20220807

Ziel der Tour ist Uffenheim. Dahin geht es via Nürnberg, mit ICE 928 bis Würzburg, und von dort mit einem roten Zug zum Ziel.

In Uffenheim angekommen gehen wir zum Museum für Zivil- und Wehrtechnik. Was für eine Sammlung! Man muß dazu sagen, privat betrieben, und in großen Teilen funktionsfähig bzw. fahrbereit, Fernmeldegerät wie Fahrzeuge und Panzer!

So hat es die komplette Ausrüstung, auf der ich damals meinen Wehrdienst leistete, RiFuMuxTrupp, AutoKo, FM15000-Richtfunk, die Kabine, in der ich bei den Übungen saß. Damals haben wir damit das Telephonnetz der NATO aufgebaut, von den Gefechtsständen zu den rückwärtigen Einheiten, analog und digital in ISDN-Technik, und verschlüsselt. 1990 war das hochmoderne Technik, mit Möglichkeiten, wie sie im zivilen Bereich erst viele Jahre später so langsam Stand der Technik wurden. Und schon damals war die Technik in Sicht, wie sie ganz hochaktuell bei der Bundeswehr im Kommen ist, Stichwort D-LBO.

Doch auch die Fahrzeughallen sind der Wahnsinn! Leopard 1, Gepard, Marder, Osttechnik wie dieses Amphibienfahrzeug und der Brückenlegepanzer der Pioniere, und als besonderes Schmankerl der Entfernungsmesser der FlAK 8.8!

Vor dem Heimweg wollen wir noch auf ein Getränk einkehren, doch in Uffenheim ist das nicht so einfach. Eine Eisdiele rettet uns, vor wir mit roten Zügen über Ansbach und Nürnberg den Heimweg bestreiten.

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