltag wahrlich überall anzutreffen, nahezu jeder metallene Alltagsgegenstand ist so entstanden, und auch für Kleidung (nein, nicht nur für BH-Bügel :-) ist Kaltband wichtig. Ein Schandfleck ist leider der Bahnhof Hohenlimburg, der paßt in das zuvor schon gewonne Bild von den NRW-Bahnen voll hinein. Dort werden die Übeltäter bereits steckbrieflich gesucht. Dabei ist die Bahnofsüberdachung sogar aus historischem Schienenmateiral gefertig, wie man hier unschwer ablesen kann.