20210925

Die Gelegenheit, mit einem FME-Dampfsonderzug durch den Rangierbahnhof Nürnberg sowie die Bahnhöfe von Nürnberg und Fürth zu cruisen, die lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Vor es losgeht nehmen wir eine Brezelmahlzeit in unserem Prellbockgarten und beobachten schon mal die Dampflok und den Mitropa-Wagen des Sonderzuges. So gestärkt dann ab nach Nürnberg, um den Sonderzug zu entern.

Ein Bierwagen ist auch da, das ist wichtig und gut so! Ausführlich moderiert erleben wir viele schöne Einblicke in Bereiche der Bahn, die der normale Personenzug eher selten erreicht. Dieselloks und E-Loks auf Drehscheiben, den kleinen Akkuwagen zum Verschieben von Zügen, und auch einen Schienenfräszug können wir auf auf der Strecke bewundern. Natürlich gibts auch mal ein Bierchen aus dem zugehörigen Wagen, eh klar.

Das war eine schöne Runde, zwar hätten wir uns lieber von einer V100 ziehen lassen als von dem Dreck und Glut ausspuckenden Dampfmonster, aber nun ja, irgendwas ist halt immer.

20210918

In Nürnberg ist im Rahmen der Stadtverführungen die Kirche St. Paul in der Rangierbahnhofssiedlung zu besichtigen. Wir sind besonders interessiert wegen der Jugendstil-Elemente dieser Kirche, was ja nicht so alltäglich ist, dazu ist auch die Orgel spannend. Von der Orgelempore ist auch der Blick in die Kirche am besten!

So genießen wir die kurzweilige Führung, vor wir übergeben werden an den Organisten, der uns das Instrument ausgiebig demonstriert und erläutert – und wir dürfen sogar in die Orgel reinklettern, zu den Pfeifen. Sehr spannend, die Orgel ist eins der selteneren pneumatischen Instrumente, somit ist der Spieltisch mit Röhren verbunden mit dem Instrument.

Natürlich darf in dieser Siedlung der Bahnbezug nicht fehlen!

Nach der Besichtigung fahren wir raus nach Pretzfeld, zur Brennerei Haas, wo wir bei bestem Wetter unsere Edelbranddegustation aus dem letzten Jahr nachholen, die pandemiebedingt ausfallen mußte. Vor es losgeht stoßen wir erst mal draußen auf das Treffen an, heimlich beobachtet von einer Photowespe :)

So hatten wir genug an Kultur und Sonne und Genuß, aber die nötige Bettschwere holen wir uns noch in Fürth beim gemeinsamen Abendessen der Standhaften der Runde :)

20210912

Zwar keine Bahnreise, aber dennoch erwähnenswert, da es um unseren Hauptbahnhof Fürth geht. Das Gebäude wurde unlängst an einen Investor verkauft, welcher da schon lange und intensiv und liebevoll Restaurierung betreibt. Nun ergab sich im Rahmen des Tages des offenen Denkmals, auch mal das Innere des Gebäudes zu sehen.

Interessanterweise führt uns der Chefrestaurator persönlich, der viel zu den Arbeiten am Gebäude zu erzählen weiß und auch viele Überraschungen erlebt hat im Verlauf der Arbeiten.

Man bekommt einen Eindruck beim Blick auf diese Säule. Herrlich, wie aufwendig die Decken wiederhergestellt werden! Man hat Gelegenheit, im gesamten Gebäude herumzustöbern und entdeckt dabei auch alte Installationen wie z.B. diesen Wasserenthärter.