20240509

Nach Berlin kommen wir erst mit +10 weg – der Zugchef muß einen Fahrgast polizeilich entfernen lassen, der nicht aussteigen wollte und ihn auch noch beleidigt hat.

Wegen einer Baustelle dauert die Fahrt heute ohnehin schon länger als sonst, dazu müssen wir mit unserem ICE 3-Sprinter hinter einem ICE 4-Schneckenzug hinterhertrödeln, so kommen wir in Berlin auf +22. Mit der Ringbahn geht es weiter bis Westhafen, von wo es nur ein kurzer Fußweg zu unserem Hotel MOA ist.

Nach ein wenig Entspannen auf dem Zimmer fahren wir zum Anhalter Bahnhof, um den Story-Bunker zu besuchen. Eine extrem gelungene Ausstellung zum Werdegang von Adolf Hitler, sehr gut aufbereitet, über den 2. Weltkrieg und das Ende im Führerbunker bis zu den Parallelen zum Krieg gegen die Ukraine. Unbedingt besuchenswert, und vermittelt in wenigen Stunden mehr als es die vielen Jahre Geschichtsunterricht in der Schule je gekonnt hätten. Leider sind Photos nicht gestattet.

Danach fahren wir in die Tiergartenquelle, wo wir mit Freunden einen netten Abend im Biergarten verbringen. Noch der obligate Absacker in der Bar, und müde fallen wir ins Bett.

20220319

Mit ICE 1006 fahren wir heute nach Berlin. Kurz ins Hotel, Gepäck loswerden, und danach treffen wir uns mit einem Freund in einem Irish Pub, gleich um die Ecke von Checkpoint Charlie, wo wir erstaunlich günstig essen.

Danach schreiten wir zur Tat, Orgelstunde zur Schostakowitsch-Hommage, die Martin Schmeding halten muß, da der geplante Künstler aus St. Peterburg kriegsbedingt das Konzert nicht aufführen kann. Ein tolles Programm!

Dazwischen ein Abendessen am Gendarmenmarkt, und weiter geht es mit Schostakowitsch, auf dem Cello, mit dem phantastischen Cellisten Bruno Philippe. Ein Wahnsinn, dieses Konzert!

Abends noch kurz in die Hotelbar, eh klar – das war ein toller Tag!

20190827

ICE 1006 startet in Nürnberg pünktlich. Teilweise ausgefallene Klimaanlagen, keine Reservierungsanzeigen, mal wieder jede Menge Störungen. Aber solange die Fuhre fährt…

Problemlos kommen wir nach Halle und erreichen den Anschluß nach Halberstadt. Unterwegs treffen wir die ungewöhnlich lackierte 232 704, die brav für ein Photo stillhält. Ankunft in Halberstadt ist pünktlich, so wird auch der Zug nach Thale bequem erreicht.

Bequem erreichen wir die Seilbahn, die uns vollends zum Ziel bringt, dem Hexentanzplatz. Das Hotel ist schnell bezogen, und wir haben noch genug Zeit, ein Bierchen zu lüpfen und ein wenig herumzuspazieren. Wie immer, die reizvolle Hexe, der Teufel und die Wildsau lassen grüßen!

Schön, sogar die Walpurgishalle hat geöffnet, so haben wir Gelegenheit, in aller Ruhe Hermann Hendrichs Gemälde und die Holzarbeiten zu bewundern.

Hauptgrund unseres Besuches ist allerdings die Scottish Music Parade. Tolle Künstler, toller Sound, und das Ambiente im Bergtheater Thale ist wie immer grandios.

Ein paar hundert m bergauf, schon ist man beim Bett, doch die laue Nacht lädt noch auf ein Getränk im Gastgarten ein.