20090925

(256) Die Fahrt geht heute nach Offenburg – und wieder bestätigt es sich, daß es lohnt, frühzeitig in Fürth loszukommen. Die RB um 07:08 Uhr ist an sich großzügig kalkuliert, doch kommen wir noch während der Ansage mit den Anschlüssen für Nürnberg Hbf außerplanmäßig zum Stehen, genau in Höhe des Haltepunktes Nürnberg-Rothenburger Straße. Nach einigen Minuten dann die Ansage, „wegen einer Oberleitungsstörung verzögert sich die Abfahrt um unbestimmbare Zeit, sie können jedoch hier aussteigen – aber nicht im ersten Wagen…“. Also nix wie ‚raus, dort in die U-Bahn…und bei der Einfahrt Nürnberg Hbf bleibt diese auch stehen! WTF?! Aber zum Glück geht es gleich weiter, der ganze Bahnhof ist voll Servicepersonal, für jede Türe ein Team. Vermutlich wurde bei der vorausfahrenden U-Bahn eine 100%ige Fahrscheinkontrolle beim Ausstieg durchgeführt.

Die Abfahrt unseres IC 2101 erfolgt pünktlich, offenbar ist nur die Bamberger Strecke vom Ausfall betroffen. Wagen 10 ist fast leer, ein Tischplatz im BahnComfort-Bereich ist uns sicher. Die Fahrt verläuft ruhig, in Offenburg kommen wir pünktlich an. Gleich nach der Ankunft begegnet uns dann dieses Untier, mitten in der Fußgängerzone.

In Offenburg klappt auch die Fahrt mit dem Bus in einen kleinen Ort außerhalb hervorragend, nur bei der Rückfahrt ist alles sehr knapp, wir kommen in dem Moment auf den Bahnsteig, als auch schon unser Zug einfährt.

Die Rückfahrt erfolgt dann mit dem IC 2103, ebenfalls bisher pünktlich, aber gut gefüllt. Natürlich wieder mal super-nervige Kinder, dafür aber der wohlerzogenste Hund, der mir seit langem untergekommen ist. Die Ankunft in Nürnberg dann superpünktlich…so muß es sein.

20090924

Schon gestern bei der Heimfahrt hatten wir uns gewundert, daß in Forchheim kein zweiter 642er abgestellt steht.

Heute bei der Fahrt zur Arbeit dann die Gewissheit, es ist wirklich nur ein Fahrzeug da. Nach Fahrtbeginn entschuldigt sich auch gleich der digitale Sabbel-Ingo dafür, daß aus betrieblichen Gründen der Zug heute leider nur in Einfachtraktion (dieses Wort kannten die Kids wohl nicht, das mußten sich einige erst erstaunt auf der Zunge zergehen lassen) fahre. Natürlich finden so dennoch alle Schüler Platz, es geht nur sehr eng zu, und offenbar sind viele der Schüler auch ziemlich bescheuert. Alles drängt sich in den Eingangsbereichen, keiner geht zu den Zugenden durch – mit der Folge, draußen stehen welche, die nicht mehr in den Zug kommen, und an den Zugenden bleiben Sitzplätze frei. Die ziemlich laut aufgedrehte zweimalige automatische Ansage, durchzugehen und die Eingangsbereiche freizuhalten, hat nix gebracht, da mußte erst die Zugbegleiterin ziemlich laut und energisch auffordern, bis endlich zögerlich ein paar der Kids weitergehen. Später dann noch die Ankündigung, daß beim nächsten Drücken der Notruftaste Anzeige erstattet werde…

Wegen der Dusseligkeit und Planlosigkeit der Schüler kam es letztlich zu ein paar Minuten Verspätung, die aber nicht weiter problematisch waren.

20090922

Da schickt man mal einen Gelegenheitsfahrer auf eine Fernverkehrsreise, und prompt bringt der den halben Bahnverkehr der Region durcheinander. Dieser Auszug aus dem RIS für Nürnberg Hbf von heute Nachmittag ist schonmal spannend, darin kommt nahezu alles vor, was man sich an Unannehmlichkeiten vorstellen kann. Bei unserer Heimfahrt sah es dann für Forchheim auch nicht viel besser aus, entfallende Züge, Ersatzzüge, frühzeitig verendende Zugläufe…was für ein Tag.

Da grenzt es nahezu an ein Wunder, daß besagter Gelgenheitsfahrer wenigstens unsere Verbindungen in Ruhe gelassen hat – wir kamen pünktlich und ohne spontane Probleme heim.

In de.etc.bahn.misc wurde der RIS-Auszug auch noch recht treffend kommentiert:

On 22 Sep., 16:14, Oliver Schnell wrote:

> Das ist bestimmt ein Fake, der für Azubis bei der Bahn erstellt wurde,
> damit die die vielfältigen Möglichkeiten für Störungen mal auf einen
> Blick sehen können. ;-)
>

Bei diesen schönen Störungsmeldung macht man sich ja manchmal so seine
Gedanken:

„Gleiswechsel“
Hat da der vorher darauf verkehrende Zug das Gleis so zerschlissen,
daß es schnell mal ausgewechselt werden mußte?

„Notarzteinsatz am Gleis“
Normalerweise macht ein solcher ja Dienst am Patienten. Da muß es dem
Gleis aber sehr schlecht gegangen sein, daß es einen NA braucht.

„Aussetzen von Zusatzwagen“
Ha, es werden bei der Bahn also nicht nur monatskartenvergessende
Schüler ausgesetzt, sondern auch Wagen? Müssen die dann auch
mutterseelenallein durch Wald und Morast nach Hause rollen?

„Oberleitungsstörung“
Klar, das oberste Management ist an allem schuld.

„verspätete Bereitstellung“
Tstststs, konnte man ja auch nicht ahnen, daß der Zug, der täglich um
diese Zeit abfährt, auch heute wieder um diese Zeit fahren soll ..

SCNR Siggi

20090921

Interessant – ich habe es noch nie gesehen, daß auch ein Bauzaun geerdet wird, siehe die Erdverbindung und die Durchverbindung der Elemente. Der Zaun steht auf der gleisabgewandten Seite des Bahnsteiges einer elektrifizierten Strecke. Vorschrift? Jedenfalls ist es konsequentes Anwenden der für feste Installationen üblichen Sicherheitsmaßnahmen…

20090920

(28) Heute schaffen wir es endlich mal in das Dampflokmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg, auf dem Hinweg als Mitfahrer im PKW. Viele, schöne Dampfloks, andere Fahrzeuge und Ausstellungsstücke, ein bewirtschafteter Speisewagen – und eine Sonderfahrt mit dem Schienenbus über die Schiefe Ebene nach Marktschorgast und wieder zurück. Unnötig zu erwähnen, daß sich die Motoren für die Hinfahrt ganz schön quälen mußten, während es dann auf der Rückfahrt fast von alleine lief.

Den Heimweg treten wir mit dem RE bis Bamberg an, wo wir dann in den ziemlich vollen RE bis Fürth umsteigen.

20090919

(408) Der ICE 822 bringt uns zu viert früh am Morgen problemlos nach Köln, mit einem außerplanmäßigen Halt („wegen aussteigenden Reisenden“ – ?!) in Limburg.

Natürlich muß man auch das berühmt-berüchtigte Kölsch versuchen. Unsere Begleiter haben mutig den Anfang gemacht! Nun ja…nächstes Mal lieber wieder ein Pils :-)

Die Rückfahrt mit ICE 721 beginnt wegen Wartens auf Anschlußfahrgäste etwas verspätet; das stört uns aber nicht weiter. Nach einer gelungenen Tagesfahrt kommen wir (etwas müde) wieder daheim an.

20090915

Der Regelfahrplan hat uns wieder; noch mit kleinen Verspätungen hier und da, klar, es wuseln ja noch genug orange Männchen an der Strecke herum (was auch sicher jetzt erst mal Dauerzustand sein wird), die Bahnsteige sind teilweise noch weit von Fertigstellung entfernt, unser morgendliches Abfahrtgleis 1 in Fürth ist derzeit gar nicht vorhanden – dennoch sind wir zuversichtlich.

20090913

Heute bringt uns der nur gering belegte ICE 25 nach Regensburg – wenn wir der Versuchung widerstehen können, doch einfach bis Wien durchzufahren :-)

Ein Schild an einer Gaststätte sagt „Sturm und Zwiebelkuchen“! Gekauft! Das ist doch mal ein feiner Mittagshappen…

ICE 24 für die Rückfahrt ist ziemlich voll, aber mit ein wenig Gepäckwuchten finden wir Sitzplätze.

Witzig – der Zub von der Hinfahrt war auch auf der Rückfahrt da (offenbar Personalwechsel in Passau), und er hat uns doch tatsächlich wiedererkannt. Auch hat er einen Teil des Zuges wieder mitgebracht, den kleinen Fünfteiler mit dem Namen Altenbeken – für das kleine Altenbeken gab es offenbar auch nur einen kleinen ICE, und er darf wohl nur die kleineren Touren erledigen :-)

20090911

Heute fährt unser morgendlicher Zug aufgrund der Baumaßnahmen erst ab Fürth-Unterfarrnbach. Also dahin mit der U1, an den Bahnsteig mit den meisten Wartenden gestellt (die Ausschilderung war eher spärlich). Die Stirnlampen aus der Ferne sehen irgendwie weder nach DoSto-Steuerwagen noch nach einer 146er aus…hmmm…und das Geräusch?! Tatsache, brummt da doch glatt ein Zug aus drei (!) 642ern daher – offenbar ist die Strecke stromlos. Daher also die uns hoch erscheinende angesetzte Fahrtzeit von was an 45 Minuten bis Forchheim. Der Tf ist altbekannt, er fährt sonst öfters mal den 642er auf der KBS821 Forchheim – Ebermannstadt.

Die Fahrt geht wirklich eher schleppend voran, wir stehen öfters herum und warten worauf auch immer, dann noch das Abwarten des Gegenzuges in Baiersdorf, ebenfalls bestehend aus drei Einheiten BR642.

In Forchheim schließlich noch Gelegenheit für ein schnelles Bild von den ungewohnt vielen 642ern dort, vor es weiter gen Ebermannstadt geht.

Die Rückfahrt verläuft ähnlich, problemlose Fahrt ab Forchheim mit drei 642ern (Fahrer auch wieder von der anderen Strecke bekannt :-), und ab Unterfarrnbach dann eine proppevolle U-Bahn.

20090906

(34) Heute haben wir uns in Fürth am Hbf mit Verwandtschaft im RE nach Nürnberg getroffen, in der Nürnberger Lounge ein Käffchen getrunken, und dann im IC 2066 noch Wegbegleitung bis Ansbach geleistet. Dort sind wir ausgestiegen, haben direkt gegenüber dem Bahnhof ein Eis gegessen und sind mit dem RE wieder heimgefahren.

20090902

Heute mal keine Berichte von Bahnfahrten, sonden Eindrücke von der Baustelle. Offenbar werden die neuen Signale schon ausgeXt geliefert. Sowas :-)

Dann darf natürlich nicht der übliche Lebensmüde fehlen, der mitten im Gleisbereich zwischen den fahrenden Zügen umherlatscht. Hauptsache, das Photo schaut dramatisch aus. Gewartet hat er vermutlich auf diese beiden V100, die da dann so durch den Bahnhof brummten.