20081128

(35) Heute ging es nach Plauen; der RE bis Bamberg hatte gut +10, aber dank großzügiger Umsteigezeit in Bamberg und der Aussage der Zugbegleiterin „ich muß auch in den umsteigen, der wartet – der _muß_ warten!“ waren wir guter Dinge, und der Anschluß war kein Problem. Überpünktlich in Hof, ebenso überpünktliche Einfahrt des Franken-Sachsen-Express ebenda, somit kamen wir auf die Minute in Plauen an. Die Züge waren gut besucht bis gut voll, aber man hat, teilweise nach etwas gemäßigt erzwungener Gepäckumlagerung (ein Mann und drei Sitze voll Gepäck müssen nicht sein!), noch Platz bekommen.

20081124

Lob! Nachdem unsere RB in Fürth schon mit +5 angekündigt war und letztlich mit +10 loskam, freuten wir uns zunächst, in Erlangen ohne Überholung gleich weiterzukommen – doch die Überholung geschah dann in Baiersdorf :-( Natürlich auch kein Zub an Bord, um den Anschlußwunsch vorzumerken. Wir sehen uns schon wieder 1 1/2 h in Forchheim dumm ‚rumsitzen. Gespannte Blicke bei der Einfahrt in Forchheim, und tatsächlich, unser Anschluß wartet noch! Mit +12 fahren wir in Forchheim ab. Optimal! Hoffentlich führt so ein Lob nicht dazu, daß dies nun zukünftig nie wieder so gut klappt…

20081121

Heute fahre ich ein wenig früher heim als meine bessere Hälfte, und prompt will/kann/darf die RB, in der ich bereits gemütlich Platz genommen hatte, Forchheim nicht verlassen; es ward der Umstieg in den gleich einfahrenden RE empfohlen. In diesem sitze ich nun, das Teil ist proppevoll – aber es fährt…noch… :-)

20081118

(220) Die Rückfahrt aus Hamburg verlief problemlos, der Zug war nicht allzu voll, allerdings etwas laut. Die ICE 1 haben anscheinend so langsam das Alter erreicht, ab dem der Fahrkomfort ein wenig nachläßt.

20081117

Natürlich waren wir viel mit dem ÖPNV in Hamburg unterwegs – dieser scheint ein gefährliches Pflaster zu sein, wenn man dieses Schild in der S-Bahn-Station Reeperbahn sich so ansieht. Übrigens sind wir ab dort dann doch nicht S-Bahn gefahren; nicht aus Furcht, sondern weil da wegen eines Personenunfalls gerade irgendwie ein Mangel an Zügen herrschte. Interessant, daß da offenbar seit Jahren Schienen herumliegen, die dann doch nicht eingebaut wurden. Das Photo ist nicht allzu deutlich, aber der Aufdruck läßt auf 2004 als Produktionsjahr schließen, und die Schienen sehen auch so aus, als würden sie seitdem da herumliegen. Ist das Geld ausgegangen?

20081116

(220) Die Abfahrt des ICE 684 aus Nürnberg erfolgt pünktlich. Wagen 34 ist absolut überheizt, hoffentlich gibt sich das noch – oder muß der Getränkeverkauf animiert werden? :-) Das Ziel unserer Fahrt ist Hamburg. Aus Würzburg weiter mit schon +8; aber die Temperatur hat sich normalisiert. Die weitere Reise erfolgt entspannt und ereignisarm. Unser Hotel liegt gleich gegenüber dem Hamburger Hauptbahnhof, somit ist der Ausgangspunkt für unsere Unternehmungen vor Ort optimal gewählt.

20081111

(94) Spontan habe ich mit zwei Kollegen zusammen den Entschluß gefaßt, eine Messe in München zu besuchen. Natürlich bin ich nicht mit der Bahn in die Gegenrichtung gefahren, um bei ihnen in’s Auto zu steigen zwecks Einreihung in den Stau gen München – nein, ich habe einfach den ICE genommen. Von Fürth bis zur Messe München sind es so zwei Stunden, das muß man mit dem Auto erst mal hinbekommen. Nachdem in München der Mordversuch der sich abrupt schließenden Tür der DB-Lounge nicht geglückt ist (und die Mitarbeiterin am Empfang das Grinsen nur mühsam unterdrücken konnte), sitze ich nun hier auf einen Kaffee, tippe diese Zeilen, um mich dann noch zur Verpflegungsaufnahme (ein Messetag kann anstrengend werden!) im Bahnhofsumfeld umzutun. Die Weiterfahrt mit der U-Bahn zur Messe sollte dann Routine sein…

Übrigens war der Zugchef sehr angenehm mit seinen Ansagen und sorgte durchaus für Lächeln im Zug. „Wir beginnen nun unsere Fahrt aus der Frankenmetropole in Richtung Süden, über Ingolstadt in unsere Landeshauptstadt München…“ – „Noch ein Tunnel, dann die Donau, und wir erreichen Ingolstadt…“

Die Messe war ganz interessant, und die Heimfahrt per MVV, ICE und RE problemlos. Dafür sitzt meine Frau seit deutlich über einer Stunde wegen eines Personenunfalls kurz vor Baiersdorf im Zug fest. Nun soll die Beräumung durch Feuerwehr erfolgen, und Weitertransport per Bus. Es bleibt spannend :-( Eigentlich wäre ich ja jetzt auch in diesem Zug…

Letztlich kam tatsächlich die Feuerwehr, um das Aussteigen aus dem Zug zu unterstützen, ein Bus fuhr bis Erlangen, und da gab es dann wieder Züge. Mit +100 in Fürth – neuer Rekord!

20081110

Heute wieder die klassische Verspätung der RB gen Schweinfurt, und dank Überholung durch einen Ersatz-IC (ohne E) haben wir Erlangen mit stolzen +16 verlassen, was uns bis Forchheim erhalten blieb :-( Allerdings konnte die Zugbegleiterin es organisieren, daß unser Anschluß in Forchheim wartet; letztlich ging alles gut.

20081109

Bei einem kleinen Ausflug nach Gräfenberg sind wir zum ersten Mal in einem 648er gefahren. In Gräfenberg dann ein Wegweiser, dessen Sinn und Zweck uns sich nicht ganz erschließen konnte. Dann sind wir bis Igensdorf spaziert, um dort wieder einen Zug gen Heimat zu nehmen. Auffallend war, daß die Haltepunkte und die Züge stark verschmutzt waren, leere Flaschen, Abfall, dazu an den Halten demolierte Papierkörbe und Fahrkartenautomaten. Offenbar die Samstag-Nacht-Heimfahrer :-( Da gehören ein paar imposante und bös dreinblickende Sicherheitskräfte mit in den Zug, dann würde das recht schnell aufhören.

20081108

(12) Ein paar Einkäufe in der Innenstadt von Nürnberg führten nicht zu hunderprozentigem Erfolg, also wurde ein kleiner Abstecher nach Neumarkt zwecks gezielten Einkaufes durchgeführt. Der RE auf dem Hinweg war proppevoll – klar, er fuhr weiter bis München, dementsprechend war er voller Bayernticket-Benutzer. In Neumarkt dann in die Stadt, den Einkauf tätigen, und gleich mit dem nächstmöglichen Zug (einer gering ausgelasteten RB) wieder zurück gen Nürnberg.

20081107

Eine Woche Schienenersatzverkehr überstanden! Dank der Verwendung von OVF-Bussen, die per 2m-Betriebsfunk mit dem Fahrdienstleiter in Forchheim kommunizieren können, hat das alles gut geklappt, die Busse haben immer auf die Züge gewartet. Hat eben doch etwas Gutes, wenn eine DB-Tochter den SEV fährt, und nicht irgendwelche privaten Krauter, bei denen die Kommunikation zum FDL rudimentär bis gar nicht vorhanden ist.

Nun sitzen wir hier in Forchheim am Bahnhof, und unser üblicher Buntlings-Zug besteht statt aus fünf nur aus drei Wagen (eigentlich zählt der Steuerwagen ja eh nur halb), die auch gleich noch von Fußball-Irren gestürmt werden. Also beschließen wir, auf den RE zu warten. Auch dort viele Club-Fans, aber wir haben einen Sitzplatz bekommen.

Interessant, daß Bahnens bauen lassen und dann die Konkurrenz den Schotter und die Schwellen transportiert, siehe diese MWB-Lok. Von der Sorte ist auch noch ein zweites Exemplar im Bahnhof zu sehen.

20081103

Diese Woche, während der Herbstferien in Bayern, wird ein weiterer Abschnitt der KBS821 Forchheim-Ebermannstadt erneuert; somit ist Schienenersatzverkehr angesagt. Da unser Zug heute Morgen halbwegs pünktlich war, hat der Anschluß geklappt, und ich sitze eben in besagtem Bus. Spannend wird es jedoch, was bei Verspätungen passiert…

Erstaunlich, daß bei der Rückfahrt der Busfahrer die Fahrscheine sehen wollte; das hatten wir bei SEV so noch nicht. Jedenfalls haben unsere BC100 sichtlich seine Gesichtszüge entgleisen lassen, und für uns gab es auch keinen lockeren Spruch wie für die anderen Fahrgäste, nur ein langgedehntes „Aaah jaaa…“. Wir sahen wohl zu sehr nach Schwarzfahrern aus?! :-)

20081101

(256) Ich sitze in einem Zug in Nürnberg am Hbf, und ich weiß nicht, wo die Reise hingeht :-) Nun ja, zunächst im ICE 634 bis Fulda, aber der Rest der Fahrt ist für mich noch eine Überraschung.

In Fulda kommt dann dank der ICE-T-Überprüfung anstelle des erwarteten ICE ein IR (BR 120 und 11 Wagen), der nur durch eine neue Lackierung zum IC aufgewertet wurde. Also sitzen wir in einem Bimz von wenigstens ordentlichem Erhaltungszustand, die Fahrtrichtung ist Leipzig.

Als Ziel hat sich dann Gotha herausgestellt; eine sehr hübsche Stadt, und auch das Schloß Friedenstein ist absolut sehenswert. Schade nur, daß die Kasemattenführung ausgebucht war; aber so haben wir einen Grund, mal wieder nach Gotha zu fahren :-) Nun sitzen wir am Bahnhof, der Ersatz-IC (der sicher wieder ein IR ist) hat schon 14 Minuten Verspätung, und was aus unserem Anschluß in Fulda wird, das ist noch offen. Na, wo schon die ICEs derzeit Mangelware sind, dieser hier mitten in der Stadt war auch nett.

Der Anschluß in Fulda ist 30 Minuten verspätet, somit erwischen wir ihn problemlos; dafür ist nun offen, was mit dem Anschluß  in Würzburg ist – es bleibt spannend!

In Würzburg erreichen wir sozusagen verzugslos anstelle des geplanten RE (den wir natürlich verpasst haben) den ICE gen Nürnberg. Optimal, damit kann man sagen, die Heimfahrt ist gesichert.