20170906

(133) Heute ist ein doofer Tag. Beerdigungen sind eh immer keine schönen Anlässe, und die Bahnen legen noch eins drauf. Die Fahrt mit dem roten Zug bis Hof verläuft problemlos, aber leicht verspätet. Wegen weniger Minuten hält es der silberne Zug aus Sachsen für nicht nötig, mal eben schnell zu warten, nein, die Mistmöhre ist weg, und wir müssen eine Stunde warten. Eigentlich.

Doch ganz knapp erwischen wir noch das Bähnle nach Leipzig, welches uns bis Mehltheuer zu einem an sich weiteren sehr knappen Anschluß bringt. Das Bangen ist aber umsonst, der Anschluß hat über 20 Minuten Verspätung. Na, wenigstens erreichen wir so noch Plauen.

Nach der Beisetzung wollen wir einfach eine der stündlichen Verbindungen via Hof nach Nürnberg nehmen – und stellen fest, offiziell eine Stunde Aufenthalt in Hof. WTF?! Keine Durchbindung? Des Rätsels Lösung, der Fahrplan ist gerade ein wenig anders als sonst, wohl wegen längerer Fahrzeit durch Baumaßnahmen wird dieser Anschluß nicht mehr zugesichert, weil so zu knapp. Doch wir haben Glück und kommen gerade noch so rein in den 612er, der uns nun problemlos wieder in die Heimat fährt.

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