20090531

(244) Eigentlich wollten wir mit dem ICE 1714 um 06:35 ab Nürnberg nach Leipzig fahren – doch das RIS sagt lapidar, „Zug entfällt“ :-((( Also eine Stunde später fahren und hoffen, daß der dann wenigstens annähernd pünktlich ist; uns bleiben dann wenige Minuten, pünktlich zum Gewandhaus zu kommen.

Zweiter Versuch. IC 73932 verläßt pünktlich Nürnberg, und mit viel Glück können wir es noch rechtzeitig schaffen. Erstaunlich, daß der Zug kaum belegt ist. Natürlich sitzt das klassische Nervkind bei uns, eh klar :-( Ich muß es nicht wirklich verstehen, warum man im Zug unbedingt Muttertagslieder singen muß?!

Fein, bei den Baguettes aus dem Bistro läßt man die sonst so verbreiteten unsäglichen Blätter grünen Salats weg – die Dinger schmecken so richtig gut.

Letztlich kommen wir mit +15 an, ab in die Straßenbahn, zum Gewandhaus, und wir dürfen uns mit dem Versprechen, ganz leise zu sein, noch in den großen Saal schleichen. Ca. 15 Minuten verpaßt…geht ja mal noch. Joseph Haydns 200. Todestag wird würdig begangen, das Konzert ist einfach großartig. Dann noch zum Mittagessen in den Bayerischen Bahnhof, und der Tag ist gerettet.

Zurück dann der ICE 73933, der ausnahmsweise JWD an Bahnsteig 10a fährt, und lustigerweise ist es der selbe Zug wie schon bei der Hinfahrt, der ICE Trier. Die Fahrt beginnt mit +13, aber uns stört das nicht. Die Belegung ist eher gering, vermutlich hat das kaum jemand mitbekommen, daß ein ICE so weit draußen abfährt :-)

20090527

Heute hören wir im Radio, daß aufgrund einer Oberleitungsstörung im Hauptbahnhof Nürnberg in den frühen Morgenstunden nichts mehr ging, aber sich nun die Lage normalisiere. Oh oh :( Die Bahn empfiehlt ja in solchen Fällen, sich im Internet zu informieren – also das RIS aufgerufen, und beinahe alle Züge stehen als pünktlich gekennzeichnet. Wir gehen guter Dinge zum Fürther Bahnhof, sehen einen Zug in der Ferne – weiße Nase, ein ICE. ICE?! Zu dieser Zeit? Kann wohl doch nicht alles so rund laufen. Die Leuchtschrift am Bahnsteig vermeldet keine Verspätung. Wieder Lichter in der Ferne, wieder eine weiße Nase. Hrmpf. Wieder Lichter, eine rote Nase *freu* – aber hinten dran hängt ein weißer Zug, ein IC. Mittlerweile ist unser Zug seit sieben Minuten überfällig, und die Leuchtschrift vermeldet plötzlich +5. Dann wieder keine Verspätung in der Anzeige, obschon wir bereits aktuell bei +10 sind. Als dann die Anzeige auf +15 wechselt, ist klar – unser Anschluß ist nicht mehr zu schaffen. Somit gehen wir heim und nehmen das Auto :-(

Warum ein online-System zur aktuellen Abfrage, wenn das zu einer Zeit, zu der der Zug bereits in Nürnberg losgefahren sein müßte, nicht weiß, daß er in Wirklichkeit noch blöde ‚rumsteht? Daß in so einer Streßsituation für die Angestellten mal die Ansagen am Bahnsteig unterbleiben, dafür hat man ja Verständnis, aber wenigstens die elektronischen Medien sollten nicht lügen.

Interessant, daß mehrmaliges Nachsehen im RIS während der Autofahrt lange Zeit nur noch „k.A.“ zu unserem Zug vermeldet; erst, als wir in Fochheim die Autobahn verlassen, meldet das RIS +50. Warum kann es das nicht gleich sagen?

20090524

(254) Die Rückfahrt von Schwerin nach Hamburg im RE1 verläuft ruhig und angenehm; und die Verspätung wegen einer Baustelle, die sich bis HH auf +12 erhöht, stört uns nicht wirklich, da wir genug Zeit zum Umsteigen haben. So ein ICE hat eine imposante Hupe, wie uns der ICE 789 bei Einfahrt in Hamburg Hbf eindrucksvoll beweist. Der Bahnsteig ist brechend voll, und der Zug ausreserviert – es war durchaus kein Fehler, frühzeitig reserviert zu haben!

Schon in Harburg haben wir einen etwas verlängerten Aufenthalt, und bis Hannover erhöht sich die Verspätung auf ca. +12, was aber bis Fulda wieder reduziert wird. Bis Nürnberg ist der Zug nahezu wieder pünktlich!

Erschreckend dann die Heimfahrt nach Fürth mit dem RE – offenbar war Fußballspiel, und obschon die Meute ruhig war und sich die Rentner als die massivsten Drängler herausstellten, war es wenig angenehm, im Einstiegsbereich auf einem Platz von 1000 Quadratzentimeter stehen zu müssen, mit mindestens einer ungewaschenen und stinkenden Person im direkten Umkreis. Fazit: Beim nächsten Mal die U-Bahn nehmen!

20090521

(254) Der ICE 888 startet mit +3 in Nürnberg, ist schön leer, angenehm frisch und sauber – vermutlich einer der zuletzt umgebauten ICE1. Auch scheint es in Wagen 7 einen GSM-Repeater zu geben, ebenso ist ein WLAN-hotspot vorhanden. Nett das Angebot des kaffeeverkaufenden Mitarbeiters, Manu zu unterstützen, falls sie beim Lernen arabischer Vokabeln Fragen haben sollte.

Trotz des außerplanmäßigen Haltes an der Messe Hannover und einiger Stockungen um Uelzen herum kommen wir in HH mit nur einigen Minuten Verspätung an und steigen gleich in den bereitgestellten RE gen Schwerin, der sich vor der Abfahrt noch massiv füllt. Die weitere Fahrt verläuft trotz mitfahrender etwas planloser Rentner-Gruppe gut, wir kommen relativ pünktlich an.

20090517

(37) Die Rückfahrt ab Bad Elster erfolgt problemlos und pünktlich. Auffallend mal wieder die Pappnasen, die zu doof sind, ihre Fahrräder in’s Mehrzweckabteil zu verfrachten, da stellt man sich lieber im Eingangsbereich auf. Und andere Pappnasen stellen die Gänge mit ihrem Gepäck voll und sind zu dämlich, das Zeug hinter den Sitzen oder auf den Ablagen zu verstauen.

20090515

(28) Heute geht es nach Bad Elster; aufgrund der schlechten Verbindungen dahin fahren wir aber nur bis Hof und werden da abgeholt. Die Fahrt geht von Ebermannstadt über Forchheim, Lichtenfels (wo wir einen Kaffee im sehr schönen Bahnhofsbistro zu uns nehmen), unplanmäßiger Umstieg in Neuenmarkt-Wirsberg (warum auch immer) bis Hof. Nervige Mitfahrer, aber sonst lief alles gut.

20090511

Der Montag geht gut los – unser morgendlicher RE wird mit +10 angekündigt, fährt mit +12, und dann stehen wir auch schon wieder in Vach ‚rum, um einen ICE durchzulassen. Unseren Anschluß sehe ich schwinden, und Zugbegleiter läßt sich auch keiner blicken…

Es kommt wie erwartet, die Zugbegleiterin taucht erst auf, als unser Anschluß bereits weg ist, wir sitzen nun also über eine Stunde sinnlos in Forchheim herum :-(

20090509

(200) Der Plan ist, mit dem ICE 1714 bis Saalfeld zu fahren, ab da dann nach Göschwitz, und dort Umstieg zum Endziel Weimar. Die Fahrt beginnt trotz pünktlicher Ankunft des Zuges in Nürnberg mit +5…aber die netten und einfallsreichen Ansagen des Zugchefs entschädigen dafür.

Dank eines Aufenthaltes in Bad Staffelstein wegen einer Baustelle und durch die abgeschaltete Neigetechnik erhöht sich unsere Verspätung auf +20, weswegen wir einen Plan B suchen. Vermittels moderner Technik (Notebook, Internet) finden wir heraus, daß wir den gleichen Zug erreichen und somit keine Zeit verlieren, wenn wir bis Jena Paradies fahren, dort den Spaziergang nach Jena West zu Fuß erledigen und da dann mit einem 612er gen Weimar fahren. Eigentlich eine schönere Verbindung als unser Plan A, wird nur so von HAFAS nicht direkt angeboten.

Die Ankunft in Weimar erfolgt nach Plan. Naja, beinahe. In der Bahnhofshalle stelle ich fest, daß es mein schwarzer Rucksack, der elende Schwarzfahrer, vorgezogen hat, mit dem 612er weiter nach Erfurt zu fahren :-( Sofort zur Information, die Dame dort telephoniert zu ihrer Kollegin nach Erfurt, jemand geht dort zum Zug, stellt den schwarzen Schwarzfahrer und ruft binnen einer Viertelstunde zurück, um den Erfolg zu verkündigen. Also fahre ich mit dem nächsten Zug nach Erfurt, nehme dort den Ausreißer in Empfang, deponiere ein Trinkgeld, nehme einen ICE zurück nach Weimar, und das Kulturprogramm kann beginnen. Und ich habe immer gedacht, sowas passiert _mir_ doch nicht. An der Stelle ausdrücklich Lob und Dank an die Damen (ich habe dummerweise nicht mal auf die Namen geachtet) an den Informationstresen für die prompte und unkomplizierte Hilfe!

Die Rückfahrt dann wieder ganz ähnlich, mit der RB nach Jena West, zu Fuß zu Jena Paradies, und mit dem ICE 73935 mit +5 gen Heimat.