20160325

(250) Mit dem ICE 822 fahren wir heute gen Westen. Erstes Ziel ist Düsseldorf. Los geht es pünktlich in Nürnberg. Relativ wenig los im Zug, und gut landen wir am ersten Ziel Düsseldorf. Manu erspäht da noch die schöne 202 330. Mit der StraB fahren wir zur Kaffeeschmiede raus, frühstücken, und auf einen Schnack mit Tamas, dem Chef dort. Schön war’s!

Weiter mit ICE 612, bis Duisburg. Dort laufen wir durchs Pieselwetter ins MKM, zur Sonderausstellung “Kunst, die im Wege steht” mit Werken von Markus Lüpertz. Fantastisch!!! In den Raben haben wir uns irgendwie verguckt, aber Mitnehmen is’ nich’, der paßt nicht in den ICE 643, mit dem wir nach Essen fahren.

Essen in Essen, und letztlich ab ins Hotel – es war ein langer Tag.

20130824

Heute unternehmen wir unsere große Schienenkreuzfahrt mit einem VT 98, Baujahr 1960. Los geht das in Bochum-Dahlhausen, wohin wir mit ICE 1223 und der S-Bahn anreisen.

Die Tour geht über jede Menge Ruhrgebietsorte mit bekanntem Namen, Essen, Mülheim, Duisburg, Moers, Essen – Zollverein zum Beginn der Fahrt. Auf Zollverein ist 90 Minuten Mittagspause angesagt, für Interessierte gab es eine kurze Führung, da wir Zollverein schon kennen, haben wir uns auf der Gourmetmeile verlustiert. Bei dieser offenbar öfters stattfindenden Veranstaltung rücken die Sterneköche der Region an, bauen etwas edlere Imbissbuden auf und verkaufen ihre Kreationen zu zivilen Preisen. Sehr praktisch!

Oberhausen, Gelsenkirchen, Wanne-Eickel, Bochum, Witten, Wengern und Hattingen sind die weiteren durchfahrenen Orte, ganz schratig darf auch eine Scheinanfahrt nicht fehlen :) Zu guter Letzt geht es nochmal durch Bochum-Dahlhausen, vor die Fahrt dann in Essen am Hauptbahnhof endet.

Während der ganzen Fahrt gibt es launige Erläuterungen zu Land und Leuten, gewürzt mit vielen Anekdoten. Besonders im Gedächtnis blieb mir noch Frank Goosens Empfehlung für den Leitspruch zur Kulturhauptstadt 2010 – “Woanders is’ auch scheiße” :-) Der Spruch ist es dann leider nicht geworden, schade, wäre er doch so bezeichnend für den oftmales etwas trocken-derben Humor in dieser Region.

Auf jeden Fall eine tolle Fahrt, allerdings lernt man dann doch die Klimaanlage moderner Fahrzeuge schätzen, Frischluft haben wir nur in einer Fahrtrichtung abbekommen, jedoch haben wir mehrmals die Richtung gändert. Toll dagegen die der Fahrtrichtung anpassbaren Sitze, technisch einfach, mechanisch robust ausgelegt, und doch trickreich ausgeklügelt.

Nach kurzer Einkehr in der DB Lounge geht es weiter mit ICE 643 nach Dortmund, wo wir Bekannte treffen und einen netten Abend verbringen.

Für den Heimweg entern wir ICE 844 und kommen gut in Duisburg wieder an.