20090228

(192) Geplant ist heute eine Fahrt nach Frankfurt. Doch der obligate Blick in’s RIS kurz vor der Abfahrt zeigt uns, daß der ICE 728 um 08:00 Uhr ab Nürnberg ausfällt. Einfach so. Kommentarlos. Kaputt? Na, dann mal sehen, was uns heute noch so alles erwartet, wenn wir den Zug eine Stunde später nehmen…

Der ICE 726 fährt pünktlich kurz vor neun Uhr ein, wenn auch in umgekehrter Wagenreihung, was bei den Gelegenheitsreisenden mal wieder für absolute Verwirrung sorgt. Ist schon schwer zu verstehen, daß da, wo man auf Wagen 21 Wartet, plötzlich Wagen 28 steht :-)

In Frankfurt mittags dann eine Currywurst bei Snack-Point, Best Worscht In Town. Schärfegrad C, so mal für den Anfang zum Üben durchaus zu empfehlen.

Der ICE 29 für die Heimfahrt steht (auch wieder in umgekehrter Wagenreihung – haben die heute alle Züge verkehrtherum auf’s Gleis gestellt?) schon frühzeitig bereit. Zunächst halbwegs gering belegt, war doch die obligate Nervensäge anwesend – ich werde es nie verstehen, wie man eine Stunde lang auf dem ICE-Tischchen würfeln kann. Es sollte doch jedem Menschen klar sein, daß er mit dem Geklapper des Würfels auf dem Tisch alle drumherum nervt?! Aber vermutlich wieder von der Sorte, „mein Kind ist mein Ein und Alles, und meine Mitmenschen sind mir doch scheißegal“. Ab Würzburg dann drückten doch einige Fahrgäste ‚rein, aber alles noch im Rahmen, und die Heimfahrt verlief problemlos.

20090223

Heute kamen wir in Forchheim erst mit +10 weg, in Erlangen dann noch kleine Pause, während der RE überholt. Naja, wir hatten nix vor, im Buntling war es schön warm, also blieben wir sitzen, anstatt die paar Minuten durch Umstieg in den RE zu gewinnen.

Irgendwann nach Erlangen dann Überleitung in’s Gegengleis (meiner Frau ist es aufgefallen, mir zunächst nicht), und wie ich links so in’s Dunkel starre sehe ich eine Spiegelung eines Zuges, der minimal schneller als wir fährt. Höh?! Kopf ruckt nach rechts, Tatsache, ein Bimz-möchtegern-ICE-IC (der ja eh nur ein IR ist :-) überholt uns während der Fahrt rechts und gleitet mit nur geringfügig höherer Geschwindigkeit an uns vorbei.

Ich habe schon von fliegenden Überholungen gehört, mit der Anmerkung, daß man das nicht so gerne macht, weil aufwendig zu koordinieren. Real erlebt habe ich sowas noch nie! Dazu müssten meines Wissens in dem Falle auch noch zwei Fdl beteiligt gewesen sein, Erlangen und Fürth. Interessante Sache :-)

20090221

(292) Die Fahrt mit dem IC ab Nürnberg gen Bonn beginnt bereits um 05.30 Uhr. Ziel der Fahrt sind die Ausstellung „Gandhara – das buddhistische Erbe Pakistans“ in der Kunst-und Ausstellungshalle und das Treffen mit Bekannten. Trotz der Empfehlung, einen Platz zu reservieren (der wir auch gefolgt sind) hält sich der Andrang in Grenzen. Allerdings fallen einige Franken negativ auf, die zum Karneval nach Köln fahren und bereits gegen sieben Uhr schwer betrunken sind, Lieder grölen, dumme Witze reissen und auch sonst sehr nervig sind. Ansonsten verläuft die Fahrt pünktlich und problemlos, und die Rheinstrecke bietet trotz trüben Wetters grandiose Ansichten.

Direkt nach Ankunft in Bonn dann mit dem Telekom-Express zum Museum, wo wir über zwei Stunden in der Sonderausstellung verbringen. Nett der Baum, der direkt in der Ecke an der Wand hochwächst!

Mit unseren Bekannten treffen wir uns dann in der Innenstadt und beschließen, erst mal in einer Gaststätte mit Bahnbezug zu speisen.

Der Heimweg verläuft sehr entspannt, der Zug ist mäßig besetzt, und wir finden auch ohne Reservierung einen guten Platz im BahnComfort-Bereich. Auch keine Narren, allerdings eine Tischdeko, die auf vorherige Anwesenheit solcher schließen läßt :-)

20090214

Von Plauen sind wir mit dem Sonderbus nach Klingenthal zum Wettkampf in der Nordischen Kombination gefahren, um das Skispringen anzusehen – abgesagt wegen Wind :-( Also war das ein teurer Ausflug zu Bratwurst und Bier. Der Heimweg dann in RegioSchüttlern der Vogtlandbahn über Falkenstein.

Interessant dabei einmal, daß zunächst tschechische Fahrer den Zug gefahren haben. Dann die „doppelte Flügelung“; in Zwotental sind wir auf einen bereits wartenden RegioSprinter „aufgefahren“, die beiden Tschechen haben den Führerstand verlassen und auf dem Gegengleis den Zug gen .cz genommen. In Falkenstein wurde der Zug wieder getrennt, dabei fuhr der hintere Teil (in dem wir saßen) weiter nach Zwickau, und der vordere Teil nach Hof. Somit mußten wir vom hinteren in den vorderen Teil umsteigen :-)

Wenn immer so sehr auf die DB geschimpft wird und zugleich „die Privaten“ hochgelobt werden, dann kann ich nur sagen, schäbige und schlecht gepolsterte Sitze, zu den Türen zieht und schneit es ‚rein, die Heizung heult wie eine Sirene und geht nicht richtig, und das Klo ist defekt. Klar, immer noch besser als gar kein Nahverkehr, aber der Hit war das nicht.

20090213

(37) Heute nach Plauen von Ebermannstadt über Forchheim, Fürth (Gepäck wieder aus dem Schließfach holen :-) und Nürnberg. Der Zug (wie meistens zu der Zeit) proppevoll, aber wenn man frühzeitig am Bahnhof und beim Einsteigen schnell genug ist, dann bekommt man schon noch ordentliche Sitzplätze.

20090209

Auf der Heimfahrt von Forchheim mit dem Buntlingszug (Steuerwagen voraus, hinten eine 111 oder 143) nach Fürth gibt es beim Anfahren in Baiersdorf irgendwo um 30 oder 40 km/h einen massiven Ruck, wie einen Tritt von hinten. Seltsam. Beim nächsten Halt in Bubenreuth sieht man dann draußen den Lokführer nach hinten hasten, und wir fahren dort erst nach etlichen Minuten Aufenthalt wieder los. Wieder der massive Ruck, der Tf schaltet die Leistung weg, und wir rollen so dahin. Mist! Warum konnten wir nicht im Bahnhof stehenbleiben, da kann man wenigstens noch aussteigen. So rollen wir auf freier Strecke zum Stillstand. Bange Minuten später, wir haben schon alle Szenarien durchgesponnen, die da so kommen mögen, nehmen wir tatsächlich wieder bedächtig Fahrt auf. Der Entschluß ist klar, sollten wir bis Erlangen kommen, dann steigen wir in den RE um – in diesem unzuverlässigen Teil mögen wir nicht den Abend auf freier Strecke umherstehend verbringen.

Tatsächlich erreichen wir Erlangen – nix wie ‚raus hier! Der RE bringt uns brav heim, ohne weitere Zwischenfälle.

20090208

Heute haben wir relativ spontan eine Fahrt nach Fulda unternommen. Der ICE ab Nürnberg war angenehm leer, nur die älteren Damen nebenan mit ihrem pausenlosen Geplapper waren etwas nervig.

In Fulda haben wir während einer Stadtführung außer den Hinweisen zur Stadtgeschichte und zur Altstadt auch gelernt, daß die Einwohner Fuldas mit dem Auto prinzipiell vor die Tür des Zieles fahren wollen und deshalb eine Fußgängerzone nicht durchzusetzen sei. Unsere persönlichen Beobachtungen bestätigten dies.

Die Rückfahrt erfolgte mit dem gut besuchten ICE bis Würzburg, ab da dann RE gen Fürth. Etwas schwach war, daß der Betreiber des Getränkewägelchens im RE kein heißes Wasser mehr für Capuccino hatte; beim Versuch, dann eben zwei Kaffee zu erwerben, reichte es auch nur noch für anderthalb Becher, dann waren die Vorräte erschöpft. Beim nächsten Mal dann doch besser Bier trinken? Davon wäre genug verfügbar gewesen…

20090205

Heute Früh in Forchheim war auch wieder nur eine Einheit 642er da, also eingestiegen – immer noch kaputt? Doch halt, da ist ja noch einer; er fährt an uns vorbei und dockt vornen an. Somit sitzen wir heute zur Abwechslung mal im hinteren Wagen. Interessant dabei, daß die Schüler dadurch massiv verwirrt wurden; die abgesprochene Grüppchenbildung der mit den später Zusteigenden hat nicht funktioniert, da aus dem vorderen der hintere Zugteil geworden war, und umgekehrt.

Auf dem Heimweg dann kommen wir wie üblich auf Gleis 5 in Forchheim an; doch auf Gleis 4 steht ein DoSto-Zug mit Zugzielanzeiger Nürnberg. Höh?! Dann kommt auch schon eine Ansage, daß wegen eines Notfalleinsatzes am Gleis die Strecke gen Bamberg gesperrt ist. Von dem Zug an Gleis 4 kein Wort. Während wir noch etwas irritiert herumstehen zieht der Ebermannstädter 642er ein Stück ‚raus, bis über die Weiche der Überleitung hinaus. Dann kommt von Nürnberg her die RB gen Bamberg, es wird angesagt, die Strecke sei wieder frei, und man könne einsteigen, außerdem würde gleich im vorderen Teil des Bahnsteiges an Gleis die RB gen Ebermannstadt bereitgestellt. Tatsache, der 642er kriecht heran. Zwei Züge am Gleis in Forchheim, das ist dort sicher eine Seltenheit. Letztlich finden wir dann einen Zub, der uns bestätigt, daß der DoSto-Zug der planmäßige RE nach Nürnberg ist, somit kommen wir mit nur wenigen Minuten Verspätung heim.

20090204

Heute war wegen technischen Defekts nur eine Einheit der BR642 in Forchheim zur Fahrt nach Ebermannstadt verfügbar. Somit war das Ding ab Kirchehrenbach voll, und ab Pretzfeld überfüllt. Gut, die drei Minuten haben die Schüler ohne größeres Murren ertragen – shit happens.

Vorbildlich dabei die Zugbegleiterin, die Plätze angewiesen hat und auch Taschen von Sitzen entfernen ließ. Was hier auf einer kleinen Nebenbahn wie selbstverständlich funktioniert hat, habe ich so im Fernverkehr noch nie erlebt. Ohnehin war die Dame über Gebühr aufmerksam, sie hat sich auch gleich erinnert, daß wir die BC100 haben.

Abends dann ein seltens Bild – drei 612er in Forchheim!

20090201

(37) Das Leben in leeren Zügen genießen! Die Verbindung ab 10:43 von Plauen über Hof und Lichtenfels war pünktlich, und die Züge (zuerst Vogtlandbahn-RegioSchüttler, äähm, -Sprinter, dann 612er und ein erstaunlich dreckiger DoSto-Zug) waren erschreckend leer. Mit einer Schnellbremsung in Vach kamen wir auf insgesamt wenige Minuten Verspätung, was für uns aber ohne Bedeutung war.