20090830

(37) Auch die Rückfahrt aus Bad Elster nach Fürth verlief ohne besondere Ereignisse. Mit der Vogtlandbahn bis Plauen, und von da mit dem Franken-Sachsen-Express nach Nürnberg.

20090924

Nachdem heute Morgen die Baustelle in und um Fürth verdächtig verwaist wirkte (Geld alle? Material ausgegangen? Plansoll übererfüllt?) , ist wenigstens in Forchheim rege Bautätigkeit zu beobachten, wie es auch hier und hier klar zu erkennen ist. Diese Bilder waren nur möglich, weil unser RE (in dem ich gerade sitze) nicht schon bereitgestanden hatte, wie letzte Woche.

20090822

(196) Der ICE 1692 spuckt in Nürnberg nahezu seinen ganzen Inhalt aus (wo kommen all die Leute her? Vermutlich viele Umsteiger nach HB/HH…), somit ist die Platzwahl kein Problem. Das Ziel der Reise ist heute Erfurt; wenn es schon mal umstiegsfreie Direktverbindungen ab Nürnberg (in Vorgriff auf 2017?) gibt, dann muß man das auch nutzen.

In Erfurt verbringen wir einen netten Tag bei einwandfreiem Wetter in der sehr schönen Anlage des Zooparks (Interessant, daß dort die Zoogastronomie noch normale Preise nimmt!). Man findet nicht nur Getier, sondern auch spannende Pflanzen, es gibt heiße Miezen, außerdem Scharrtiere (diesen Ausdruck kannte ich bis heute auch noch nicht :-) mitsamt Nachwuchs.

Die Rückfahrt starten wir mit dem ICE 1546, zum Umstieg in Fulda. Abfahrt pünktlich, eher moderat belegt.

Als wir so in Fulda warten, fährt da doch ein Güterzug der DB durch, auf dessen Lok der Werbespruch „Your strong partner in hinterland transportation“ prangt. Offenbar wurde der Ausdruck Hinterland einfach eingeenglischt, wie Sauerkraut, Angst und Kindergarten? dict.leo.org bestätigt dies. Spannend.

Der ICE881 fährt einige Minuten später ein und ist gut besucht, aber Sitzplätze gibt es noch. Wie so oft auch nervige Kinder, aber die halbe Stunde überleben wir.

Auch der Anschluß-RE in Würzburg wird noch erreicht, also sollte nun alles klappen. Die Abfahrt erfolgt mit +5, und unterwges sammeln wir Minuten durch Pappnasen (anscheinend schwer abhängige Raucher), die an den Halten den Türbereich blockieren. Auf die resolute Ankündigung des Zub, dann die Verursacher von der Beförderung auszuschließen, mitsamt Personalienaufnahme durch die Bundespolizei, gibt sich dieses Problem, und wir kommen letztlich beinahe pünktlich nach Fürth.

20090819

Heute nach dem Urlaub unsere erste Fahrt zur Arbeit unter den erschwerten Baustellenbedingungen – hat trotz einiger Minuten Verspätung alles bestens geklappt, und bei der Heimfahrt besonders angenehm aufgefallen ist, daß in Forchheim anstelle Wartens in praller Sonne auf den überheizten Buntling bereits ein schön klimatisierter DoSto-Zug am Bahnsteig gegenüber bereitstand.

20090816

(110) In Gaggenau beginnen wir die Fahrt mit dieser komischen Pseudo-Straßenbahn ohne jedwede Gepäckablagemöglichkeit. Niedlich sind mehrere Fenster mit integriertem Aquarium, da könnte man doch Kaulquappen oder Neonfische einsetzen?! Nun ja, die Fahrt nach Karlsruhe ist schnell überstanden.

Der IC 2069 wird pünktlich in Karlsruhe bereitgestellt (kommt er doch eh aus Nürnberg), der Andrang ist wegen des Sonntags etwas höher, aber immer noch moderat.

Trotz der Verspätung von wenigen Minuten erreichen wir unseren Anschluß nach Fürth, der dann seinerseits auch leider erst mit 10 Minuten Verspätung abfährt.

20090815

Heute nutzen wir eine Mitfahrgelgenheit nach Baden-Baden. In einer Ausstellung im Museum Frieder Burda dann der zu erwartende Bahnbezug, „Eisenbahn bei Murnau“ von Kandinsky. Danach fahren wir zum Merkur, den wir mit dem Bus und der Merkurbahn bezwingen. Die Rückfahrt nach Gaggenau dann mit dem Bus, der kostet zwar 2 EUR (mit BahnCard), aber die Bahnverbindungen von Baden-Baden nach Gaggenau sind einfach unbrauchbar.

20090814

(104) Mit dem IC 2102 fahren wir heute bis Karlsruhe. Der Zug steht frühzeitig bereit, ist bisher nur gering belegt…

Bis auf ein Weib mit erhöhtem Mitteilungsbedürfnis (die hat jedem ein Gespräch aufgedrängt, nur uns nicht, ich habe wohl unfreundlich genug geschaut) und ein Rentnerpaar, das zu dusslig war, zu kapieren, daß der Zub die EC-Karte zum onlineticket braucht (er wollte schon eine neue Fahrkarte verkaufen, die sie dann genau mit der gesuchten Karte bezahlen wollten) verlief die Fart ruhig, und wir kamen pünktlich in Karlsruhe an.

In Karlsruhe dann ein kleiner Rundgang durch die Stadt; natürlich fallen da auch gleich Bahnbauvorhaben auf, wenn auch nur Straßenbahn. Da wird gerade mit vorgefertigten Elementen feste Fahrbahn verlegt.

Weiter bis Gaggenau fuhren wir dann mit Bekannten im PKW.

20090812

(39) Heute geht die Fahrt nach Plauen, als kleine Kurierfahrt :-) Der IRE um 08.42 Uhr ist noch nicht allzu voll, jetzt gilt eben noch kein Bayernticket. Abfahrt ist pünktlich, sollte nichts schiefgehen. Ankunft pünktlich, Übergabe erfolgreich, und gleich noch bei Tommis Pizza (da gehen wir seit der zweiten Hälfte der 90er hin) einkehren.

Um 13.06 Uhr dann wieder in den IRE gen Heimat, ebenso nur moderat belegt und pünktlich. Wieder mal das berühmte nervige Kind in Hörweite, und ein Typ, der wie ein Penner gerochen hat, ansonsten verlief die Fahrt ereignisarm und pünktlich.

20090811

(248) Nachdem das Schiff überpünktlich in Kiel ankommt, erwischen wir noch den für uns besonders günstigen RE 21015 nach Hamburg. Nagelneue DoStos, und Erprobungszug für SAT. Somit können wir auch einen ICE früher fahren und machen eine Stunde gut. Sehr fein!

Den ICE 789 entern wir bereits pünktlich in Hamburg Dammtor (die Reiseauskunft schlägt Hamburg Hbf vor) – und angesichts der dann in Hamburg Hauptbahnhof einströmenden Menschenmassen war das auch gut so! Die Fahrt verläuft angenehm und problemlos, allerdings keinerlei Mobilfunkempfang, und ab Kassel fällt nach einigen nervösen Zuckungen der Strom für die Steckdosen aus. Egal, Akkus existieren :-)

Trotz weniger Minuten Verspätung (dank zweier Baustellen, irgendwann nach Würzburg und um Fürth herum) erreichen wir gerade noch so unseren knapp kalkulierten Anschluß-RE nach Fürth und können diesen Urlaub damit gut abschließen.

20090810

In Oslo funktioniert der ÖPNV recht gut; wie man es von einer europäischen Hauptstadt auch erwartet. Die Busse sind von MAN und Volvo und in der Regel in ordentlichem Zustand und nicht so mit Werbung zugekleistert wie vielerorts in Deutschland, die Straßenbahnen aus den 80ern sind außen teilweise etwas zerschrammt (gibt eben doch paar enge Ecken in der Innenstadt), innen aber ebenfalls in Ordnung, und die U- bzw. Stadtbahnen sind nagelneue Fahrzeuge von Siemens. Natürlich gibt es in einer Hafenstadt auch ÖPNV auf dem Wasser, mit Fähren uralter bis zu modernster Bauart, von klein bis groß, und der Schiffverkehr hat sogar ab und an einen Bahnbezug, siehe diese zweckentfremdete Schiffsschiene aus deutschen Landen. Man beachte das Baujahr – dennoch ist das Schiff dahinter fast doppelt so alt!

Wofür es auch in Oslo keine Patentlösung gibt, ist das gängige Problem, mit einem Verkehrsmittel an einer großen Kreuzung anzukommen und dann alle Fußgängerampeln auszuprobieren und alle Bushaltestellen abzugehen, bis man endlich die richtige Haltestelle gefunden hat (es ist natürlich, wie immer, die Letzte), um dann gerade noch die hübschen, roten Rücklichter des Busses sehen zu können.

20090806

(248) Wieder wie vorgestern, ICE 888 ab Nürnberg, problemlose Platzwahl – allerdings ist das Ziel der Reise dieses Mal Oslo :-)

Das Ganze geht auch bereits gut an – wegen einer Stellwerksstörung in Fürth verzögert sich die Abfahrt um unbestimmte Zeit. Hat der Max Maulwurf bei der Baustelle wohl etwas kaputtgebaggert?! Letztlich kommen wir mit +15 los…

Dank straffer Fahrweise und beschleunigter Abfertigung bei den Halten sind wir ab Hannover wieder pünktlich. Gut gemacht!

In Hamburg pünktliche Ankunft, dann der Umstieg in den um zehn Minuten verspäteten ICE 608 nach Kiel, der erstaunlich leer ist.

Die Ankunft in Kiel erfolgt mit fünf Minuten Verspätung, und wir können in aller Ruhe auf das Schiff umsteigen. Im Terminal wird eindrucksvoll gezeigt, daß die Technik für Schiffe nochmals einen ganzen Tick derber ist als bei der Bahn. Diese Nockenwelle Kurbelwelle ist durchaus imposant!

Das Schiff ist (sorry) scheiße :-( Die Kabine ist 1a, alles da, was man braucht – aber dieses bescheuerte „einen-auf-Kreuzfahrt-Machen“, das ist echt das Letzte. Über zweieinhalbtausend Passagiere, jede Menge überteuerter Bars und Restaurants, keinerlei Möglichkeit, sich einfach ohne Verzehrszwang hinzusetzen und die Zeit zu verbringen, typisch deutsche Reservierung der Sonnendecks-Liege mit Handtuch (zum ersten Mal im Leben erleben wir das real, bisher kannten wir das nur aus dem Fernsehen), Animation, Musik, Show, alles bunt, alles laut, lauter hässliche deutsche Proll-Rentner, verbrannte Solariumshühner, dümmliche unförmige Blondchen, Möchtegern-Mucki-Heinis und andere seltsame Kreaturen. Nun ja, man kann sich (durchaus bezahlbar!) im tax-free-shop eine gute Flasche Rotwein und eine Packung Kräcker kaufen und sich in die Kabine setzen und den Blick auf’s Meer genießen, klar…besser als nix. Noch vor einigen Jahren war das nicht so, da war eine Fähre einfach eine Fähre und brachte einen von a nach b. Jedenfalls kommen wir pünktlich und bequem an, ist ja auch schon mal was. Und die Aussicht ist auch besser als in der Bahn üblich :-)

20090804

(412) Der ICE 888 ist besser besucht als sonst die Züge zu dieser Zeit – Urlaubszeit eben. Dennoch ergattern wir problemlos einen schönen Platz. Ziel der Fahrt ist Berlin, aber aufgrund der Baustelle zwischen Forchheim und Bamberg sind die direkten Züge derzeit Mangelware. Wir haben geplant, in Hannover gen Berlin umzusteigen. Die Abfahrt erfolgt pünktlich, doch schon auf den ersten Kilometern sammeln wir eifrig Minuten an den Baustellen. Bis Hannover ist die Verspätung wieder aufgeholt , und dank der Verspätung des ICE 843 müssen wir in Hannover nicht 1h auf Anschluß warten, sondern können quasi verzugslos umsteigen – sehr fein, fast eine Stunde gutgemacht.

Nach der Ausstellung „Modell Bauhaus“ fahren wir mit der S-Bahn (und es fahren _doch_ welche!) nach Berlin Gesundbrunnen und entern dort den ICE1673. Die ob unseres sehr direkten Tischplatz-Okkupierens etwas angepißte Großfamilie zieht nach der Erläuterung, was es denn mit den Bahn.Comfort-Plätzen auf sich hat, weiter. Gut so. Leider sind sie nicht weit genug weg, und so eine automatische Schiebetüre scheint ein tolles Spielzeug zu sein :-( Wie bescheuert muß man sein, ohne Platzreservierung mit einer halben Fußballmanschaft an Kindern zur Urlaubszeit in einen ICE zu steigen?!

Ab Leipzig wird es deutlich ruhiger im Zug, und auch die Fahrt wird ruhiger – wir trödeln nämlich bei der Ausfahrt umher, und kurz darauf stehen wir auf freier Strecke irgendwo im Bereich von Markranstädt herum, wegen einer Signalstörung. „Das Reparaturteam ist bereits mit der Behebung beschäftigt“. Na, dann…und wenige Minuten später rollen wir tatsächlich wieder, wenn auch nur sehr langsam (evtl. auf Zs1 / Ersatzsignal?).

In Würzburg steigen wir dann in den RE nach Fürth um und kommen fast pünktlich daheim an.

20090801

(28) Nach der morgendlichen Weckung durch die Tröte des Sicherungspostens (grrr!) unternehmen wir eine kleine Fahrt nach Würzburg, zum Sommerfest des Amateurfunkzentrums, wie schon letztes Jahr. Dieses Mal der Einfachheit halber direkt ab Fürth in einem ziemlich vollen RE, und abends bei geringerer Belegung auch wieder im RE zurück.

Die Bauarbeiten im Hauptbahnhof Fürth sind in vollem Gange, neue Schwellen werden abgeladen, neue Schienen liegen herum, an den Oberleitungen wird gearbeitet, neue Masten werden gestellt…es bleibt spannend. An Gleis drei konnte ich beobachten, daß die Gleisschwingkreise wohl ziemlich schwere Brocken sind; zwei Mann haben das Ding abgeschraubt und dann auf den Bahnsteig gewuchtet. Das mit den Sicherungsposten werden wir wohl in den nächsten sechs Wochen leider noch öfters haben.