20200111

Mit ICE 701 wollen wir heute nach Augsburg fahren. Gerade eingestiegen erfahren wir, daß dieser heute nicht über Augsburg, sondern über Ingolstadt nach München fährt – Bahnsuizid :( Also disponieren wir halt entsprechend um, was will man machen. Die Verabredung zum Mittagessen in Augsburg iß so jedenfalls dahin.

So fahren wir nun bis München und nehmen da den ICE 596 nach Augsburg. Dort kommen wir gut an, halten ein kleines Familientreffen in Augsburg und Neusäß ab, und zurück geht es aus Neusäß mit knappem Umstieg in Augsburg, passenderweise in den ICE 702.

Bis Nürnberg klappt alles prima, allerdings hetzen wir dem Anschlußzug in Nürnberg in letzter Minute auf ein geändertes Gleis hinterher, um da dann zu erfahren – der wird da eh erst mit +30 abfahren. Also wieder in letzter Minute nochmal auf ein anderes Gleis zur S-Bahn, was dann letztlich auch funktioniert.

20121111

Früh morgens fahren wir in roten Zügen über Würzburg und Bietigheim-Bissingen nach Asperg zum Geburtstagsbrunch bei Freunden, pünktlich und problemlos. Pappsatt geht es dann mit der S-Bahn gen Stuttgart, wo sich unsere Wege leider trennen. Manu fährt mit einem RE über Nürnberg heim, und ich suche mir wenige Minuten später im ICE 596 nach Berlin einen Platz. Ziel meiner Reise ist eine Sitzung in der Höhle des (DB-)Löwen am Potsdamer Platz.

Bis Frankfurt wirkt noch alles normal, bis auf ein paar Minuten Verspätung. Daß wir bei der Ausfahrt aus Frankfurt eine andere Route nehmen, das fällt mir gar nicht auf – bis wir auf freier Strecke anhalten und eine Durchsage erklärt, wir haben wegen eines Defekts am Triebkopf in Louisa gewendet und würden nun anders herum weiterfahren. Somit haben wir bis Hanau +15.

Der Tf fährt wie der Teufel, in Berlin-Spandau sind wir wieder pünktlich. Alles gut, sollte man denken, doch nein, kurz vor dem Ziel kommen wir zum Stillstand, es erfolgt die Ansage, daß nur ein Zug vor uns sei, es gehe gleich weiter. Lange hält der Frieden nicht an, das Problem eskaliert zu einem technischen Problem an der Strecke bzw. im Bahnhof, und zu vier Zügen, die noch vor uns herumstehen. In schleichendem stop’n’go geht es weiter, letztlich lande ich in Berlin mit +30. Und nicht genug damit, die Anfahrtsbeschreibung des Hotels enthält leider nicht den Hinweis, daß die U6 wegen einer großen Baustelle einen Abschnitt zwischen zwei Stationen nicht bedient; damit sind noch 500m Fußmarsch gratis inbegriffen. Na, alles nicht so schlimm, letztlich bin ich ja noch gut gelandet, wenn auch ein wenig später als geplant.