20180128

Was für Häuser gilt, das muß auch für Kirchen gut sein. Antwerpen ist voller kleiner Kirchen und Kapellen, die mitten zwischen die profanen Häuser reingebaut sind, auch Sakralbauten haben hier offenbar kein Anrecht auf einen freien Platz drumherum. Sogar große Kirchen sind davon nicht ausgenommen!

Ein wenig an den Elbtunnel erinnert der Fußgängertunnel unter der Schelde durch.

Besonders spannend ist die Rolltreppe da runter, ist sie doch Baujahr 1933 und unverändert seitdem in Betrieb! Das Grundprinzip ist gleichgeblieben, schaut erst mal fast normal aus, etwas laut und rumpelig, und eine interessante Duftnote von altem Holz und warmem Maschinenfett. Doch die Stufen aus Holz mit angeschraubten Rippen nebst Metallkanten sind schon eine Besonderheit, ebenso die Zugangsgebäude. Wer in der rechten unteren Ecke genau hinsieht, erkennt direkt oberhalb der dunkel gekleideten Person am anderen Ufer ein gleiches Zugangsgebäude.

Nachmittags gönnen wir uns eine Fahrt mit dem Waterbus. Eine halbe Stunde fahren wir die Schelde hoch, und ebenso lang wieder runter, mit was um 40 km/h. Dabei sehen wir Antwerpen und auch die umgebenden Industriegebiete, und die Fahrt ist ganz entspannend. Dieser Waterbus ist offenbar ansonsten ein Nahverkehrsmittel, wie ein Bus eben, und man wirbt damit für den staufreien Weg in die Innenstadt. Was dieser Stau bedeutet, das sollen wir morgen noch erleben.

Die Rückfahrt ins Hotel mit dem Bus ist insofern wieder spannend, da wir den richtigen Moment abpassen müssen, den Haltewunsch zu drücken, um unsere Haltstelle zu erwischen. Mit Hilfe von Google Maps funktioniert dies punktgenau :)

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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