Es gibt immer noch falschgehende Bahnhofsuhren, das müßte in Eltersdorf gewesen sein, wo offenbar die Zeit stehengeblieben ist, bzw. eigentlich eine Stunde weiter ist. Die obligate Verspätung heute Morgen hat sich auf +13 erhöht, dennoch wurde der Anschluß erreicht. Ein den Zub schräg anquatschender Fahrgast hat die ebenso schräge Antwort bekommen, dann müsse er eben mit dem Auto fahren. Man merkt, daß das Personal langsam keine Lust mehr hat, den Blitzableiter für das schlechte Informationsmanagement der Bahn abzugeben.
Auf der Heimfahrt in Baiersdorf dann bleibt unser Zug stehen, andauernd hört man, wie die Bremsen lösen und wieder anziehen, nach einer gefühlten Ewigkeit dann der Hinweis, daß sich die Weiterfahrt wegen einer Triebfahrzeugstörung verzögere. Noch während ich diese Zeilen tippe der Hinweis, man könne auch in den gleich einfahrenden RE auf Gleis drei einsteigen. Und schon fährt der ein! Also Rechner zugeklappt, hektisch ‚raus aus dem Zug, durch die Unterführung, hoch, in den DoSto-Zug, und schon geht es weiter. Bahnfahren ist spannend!

