Heute gurken wir ein wenig durch NRW, auf Museumstour. Wohl wegen Baumaßnahmen geht es nach Krefeld nicht direkt. Wir nehmen die U-Bahn bis Altenessen, und von dort geht es im Regionalzug nach Krefeld. Das klappt alles, und in der Bahnhofshalle treffen wir noch diese nette Zugkomposition. Das Kunstmuseum ist fußläufig zum Bahnhof gelegen, Grund des Besuchs ist die Sonderausstellung zu Jan Thorn Prikker. Seine Tierdarstellungen sind einfach herrlich, wie diese Heuschrecken und die Kormorane, und auch seine kunstvollen Fenster vermögen zu beeindrucken. Dazu war ja Krefeld einer seiner Wirkensorte, so hat er auch im Museum bereits Wandgemälde hinterlassen. Diese waren lange Zeit verhüllt, wurden aber glücklicherweise wieder freigelegt.
Nach einer kurzen Getränkepause im Museumscafe geht es wieder zum Bahnhof, auf den nächsten Regionalzug dieses Tages. Der Zug schlägt einen Haken über Köln, und weiter über Wuppertal fahren wir nach Hagen. Hier wird man gleich im Bahnhof von einem echten Prikker empfangen. Ein Bus bringt uns zum Osthaus-Museum. Jan Thorn Prikker war auch in Hagen zugange, so hat er auch hier eine Ecke im Museum bekommen, allerdings leider eher etwas übersichtlich. Zum Prikker-Fenster im Bahnhof Hagen ist hier auch der Entwurf ausgestellt, sehr passend. Das Haus hat auch viele schöne andere Werke, wie einen Bahnbezug, ein gut getarntes Gemälde, und Flugzeuge von Richter. Dazu sind die Werke oft wirklich hervorragend in Szene gesetzt.
Zurück nach Essen fahren wir wieder per Bus und Regionalzug. Die Suche nach einer Gaststätte in der Essener Innenstadt ist nicht erfolgreich, die Stadt ist total überlaufen wegen des „Essen Light Festival“. So fahren wir raus auf die Rü und entern spontan die Brasserie Müllers, wo wir hervorragend speisen.
Zum Hotel ist es nur ein kurzer Fußweg, praktisch.

