20260105

Die Heimfahrt mit dem RJX 60 beginnt etwas verspätet mit einer Gleisänderung, aber das ist kein Problem. Die Fahrt ist unspektakulär, auch ist der Zug nicht ansatzweise so überfüllt wie auf der Hinfahrt.

In Wien gehen wir noch auf ein Käffchen im Bahnhof, vor wir mit ICE 26 heimfahren. Auch diese Fahrt ohne besondere Vorkommnisse, bissl Verspätung, aber kein Drama, so sind wir wieder wohlbehalten in der Heimat.

Budapest war definitiv eine Reise wert, das war ein schöner und entspannter Kurzurlaub.

20260104

Heute lassen wir uns noch ein wenig treiben. Manu hat die Kirche St. Elisabeth abgelichtet, entworfen von dem Architekten, der auch das Parlament zu verantworten hat. Ein paar Einkäufe bei einer herrlichen Passage erledigen wir auch noch. Auf dem Weg zur Margaretheninsel bewundern wir die historisch anmutende Oberleitung der Straßenbahn, die Insel ist eher ein Reinfall, keinerlei Gastro, die tagsüber offen hat, nur Partylocations für die Nacht. Schade. Noch ein Blick auf den herrlichen Bahnhof, Abendessen in der Stadt, ein prächtig erleuchtetes Gebäude – das war ein entspannter letzter Tag.

20260103

Vor wir losziehen werfen wir noch einen Blick ins Restaurant unseres Hotels, und hier die Außenansicht. Wahrlich ein schicker Kasten, das hat die Reiseleiterin sehr gut gewählt.

Mit der Straßenbahn fahren wir raus bis zur Zahnradbahn, die uns hoch in Richtung der höchsten Erhebung im Dunstkreis der Stadt bringt. Doch ganz so einfach ist es nicht, weiter fahren wir mit der Pioniereisenbahn, die eigentlich eine richtige touristische Schmalspurbahn ist, nicht wie sonst nur bessere Bergwerksloren oder derlei :)

Zwar fahren wir bis zur Endstation, nehmen aber gleich wieder den Zug zurück und steigen unterwegs aus. Dort geht es durch den Wald bergauf, nun aber wirklich hoch bis zu besagter Erhebung. Da oben kehren wir auf ein Bierchen ein, und schon geht es wieder nach unten – im Sessellift. Herrlich, die Ruhe, während wir gen Stadt herunterschweben, so könnte man ewig sitzen.

Zurück in die Stadt geht es per Bus. Den Wasserbus nehmen wir nicht, uns ist ein richtiges Schiff dann doch angenehmer, so schippern wir ein Stündchen auf der Donau auf und ab. Es wird auch schon wieder dunkel, und der Burgberg zeigt sich von seiner besten Seite. Das Parlament leuchtet in voller Pracht, und der Mond steht dem in nichts nach.

Noch Essen in der Stadt, und auf dem Weg ins Hotel nehmen wir in einer U-Bahnstation anstatt der Rolltreppe mal den Schrägaufzug.

20260102

Heute fahren wir mit der Bahn aus Budapest nach Vác. Problemlose Fahrt, zu einem wahrlich billigen Preis. Ein nettes Städtchen, aber deswegen sind wir nicht hier. Manu hat hier ein Museum mit einer Gruft voller Mumien und Särge aufgetan. Erstere durften wir nicht ablichten, aber die Särge und Grabbeigaben waren ergiebig genug für einen blog-Artikel!

Noch eine Einkehr in einem netten Cafe, und zurück geht es auch wieder mit der Bahn.

Das Abendessen nehmen wir in Budapest, und danach geht es wieder zurück ins Hotel.

20260101

Der Burgberg ist heute das Ziel. Auf dem Weg dorthin sehen wir noch die Kleinskulptur „Der traurige Panzer“.

Vom Burgberg aus hat man einen herrlichen Blick auf die Donau und die Stadt, und auch die Bauwerke sind beeindruckend. Die Matthiaskirche hat Manu in ihrem blog beleuchtet; das letzte Bier war offenbar schlecht? Und das Finanzminsterium! Nun aber geht es in die Nationalgalerie. Die Sammlung ist beeindruckend, und auch das Gebäude weiß zu begeistern. Diese beeindruckende Skulptur beherrscht das obere Stockwerk souverän, und aus der Kuppel hat man einen tollen Blick! Bahnbezug ist übrigens auch gegeben. Ansonsten hat Manu dazu einiges abgelegt.

Der Sonnenuntergang geht hier schnell vonstatten, so haben wir noch einen herrlichen nächtlichen Blick auf das ganze Ensemble. Abendessen in der Stadt, und so gestärkt landen wir wieder gut im Hotel.

20251231

Den letzten Tag des Jahres beginnen wir in der prächtigen Basilika St. Stephan mit einem Orgelkonzert mit Orgelführung. Kleiner Kreis, Sitzplatz direkt auf der Empore, das ist mal ein Erlebnis! Die Orgel klingt hervorragend, der Spieltisch ist auch modernisiert, beste Bedingungen! Danach fahren wir auf den Turm hoch, genießen die Aussicht und bewundern den imposanten Kuppelbau.

Weiter geht es zum Parlament. Dort geht Manu auf die Jagd nach Gargoyles – es gibt deren enorm viele, und Manu hat die natürlich verewigt.

In der U-Bahn hat es noch eine Tafel zum 50-Jährigen – guter Jahrgang :)

Einen späten Mittagshappen bekommen wir im Kelta-Pub. Das ist eine nette, urige Kneipe mit erstaunlich großer Speisenauswahl, da werden wir wieder hingehen.

Später geht es ins Stadtwäldchen, da ist eine kleine Burg, in der ein Museum untergebracht ist. Nette Ecke, und von dort ziehen wir weiter, vorbei an einem Prachtbau, um dann noch mit der alten U-Bahnlinie M1 zu fahren. Herrliche Bahnhöfe, auch die Zugänge sind in dem Stil gehalten. Noch ein Besuch bei einem Drachen, und so langsam zieht es uns wieder ins Hotel, wo wir auch der Bequemlichkeit wegen zu Abend essen.

Den Jahreswechsel verbringen wir ganz bequem und entspannt auf dem Zimmer. Die nötigen Vorräte gibt es in einem kleinen Supermarkt direkt neben dem Hotel, sehr praktisch, das.

20251230

ICE 495 steht schon bereit, so können wir uns gleich setzen. Beinahe pünktlich geht es los. Die Gastro hat leider mal wieder nur die untaugliche Not-Speisekarte, gefühlt ist das derzeit bei der Mehrzahl der Fahrten so :(

In Wien haben wir +10, doch unser Umstieg ist großzügig bemessen, so reicht es zum Ausgleich für die versagende ICE-Gastro noch auf ein Würstel mit Kren und Bier in der Würstel-Boutique.

Weiter geht es mit RJX 60 nach Budapest. Der Zug ist bumsvoll, wir müssen uns sogar zum reservierten Platz vorkämpfen, alle Durchgänge sind vollgestellt. Auch die Abfahrt verzögert sich um zehn Minuten.

Nun ja, dennoch kommen wir gut durch und holen die Verspätung auf, so kommen wir zum Hotel und können gleich mal unser Zimmer beziehen. Danach noch ein wenig Auslauf, zum Friedhof Kerpesdülö. Verwunschene Ecken, schöne Gräber, doch bei dem Kurzbesuch macht Manu keine Beute für ihren blog.

Abendessen nehmen wir in der Hotelbar, so ist der Weg ins Bett nicht so weit :)