20100626

(248) Die heutige Fahrt nach Friedrichshafen beginnen wir mit RE und IC 2201, welcher angenehm leer ist, aber nur aus alten Bimz-Kisten besteht. Zum Glück ist es so früh am Morgen noch nicht heiß, da geht es auch ohne Klimaanlage. In Augsburg steigen wir in den ICE 690 nach Ulm um, und das letzte Stück dann mit einem IRE bis Friedrichshafen und dem Bus zum Messegelände, zur Ham Radio.

Die Rückfahrt dann wieder ähnlich, Bus, IRE, Ulm-Augsburg mit dem ICE 599, allerdings ab Augsburg ein RE. Alles pünktlich, alles gut.

20100623

Heute Nachmittag ist eine Führung im DB-Instandhaltungswerk Nürnberg angesagt. Dort werden die ICE 1 und ICE 2 neu aufgearbeitet, dazu die IC-Wagen, aktuell werden z.B. an der BR 423 derzeit Besandungsanlagen nachgerüstet und an den Taurus die Führerstandsdächer erneuert, und auch dieses alte Schätzchen soll wieder aufgebaut werden. Geboten wird dort das volle Programm, vom Austausch der Drehgestelle über neue Lackierung und Arbeiten am Wagenkasten bis hin zur Innenausstattung. Natürlich auch Elektrik, Elektronik, Toiletten, Türen…so ziemlich alles, auch und gerade das, was der Fahrgast gar nicht zu sehen bekommt.

Das Instandhaltungswerk Nürnberg arbeitet mit 320 Mitarbeitern und bei Bedarf zusätzlichen Zeitarbeitskräften aus dem DB-Konzern oder auch „Externen“, und man arbeitet in der Hauptsache projektbezogen. Es wird also zum Beispiel entschieden, „der ICE 2 wird runderneuert“, dann legen die Mädels und Jungs dort los, stellen eine Planung auf, erarbeiten Lösungen, passen ihre Infrastruktur an (Hilfsvorrichtungen werden gefertigt, Transport- und Lagerkapazitäten bereitgestellt), man organisiert den Materialfluß – irgendwann rollen schließlich die Züge an, werden in einem festen Schema durchgearbeitet und fahren nach drei, vier Wochen beinahe so wieder vom Hof, als kämen sie gerade frisch aus dem Herstellerwerk. Das geht dann so lange, bis man mit allen Fahrzeugen der Flotte durch ist. Natürlich laufen etliche solcher Projekte zeitversetzt parallel, und man muß auch immer am Ball bleiben, um neue Projekte an Land zu ziehen.

Die Eintragung in das Gästebuch erfolgt übrigens nicht, wie man meinen könnte, in einem ICE, sondern im Eingangsbereich der Verwaltung :-)

20100621

(190) Meine heutige Fahrt nach Braunschweig beginnt in ICE 634 pünktlich, doch schon das RIS mit seinem Hinweis auf eine Stellwerksstörung in Burgfarrnbach läßt nichts Gutes ahnen, und bereits vor der Abfahrt kommt der Hinweis, durch eine Umleitung werden wir +30 machen. Folglich schleichen wir nun über Ansbach…

In Göttingen dann +20, Anschlussverlust, wird also auf +60 in Braunschweig hinauslaufen.

Interessant, daß für den an sich schönen und funktionalen und sauberen Bahnhof Göttingen Geld da ist zur Renovierung, siehe dieses Schild! Und was ist mit Fürth?

Weiter mit ICE 694…da geht nun alles glatt, ich komme zur vorgesehen Zeit in Braunschweig an. Ist ja geil, was da so am Bahnsteig steht!

Man ahnt es schon, der Bahnhof Braunschweig ist schön und funktional – und es ist Geld zur Renovierung da, siehe dieses Schild! Und was ist mit Fürth?

Vor dem Bahnhof steht noch dieses schöne Stück.

Die Rückfahrt beginne ich im ICE 279. Bis Fulda läuft alles gut, doch der ICE 539, den ich dort erreichen will, ist mit +25 angesagt. Die Warterei dort verschönert der Schienenprüfzug in An-, Vorbei- und Abfahrt! ICE 539 fährt letztlich mit besagten +25 ein. Die angedachte RB in Würzburg schaffe ich so nicht mehr, aber evtl. ja den ICE 721…

In Würzburg immer noch die +25, das mit ICE 721 hat also geklappt, jetzt sollte nix mehr schiefgehen. Der Rest der Reise bis Fürth läuft problemlos.

20100620

(15) Heute geht es auf einen kleinen Ausflug nach Neustadt (Aisch). Einmal, um mal ein Stück mit der Baureihe 440 zu fahren, und dann einfach, weil wir da noch nie in der Stadt waren. Die Fahrt verläuft ganz angenehm, der Zug läuft ruhig und beschleunigt ziemlich kernig, nur die Klimaanlage scheint absolut unterdimensioniert oder suboptimal eingestellt.

In NEA ein kleiner Spaziergang, ein Eis essen…nette Altstadt, viele putzige, alte Häuschen.

Endlich sehe ich einmal aus der Nähe eines dieser neuen, kleinen Displays, die neuerdings an vielen kleineren Bahnhöfen angebracht werden – und sogar in Aktion.

Auch bei der Rückfahrt glänzt die Klimaanlage nur durch ein laues Lüftchen, im Zug ist es ähnlich unangenehm warm und stickig.

20100614

Heute geht es nach Frankfurt, Treffen mit Dr. Grube und Herr Homburg aus dem Vorstand der DB. Die Fahrt mit ICE 726 verläuft pünktlich, und zum ersten Mal bei all den Fernverkehrsfahrten erlebe ich einen Zugbegleiter, der im bahn.comfort-Bereich nach der zugehörigen Karte fragt und eine Dame „ohne“ wegbittet, da er noch einen Fahrgast „mit“ unterzubringen hat.

In Frankfurt trifft sich ca. die Hälfte des Kundenbeirates am Servicepoint mit den Vorständen und dem Kundenbeiratsteam aus der DB Vertrieb, Herr Büchy mit seinen Assistentinnen. Auch ein kleiner Trupp von Journalisten ist mit von der Partie. Nach einer kurzen Begehung von Servicepoint, Reisezentrum und lounge entert die ganze Truppe einen RE der Baureihe 612 gen Mainz. Bei angeregten Gesprächen vergeht die Zeit wie im Fluge, und ehe wir es uns versehen sind wir auch schon in Mainz angekommen. Während der Wartezeit auf unseren Anschluß fahren auch Regionalzüge durch, und Dr. Grube läßt es sich nicht nehmen, ein paar Worte mit den Lokführern zu wechseln.

Kurz vor der (pünktlichen) Einfahrt des IC 2112 dann die Ansage am Bahnsteig, daß der Zug ohne den Wagen 8 verkehre – Glück gehabt, wir haben Wagen 9 gebucht. Im Zug verteilt sich unsere Gruppe ein wenig auf einen Großraumwagen, da kein zusammenhängender entsprechend großer Block an Plätzen mehr zu reservieren war. Die ganze Tour war nämlich normal gebucht, als Gruppenreise, und bei der DB wußten nur die direkten Mitarbeiter der Vorstände von diesem Ausflug. Dementsprechend sorgt das Auftauchen des Chefs auch durchaus für Überraschung, aber die DB-Mitarbeiter scheinen allesamt ehrlich erfreut, den Chef zu treffen, und es kommt auch zu etlichen längeren Gesprächen.

Der IC 2112 hat dann doch ein paar kleinere Gebrechen; neben Wagen 8 fehlt auch noch der Speisewagen, und es gibt nur einen Notverkauf aus einem Abteil heraus. Außerdem scheint die Klimaanlage defekt, es ist unerträglich warm und stickig in der Kiste. Man sieht, auch mit Chef an Bord passieren die kleineren Pannen des Bahnalltags. Dennoch verläuft auch diese Fahrt nach Köln ereignisarm, sieht man von dem Aufsehen ab, das unser Trupp bei den anderen Fahrgästen auslöst. Außerdem vermag Dr. Grube der Kritik an den IC vollständig den Wind aus den Segeln zu nehmen, da er den frisch im Vorstand abgesegneten Beschluß verkündet, die Züge grundlegend zu renovieren.

In Köln dann erfolgt die Verabschiedung des größten Teils unseres Haufens, da etliche von dort die Heimreise beginnen oder auch noch einen Aufenthalt in Köln anhängen. Der Rest (DB-Leute, Journalisten und ein paar Kundenbeiräte) fahren dann mit dem ICE 125 zurück nach Frankfurt. Die Abfahrt erfolgt mit einigen Minuten Verspätung wegen technischer Probleme; später erfahren wir, Vogelschlag hatte auf der Fahrt nach Köln ein Spitzenlicht zerstört. Während dieser Fahrt ziehen sich Vorstände und Journalisten zunächst für ein ausführlicheres Interview in ein Abteil zurück; dann setzen sich Dr. Grube und Herr Homburg zu uns, und wir sprechen noch ein wenig über den Verlauf der Reise und einige generelle Fragen, die uns zu DB-Themen so unter den Nägeln brennen.

In Frankfurt dann Verabschiedung, und eine ebenfalls leicht verspätet beginnende Rückfahrt mit ICE 723 nach Nürnberg – Ankunft allerdings überpünktlich in Nürnberg.

Was war nun der Sinn dieser Fahrt? Die Vorstände sollten zusammen mit uns Kundenbeiräten eine ganz normale Bahnfahrt unternehmen und gemeinsam mit uns auch die bahntypischen Problemchen erleben. Es kamen zwar nur Kleinigkeiten vor, und das alles waren sicher keine Neuigkeiten für den Vorstand, fährt dieser doch auch selbt regelmäßig in den eigenen Zügen – dennoch war es interessant, dann auch direkt mit den Verantwortlichen dazu sprechen zu können.

20100613

Dr. Grube, Vorstandsvorsitzender der DB, beim Zieleinlauf des Metropolmarathons in Fürth. So ein Fachgespräch unter Läufern (links unser Stadtoberhaupt, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung) darf nicht fehlen :-) Die schnellste Läuferin hat die DB gestellt, und ebenso auf das Siegertreppchen hat es ein Staffelteam der DB geschafft, ein respektabler zweiter Platz!

Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, Dr. Grube die Gratulation des Kundenbeirates zu übermitteln.

20100606

(124) Pünktlich ab Leipzig mit dem ICE 1727 – es geht wieder heim. Leider sitzen wir über einem etwas lauten Drehgestell, das Rad hat wohl eine kleine Macke, somit brummt und vibriert es gar mächtig; der Zug muß wohl bald mal auf die Drehbank. Hat natürlich den Vorteil, daß man dadurch die nervigen Kinder einige Reihen weiter nicht so wahrnimmt und die Fahrt an sich doch recht ruhig verläuft :-)

Obschon wir um Lichtenfels und Bamberg herum dank einiger Baustellenbummelei +15 haben, fahren wir in Nürnberg wieder pünktlich ein. Sportlich!

20100605

(86) Unsere Fahrt von Berlin nach Leipzig beginnen wir pünktlich ab Gesundbrunnen mit dem ICE 1213. Wie vermutet, hier ist es noch relativ ruhig am Bahnsteig, die Großzahl der Fahrgäste steigt erst in Berlin Hbf zu. Durch ein wenig Baustellenbummelei kommen wir in Leipzig mit einigen Minuten Verspätung an – stört uns aber nicht.

20100604

(180) ICE 1614 soll uns heute nach Berlin bringen; er wird rechtzeitig bereitgestellt und fährt pünktlich ab. In Leipzig kommen wir mit +12 an und fahren mit +8 weiter, doch auf dem Rest der Strecke dreht das Teil derart auf, daß wir in Berlin sogar einige Minuten vor der Zeit ankommen.

In Berlin besuchen wir die Ausstellung „Schätze des Aga Khan Museum“ im Gropiusbau – herrliche Stücke der islamischen Kunst sind dort ausgestellt!

20100602

(470) Mal wieder der Standard-ICE 822, heute nach Hagen, als Kurierfahrt zur Abholung eines etwas sperrigen Gegenstandes.

In Frankfurt beim Fahrtrichtungswechsel mag dann unser Zug plötzlich nicht mehr – Störung am Triebkopf, unzählige Male wird versucht, den Zug neu aufzurüsten, irgendwann bleibt der Zug aufgerüstet, das Rotkäppchen diskutiert, welcher Zug Ausfahrt bekommt, und mit +18 setzen wir uns wieder in Bewegung. Die Weiterfahrt erfolgt sportlich, mit maximaler Beschleunigung und Geschwindigkeit. In Köln Deutz dann mit +12, somit Planänderung – mit der S11 nach Köln Hbf, und dort in den ICE 857 nach Hagen. Die Abfahrt erfolgt pünktlich.

Pünktlich in Hagen angekommen erreichen wir problemlos den Bus zum Freilichtmuseum. Dort holen wir das bestellte kunsthandwerkliche Stück, verpacken es vor Ort ein wenig, hasten zurück zur Bushaltestelle, und wieder zurück zum Hauptbahnhof. Mit dem Abellio gen Essen, auf eine kurze Einkehr in die Lounge, und dann in den bereitgestellten ICE 921, der entgegen des Aushangs nur einteilig kommt, aber dennoch recht gering besetzt ist. Das abgeholte Packstück von ca. einem Quadratmeter Fläche paßt problemlos zwischen Sitz und Schiebetüre.

In Köln Deutz zeigt sich dann, daß es richtig war, über Essen zu fahren – der Zug wird ordentlich voll! Und ab Frankfurt ist er proppevoll, mehr geht nicht mehr :( Doch, in Aschaffenburg wird weiter gestopft, es geht tatsächlich noch mehr. Erstaunlich! Erst in Würzburg entspannt sich die Lage ein wenig…

Der Rest der Fahrt verläuft unspektakulär, pünktlich in Nürnberg, bahnsteiggleicher Übergang zum Zug nach Fürth – Packstück heil heimbekommen.

20100529

(15) Die jährliche Ausfahrt zur Brennerei Haas in Pretzfeld zwecks Edelbranddegustation verläuft pünktlich und problemlos. Den mit Bergkirchweih-Besuchern überfüllten RE verschmähen wir, zugunsten der wenige Minuten später und viele Menschen leichter einfahrenden RB. In Forchheim wird der Anschluß problemlos erreicht…

Bei der Heimfahrt füllt sich dann in Erlangen der RE erschreckend mit betrunkenen und grölenden Kirchweihbesuchern, aber die wenigen Minuten bis Fürth ertragen wir stoisch, das kann den Eindruck von dem gelungenen Tag nicht mehr wirklich trüben.