20220830

Nur ein kleiner Schritt für das bclog, doch ein großer Schritt für mich. Heute muß ich nach Heimertingen, um meine neue Arbeitsstelle dann morgen pünktlich anzutreten. Mit ICE 507 fahre ich bis München, und weiter mit bunten Zügen bis Memmingen.

In Heimertingen fährt zwar die Bahn – aber nur durch, der Halt wurde aufgegeben :( Somit fahre ich die letzten paar km mit dem Bus, der wenigstens direkt vor dem Hotel anhält.

20220715

Im Klosterhotel Bonlanden wird man morgens von Glockengeläut geweckt. Was sollte man auch anderes erwarten?! Und beim Frühstück macht sich bei der Suche nach ein wenig Schinken letztlich Ernüchterung breit – das ist hier übelst katholisch, da gibt es freitags kein Fleisch. Egal, ich bin eh Käse-Esser, habe damit also kein Problem, aber ein paar lange Gesichter am Tisch gibt es schon.

Für die Fahrt bis zu mir heim habe ich überraschend eine Mitfahrgelegenheit, also kann ich mir die Gurkerei im Schulbus und in überfüllten Regionalzügen (9EUR-Ticket!) sparen. Wir fahren noch über die Firma und helfen ein wenig beim Abbau der Party-Reste. Trotz Baustellen und kleineren Staus klappt danach die Fahrt ganz brauchbar, so kann ich nochmal daheim die Wäsche loswerden, vor ich den zweiten Teil des Trips antrete.

So fahre ich mit dem RE gen Bamberg, in welchen Manu aus Ebermannstadt kommend in Forchheim zusteigt, und zusammen nehmen wir in Bamberg das fast schon obligate Reisebierchen, vor wir mit ICE 504 bis Leipzig fahren. Das klappt alles, so können wir unsere Unterkunft beziehen und uns auch gleich noch mit Freunden und Familie treffen.

20220714

Mit ICE 827 fahre ich heute bis München, wo ich noch ein wenig Zeit in der Lounge verbringe, vor ich mit einem Regionalzug bis Buchloe fahre. Umstieg in einen anderen Regionalzug bis Memmingen, und ab da mit dem Schulbus bis Bonlanden.

Dort bin ich im Klosterhotel untergebracht, alles ziemlich katholisch, neben der Rezeption ein Devotionalienshop, und das alles ist schon so ziemlich am Ende der Welt.

Mein Ziel ist ja das Sommerfest meines neuen Arbeitgebers, wo ich einen netten Abend zu verbringen gedenke, um die neuen Kollegen kennenzulernen. Dabei dachte ich an ein Taxi, aber die Dame an der Rezeption rät mir eindringlich ab, das sei viel zu teuer (klar, man ist hier halt in Schwaben), und es seien doch auch andere aus meiner Firma da, da könne ich sicher wo mitfahren.

Sie ruft auch gleich unsere Teamassistentin an, und diese verspricht, meine Telephonnummer an einen Kollegen weiterzugeben, der mich mitnimmt.

So kommt es, einer spricht mich an, „Du bist die 0171-363…?“, der Kontakt ist hergestellt, und die Mitfahrt im „taktischen Kleinbus“ (schwarz, viele Antennen) gesichert.

Eine angenehme, entspannte Party, familienfreundlich, ein Gruß von der Fürther Automobilindustrie, und Getränke gibt es auch. So habe ich einen netten Abend, die zukünftigen Kollegen sind auch allesamt sehr nett, und zurück zum Hotel gibt es wieder den besagten Kleinbus.