Wie erwartet, die BC100 waren gestern noch nicht in der Post, also nochmals einen Tag mit dem Handyticket den ÖPNV nutzen. Witzig, ich denke noch so bei mir, „all die nervigen Schüler, man sollte sich einfach in die erste Klasse setzen, im Schülerzug kontrolliert ja eh keiner“. Kaum fertig gedacht, schon geht die Türe auf, „Fahrscheinkontrolle!“ *g* Sowas aber auch! Auffallend, daß auf dieser Nebenstrecke anscheinend gerne die „dritte Garnitur“ an Kontrolleuren eingesetzt wird – oder sind die „Zivilen“ alle so, äähm, seltsam? Es geht doch nix über einen echten Zugbegleiter. Abends dann bei einer Fahrt mit dem Bus will der Busfahrer mein Handyticket genauer sehen, und vor lauter Quatschen verpasse ich die Haltestelle zum Ausstieg *g* Er äußert dezent seinen Unmut, daß die Busfahrer nun auch noch die Fahrscheine ansehen sollen, wo man bei der Vielzahl der Fahrkarten das eh kaum beurteilen könne. Dennoch fallen immer mal wieder gut gemachte Fälschungen auf, an der Tatsache, daß der eingedruckte Preis nicht zum Produkt paßt *g* Schlecht recherchiert, lieber Fälscher! Beinahe lachen muß ich, als der Fahrer sagt, „und dann kommen da immer mal welche mit so einer glänzenden schwarzen Karte, da ist fast nix drauf, ich hab‘ keine Ahnung, was das sein soll, aber offenbar geht das in Ordnung, die Kontrolleure, die ich immer mal im Bus habe, akzeptieren die wohl“. Ja, so eine Karte habe ich auch bald; ich habe ihm dann in ein paar Worten erklärt, daß dies vermutlich die BC100 ist, und was man damit darf.
Kategorie: Bahnerlebnisse
20080421
Gleisnost ruft uns zurück, letzte Details werden geklärt, die Leute kümmern sich rührig, und laut deren Aussage sollen die zwei vorläufigen BC100 (die Plastikkarte mit dem Photo benötige ein paar Wochen zur Herstellung) bereits an uns unterwegs sein. Wir sind gespannt, wann die Karten eintreffen, da die Post derzeit in manchen Gegenden streikt. Mal streikt die Bahn, mal die Post, und immer trifft es unsere Mobilität… Die erste Fahrt mit den BC100 nach deren Eintreffen wird der Weg zur Arbeit sein, und am kommenden Wochenende haben wir ein paar Fahrten im halbwegs heimatnahen ÖPNV vor – wäre also sehr fein, wenn die Dinger bis dahin hier sind. Mal sehen, wie die Zugbegleiter ob unseres Äußeren reagieren, wenn wir bei der Fahrscheinkontrolle eines der Premium-Produkte der DB vorzuweisen gedenken.
20080420
Meine Frau und ich entdecken, daß für den Weg zur Arbeit und unsere privaten Nah- und Fernverkehrtsfahrten die BahnCard 100 lohnend wäre. Die Kosten für mehr als eine Karte sind schon durch die wegfallenden Spritkosten für die Fahrt zur Arbeit wieder „drin“, die weitere Karte wird durch die Ersparnis im KFZ-Unterhalt (Reparaturen, Verschleiß), durch die mit der BC100 abgedeckten privaten Fahrten (ÖPNV, Kurzurlaube, Besuche bei Verwandten und Freunden, wir sind durchaus reisefreudig veranlagt) schnell amortisiert sein. Dazu werden wir in vielen Fällen nun mit der Bahn fahren, wo wir dies eigentlich bisher schon gerne getan hätten, aber keine günstigen Fahrscheine mehr zu bekommen waren und/oder der Entschluß zur Fahrt spontan gewesen wäre. Nach einem Wochenende Beratschlagung und Internetrecherche und vielen hilfreichen bestärkenden Kommentaren aus newsgroups füllen wir den Papierkram aus und schicken ihn an Gleisnost, das aus den debx-newsgroups empfohlene Reisebüro mit einem guten BC100-Angebot.
by Ralph, ralph@radio-link.net

