20170516

(72) Zum Abschluß besichtigen wir heute noch den Rangierbahnhof Mannheim. Die Anfahrt sind nur zwei Stationen S-Bahn ab dem Hauptbahnhof Mannheim.

Zunächst erklärt uns ein alter Hase, der den Laden in- und auswendig kennt, in sehr kurzweiligem Vortrag, was sie da so treiben, wie das alles funktioniert, ein paar Zahlen, Daten, Fakten. Darauf folgt die Sicherheitsbelehrung, wir werden mit orangen Warnwesten und Helmen ausgestattet, und schon geht es los ins Gelände.

Im Stellwerk bekommen wir einen Ein- und Überblick der dort tätigen Fahrdienstleiter und Disponenten, dann begehen wir die Anlge. Vom Ablaufberg hat man einen netten Blick ins Tal, wo die Wagen auf die einzelnen neu zusammenzustellenden Züge verteilt werden.

Hier die 296 034, kurz am Ausruhen nach automatischem Abdrücken der ungekuppelten Wagen über den Berg, vor sie zum nächsten Einsatz fährt.

In diesem blitzeblank spiegelnden recht neuen Wagen kann man erahnen, wie unser bunter Haufen leuchtet.

Und noch ein Rundumblick vom Ablaufberg:

Zum Hbf Mannheim ist es nur noch eine Station, den Rangierbahnhof verlassen wir am anderen Ende.

Zurück fahre ich mit ICE 74 bis Frankfurt, wo ich fast eine Stunde Aufenthalt habe und bei der Gelegenheit einen gelben Zug ablichte. Von hinten denkt man, einfach ein gelb angemalter 614er, doch die Front schaut wild aus. Dies ist der Lichtraummesszug LIMEZ 3, der die lichte Weite des Streckenprofils mit Laserscannern und Kameras dokumentiert.

Weiter geht es mit ICE 629, der pünktlich Frankfurt verläßt, wegen der Baustelle heute aber eine längere Fahrzeit ausgewiesen hat. Meine erste Fahrt in einem der neu renovierten ICE 3.
Überpünktlich komme ich mit -7 in Nürnberg an!

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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