20180722

ICE 1005 soll uns heute heimbringen. Bereits in Berlin Gesundbrunnen ist die Lage etwas unübersichtlich, Gleiswechsel, dann doch nicht – doch pünktlich kommen wir los. Die Gastro hat Kühlungsausfall, es gibt nur lauwarme Getränke, aber naja.

Den ersten Stillstand erleben wir in Jüterbog. Wegen technischer Störung am Fahrzeug verzögere sich die Weiterfahrt, bis diese behoben sei. Nach einiger Zeit geht es weiter, und bis kurz vor Halle ist die Verspätung annähernd wieder aufgeholt – bis wir eine Zwangsbremsung bekommen und schroff in unbequem schräger Kurvenlage zum Halten kommen. Dieses Mal dauert die Wiederbelebung sicher 20 Minuten, mit einigen Neustarts diverser Bordelektronik, bis wir endlich weiter kommen.

Bis Halle. Dort bekommen wir gesagt, die Weiterfahrt verzögere sich um einige Minuten zwecks weiterer Störungsbehebung. Etliche Neustarts diverser Technik, einmal den kompletten Zug – doch nach ca. einer Stunde steht fest, das wird nix mehr. Also ist Zugtausch angesagt. Der aus dem Süden kommende ICE 1004 wird in Halle geleert, und die Fahrgäste steigen in unseren ICE 1005, der zum ICE 1004 wird, da dessen anderes (nach Berlin zeigendes) Ende noch funktioniert. Umgekehrt wird aus dem ICE 1004 der ICE 1005.

Bei Einfahrt bemerken wir, ICE Fürth (siehe Titelphoto) ist unser Retter! Das nenne ich doch mal passend :) Mit zwei Stunden Verspätung kommen wir endlich weg hier. Vorteil, das Bier hier ist im Gegensatz zum ersten Zug vom Faß und schön kalt!

Der weitere Heimweg funktioniert problemlos, also kommen wir mit zwei Stunden Verspätung daheim an. Der Autofahrer wird sagen, Berlin – Nürnberg in fünf Stunden, paßt doch; aber mit der Bahn sollte das nur drei Stunden dauern!

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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