20260823

ICE 13 wird in Brüssel bereitgestellt, und unter deutlichen Warnungen vor Taschendieben können wir uns gleich niederlassen.

Unterwegs machen wir paar Minuten Plus, aber das ist noch kein Problem für den Anschluß in Frankfurt, und die Gastro funktioniert aucn.

Weiter geht es ab Frankfurt mit dem ICE 623. Auch hier eine geruhsame, problemlose Fahrt, und annähernd pünktlich kommen wir daheim an.

Schade, Urlaub 2026 (der link führt zur Übersicht aller Artikel) ist damit abgehakt – schön war es, keine Bahn-Probleme, alles geschmeidig und problemarm. Das hat die Reiseleitung (Manu!) erstklassig gemacht!

20260822

Die Rückfahrt aus Sheffield beginnen wir pünktlich. Der Zug steht auch früh bereit, so bekommen wir gut Platz. Die Fahrt ist ruhig und unauffällig, pünktlich kommen wir in London an. So ist noch genug Zeit für ein Abschiedsbier in der Bahnhofskneipe The Barrel Vault.

Auch heute klappt die Sicherheitsprozedur reibungsfrei, und pünktlich geht es mit Eurostar ES 9132 los. Eine langweilige Fahrt durch fade Gegend und ein großes schwarzes Loch, 50 km lang und 100 m unter dem Meer, so landen wir pünktlich in Brüssel an und beziehen unser Domizil für eine Nacht. Praktisch, man kommt da direkt aus dem Bahnhof ins Hotel.

Abendessen finden wir in einer urigen Kneipe. Auf dem Heimweg noch Lichtspiele und Wasserspiele, und über die Bar gehts mit Blick auf die Nationalbasilika des Heiligen Herzens ins Bett.

20260821

An unserem letzten Tag bleiben wir in Sheffield. Wir fahren nochmal mit der Straßenbahn raus zum Industriemuseum, um dem vor einer Woche abgebrochenen Besuch fortzusetzen. Übrigens nennt sich die Straßenbahn hier Supertram, warum auch immer :)

Natürlich hat es hier Bahnbezug. Mitten im Raum steht da ein Stahltransportwagen, und eine Schautafel erläutert den Bezug der Stadt Sheffield zur Eisenbahn. Schön dargestellt eine in fester Fahrbahn eingebettete Rillenschiene.

Elektromobilität gab es auch schon 1940, allerdings waren damals die Batterien und damit die Reichweite noch mehr ein Problem als heute. Bei uns wohl eher unbekannt sind die Sherpa-Fahrzeuge.

Die größte noch existierende Dampfmaschine Englands läuft heute leider nicht – ein beeindruckendes Monstrum. Ihr Wächter hat so erst mal Ruhezeit.

Meßzeug ist ebenfalls ausführlich ausgestellt, interessant der Mikrometer mit Braille-Skala, und dieser frühe elektronische Mikrometer.

Eine kleine Erfrischung nehmen wir im Fat Cat.

Die Wasserspiele am Bahnhof sind nun übrigens wieder komplett, auch die Stahlwand ist wieder naß.

Weil noch Zeit ist fahren wir mit der Supertram raus in die Vororte, unternehmen da einen kleinen Spaziergang, und nach der Rückfahrt in die Stadt gehts gleich zum Abendessen im Head Of Steam, und ein letztes Mal über die Hotelbar ins Zimmer.

20260820

Ein Zug soll uns heute von Sheffield nach Manchester bringen. Tut er, das funktioniert alles.

Der Bahnof da ist eher wirr, aber das ist ja in England nicht ungewöhnlich, irgendwann finden wir dann auch raus, nicht ohne den Hinweis auf die erste Fernbahnstrecke zu registrieren.

So spazieren wir vorbei an einem weiteren Bahnbezug durch die Stadt zur Kathedrale, die eher ein Kathedrälchen ist. Manu hat da außen viel einzufangen, doch ein massiver Regenschauer nötigt uns erst mal ins Innere. Das gibt nicht so viel her, der Regen ist immer noch am pieseln, doch direkt daneben ist ein Pub. Hier sitzen wir den Regen bei einem Bier aus, vor wir dann die Kirche finalisieren. Auch die bunte Biene muß mit!

Weiter zu einer Bibliothek von 1900, ein wahrer Prachtbau, außen voller Gargoyles und Wesen, innen viele Drachen und andere Tierchen. So entdecken wir die seltene Blaunasenfledermaus. Herrlich ist auch der Lesesaal.

Danach wird noch das Rathaus ausgiebig geknipst, und auch einige andere Gebäude halten Manu auf dem Weg zurück zum Bahnhof auf.

Noch ein Blick auf die Bahnhofsbiene, und schon bringt uns der Zug wieder zurück.

Als große Überraschung in Sheffield, die von uns totgeglaubte riesige Brunnenanlage vor dem Bahnhof ist nicht mehr staubtrocken und plätschert munter, als wäre nix gewesen!

Da wir eh noch bloggen müssen nehmen wir dann gleich das Abendessen wieder im Hotel.

20260819

Heute geht es mit dem Zug von Sheffield nach Liverpool. Längerer Ritt, aber ohne Umstieg. Läuft alles problemlos.

In Liverpool angekommen fahren wir zuerst einen Hüpfer mit dem Bus, um die Kathedrale zu besuchen. Ein riesiger Kasten, schon in der Außenansicht beeindruckend, und auch im Inneren einfach nur groß. Wir haben eine Führung gebucht, die uns auf den Turm, auf die Dachböden und auch sonst noch an viele schöne Ecken führen soll. Die Gruppe bleibt klein, nur sechs Leute, sehr schön, so bekommt man auch was mit.

Zuerst geht es auf den Turm hoch. Der hat ein Flachdach mit einem umlaufenden Aussichtsgang, und unser Führer weiß viel zu erzählen, was man hier so zu sehen bekommt. Der Blick in Stadt und Umland ist herrlich. Interessant auch, man sieht den Lüftungsschacht des ersten Eisenbahntunnels überhaupt, zu Dampflokzeiten mußte der Dreck ja irgendwie raus.

Nun geht es innen im Turm runter, zu den Glocken. Ein schönes Bild ist der Blick vom Glockenniveau aufs Treppenhaus. Der Klöppel des George ist wahrlich ein Trumm! Etwas tiefer dann der Bereich, in dem die Glocken bedient werden – alle von Hand, jede Glocke mit einem Menschen am Seil. Und auch eine Übungsanlage für den Nachwuchs ist da, damit man nicht die ganze Stadt mit Mißtönen erscheckt :)

Weiter über Treppen und Gänge – von einem Balkönchen ganz weit oben haben wir eine tolle Sicht nach unten in die Kirche. Doch es wird noch besser, wir gehen auf einem weiteren schmalen Balkon außen an der Kirche entlang, in Greifweite eines der Rosettenfenster, zum gegenüberliegenden Balkönchen, auf dem ein Teil der Orgel installiert ist.

Noch mehr Einblick, Außenbalkon, Dachboden, Gänge, Treppen, die Galerie mit den Stickereien der letzten Jahrhunderte, Gipsmodelle, nach denen die Steinfiguren gefertigt wurden – was für eine phantastische Führung, absolut zur Nachahmung empfohlen!

Nun komplettieren wir noch unsere Runde durch die Kirche im normalen, öffentlichen Bereich, und wir schauen nochmal auf eines der Balkönchen hoch, auf dem wir vorhin noch standen, direkt über dem großen Spitzbogen. Noch ein Blick in eine Kapelle, ein letzter Blick nach oben, und wir verlassen diesen grandiosen Bau.

Zu Fuß gehen wir in die Stadt runter, kleine Erfrischung in einem Pub, und Manu fängt noch einiges Getier an diversen Prachtbauten ein. Und weil es so schön war kehren wir nochmals ein, im angeblich ältesten Pub Liverpools „Ye Hole In Ye Wall“.

Die Rückfahrt müssen wir leider in einem total überheizten, stickigen Zug erdulden, dazu machen wir noch insgesamt +25, irgendwas war mit einem roten Signal, und später dann noch ein superlangsamer Güterzug vor uns.

Zurück in Sheffield essen wir noch in einem Pub, der früher einmal die Feuerwache war. Tolle location!

20260818

Nach Lichfield fahren wir via Birmingham. Der großzügig bemessene Umstieg klappt trotz der kleinen Verspätung. Schräg bei einem Zwischenhalt der Verweis am Bahnhofschild auf die Spaghetti Junction. Empfangen wird man in Lichfield kurioserweise von bemalten Radkappen am Bahnsteig!

Der Weg durch das nette Städtchen zur Kathedrale ist nicht allzu weit. Nach einem ersten kurzen Blick setzen wir uns erst mal in das kleine Orgelkonzert. Alexander Ffinch kann was, ein echter Genuß!

Innen gibt die Kathedrale nicht so viel her, immerhin ein Schädel in einem Glasfenster, aber außen, da hat es jede Menge Gargoyles, Köpfe und anderes Getier! Besonders schön diese Drachen, ein– und doppelköpfig und das schweinsnasige Fledertier. Mehr noch bei Manu im blog! Nun aber Einkehr.

Auf dem Heimweg trödeln wir ziemlich vor Birmingham herum, und wir sehen unseren Anschluß in Gefahr, klappt aber dennoch alles, und wohlbehalten hat uns Sheffield wieder. Der Pub fürs Abendessen liegt gleich am Heimweg, wie praktisch.

20260817

Heute bringt uns ein Dieselbähnle nach Lincoln. Klappt alles bestens, nur die vielen tobenden Kinder nerven – wie so oft, halt untaugliche Eltern. Am Bahnhof fällt erst mal auf, hier kommt offenbar der große Logiker Boole her, so hat er auch ein Denkmal bekommen.

Nun erklimmen wir aber erst mal den Hügel hoch zur Kathedrale. Ein schöner Kasten, viele Fänge für Manu, und besonders markant in Greifhöhe dieser Schädel und Drache. Etwas verborgen in einer Nische, aber wir haben ja gezielt danach gesucht.

Nun aber erst mal eine Einkehr, vor wir uns in die Kathedrale stürzen.

Im Inneren fällt die güldene Orgel auf. Was ich auch noch nie gesehen habe, eine Kapelle mit einem Altar der Blaulichtorganisationen. Die Wertschätzung ist hier offenbar anders als bei uns. Vom Kreuzgang hat man noch einen Blick auf die Kathedrale, wie er sicher schon vor vielen hundert Jahren quasi unverändert gegeben war. Keine Zeugnisse moderner Zeiten, einfach nur der alte Kasten wie schon immer. Nicht zu vergessen der versteinerte Imp, dessen Kollege heute noch vergeblich auf ihn wartet.

Eine kleine Runde durchs Schloß machen wir noch, aber nur im Außenbereich. Natürlich hat das Schloß auch seine Drachen!

Weil noch Zeit ist, noch eine kleine Einkehr am Kanal, vor uns das Bähnle wieder zurück nach Sheffield bringt.

Abendessen nehmen wir im Head of Steam, vor uns das Hotel wieder hat.

20260816

Ein Trip aus Sheffield nach Birmingham steht an, natürlich mt der Bahn. Die Fahrt verläuft pünktlich und ereignislos. Der Bahnhof ist durchaus riesig, doch der Bulle hat uns dennoch genau im Auge.

Die Black Sabbath Bridge ist ein unerwarteter Hingucker :) Erstes Ziel ist die IKON Gallery, eine kleine, aber feine Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Einen Schädel haben wir wenigstens angetroffen, und diese Schüssel aus einem deutschen Ton ist auch sehr attraktiv. Da wir dort unerwartet schnell durch sind entern wir spontan ein kleines Schiff der Brindley Cruises, welches uns eine Stunde durch die Kanäle der Stadt fährt. Eine unterhaltsame und informative Tour, der Skipper weiß viel zu erzählen, und die Zeit vergeht rasend schnell.

Danach eine kleine Erfrischung im Malt House, schöner Pub, auch direkt am Wasser gelegen. Danach spazieren wir am Kanal und einigen kleinen handbetriebenen Schleusen entlang zum Newman Brothers Museum, einem kleinen Museum, welches die Wirkungsstätte eines ehemaligen Herstellers für Sargzubehör erhält. Mit Hämmern wurden verschiedenste Dekorelemente geprägt und versandt. Überall im Haus ist Personal, und man bekommt sehr viel erzählt, und die Hammerwerkstatt wird auch kurz vorgeführt.

Zurück zum Bahnhof, welcher praktischerweise mit einem Pub die Wartezeit verkürzt, und ebenso unaufgeregt wie hinzu absolviert der Dieselzug die Rückfahrt.

In Sheffield stellen wir fest, die ganzen Pubs haben abends kein Essen mehr – also essen wir nochmal im Hotel.

20260815

Heute erkunden wir ein wenig Sheffield. Gleich beim Hotel ist die Millennium Gallery, mit einigen kleinen, aber feinen Ausstellungen. So ist Sheffield eine Stadt der Metallbearbeitung und weithin berühmt für Besteck. Passend dazu gibt es hier eine tolle Ausstellung. Nur ein paar Beispiele, ein Tee-Set, tierisches Besteck, eine Installation mit einem Bowle-Pott, umgeben von kleinen Panzersperren, ein eleganter Flachmann in Buch-Form, und schöne Trinkgefäße. In einer anderen Sammlung noch der Industrie- und Bahnbezug. Direkt daneben ist der Sheffield Winter Garden, quasi ein Gewächshaus, schön bepflanzt, und mit Gastro. Einfach ein schöner Platz zum sich Aufhalten ohne Komsumzwang, und nicht komplett durchkommerzialisiert. Sowas sollte es öfters in Städten haben!

Danach spazieren wir ein wenig durch die Innenstadt, noch spontan eine Kirche am Wegesrand, vor wir uns der Kathedrale widmen. Der altehrwürdige Bau hat eine moderne Erweiterung mit schönem Lichtspiel in der Decke. Schädels und Gargoyles finden wir auch, mehr dazu bei Manu! Und direkt daneben noch ein weiterer schöner Bau, Parade Chambers.

Nun erstmal eine Bierpause im The Old Shoe. Faszinierend die Zahl der Biere vom Faß, die Wand mit Zapfhähnen ist krass. Eher ein moderner, schlichter Pub, nicht klassisch, aber definitiv auch mit Charme. Und bei unserem Hrumschlendern in der Stadt macht Manu noch ein paar spontane Fänge, so am Rande.

Nun aber ab in die Straßenbahn, die bringt uns raus zum Kelham Island Museum, einem schönen Industriemuseum. Auf dem Weg von der Haltestelle zum Museum noch dieses interessante Haus aus See-Containern gebaut. Alles rund um die Stahlherstellung, vor dem Eingang gleich die Bessemerbirne, welche die Stahlherstellung wohl revolutionierte. Bahntechnik wurde hier produziert, Medizinprodukte, ein Gasmotor in Bewegung ist ausgestellt, eine per Transmission angetriebene Werkstatt in Aktion, und auch Wehrtechnik ist zu sehen. Die Granate in Hochglanz ist wohl ein Demonstrationsobjekt, und diese Bombe ist hoffentlich auch leer. Leider schließt das Museum schon um 16 Uhr, nicht um 17 Uhr wie im Reiseführer beschrieben, also müssen wir vorzeitig abbrechen. Eventuell kommen wir aber in einer Woche wieder.

Den Abend beschließen wir wieder im Hotel, nicht zuletzt, um die blogs zu befüllen.

20260814

Morgens fahren wir zunächst mit dem verglasten Aufzug im Hotel in den 16. Stock. Nette Aussicht. Dann geht es raus zur Southwark Cathedral. Schöner Bau, und es gibt auch Schädels. Dazu gibt es ein tolles Cafe mit einer riesen-Auswahl an Süßem und Herzhaftem, da kehren wir natürlich ein!

So gestärkt kommen wir an der prächtigen Hopfenbörse vorbei zu dem kleinen ehemaligen Friedhof Crossbones. Leider ist der geschlossen, doch als wir frustriert abrücken wollen kommt Jennifer dahergeradelt, eine der ehrenamtlichen Betreuerinnen, und sie sperrt für uns auf und nimmt uns mit rein. Eine wilde, urige Anlage, viele Schädel, und eine faszinierende Story, als der Gnadenfriedhof für „alleinstehende Frauen“ des Mittelalters, wie Prosituierte. Die Ecke sollte überbaut werden, konnte aber doch gerettet und erhalten werden und ist nun in der Hand Ehrenamtlicher, die da gärtnern und die Anlage erhalten. Manu hat dazu auch was veröffentlicht.

Nun naht aber die Abreise. Noch auf ein Bier in der Signal Box, das Gepäck im Hotel auslösen, und ab nach St Pancras. Unser Zug verspätet sich jedoch, eskalierend bis auf eine gute halbe Stunde. Nun ja, der Wagen ist schön klimatisiert, so kommen wir also gut nach Sheffield. Aber auch hier ist der Bahnbetrieb Problemen unterworfen, in einem Wagen ist Sauna angesagt, eine Toilette ist defekt, der ganz normale Bahnsinn.

Das Hotel ist unweit vom Bahnhof, die Bar ist schön, das Essen auch lecker, so gehen wir heute nicht mehr aus dem Haus und beschließen den Abend hier.

20260813

Unser erstes Ziel ist heute die Westminster Abbey. Wir haben da ein Zeitfensterticket zum erstmöglichen Termin morgens, dennoch ist der Andrang ganz ordentlich. Nun ja, verläuft sich in dem riesigen Bau letztlich schon ein wenig. Highlight ist klar dieses Skelett, und irgendwie haben die Knochen und Schädel gerne mal so ein mystisches Leuchten, wenn wir vor Ort sind, wie das nur kommt?! Spannend auch dieser SM-Igel! Echte Gaslaternen hat es hier auch noch, unglaublich. Beeindruckend auch diese Arbeit, eine Darstellung rauher See mit aller Unbill. Natürlich hat Manu etliche Fänge getätigt.

Nun haben wir uns aber wieder eine Einkehr verdient, gleicher Pub wie gestern. Danach raus zum Naturhistorischen Museum, dort interessiert nur die Außenfassade mit ihren, genau, Gargoyles. Aber auch die Saurierskelette sind schön. Mehr noch bei Manu!

Weiter geht es zum London Tower. Erstmal eine Einkehr, noch spontan eine Kirche direkt gegenüber des Pubs, und am Drachen und Tower vorbei geht es zur Tower Bridge. In Betrieb seit 1894, und immer noch regelmäßig am Aufklappen, um besonders hohen Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. In den oberen Brücken mit Wartungsgängen läßt sich das Bauwerk queren und erkunden. Als Attraktion wurden Glasböden eingesetzt, und Spiegel darüber.

Von da oben hat man eine tolle Sicht auf ein Kriegsschiff, auf den Tower und auf die Skyline. Wieder unten geht es noch in die Technikräume, wo die Funktionsweise erklärt wird und die alten Dampfmaschinen noch erhalten sind. Heute funktioniert der Antrieb elektrisch.

Abendessen bekommen wir in einer guten Pizzeria gleich um die Ecke vom Hotel, so ist der Weg über die Bar ins Bett nicht weit.

20260812

Fies früh am Morgen müssen wir heute raus. Mit der U1 geht es nach Nürnberg, und von dort bringt uns ICE 822 pünktlich weg. Das halten wir bis Frankfurt durch, so ist der Umstieg zu ICE 316 kein Problem, auch wird dieser frühzeitig bereitgestellt. Los geht es ebenfalls pünktlich.

In Aachen haben wir bissl +, holen das aber bis kurz vor Brüssel beinahe wieder auf – um dann vor der Einfahrt minutenlang herumzustehen. Aber kein Problem, der Umstieg in Eurostar 9135 ist großzügig genug bemessen.

Das nervige Sicherheits- und Grenz-Prozedere läuft heute ohne Wartezeit und Diskussionen. Ticket an den Scanner halten, Gepäck und persönliche Habe durchs Röntgen, durch den Detektor gehen, Paß zum Verlassen der EU scannen, Paß zum Betreten des UK scannen, keine zehn Minuten, und wir sind durch.

EUR 9135 startet pünktlich gen Westen. Erstaunlicherweise ist heute relativ wenig los im Zug. Egal, läuft jedenfalls!

Die Fahrt ist ruhig und verläuft ohne Probleme; pünktlich kommen wir in London an und steigen aus dem eiskalten Zug in sommerliche 30 Grad aus, bääh. Das Hotel ist nur drei Ecken vom Bahnhof entfernt, das Zimmer ist schon bereit, die Klimaanlage läuft auch – prima, so können wir uns gleich häuslich einrichten, vor wir die erste Tour in die Stadt unternehmen.

Mit der U-Bahn fahren wir nach Westminster. Das U-Bahn-System ist ähnlich wie in Paris, bescheuerte Zugangssperren, und bei Umstiegen lange und wirre Gänge, in denen man sich verlaufen kann, jedoch alles ordentlich beschildert und bei aufmerksamem Hinsehen immer zielführend. Allerdings gibt es Linien mit klimatisierten Zügen, und Linien mit Sauna-Zügen :(

Der Big Ben ist natürlich das Erste, was man sieht, der Westminster Palace in seiner Ausdehnung ist ein beeindruckender Bau. Eine Erfrischung ist aber bei der Hitze nötig, und die Gastro ist hierzulande oftmals klimatisiert, so verbringen wir nach Manus Gargoyle-Jagd eine entspannte Stunde im The Two Chairmen.

Abendessen nehmen wir im Pub The Signal Box im Bahnhof Euston. Da sind wir bei unseren bisherigen Durchreisen durch London auch schon eingekehrt, das hat sich bewährt, und der Weg ins Bett ist nicht mehr weit.