20170514

(72) Zur Kundenbeiratssitzung der DB fahre ich heute nach Mannheim. Schon recht kurz nach der Abfahrt in Nürnberg mit ICE 26 komme ich bei Emskirchen zu stehen. Nach einiger Zeit wird angesagt, wegen einer Weichenstörung im Baustellenbereich verzögere sich die Weiterfahrt unbestimmt, weswegen man nun die Türen öffne. Der Zug könne verlassen werden, um sich die Beine zu verteten, man solle aber in der Nähe bleiben. Offenbar ein Zugeständnis an gewisse Suchtkranke :) Aber dazu kommt es nicht, unvermittelt geht es weiter, doch mit prognostizierten +30 ist der angedachte Anschluß ICE 79 in Frankfurt nicht mehr zu erreichen. Also disponiere ich um und wechsle in Hanau in den ICE 1191.

Die Weiterfahrt verläuft ruhig und problemlos, das Gewitter und einige Regenbögen in schwarzen Wolken sind spektakulär. Kurz nach Biblis allerdings bleiben wir stehen, lang passiert nix, und schließlich bekommen wir eröffnet, vor uns sein ein Güterzug liegengeblieben, wir würden zurücksetzen bis Biblis und dann über Worms und Ludwigshafen umgeleitet.

So kommt es, der Tf hetzt durch den Zug (ein ICE 1 ist lang!) zum anderen Führerstand, Bremsprobe, wir schleichen nach Biblis zurück, der Tf hetzt erneut durch, Bremsprobe, Abfahrt, und mit was um +90 erreiche ich leicht genervt Mannheim.

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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