20200308

Heute schreiten wir zum eigentlichen Hauptgrund der Reise, einem Orgelkonzert in der Elbphilharmonie. László Fassang bespielt die Orgel. Dazu hat er Werke von Tschaikowsky, Wagner und Liszt für Orgel transkribiert und überspannt damit den Themenkreis “Tragische Liebespaare”.

Vor es losgeht genießen wir noch ein wenig den Ausblick von da oben, und dann nix wie rein in den Saal. Der eher bescheiden wirkende Orgelprospekt (im Bild rechts oben) täuscht etwas darüber hinweg, daß sich hinter den Verkleidungen eine klanggewaltige Orgel verbirgt. László Fassang bringt damit den Saal zum Erbeben, offenbar hat er auch eine Vorliebe fürs Pedal, und die Orgel wirkt im tiefsten Bereich hervorragend dafür aufgestellt. So genießen wir bis zur Pause diese schön bearbeiteten Klassiker, um dann nach der Pause Improvisationen zu erleben, die der Organist nach Besucherwünschen aus klassischen Stücken und aktueller Film/Populärmusik geschaffen hat. Der Bolero ist da unser Favorit, und “Smoke On The Water” als Zugabe ist auch mal eine spannende Umsetzung für eine Konzertorgel.

Noch ein kleiner Spaziergang über die Landungsbrücken, mit der U3 zum Hauptbahnhof, und nach einem Lounge-Besuch nehmen wir ICE 603 in die Heimat. Fast pünktlich kommt der ICE “Freistaat Sachsen” in Hamburg los. Gut und entspannt kommen wir daheim wieder an, und weil die Welt klein und verrückt ist gibt es zwar im Bordrestaurant nix Gescheites zu essen, jedoch treffen wir überraschend Torsten Ratke aus Finsterwalde und haben so eine angeregte Unterhaltung bis Nürnberg.

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