Notfunk

In den letzten Tagen wurde ein wenig die Zusammenarbeit in Sachen Notfunk intensiviert; gibt es da doch seit einiger Zeit eine Amateurfunkstelle zu Notfunkzwecken an exponiertem Standort in Fürth, DL0NFK. Dort ist die Funktechnik vorhanden, um den Landkreis auf 2m und 70cm mit Sprechfunk abzudecken, außerdem die Infrastruktur zur Alarmierung der Mitglieder der Interessengemeinschaft Notfunk. Diese Alarmierung erfolgt über 5-Ton-Rufe auf Amateurfunkfrequenzen.

DB0FUE betrifft das Ganze insofern, als daß es naturgemäß das Haus-und Hofrelais der IG Notfunk ist. Um das Relais notfunktauglich zu bekommen wird in nächster Zeit eine leistungsfähige Netzersatzschaltung eingerichtet, die Stromausfälle problemlos abfedert. Nur Echolink wird in diesen Fällen abgeschaltet sein, da der Rechner mehr Strom verbraucht als das ganze Relais, und da in so einem Falle ohnehin vom Ausfall der Internetverbindungen auszugehen ist.

Ich begrüße diese Entwicklung ausdrücklich und sehe darin sowohl einen Nutzen für die Allgemeinheit (wobei man hofft, diese Leistung nie erbringen zu müssen) wie auch eine Bereicherung der Amateurfunkgemeinschaft in der Region.

Eine Antwort auf Notfunk

    Thomas Backert sagt:

    Hallo,

    ich finde die Initiative Relaisstellen notfunktauglich zu machen sehr gut.
    Aus meiner Sicht macht sogar eine Vernetzung über Echolink Sinn.
    Dazu muß aber der DSL-Anschluß direkt an eine mit ortsfester Netzersatzanlage (oNEA = Dieselgenerator) gesicherten Knotenvermittlungsstelle angeschaltet sein.

    Als Echolink-Rechner wird ja teilweise auch schon der Raspberry Pi mit nur 10 Watt Leistungsaufnahme verwendet. Eine Hamnet-Linkstrecke zu einem oNEA-gesicherten DSL-Anschluß würde ggf. weitere 10 Watt brauchen.
    Allerdings müssen dann schon mindestens zwei Standorte mit USV gesichert werden.

    vy 73 de Thomas, DG2NBJ, Notfunkbeauftragter des OV B28 Lichtenfels

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