20200307

Aus Plauen geht es heut weiter nach Hamburg. Für die erste Etappe bis Zwickau nehmen wir einen 650er der Vogtlandbahn. Ist fast wie wochentags zur Arbeit, nur mit besseren Sitzen, Steckdosen und WLAN.

Die Reiseauskunft würde uns eigentlich in Werdau in die S-Bahn nach Leipzig umsteigen lassen, aber 40 Minuten in der Kälte an diesem unwirtlichen Bahnhof, wo man die gleiche S-Bahn in Zwickau auch erreicht, mit bequemen 15 Minuten – und sie steht schon bereit. So machen wir das auch. Beim Umstieg sehen wir, die Reichsbahn lebt noch.

Schön und gut, das hat geklappt – dafür hat unser Anschlußzug in Leipzig +120, wegen Bahnsuizids in Bayern :( Also mal sehen, wie es da nun weitergeht…

Sicherheitshalber haben wir von unterwegs spontan für einen anderen Zug mit Umstieg in Berlin Sitzplätze gebucht, da zu befürchten ist, der wird nun ziemlich voll werden. Mit der Verbindung hätten wir dann eine Stunde Verspätung in Hamburg, das wäre noch erträglich.

So machen wir das nach einer Lounge-Pause in Leipzig letztlich auch, in ICE 694 setzen wir uns in die Kneipe zum Mittagessen, und gut gestärkt steigen wir in Berlin um in ICE 802, der uns vollends nach Hamburg bringen soll.

Das klappt nun alles bestens, wir kommen pünktlich an und beziehen erst mal die Unterkunft. Dann ziehen wir noch ein wenig um die Häuser :) Vorbei an der Alster spazieren wir bei herrlichstem Wetter zum Rathaus, wo wir uns den prächtigen Innenhof ansehen. Weiter dann in der Stadt, wo wir lustigerweise ein Münchner Hofbräuhaus entdecken, in welches wir gleich mal auf ein Bierchen einfallen. Mittlerweile ist der Mond schon deutlich zu sehen, und wir streifen ein wenig durch die Speicherstadt bis hin zur Elbphilharmonie. Das wird morgen nochmals unser Ziel werden.

Zurück durch St. Georg entdecken wir am Hansaplatz eine kleine Pizzeria, wo wir gut und günstig essen. Das Hotel ist von da nicht mehr weit.

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(186) Die Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Leipzig sieht man wohl selten zur Tageszeit derart leer wie heute :)

Heute fahren wir mit dem ICE 694 nach Berlin, wo wir zunächst das Bröhan-Museum besuchen. Eine schöne Schau mit Landschaftsmalerei von Hagemeister und Leistikow, welche einen faszinierenden Tanz zwischen Impressionismus und Expressionismus vollführt. In diesem Seestück meint man, in der Welle ein Mädchen mit Schiebermütze zu sehen.

Doch auch die Jugenstil-Sammlung ist einen Besuch wert, wo Exponate wie dieser Schrank zu faszinieren vermögen. Dann noch durch die Ausstellung mit Propagande Russlands der 20er/30er-Jahre – auch dies ist Kunst!

Danach treffen wir uns noch mit einem Freund, der erstaunlicherweise fast um die Ecke vom Museum wohnt, und beschließen den Tag zusammen in einer Gaststätte am Potsdamer Platz.

Heim geht es mit ICE 1617, in dem wir Glückskekse vom Zugbegleiter bekommen. Gut kommen wir wieder in Leipzig an und können direkt und bahnsteiggleich in den Abellio nach Möckern raus umsteigen.

20171230

(174) Mit dem ICE 802 fahren wir auf der neue Strecke bis Erfurt. Überpünktlich und ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir Erfurt, wo der bahnsteiggleiche zeitlich etwas knappe Umstieg in den ICE 694 problemlos gelingt.

Pünktlich kommen wir in Leipzig an. Gut 2 Stunden ab Nürnberg – der Hammer!

Nachdem wir das Gepäck einlagern und ein Bierchen am Gleis 8 lüpfen, fahren wir erst mal zum Panometer raus. Dort tauchen wir zur Titanic hinab, sehen zum Rumpf auf und lassen uns von der unwirklichen Atmosphäre fesseln.

Noch ein paar Erledigungen, und raus geht es zu unserem Feriendomizil, dem bewährten Bahnhof Möckern. Die Anfahrt mit der Straßenbahn ist etwas abenteuerlich, da wir aufgrund eines Brandes umgeleitet werden. Gar nicht weit von unserer Unterkunft steht ein unbewohntes Haus im Vollbrand. Ein unguter Anblick ist das.

20100621

(190) Meine heutige Fahrt nach Braunschweig beginnt in ICE 634 pünktlich, doch schon das RIS mit seinem Hinweis auf eine Stellwerksstörung in Burgfarrnbach läßt nichts Gutes ahnen, und bereits vor der Abfahrt kommt der Hinweis, durch eine Umleitung werden wir +30 machen. Folglich schleichen wir nun über Ansbach…

In Göttingen dann +20, Anschlussverlust, wird also auf +60 in Braunschweig hinauslaufen.

Interessant, daß für den an sich schönen und funktionalen und sauberen Bahnhof Göttingen Geld da ist zur Renovierung, siehe dieses Schild! Und was ist mit Fürth?

Weiter mit ICE 694…da geht nun alles glatt, ich komme zur vorgesehen Zeit in Braunschweig an. Ist ja geil, was da so am Bahnsteig steht!

Man ahnt es schon, der Bahnhof Braunschweig ist schön und funktional – und es ist Geld zur Renovierung da, siehe dieses Schild! Und was ist mit Fürth?

Vor dem Bahnhof steht noch dieses schöne Stück.

Die Rückfahrt beginne ich im ICE 279. Bis Fulda läuft alles gut, doch der ICE 539, den ich dort erreichen will, ist mit +25 angesagt. Die Warterei dort verschönert der Schienenprüfzug in An-, Vorbei- und Abfahrt! ICE 539 fährt letztlich mit besagten +25 ein. Die angedachte RB in Würzburg schaffe ich so nicht mehr, aber evtl. ja den ICE 721…

In Würzburg immer noch die +25, das mit ICE 721 hat also geklappt, jetzt sollte nix mehr schiefgehen. Der Rest der Reise bis Fürth läuft problemlos.