(52) Von Augsburg über Treuchtlingen und Nürnberg nach Fürth. Langweilig *g* Wenig los, keine Probleme. Gut, daß sowohl der IC wie der DoSto-Zug gut klimatisiert waren.
Monat: Juni 2008
20080628
(25) Die Fahrt von Sontheim an der Brenz nach Friedrichshafen beginnen wir in einem 628er, nett die 70er-Jahre-Farbgebung in braun (die Sitze), grün und orange, weiter mit dem DoSto. In diesem Fahrzeug dagegen wird die BC100 vermutlich eher nicht anerkannt *g* In Friedrichshafen dann viele Antennen. Eine absolute Frechheit ist der Messe-Shuttle, ein normaler, kleiner Linienbus, in den nicht einmal alle Leute ‚reinpassen, keinerlei Klimatisierung und keine Möglichkeit, die Fenster zu öffnen. 15 Minuten in einer Schwüle, daß man danach eigentlich einer Dusche bedürfte *grrr* Und ist das hier ein Zug oder ein Bus? War dieser Zug (siehe im unteren Bereich die Reste der ehemaligen Beklebung, im weißen Streifen, ggf. bitte zoomen!) mal ein Bus? Fragen über Fragen… Zurück wieder mit dem DoSto, ab Ulm dann mit einem schön kühlen 650er, der anscheinend vom Führer (links von der Führerstandstüre, ggf. zoomen) persönlich gefahren wird.
20080627
(88) Von Ebermannstadt nach Burgau (Schwaben) verläuft die Fahrt recht problemlos, wenn man mal davon absieht, daß in Augsburg beinahe eine Stunde Aufenthalt ansteht. Komisch…nix mit Bayerntakt!? Im ICE saßen auf der anderen Gangseite zwei Studentinnen, die während der gesamten Fahrt unsäglichen Unsinn gelabert haben. Man will lieber nicht wissen, was die zwei doofen Hühner studieren. Mein Nebensitzer hat mir zugeraunt, „Labern die Weiber vielleicht einen Scheiß…“
20080625
Der Plan ist, nach Arbeit gegen 17.20 mit einem Kollegen von Ebermannstadt nach Pretzfeld zu fahren, dort Einkäufe bei Haas tätigen, dann kurz nach 18 Uhr mit der Bahn nach Gosberg fahren, dort mit Verwandten treffen und in einer Gaststätte speisen. Schon gegen 16 Uhr erfahre ich aus gut informierter Quelle, daß in Pretzfeld am Bahnhof durch das Unwetter ein kapitaler Baum auf die Bahnlinie gefallen ist. Naja, denke ich, das wird die Feuerwehr doch schnell wegbekommen. Rechtzeitig vor 18 Uhr stehen wir am Bahhof Pretzfeld – Feuerwehr, DB-Notfallmanager, Polizei, das volle Programm. Der Baum ist an sich beseitigt, eine Feuerwehrfrau sagt, „gleich wird die Strecke freigegeben“. Na gut, mal sehen. Die Feuerwehr rückt ab, ich befrage den Notfallmanager, ob denn der aktuelle Zug ausfällt oder verspätet fährt, der meint, „der sollte schon kommen“. Sicherheitshalber dennoch per PDA online im RIS nachgesehen, „Zug fällt aus“. Na toll. Während wir noch beratschlagen, wie es weitergeht, erzählen uns ein paar Mädels, „da kommt gleich ein Bus“ – „nach Forchheim?“ – „ja, nach Forchheim“. Sehr gut, kaum ausgesprochen, kommt auch schon der Bus, im Zielanzeiger „1 – Notverkehr“. Wir steigen zu, fahren bis Gosberg, haben nur eine Viertelstunde Verspätung, kommen in der Gaststätte an, und in dem Moment erhalten wir die Insiderinformation, der Zug fährt doch. Tatsache, nach ein paar Minuten fährt er vorbei. Na, egal, der Bus war ja sogar noch schneller. Bis wir mit Essen fertig sind hat der Zug auch wieder seinen normalen Fahrplantakt erreicht, wir fahren also pünktlich nach Forchheim ab. Während der Fahrt ertönt es aus dem Funklautsprecher im Führerstand, daß die Verkehrslage noch nicht so toll sei, Richtung Bamberg normal, gen Nürnberg eher sehr schlecht. *grrrrr* In Forchheim dann auch die Ansage, die RB habe wegen Sturmschäden 20 Minuten Verspätung. Na gut, ein Bedürfnis drängt, also wollen wir die unfreiwillige Pause für einen Gang zur Toilette nutzen. Pustekuchen – offenbar hat das Klo in Forchheim nach 20 Uhr geschlossen! Ja, spinnen die?! Das Bedürfnis wird unbequem, Abgleich der lokalen Ansagen und der Meldungen des RIS im PDA ergeben, wir steigen in den nächsten Zug gen Bamberg, gehen da drin in Ruhe auf’s Klo, und steigen dann in Hirschaid in unseren verspäteten Gegenzug. So machen wir das, in Hirschaid steigen wir aus und müssen uns vom Zub tadeln lassen, „alle warten nur auf Sie“. Zunächst kapieren wir das nicht, dann wird klar, wegen fehlender Unterführung wird dort ein Gatter vom Zub zugesperrt, sobald alle Reisenden weg sind. Also lassen wir uns „auspferchen“, der Zug fährt aus, unser Zug fährt ein, der neue Zub rennt gen Gatter, sperrt auf, und wir können zusteigen. Was für ein krankes System! In Forchheim noch eine ICE-Überholung (ICE 1515), die derart zeitnah erfolgt, daß sie fast keine Verzögerung bedeutet (der muß ja schon mit Lichthupe Puffer an Puffer (ach so, der hat ja dank Scharfenberg gar keine Puffer) gedrängelt haben!), der Rest der Fahrt nach Fürth verläuft problemlos. Was für ein Tag!
20080622
(35) Rückfahrt von Bad Elster gen Fürth, der Desiro auf der gleichen Strecke (verglichen mit dem RegioSprinter) ist ein Unterschied wie ICE zu Buntling. Dann ab Plauen im unsäglichen überfüllten Wackeldackel Dresden-Nürnberg, heute mal ohne Klimaanlage, weil es gar so schön ist *grrr* Ein kleiner Aufenthalt in der DBLounge in Nürnberg tat gut, um den derart geplagten zwei Reisenden ein Akklimatisieren zu ermöglichen *g*
20080620
(37) Die Fahrt von Ebermannstadt nach Adorf verlief ohne Probleme, wenn auch ziemlich krank vom Weg her – Ebermannstadt, Forchheim, Nürnberg, Plauen, Adorf. Dabei haben wir festgestellt, daß der RegioSprinter eine wackelige Kiste ist, die kreischt und rumpelt wie eine alte Straßenbahn.
20080615
Die Stadtverführungen haben es ermöglicht, den Betriebshof der U-Bahn zu besuchen. Einige Eindrücke davon habe ich photographisch festgehalten. Dann haben wir die Gelegenheit einer Fahrt mit der neuen fahrerlosen U3 genutzt – der Blick in den Tunnel während der Fahrt ist grandios! Auffallend ist die Fahrweise des Steuercomputers, die dem entspricht, was heutzutage für das energiesparende Fahren auch den menschlichen Fahrern gelehrt wird. Kurz beschleunigen, rollen lassen, wieder kurz beschleunigen…
20080614
(6) Im Rahmen der Stadtverführungen in Fürth und Nürnberg haben wir auch den Nahverkehr benutzt. Am Vortag hat der Fürther Oberbürgermeister persönlich eine Führung durch die Innenhöfe Fürths durchgeführt.
20080612
An diejenigen gerichtet, die aufgrund des heutigen Artikels im Fränkischen Tag (bei dem alle Rechte an dieser Datei liegen) hierher gefunden haben. Ich lege Wert auf die Feststellung, daß ich keinesweges die Zugführer als die Schuldigen herausstellen mag – die tun nur das, was ihnen von Fahrdienstleiter und Betriebsleitung gesagt wird und haben i.d.R. wenig Einfluß darauf, ob ihr Zug wartet, oder eben nicht. Das kam in dem Text leider ein wenig unglücklich ‚rüber. Die Zugführer und Triebfahrzeugführer sind in der Regel sehr zuvorkommend und versuchen (leider manchmal vergeblich) durchaus, das auszubügeln, was „von oben“ verbockt wurde.
20080611
Bei der Frage in d.e.b.m., was das für ein Güterzug sein könnte, kommt in der Erklärung dieser Satz vor: „Aha. Dann bist du also mit RB 35490 Richtung Erlangen gefahren. Dann hattest du heute die Ehre einer meiner Fahrgäste zu sein ;-)“ Witzig! Marco G. war heute „unser“ Lokführer.
20080609
Heute hatte unsere Regionalbahn in der Früh‘ +5, aber in Erlangen wurde nicht der ICE vorbeigelassen, somit war unser Anschluß kein Problem. Des Rätsels Lösung: Offenbar hatte der ICE auch Verspätung, somit mußten sowohl unser Anschluß wie auch die weiterfahrenwollende RB (ich dachte, wegen der Busse geht das nicht?! Hah – es geht eben doch, wenn es nicht anders geht!) in Forchheim fünf Minuten warten. Die RB nach Schweinfurt, um den ICE vorbeizulassen, und die RB nach Ebermannstadt auch wegen des ICE, da sie zum Verlassen des Bahnhofes kurz in Gegenrichtung das Hauptgleis befahren muß. Auf dem Heimweg dann trifft sich in Forchheim ein Vertreter der lokalen Presse mir mir zum Interview am Bahnhof – mein Ärger mit dem Nahverkehr scheint auch ein gewisses öffentliches Interesse geweckt zu haben. Gut so! Kaum hat sich der Herr verabschiedet, ertönt die Ansage, „die RB … hat wegen eines Notarzteinsatzes unbestimmte Verspätung“. Kein Problem, kommt ja bald der RE. Pustekuchen, die Ansage „der RE … hat wegen eines Notarzteinsatzes…“. Na toll! Auffallend daran, daß in Forchheim offenbar grundsätzlich die Ansagen erst eine Minute nach der planmäßigen Abfahrt getätigt werden. Irgendwie wird mir dieser Bahnhof immer unsympathischer! Gibt es nicht IRIS, die rechtzeitig Bescheid geben soll? Anderswo funktioniert das besser. Nett auch, daß wir zunächst von Gleis 2 auf 4 geschickt werden, wo die RB einfahren soll. Warum überholt der RE nicht in Forchheim?? Also auf Gleis 4 getapst, in die RB gesetzt, da kommt dann die Ansage, die Betriebsleitung habe entschieden, der RE überholt in Forchheim, und Reisende nach Erlangen, Nürnberg oder Fürth können in den RE umsteigen, um schneller anzukommen. Sagen wir doch schon die ganze Zeit – warum nicht gleich so? Also zurück auf Gleis 2, RE fährt ein, und die weitere Fahrt läuft schnell und reibungslos. Unser gebuchtes DBcarsharing-Auto haben wir somit mit nur geringer Verspätung erreicht.
20080608
(11) Eine kurze Fahrt nach Hersbruck, um dort für eine neue Funk-Relaisstelle einige vorab-Tests durchzuführen. Dabei habe ich festgestellt, auch in überfüllten Zügen sorgt ein Funkgerät auf dem Tisch dafür, daß sich keiner zu mir setzen mag.
20080606
(27) Spontane Einberufung einer Vorstandssitzung; in Weiden. Weiden?! Kommt man da überhaupt mit der Bahn hin? Kurze Recherche: Ja, kein Problem, eine gute Stunde ab Nürnberg. Weitere Recherche: Das entspr. Hotel liegt nur wenige hundert m von Bahnhof entfernt. Somit konnten wir genau passend zum Beginn dort eintreffen; und auch die Heimfahrt verlief problemlos. Allerdings mußte ich vor Benutzung der Toilette im Zug erst mit Rob, Dimitri und noch einem weiteren Amerikaner Freundschaft schließen *g* In etlichen Nahverkehrszügen schauen die Zugbegleiter ab und an etwas erstaunt, wenn man da mit der kleinen Schwarzen fährt – vermutlich kommt das da nicht ganz so oft vor, irgendwo im Nirgendwo?
20080603
Siehe 20080430 *grrr* Allerdings habe ich dieses Mal den Zugbegleiter rechtzeitig angesprochen; dennoch konnte der Anschluß in Forchheim die zwei Minuten nicht warten, angeblich wegen der Busse. Der Zub riet mir, mich zu beschweren, was ich getan habe. Man wird sehen…

