20110903

Unsere Fahrt nach Darmstadt beginnen wir pünktlich im ICE 726. In Aschaffenburg steht auch schon unser Anschluss-DoSto bereit. Ankunft in Darmstadt ist ebenso pünktlich, und ein Stadtbus bringt uns zur Mathildenhöhe. Sehr angenehm, klimatisiert, und nicht dieser dämliche Fronteinstieg mit Fahrscheinkontrolle durch den Fahrer, die eh nur Makulatur ist, da die Fahrer in der kurzen Zeit die Gültigkeit jeden Tickets gar nicht erfassen können.

Die Mathildenhöhe ist ein schönes Ensemble, herrliche Gebäude aus der Jugendstilzeit, hervorgegangen aus der Künstlerkolonie. Dazu eine Einkehr im Schatten des Hochzeitsturms, welcher derzeit leider eingerüstet ist, und noch ein Besuch in der Sonderausstellung mit Jugenstilschmuck aus ganz Europa – sehenswert!

Das lokale Bier scheint irgendeinen Bezug zur Eisenbahn zu haben, jedenfalls ist eine Dampflok im Brauerstern auch nicht so alltäglich.

Für die Rückfahrt nehmen wir die gleiche Route. Zunächst erschreckt uns das RIS mit einem „Zug entfällt“ zum angedachten ICE 1623, doch dann entdecken wir als Ersatz einen ICE 2803 in gleicher Fahrplanlage. Es ist an sich sogar ein upgrade, statt des ICE T5 kommt ein normaler, achtteiliger ICE 3 daher. In den Displays über den Türen steht in genau dieser Schreibweise „Sehr geehrte Damen und Herren, dieser Zug ist Bauarttechnisch heute ein Ersatzzug!“ :-) In Aschaffenburg kommen wir pünktlich weg, es ist sehr ruhig im Zug, und spontan entschließen wir uns, den neuen Sekt aus dem Bordbistro zu testen. „Rheingau Mönch“, Kellerei Fritz Allendorf – sehr fein, ist zu empfehlen!

Kategorie(n): Bahnerlebnisse
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