20111207

Die S-Bahn ist in Forchheim fast pünktlich, alles scheint gut – doch in Vach kommen wir zum Stillstand, wegen einer Stellwerksstörung verzögere sich die Weiterfahrt unbestimmt – so berichtet der Tf. Das RIS bestätigt dies und spricht von 10-20 Minuten für die Züge in Fürth. Nach sicher zehn Minuten ein Ruck, wir fahren langsam an, dann eine weitere Ansage, ein Blitz habe in Fürth ins Stellwerk eingeschlagen und selbiges lahmgelegt. In leicht belustigtem Tonfall, „Der Fahrdienstleiter kann nun keine Signale mehr stellen, deswegen fahren wir jetzt nur ganz langsam durch die Gegend“.

Und wir schleichen…und schleichen…und schleichen…

In Unterfarrnbach verlassen wir das sinkende Schiff und nehmen die U-Bahn.

Die weitere RIS-Beobachtung den Abend über zeigt, die Störung scheint behoben, die fleißigen Männer von der Leit- und Sicherungstechnik haben wohl wie die Heinzelmännchen alles gerichtet, und die Verspätungen bauen sich ab.

Übrigens war mir beim Überqueren der A3 ein Lichtblitz aufgefallen, ich konnte nicht einordnen, ob Wetterereignis oder nur ein besonders heller Scheinwerfer von der Autobahn und hatte mir nichts weiter dabei gedacht. Womöglich war es genau der, der unser Stellwerk gekillt hat?!

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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