20140824

Eigentlich ist die Heimreise aus Pitlochry auf dem ersten Abschnitt per Bahn angedacht. Vor einigen Tagen haben wir nun in der Vorrecherche bemerkt, daß der vom Reiseveranstalter vorgesehene Zug sonntags nicht fährt. Wir haben das per email gemeldet, und so wurde für uns nun ein Taxi ab Pitlochry zum Flughafen Edinburgh geordert, um neun solle es losgehen.

So isses, und sehr schnell geht das noch dazu – in gut einer Stunde sind wir im Terminal des Flughafens! Auf der Fahrt noch ein Blick auf die Brücke, über die wir eigentlich mit der Bahn gefahren wären.

So haben wir jede Menge Zeit am Flughafen zu vertrödeln, doch letztlich überstehen wir all die nervigen Hürden, die so zum Fliegen dazugehören, und kommen nahezu pünktlich weg.

Der Flug LH 963 ist ruhig, erstaunt bin ich ob der Flughöhe, hätte ich für so einen kurzen Hüpfer nicht erwartet. Beim Überflug über Frankfurt sieht man mal eben kurz sehr schön auf die Stadt, und schon sind wir da. Die nervigen Hürden rückwärts, noch auf’s Gepäck warten, und es reicht locker für ICE 725 in die Heimat. Ganz gut besucht, klar, Sonntag abends, aber wir finden gut Platz. Kühlungsausfall im Bordrestaurant, auch das noch, aber zu Trinken bekommen wir was.

Die unterwegs eingesammelten paar Trödelminuten holen wir locker wieder auf, Ankunft in Nürnberg ist überpünktlich, und der Anschluß nach Fürth klappt auch. Damit ist die große Reise im Gesamten gelungen!

20140823

Heute fahren wir von Pitlochry nach Blair Atholl; das ist nur eine Station von Pitlochry. Wegen des ebenfalls am Zielort stattfindenden Turnierreitens ist der Zug proppevoll, lauter seltsame Leute in seltsamen Stiefeln :)

Der Besuch des Blair Castle ist absolut lohnend, ein riesiger Kasten, herrliche Räume, bestens erhaltene Einrichtung, viele Informationen – da kann man Zeit verbringen! Leider auch hier wieder keine Photos des Inneren. Und zu jeder vollen Stunden kommt der Piper und spielt schottische Musik.

Zurück in Pitlochry besuchen wir noch die Bell’s Distillery – man ahnt es, auch hier keine Photos :-( Nette Führung, nette Einblicke, und sehr schöne Firmengebäude.

20140822

Und weiter geht die Reise, von Mallaig nach Pitlochry. Aufgrund der guten Erfahrungen mit der gestrigen Reisekette wagen wir es wieder auf ähnlichem Weg, über die Isle of Skye. Wieder die Fähre, wieder der Bus, wieder ein Umstieg irgendwo im Nirgendwo, und pünktlich erreichen wir den Bahnhof von Kyle mit schönem Blick auf eine Brücke. Weiter mit der Bahn (endlich wieder Zivilisation :-), und durch schöne Landschaft zockeln wir dahin.

Nach und nach wird die Landschaft immer unspektakulärer und der Unseren ähnlicher, bis wir schließlich Inverness erreichen. Am Bahnof spaziert ganz selbstverständlich eine Möwe in der Halle umher. Schöner anzusehen als die bei uns üblichen Tauben allemal, dafür auch bedrohlicher, und größere Haufen scheißen sie auch. Inverness ist ein ganz nettes Städtchen, den kurzen Aufenthalt nutzen wir zu einem kleinen Rundgang.

Zurück zum Bahnhof, weiter mit der Bahn, Ziel ist Pitlochry. Empfangen werden wir dort gleich von diesem drahtigen Gesellen. Ein sehr hübsches Dorf, über und über mit Blumen bepflanzt, alles sehr gepflegt, viele viktorianisch angehauchte Häuser – und alles voller Touristen :)

20140821

Die heutige Tour ist in Betracht auf die Reisekette etwas gewagt, Schiff und mehrere Busverbindungen. Mit der Fähre fahren wir von Mallaig rüber auf die Isle of Skye, nach Armadale. Die Bushaltestelle finden wir, auch der Bus kommt daher, wir kaufen Tagestickets, und los geht es. Mitten im Nirgendwo ist ein Umstieg geplant, und dieser klappt auch, problemlos erreichen wir einen etwas grattligen Doppeldeckerbus. Mit schlechter Sicht bei ständig anlaufenden Scheiben schuckelt das Gefährt weiter, zum Castle Dunvegan, dem Sitz des Clans der MacLeods. Ein schnuckliges Anwesen, da könnte man es aushalten. Leider ist Photographieren im Inneren nicht gestattet.

Nach dem Besuch bei den MacLeods fahren wir weiter mit dem Bus nach Portree. Netter Hafen, kurze Einkehr, und weiter mit dem Bus nach Armadale. Dieser Bus lehrt uns, Agilis ist überall. Normal langer Bus, 70 Sitzplätze! Bestuhlung 3+2, man hat kaum Platz auf einem der winzigen Sitze, bei 1.80 m Größe preßt man bereits die Knie an den Vordersitz, und zu allem Überfluß füllt sich das Ding am nächsten Halt auch noch mit Schülern.

Auch dies wird überstanden, wir erreichen die Fähre und setzen wieder problemlos über gen Mallaig.

Die Reisekette hat funktioniert, da kann man nicht meckern. Das Material war nicht immer so der Brüller, aber die Fahrer immer hilfsbereit und auskunftsfreudig, die Anschlüsse haben aufeinander gewartet, eine saubere Sache!

Abends dann noch ein Blick in den Hafen und aus dem Hotelzimmer.

Interessant übrigens, daß in der Gegend alles konsequent in Englisch und Gälisch beschriftet ist!

20140820

Heute fahren wir mit dem Zug von Mallaig nach Fort William. Ein kleines Örtchen, man läuft mal die Straße rauf und runter und hat dann an sich alles gesehen, so bleibt noch genug Zeit für eine Einkehr. Im Bahnhof steht laut tickend die Lok des Caledonian Sleeper.

Dann geht es weiter mit dem Bus nach Glenfinnan. Das Denkmal dort gibt nicht allzuviel her, so laufen wir weiter zur Bahnstation und besichtigen das zugehörige kleine Bahnmuseum, in welchem man die frühen Ausführungen des Token-Systems besichtigen kann. Damit werden auf den eingleisigen Strecken in den Highlands die Fahrerlaubinsse für die Züge technisch gesichert. Heutzutage läuft das natürlich elektronisch, per Fahrerlaubnis als Funk-Datentelegramm auf das Steuergerät im Zug. Kurios ist dabei der verwendete Frequenzbereich um 205 MHz herum für Sprech- wie Datenfunk. Dann gleich noch ein Blick auf die 44871, die den historischen Zug durch die Highlands zerrt, und ganz hinten im Eck versteckt sich gelbes Gerät.

Als Abschluß auf einen Tee, sehr angenehm im dort abgestellten Speisewagen. So läßt es sich aushalten.

Zurück nach Malaig fahren wir wieder mit dem Zug. Ein etwas verregneter Tag, aber erfolgreich und ohne Pannen :)

20140819

Und weiter geht die Tour, von Oban über Crianlarich nach Malaig.

Pünktlich fährt der Zug ab, und nahezu pünktlich mit +2 kommen wir am Umstiegsort Crianlarich an. Das hätte uns ein Zeichen sein sollen, sonst geht unter +5 wenig in der Gegend, obschon die Strecke eine Einzelstrecke ohne Störfaktoren ist, mit nur einem Zug alle paar Stunden. So kommt dann auch das dicke Ende, wegen eines Personenunfalls zwischen Crianlarich und Fort William ist die Strecke gesperrt. Ersatzbusse sollen kommen, aber alles läuft ähnlich konfus wie bei SEV in Deutschland, keiner weiß was Genaues. Endlich kommen zwei Busse – einen kapert gleich ein Reiseleiter ganz charmant für seine Gruppe, und bis wir beim zweiten Bus sind, ist der auch voll. Ein dritter Bus soll kommen, tut er auch, allerdings nur ein eher kurzes Teil, sechs Leute müssen auch hier zurückbleiben. Keine Ahnung, was aus denen geworden ist, in Crianlarich gibt es nur eine Handvoll Häuser, einen Pub und ein Hotel – sonst nix.

Wir sind jedoch dabei und fahren eine gute Stunde durch herrliche Landschaft bis Fort William. Dort wäre zwar die Strecke frei, aber sie haben keinen Zug, da ja nix hinkommt, also müssen wir da in einen weiteren Bus umsteigen, wieder eine gute Stunde, und letztlich landen wir wohlbehalten in Malaig.

Jedenfalls eine schöne Bustour durch die Highlands, mit verschiedenen Facetten, und in Malaig genießen wir die schöne Küstenstimmung.

20140818

Heute ist ein Tagesausflug geplant, zu Wasser und zu Lande.

Zunächst geht es mit der Fähre von Oban nach Craignure auf der Insel Mull. Die Überfahrt ist ruhig und angenehm, die Aussicht gut, ein schöner Anblick ist dieser Leuchtturm mit Regenbogen.

In Craignure steigen wir um in einen Bus, und es geht eine gute Stunde über die ganze Insel, bei herrlicher Hügellandschaft, wenigen Häusern, wenigen Menschen, vielen Schafen. Nahezu die gesamte Strecke ist einspurig, alle paar hundert Meter finden sich Ausweichbuchten, und bei Gegenverkehr muß man sich da arrangieren. Dies klappt aber immer und sehr entspannt, die Insulaner sind das gewohnt.

Mit einem kleinen Boot von Staffa-Tours fahren wir weiter auf die Insel Staffa. Der Bootsführer sagt schon an, daß es ein wenig “bouncy” werden soll, und an die draußen sitzenden Fahrgäste werden Regenumhänge verteilt. Wir sitzen drinnen, man muß sich ja nicht ohne Not mit der Salzbrühe durchnässen lassen.

Bouncy ist gar kein Ausdruck, man kann da wunderbar Momente der Schwerelosigkeit erleben, frei über dem Sitz schwebend, leider immer sehr unsanft endend. Anfangs juchzen und lachen die Leut’ noch, doch nach und nach weicht das einem etwas angestrengten Gesichtsausdruck, und die Gesichter werden etwas fahl :-))) Man kann sagen, das war eine halbe Stunde Höllenritt vom Feinsten! Manch einer ist wohl froh, die Insel heil erreicht zu haben. Man kann ja die Wellenhöhe immer selber schlecht schätzen, ich hätte gedacht, ein Meter allemal, aber die Nachfrage beim Bootsführer ergab, bis zu drei Meter, und bei höherem Seegang würden sie dann eher nicht mehr rausfahren.

Staffa entschädigt das aber alles, das Teil ist ein Brocken vulkanischen Basalts, in der Form von Säulenbasalt. Als Höhepunkt des Inselrundgangs kann man wohl diese Grotte aus Säulenbasalt ansehen – einfach nur grandios!

Mit dem Wind im Rücken geht die Fahrt viel, viel ruhiger schaukelnd auf die Insel Iona. Höhepunkt ist sicherlich Iona Abbey, die Wiege des Christentums in Schottland und Nordengland. Auch sonst ist die Insel sehr schön, und man kann da lustige Dinge lernen :)

Obwohl sich Manu in der Frisur angepaßt hat, fallen die Schafe nicht darauf rein und bleiben sehr unnahbar. Schade.

Von Iona setzen wir mit der Fähre über nach Mull, und mit dem gleichen Bus fahren wir zurück nach Craignure. Die Fähre dort geht erst mit gut +20, auf dem Rückweg nehmen wir unser Abendessen, und müde und zufrieden erreichen wir unser Bett in Oban.

20140817

Eigentlich ist heute ein Ausflug nach Duart Castle geplant – doch wegen des stürmischen Wetters sind heute alle Schiffahrten erst mal eingestellt :( Da ohne Schiff die Ausflugsmöglichkeiten doch stark limitiert sind, fahren wir halt mit der Bahn nach Falls of Cruachan, einem kleinen Halt im Nirgendwo, und besichtigen dort die Eingeweide des Pumpspeicherkraftwerks. 440MW, Spitzenlastkraftwerk, auf Anforderung in 28 bis 120 Sekunden auf voller Leistung, springt gerne dann an, wenn zur Werbepause der beliebten Soaps die Leut’ den Teekessel aufsetzen :) Photographieren ist leider nicht gestattet, nur den eher unspektakulären Ein/Auslaß für die Wassermassen kann ich ablichten.

An dem Bahnhalt fällt auf, daß trotz nur einer Handvoll Halte am Tag und der Lage irgendwo im Nirgendwo die Station top-gepflegt ist, sauber, bepflanzte Blumenkübel, ein Unterstand, eine Notrufsprechstelle. Sowas vermißt man in Deutschland dann doch. Dafür null Fahrgastinformation, nur der Aushang, keine Anzeigen, und ein Mobilfunknetz aus der Steinzeit der Datenübertragung (GPRS, etwa so wie ein Telelphonmodem aus dem Anfängen).

Zurück in Oban besichtigen wir noch die Oban Destillery – auch hier leider keine Photos erlaubt :( Von der Sache nix Neues, wir kennen das ja vom Haas, aber die Besonderheiten der Whisky-Herstellung sind dann doch ganz interessant, und die Verkostung des Getränks zeigt, der Oban ist für uns gut trinkbar, nicht so ein torfiges Pinselreiniger-Destillat :-)

Später zum Abendessen dann noch ein Blick auf den Hafen in dramatischer Stimmung.

20140816

Von Crianlarich fahren wir mit dem Zug nach Oban. Eine tolle Fahrt, landschaftlich sehr schön, viel zu schade zum Lesen oder Schlafen! Allerdings erstaunlich, daß auf annähernd der ganzen Strecke die Schienen nicht verschweißt, sondern gelascht sind. Ein Geratter wie auf einer Museumsbahn oder in alten Filmen, kennt man so eigentlich heute nicht mehr.

Oban ist auch von oben nett anzusehen, ein putziges, kleines Küstenstädtchen, da kann uns der zeitweise Nieselregen nicht schrecken.

20140815

Was in Edinburgh ziemlich schräg ist, das ist der Nahverkehr. Busse gibt es in rauher Menge, aber keinen Verkehrsverbund, das Ticket gilt also nur in dem Busnetz, in dessen Bus es gekauft wurde. In den Bussen keinerlei Ansagen oder Anzeigen, was der nächste Halt ist, auch die Schilder mit Haltestellennamen sind sehr dezent gehalten. Ohne Ortskenntnis nahezu unbenutzbar, nur Google maps rettet einem ein wenig den Tag, man hockt halt im Bus und start aufs Telephon, um zu sehen, wo man gerade ist, wo es sinnvoll wäre, wieder auszusteigen. Zwar wird überall das kostenlose WLAN in den Bussen angepriesen, funktioniert hat es jedoch nirgends.

Die Bahnfahrt nach Glasgow ist unspektakulär und erfolgt problemlos und nahezu pünktlich in schräg designten Dieseltriebwagen. In denen hat das WLAN gut funktioniert, allerdings wurde es auch kaum benutzt von den Mitreisenden. Absolut nervig ist das Getue mit den Bahnsteigsperren, rein nur mit Ticket vorzeigen, raus genauso – eilig darf man es da nicht haben. Und bei der Gepäckaufbewahrung in Glasgow werden vor Abgabe mit absoluter Selbstverständlichkeit die Reisetaschen durchwühlt. Sind schon etwas paranoid, die Jungs hier.

Auch in Glasgow ist es schön, wenn auch nicht so spektakulär wie Edinburgh, dazu ist der auf der Insel offenbare leichte Hang zur Verwahrlosung etwas ausgeprägter. Annähernd alle Gebäude sind irgendwo ein wenig angegammelt und am dezenten Verrotten, nie so schlimm, daß es abbruchreif wirkt, aber doch sieht das alles nach Handlungsbedarf in Sachen Renovierung aus.

Bei der Fahrt zum House of an art lover, einem herrlichen Jugendstilbau, nutzen wir die U-Bahn. Auch hier wieder das Getue mit den Bahnsteigsperren. Die U-Bahn ist ein ziemlich kurioses Gefährt, aufgrund des geringen Tunnelquerschnitts sind die Fahrzeuge innen nicht gerade geräumig. Die oft etwas wacklige Fahrweise parodieren die Verkehsbetriebe selbst in ihren Plakaten :-)

Sehr lohnend ist auch der Marsch auf den Necropolis-Hügel. Viele prächtige Grabmale an einem einmaligen Ort mit Sicht auf nahezu die ganze Stadt. Beim Blick auf das alte Krankenhaus geht die Kathedrale fast ein wenig unter, dabei ist die auch schon riesig.

Und wie es der Zufall will, ist auch jemand aus der debx-Truppe gerade auf UK-Rundreise, also treffen wir uns auf ein Bierchen und einen Schnack in einem Pub gleich neben dem Bahnhof.

Die Rückfahrt ist zunächst etwas unsicher, da es zu einigen Ausfällen und Verspätungen wegen einer Betriebsstörung kommt, doch mit nur kleiner Verspätung wird unser Zug bereitgestellt. Problemlos kommen wir nach Crianlarich, einem kleinen Kaff mitten im Nirgendwo, wo unsere nächste Übernachtung ansteht. Viel mehr als Übernachten tun wir da nicht, viel mehr ist auch nicht möglich.

20140814

Edinburgh ist eine tolle Stadt, jede Menge herrlicher Gebäude, die tolle Burg, da kann man es aushalten.

Um im Schottischen Parlament im Cafe einzukehren, muß man erst durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen, dafür sind die Getränke da günstig und das WLAN kostenlos und superschnell :) Direkt hinter dem Parlament gibt es einen Hügel, “Arthurs Seat”, von dem man auch schön auf die Stadt sieht.

Natürlich müssen wir auch einen Blick auf den Bahnhof werfen, ein riesiges Ding mit gar nicht mal sooo vielen Bahnsteigen, sehr unübersichtlich, aber irgendwie interessant. Komplett überdacht!

Highlight des Tages ist eindeutig Edinburgh Tattoo, die große Militärmusikparade mit vor allem Gruppen aus den ehemaligen Kolonialgebieten. Eine unglaubliche Vorstellung vor einer grandiosen Kulisse, und auch eine kleine Militäraktion darf nicht fehlen.

Achtung, fast ein GB groß, unbearbeitet und ungeschnitten, hier gut sechs Minuten Video, die einen Eindruck geben: Tattoo-Video

20140813

Los geht die Tour heute mit dem alten Bekannten, dem ICE 822 / LH 3644. Fast pünktlich startet er in Nürnberg.

Weit kommen wir nicht, bereits auf der Schnellfahrstrecke Neustadt – Iphofen kommen wir zum Stillstand. Signalstörung bei Markt Bibart, für Würzburg werden +20 angekündigt. Nach einigen Minuten geht es ein Stückchen weit in Schleichfahrt weiter, Stillstand, erneutes Schleichen…

Mit einer guten Viertelstunde Verspätung geht es aus Würzburg wieder raus.

Am Flughafen Frankfurt sind es nun +20, aber wir haben genug Zeit, unser Anschluss LH 962 ist nicht in Gefahr. Die elektronischen Tickets funktionieren problemlos, die Sicherheitskontrolle überstehen wir auch, nun fehlt nur noch unser Transportmittel.

Nach dem üblichen Abhängen am Flughafen läuft alles wie üblich, boarding, und schon geht es los. Der Flug ist ereignislos, ab und an sehen wir mal Land und Meer, und bei freundlichem Wetter landen wir in Edinburgh. Interessant, daß man da einfach vom Flugzeug zum Terminal latscht, nicht das Getue mit Bussen für ein paar Meter Fahrt wie in Deutschland. Noch ein schneller Blick auf das Flugzeug, Ausweiskontrolle, Gepäck einsammeln, und mit dem Bus 100 in die Stadt und ins Hotel.

Unsere BahnCard100 haben wir erst mal für eine Zeit lang eingetauscht gegen Freedom of Scotland!