20081101

(256) Ich sitze in einem Zug in Nürnberg am Hbf, und ich weiß nicht, wo die Reise hingeht :-) Nun ja, zunächst im ICE 634 bis Fulda, aber der Rest der Fahrt ist für mich noch eine Überraschung.

In Fulda kommt dann dank der ICE-T-Überprüfung anstelle des erwarteten ICE ein IR (BR 120 und 11 Wagen), der nur durch eine neue Lackierung zum IC aufgewertet wurde. Also sitzen wir in einem Bimz von wenigstens ordentlichem Erhaltungszustand, die Fahrtrichtung ist Leipzig.

Als Ziel hat sich dann Gotha herausgestellt; eine sehr hübsche Stadt, und auch das Schloß Friedenstein ist absolut sehenswert. Schade nur, daß die Kasemattenführung ausgebucht war; aber so haben wir einen Grund, mal wieder nach Gotha zu fahren :-) Nun sitzen wir am Bahnhof, der Ersatz-IC (der sicher wieder ein IR ist) hat schon 14 Minuten Verspätung, und was aus unserem Anschluß in Fulda wird, das ist noch offen. Na, wo schon die ICEs derzeit Mangelware sind, dieser hier mitten in der Stadt war auch nett.

Der Anschluß in Fulda ist 30 Minuten verspätet, somit erwischen wir ihn problemlos; dafür ist nun offen, was mit dem Anschluß  in Würzburg ist – es bleibt spannend!

In Würzburg erreichen wir sozusagen verzugslos anstelle des geplanten RE (den wir natürlich verpasst haben) den ICE gen Nürnberg. Optimal, damit kann man sagen, die Heimfahrt ist gesichert.

20081028

Es gibt immer noch falschgehende Bahnhofsuhren, das müßte in Eltersdorf gewesen sein, wo offenbar die Zeit stehengeblieben ist, bzw. eigentlich eine Stunde weiter ist. Die obligate Verspätung heute Morgen hat sich auf +13 erhöht, dennoch wurde der Anschluß erreicht. Ein den Zub schräg anquatschender Fahrgast hat die ebenso schräge Antwort bekommen, dann müsse er eben mit dem Auto fahren. Man merkt, daß das Personal langsam keine Lust mehr hat, den Blitzableiter für das schlechte Informationsmanagement der Bahn abzugeben.

Auf der Heimfahrt in Baiersdorf dann bleibt unser Zug stehen, andauernd hört man, wie die Bremsen lösen und wieder anziehen, nach einer gefühlten Ewigkeit dann der Hinweis, daß sich die Weiterfahrt wegen einer Triebfahrzeugstörung verzögere. Noch während ich diese Zeilen tippe der Hinweis, man könne auch in den gleich einfahrenden RE auf Gleis drei einsteigen. Und schon fährt der ein! Also Rechner zugeklappt, hektisch ‚raus aus dem Zug, durch die Unterführung, hoch, in den DoSto-Zug, und schon geht es weiter. Bahnfahren ist spannend!

20081027

Der allgemeine Unsinn der halbjährlichen Uhrenumstellerei schien mir bei der Bahn ja immer ganz gut funktioniert zu haben – bisher. In Fürth wurde offenbar der Uhrenumstellungsbeauftragte wegrationalisiert?! Jedenfalls war heute Morgen auf allen Bahnhofsuhren noch Sommerzeit angesagt; zum Glück lief aber der Bahnverkehr schon nach der normalen Zeit. Komisch, ich dachte, die Uhren würden inzwischen alle auf DCF77 laufen, aber das war wohl ein Trugschluß.

20081026

(27) Aus Hof über Bamberg wieder zurück nach Fürth; ohne Probleme, bei gut belegten (aber nicht überfüllten) RE-Zügen, BR 612 und dann DoSto. Sozusagen ereignisarm und geruhsam :-) Auffallend nur die vielen IC im Gegenverkehr, und auch überholend; aber irgendwas muß ja nach Berlin fahren, nachdem die ICE-T derzeit außer Betrieb sind.

20081025

(27) Unsere Fahrt nach Selb haben wir bewußt trotz des zusätzlichen Umstiegs in Lichtenfels nicht mit dem chronisch überbelegten Franken-Sachsen-Express geplant und erreichen dadurch eine halbwegs komfortable Fahrt in nur gering belegten Zügen. Bei der Abfahrt in Fürth ist uns dieser BR 614 aufgefallen, der sich offenbar während der großen Umlackieraktion gekonnt versteckt hielt. Auf dem Abschnitt Hof-Selb haben dann permanent Zweige gegen den 628er geschlagen; da gehört definitiv die Strecke mal wieder freigeschnitten!

20081024

Heute kam (wie immer derzeit) unser DoSto-Zug mit der obligaten BR 146 davor mit +5 in Fürth an, schaffte es dann aber durch recht schroffe Fahrweise (solche Bremsungen habe ich in den DoStos noch nie erlebt!), bis Forchheim wieder pünktlich zu sein. Natürlich war dies nur möglich, weil er in Erlangen nicht den ICE nach Berlin zur Überholung abwarten lassen mußte, wie sonst bei Verspätungen. Regulär findet diese Überholung in Forchheim statt, und heute hat dies auch endlich mal wieder so geklappt.

20081023

Heute Morgen im DoSto (unterwegs mit +6) wären wir fast vom Sitz gefallen, als die Zugbegleiterin nach einem kurzen Blick auf unsere Fahrkarten fragt, „Nach Ebermannstadt?“. Wir nicken verdutzt, sie geht weiter, und einige Zeit später erfolgt eine sehr ausfürliche Ansage mit dem Hinweis, in Forchheim würde der Zug nach Ebermannstadt erreicht und am Gleis gegenüber warten. So war es dann auch. Woher weiß die Zubine, daß wir nach Ebermannstadt wollen? Wir konnten uns kaum erinnern, sie jemals gesehen zu haben, geschweige denn, mit ihr bereits einmal über unser Fahrziel gesprochen zu haben. Liest sie hier mit? Oder hängt unser Steckbrief schon in den Personal-Aufenthaltsräumen? Mit Hinweisen, „nervige und beschwerdefreudige Querulanten, schreiben außerdem alles immer gleich in’s Internet“? Sehr seltsam.

20081021

Gestern auf der Heimfahrt in Forchheim kam die RB mit fast +15, die Lichter des RE waren schon in der Ferne zu sehen. Prompt dann in Erlangen ewige Wartezeit, wegen Überholung durch einen ICE und den RE, und mit +25 in Fürth angekommen. Man ist ja lernfähig, heute war wieder die RB mit +15 angekündigt, also gleich auf den RE gewartet. Der kam dann aber auch erst mit +8 in Forchheim an, wurde schon in Baiersdorf von einem ICE überholt, in Erlangen haben wir dann zwar die RB überholt, wurden wiederum aber auch von einem anderen Zug überholt, und bis Fürth war dann auch noch bissl Schleichfahrt – wieder mit +25 heimgekommen *grummel* Wie man es macht ist es falsch… Derzeit macht das nicht wirklich Spaß, wenn das immer alles so ungewiß ist. Eine Frechheit sind momentan die genuschelten Ansagen in Forchheim, man versteht so gut wie nix. Die haben wohl Angst vor einer Revolte am Bahnsteig, einer Erstürmung des FDL-Turms durch aufgebrachte potentielle Fahrgäste?!

20081019

Heute bin ich also mal ohne meine Manu unterwegs. Die Fahrt nach Schwäbisch Hall zu einem kurzen Besuch verläuft ruhig und problemlos, der IC ist nur gering belegt, und der 628er in seinen kultigen 70er-Jahre-Farben hat auch was :-) Auf der Heimfahrt gönne ich mir ein Bierchen im Bordbistro, welches mich an die IR-Züge erinnert, mit denen ich Ende der 80er bis Mitte der 90er immer wieder unterwegs war. In Nürnberg wollen wir uns dann am Hbf wieder treffen und noch zusammen auf einen Kaffee mit der U2 in Richtung Rathenauplatz fahren – um dann festzustellen, daß das Cafe nicht mehr existiert. Also umgeschwenkt gen Hauptmarkt, dort beim Alex auf die Terrasse gesetzt, um da dann einen dieser unsäglichen Heizpilze vorzufinden, der sinnlos den Himmel heizt und unerträgliche Wärme absondert. Aber klar, man will die Weicheier von Rauchern bei Laune halten…Nikotin verengt eben die Blutgefäße und macht einen frösteln.

20081017

Jetzt bleibt man schon auf dem Heimweg von der Arbeit nicht verschont von grölenden, saufenden Fußball-Irren :-( Dabei sind die doch eh nur unterwegs, um den Club verlieren zu sehen *lol* Zub hat sich keiner blicken lassen, war wohl sicherer, nichts zu unternehmen, anstatt daß man den ganzen Sauhaufen einfach irgendwo im Nirgendwo aussteigen läßt.

20081015

Und kaum lobt man mal die Bahn (gestern, 20081014), schon geht es vollends schief *grrr* Heute sind wir in Fürth schon mit +12 losgefahren, haben unterwegs bereits bis Erlangen dank zweier Überholungen und Schleichfahrtabschnitten auf +22 aufgestockt, um dann so auch in Forchheim anzukommen. Natürlich war unser Anschluß um 07.05 Uhr in Forchheim weg, nächster Zug um 08.35 Uhr. Dabei sind das ja geplante Baustellen, wegen derer es momentan so lahmt, da würde man eigentlich ein Minimum an Planung schon erwarten, damit der Verkehr nicht über Gebühr beeinträchtigt wird.

20081014

Derzeit sind ja anhaltend Gleisbau-und Oberleitungsarbeiten zwischen Nürnberg und Fürth, demnach wird wieder einmal unsere morgendliche RB nach Forchheim mit +5 gemeldet, kommt dann ca. mit +8 an, holt mit schroffer Fahrweise auf, um dann in Erlangen blöde herumzustehen wegen zweier Überholungen. Was zum Geier hat der IRE nach Hof in Erlangen verloren!? Endlich kommt auch ein Zugbegleiter, der verspricht, sich zu kümmern und dann auch eine Kurznachricht auf seinen Communicator erhält. Ja, der Zug würde warten. Erstaunt bedanken wir uns, um dann mit +10 in Forchheim einzufahren. Gespannter Blick gen Gleis 5 – ja, da isser! Etwa fünf Leuten war wohl damit der Tag gerettet, hätte doch der Anschlußverlust 1.5 h Wartezeit bedeutet! Es geht also doch, mit etwas gutem Willen aller Beteiligten. Der Heimweg dann absolut pünktlich, nur die wöchentlich auftretende plärrende Renter-Wanderergruppe war nervig.

20081012

(130) Die Heimfahrt aus Salzburg, diesmal in einem IC der DB, ist sehr entspannt. „Dank“ der metallisierten Verglasung kaum Mobilfunkempfang, ich dachte zuerst, meine Geräte spinnen. Die Sonne hat dennoch gnadenlos ‚reingebrannt, die Metallisierung scheint gegen Hochfrequenz besser zu wirken als gegen Sonnenhitze *g* Bis München wirkt der Zug beinahe leer, erst dort stehen Menschentrauben am Bahnsteig. Ab München dann die Weiterfahrt in einem knackevollen ICE, doch im BahnComfort-Bereich waren noch schöne Plätze mit Tisch zu finden, wenn man von dem dämlichen Gör in Hörweite absieht, das während der gesamten Fahrt nix Besseres zu tun hat, ihre Freundinnen mit nichtssagendem Blödsinn telephonisch totzuquatschen. Mobilfunk-flatrates sind nicht immer ein Segen *grrr*

20081011

(130) Ein Wochenende in Salzburg steht an, zusammen mit Freunden aus Mödling, die wir dort treffen. Also mit dem ICE bis München, dort in den nicht sehr stark ausgelasteten EC gen Budapest, der dank der metallfreien Verglasung der sauberen und ordentlichen ÖBB-Wagen besten Mobilfunkempfang mit dem notebook bietet, und schon zur Mittagszeit können wir ein erstes Bierchen genießen, während uns Salzburg zu Füßen liegt.

20081003

(184) Unsere Fahrt nach Wien haben wir seit Langem vorgeplant, um dort endlich wieder in den Genuß von Schilchersturm zu kommen, den es nur zu dieser Zeit gibt. Der Platz im ICE 21 ist reserviert, wir stehen rechtzeitig am Bahnhof in Nürnberg und sind guter Dinge. Der ICE fährt ein; irgendwie wirkt das Teil aber etwas kurz. Tatsache, er ist nur fünfteilig, es fehlen die Wagen 24 und 27. Unnötig zu erwähnen, daß unsere Reservierung in Wagen 27 gewesen wäre. Das Ende vom Lied ist, daß wir im Bistro stehen und beobachten können (und auch dazu beitragen!), wie Milch und Bier zur Neige gehen. Für Passau ist uns ein richtiger ICE versprochen, mit allen Wagen und der Möglichkeit, die Reservierungen wahrzunehmen. Letztlich klappt dies auch, und wir kommen mit etwas Verzögerung zu unserem Sitzplatz. Warum passiert es uns, daß wir immer dann, wenn wir lange vorweg alles planen, solche Pleiten erleben? Wie bei einer früheren Fahrt (weit vor BC100-Zeiten, da war auch unser Wagen weg); da ist es uns ähnlich ergangen. Nun läuft alles ganz ordentlich, bis auf einige Minuten Verspätung und das zweifelhafte Wetter. Wien kann kommen! Am Westbahnhof ein kurzer Aufenthalt in der lounge, nicht sehr aufgeräumt, nicht so gemütlich, dafür mit Service für die Getränke. Leider war die Servicekraft gerade nicht da…

20081002

Der Weg zur Arbeit beginnt in der RB mit +7, und wir sehen uns schon wieder (wie im April) 1 1/2 Stunden blöde in Forchheim im Bahnhof herumsitzen, wegen Anschlußverlustes. Der Zub kommt zur Kontrolle, ich frage ihn, ob denn der Anschluß in Forchheim wartet, er will nochmal wissen, welcher Zug, welche Abfahrtszeit, und er verspricht, anzurufen. In Erlangen stehen wir dann eine gefühlte Ewigkeit herum, um eine Überholung durchzulassen, und an sich ist uns klar, der Zug ist abgefahren. Da kommt der Zub wieder vorbei und sagt, „ich habe angerufen, das klappt.“ Wir bedanken uns, bleiben aber leicht skeptisch. Die weitere Fahrt verläuft etwas ruppig, der TF gibt wohl alles, was Strecke und Material hergeben. In Forchheim sehen wir dann tatsächlich unseren Anschlußzug noch stehen. Während wir umsteigen, wird erst der Diesel angeworfen, und mit +5 geht es ab gen Ebermannstadt. Na also, geht doch! Ob es nun an der BC100 lag, an der Beschwerde vor ein paar Monaten, an besonders motiviertem Personal, an den Fahrgastbefragungen, die den Umsteigebedarf dokumentierten – keine Ahnung *g* Vielleicht ein klein wenig an allem zusammen, wer weiß… Jedenfalls ein Beleg, daß die Bahn sehr wohl kann, so sie denn auch mag.

20080928

(27) Nachdem der Bayrische Rundfunk heute am Sender Ochsenkopf einen Tag der offenen Tür veranstaltet, fahren wir mit Bahn, Bus und Sessellift da hin. Hin- wie Rückfahrt verliefen angenehm und reibungslos, die Verspätung des Zuges auf der Heimfahrt von ca. 10 Minuten hat uns nicht weiter gestört. Nur im Sessellift war ein eigener „Fahrschein“ nötig, im Bus hat die Kleine Schwarze funktioniert.

20080927

(138) Gegen Mittag eine Stärkung mit Nachspeise; die Heimfahrt danach beginnt recht normal, doch kurz vor Leipzig sagt bereits der Zub an, daß unser Anschlußzug in Leipzig ca. 50 Minuten Verspätung habe. Sofort versuchen wir, eine Alternative zu planen, aber die einzige Möglichkeit, die wir sehen, wäre Weiterfahrt nach Fulda; zeitlich auch nicht so sinnvoll. Naja, wir haben nix weiter vor, es ist an sich egal, also warten wir halt in Leipzig. Meine Frau zieht nochmal kurz in die Stadt los, während ich die dortige Behelfs-Lounge besuche. Getränkeangebot stark eingeschränkt, und als ich mit meinem notebook zu der Diensthabenden dort gehe und fragen will, ob man es hier in der Lounge mitbekommt, falls mein Zug (ich deute auf den Bildschirm des RIS, „der da“) doch früher kommen sollte, meint sie, leider bekomme man das hier drin eher schlecht mit, und ich solle ab und an mal ‚raustreten und auf die große Anzeige schauen. Dann kuckt sie noch interessiert die anderen Züge durch (auf meinem notebook!), wie derzeit so die Verkehrslage ist, und die Kollegin wird auch gleich noch informiert. Mein Blick hinter den Tresen offenbart, tatsächlich, kein Rechner, kein Bildschirm. Liebe Bahn, spendiert den Mädels in der Leipziger Lounge doch bitte einen Rechner, es tut auch vollkommen ein schon etwas älteres Exemplar, es muß ja nur eine Netzwerkverbindung zum RIS haben. Hint: Das Bahnhofs-WLAN da drin geht so halbwegs, wenn das Problem die fehlende Netzwerkstrippe ist! Tatsächlich fahren wir dann mit ca. +45 ab, und unterwegs hangeln wir uns noch durch ein paar rote Signale, weswegen die Ankunft in Nürnberg nur knapp unter +60 erfolgt.

20080926

(138) Eine berufliche Veranstaltung in Dresden nutzen wir, um uns gleich auch noch einen netten Tag in DD zu machen. Nach problemloser ICE-Anreise via Leipzig nehmen wir eine Stärkung zu uns, gleich beim Hauptbahnhof im Kugelhaus. Später fahren wir dann mit der S-Bahn zum Flughafen; im angrenzenden Gelände liegt unser Ziel. Angenehm, daß es in der S-Bahn in DD noch Zugbegleiter gibt.

20080924

An den neuen Fahrkartenautomaten kann man offenbar auch Pizza kaufen – feine Sache, das! Schnell ein Photo geschossen, ich will auf den großen Pizza-Knopf drücken und sehen, was sie mit BahnCard 100 kostet, wie schnell die Zubereitung geht, und wie sie schmeckt, so aus dem Automaten – und wech war er, der Pizza-Knopf *grrr* Ich war wohl zu langsam…

20080915

Die Zug-Rotation hat offenbar begonnen. Auf der Strecke Fürth-Cadolzburg fuhren bisher immer Buntlinge mit einer BR 218 davor, während der Sommerferien ein 614er, und heute stand etwas am Gleis, was mir nach 642 oder sogar 648 aussah. Mal sehen. ob es dabei bleibt. In Ebermannstadt dagegen anstelle des Ferien-642er wieder der übliche Schüler-614er, mit interessanter „Reinigung“ nach unberechtigter Bemalung des Zuges. Siehe dazu das Logo und die Türe.

20080906

Eigentlich wollten wir am sehr frühen Nachmittag von Bamberg mit der Bahn weiter nach Bad Elster fahren. Als hätte meine Frau etwas geahnt, hat sie am Vorabend nochmal im online-HAFAS die Verbindung geprüft – bzw. sie wollte sie prüfen, doch sie existierte nicht mehr. Nanu?! Es stellte sich heraus, daß wegen zweier Schienenersatzverkehre deutlich früher abgefahren werden müßte, und die Strecke weit über 4h und vier- oder fünfmal Umsteigen bedeutet hätte. Das schafft sogar _unser_ Auto in weniger als drei Stunden! Also sind wir morgens mit besagtem Auto nach Bamberg gefahren, und mittags genauso weiter nach Bad Elster. Schade. Am Sonntag geht es dann wieder mit dem Auto zurück nach Fürth.

20080830

(344) Unsere Fahrt nach Berlin in’s Pergamon-Museum verlief angenehm und ruhig, und durch eine Baustelle nach Leipzig verspäteten wir uns nur unwesentlich um wenige Minuten. Im Museum haben wir die Ausstellung „Babylon – Mythos und Wahrheit“ angesehen. Als ersten Teil haben wir uns die Wahrheit betrachtet, sehr interessant, viele Informationen, schöne Funde. Danach dann den Mythos – doch wie stellt man einen Mythos dar? Das haben sich offenbar auch die Macher der Ausstellung gefragt, und es blieb bei einem Sammelsurium aus alten Schriften und Gemälden ohne wirkliches Konzept im Wechsel mit seltsamen Installationen. Das ist heute wohl so „in“; gefallen hat es uns nicht so sehr. Danach dann eine Erfrischung in der Lounge, und auch das Bier wurde extra zum Thema umetikettiert. Die Rückfahrt verläuft bisher problemlos, während ich diese Worte schreibe, sind wir gerade zwischen Leipzig und Jena.

20080823

(168) Für die Heimfahrt aus Gaggenau haben meine Frau und ich teilweise getrennte Wege gehabt, da ich einen Abstecher über Bad Dürkheim gemacht habe. Telephonisch organisiert haben wir die Zusammenführung in Karlsruhe bei beiderseits problemloser Anreise zum Treffpunkt nahezu minutiös so hinbekommen, daß die Weiterfahrt nach Frankfurt zusammen angetreten werden konnte. Zuerst verwundert, daß in Frankfurt nahezu eine Stunde Aufenthalt nicht zu vermeiden war, haben wir das als willkommene Gelegenheit für ein Abendessen genutzt. Mitropa?! Das gibt es noch? Nett. Geschmeckt hat es auch bestens *g* Die Weiterfahrt im ICE gen Nürnberg war schon im „Ihr Reiseplan“ im Zug als wegen Bauarbeiten für den Reisetag um etwa eine Viertelstunde verlängert ausgewiesen, was dann durch eine weitere Baustelle und die daraus resultierende Eingleisigkeit zu weiteren Verzögerungen führte. In Nürnberg kamen wir dann mit ca. +25 an, gegen halb elf, müde, aber zufrieden.